Jezz, wo man ja nich mehr im im CityCenter Schach spielt, da hat sich die Zene n bisken nach Westen verschoben. Auf Pluto – im Stadtteilzentrum von Bickern und Unser Fritz – giebs doch dat plattierte Openär-Schachbrett. Schön gelegen unter ei
ne Eiche oder so. Bisse immer im Schatten und kannz sogar Plazz nehmen auf ne Bank, sozusagen direkt aufe Tribüne. Da bisse stez am Laufenden, wat so inne Welt los is. Deshalb hat Peule Beckmann sein Hauptquartier jez auf Pluto verlegt und wird dann und wann für den Schachticker berichten.
Hömma – wat is aintlich mit unse Vaainsmeistaschaft los? Alle Nasen lank gibbet neue Metodn, wiese funzionian soll. Mal mit dewezet, mal ohne. Mal mit Staatgelt, mal ohne. Mal mit Praise, mal ohne. Kurze, oda lange Patien? Kraut un Rübn beie Parungsfafan. Ge mich doch wek, ich blik da nich mer duach – ich lass mich gez einfach nua noch treibn. Solln se doch machen wat se wolln.
n doch – nicht gespielt und doch gewonnen oder verloren. Am gestrigen 5. Spieltag der 1. Kreisklasse hätte man sagen können, unsere Sechste hat ein Remis auf dem Konto. Grund: Wir haben einen guten Mittelfeldplatz und die in der Tabelle vor uns stehenden Mannschaften mussten gegen die hinter uns liegenden Mannschaften antreten. Es kam dann, wie man es erwarten konnte. Die Teams aus der oberen Tabellenhälfte haben nicht verloren und die aus der unteren – na ja das kann man sich ja denken. Für unser Jugendteam bedeutet das, dass der Abstand zu den hinter uns liegenden Konkurrenten (mit Ausnahme von SG Drewer 4) gleich geblieben ist. Mit Blick auf die obere Tabellenhälfte ist festzuhalten, dass der Abstand zu den beiden Tabellenführern RSG Läufer/Ost 4 und SV Waltrop 4 bei lediglich 2 Punkten liegt, wobei zu berücksichtigen ist, dass beide Mannschaften einen Spieltag mehr absolviert haben (also noch einmal aussetzen müssen). Unter dem Strich kann man also sagen – nicht gespielt und Remis verbucht. Für die Mannschaft um Kapitän Erich Schmidt (Foto) ist in dieser Saison somit noch alles möglich.
1. Advent 2013 um 10:00 Uhr – die Kellerb
ar unseres Schachfreundes Günter Czarnecki ist hergerichtet, belegte Brötchen, Kaffee und Kuchen stehen bereit. Günter und seine Frau Christel (Fotos links und rechts) haben sich da offensichtlich ganz schön ins Zeug gelegt. Die Gäste können kommen – und sie kamen rechlich, denn die Räumlichkeiten waren gut gefüllt. Jugendliche, sowie alte Haudegen (im Altersspektrum von 16 bis 78 Jahre) ließen es sich gut gehen. Man klönte über Gott und die Welt, ohne sich ineinander zu verbeißen. Lediglich beim Thema Schach war nicht immer klar, ob die Wortbeiträge einen realen Hintergrund hatten, oder eher geträumt wurden – aber das ist ja auch nicht so wichtig. Natürlich wurde zwischendurch auch immer wieder geschacht. Zunächst bei der Analyse der Jugendpartien vom Vortag (Jugend-Verbandsliga – Bericht siehe unten); dann bei der Diskussion von vermeintlichen Schachweisheiten und schließlich wurden auch "ernsthafte" Partien gespielt, wobei es dann natürlich um die Ehre ging, denn manch einer der Protagonisten hatte ja einen Ruf zu verlieren. Quintessenz: Es war ein herrlicher Tag, der unbedingt wiederholt werden sollte – danke Günter und Christel Czarnecki.