Herbst + Advent 2026

Vereinsabende freitags 19:30
Jugendtraining freitags 17:45-19:45
im Pfarrzentrum St. Barbara Hofstr 2, 44649 Herne

11.09.2026 Schach960 Turnier, danach Aufbau für Jugendopen
12.09.2026 1. UF Jugendopen, 10:15
13.11.2026 Hand & Brain Turnier
11.12.2026 Weihnachtsfeier

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Viererpokal 2026 Runde 1+2

Bereits am Freitag, den 18.09.2026, stand für unseren Verein die erste Runde im “4er-Pokal” an. Jeder Verein im Schachbezirk Herne-Vest ist für dieses Turnier spielberechtigt und kann eine Mannschaft stellen. Pro Runde müssen sich dann jeweils vier Vereinsmitglieder an die Bretter setzen, welche als Mannschaft jeweils eine lange Partie (90 Minuten für 40 Züge + 30 Minuten für den Rest der Partie + 30s pro Zug) spielen. Die Brettreihenfolge kann dabei frei gewählt werden. Zusätzlich können in jeder Runde andere Spieler eingesetzt werden. Hinzu kommt allerdings, dass im K.O.-System gespielt wird, also nur die Gewinnermannschaft eine Runde weiterkommt. 

Die Auslosung der 1. Runde ergab für uns ein Heimspiel gegen die SG Rochade Disteln, wo mit ein spannenden Kampf gerechnet werden konnte. Und genau so war es auch. Zunächst gingen wir relativ schnell durch Jan Wolf an Brett 3 in Führung. Dieser nutzte einen Fehler seines Gegners in der Eröffnung aus und erlangte umgehend großen materiellen Vorteil. Sein Gegner wehrte sich noch lange gegen die Niederlage, aber auch auf potenzielle Matttricks fiel Jan nicht rein, sodass er das 1:0 für uns holte. An Brett zwei hingegen sah es weniger gut für uns aus. Dort wickelte Micha Jungbluth im Mittelspiel nicht gut ab, sodass er in Nachteil geriet. Dies konnte er nicht mehr korrigieren, sodass wir hier den Verlust hinnehmen mussten. In der Zwischenzeit war auch die Partie an Brett vier beendet worden. Dort einigte sich Lukas Suberski mit einem Minusbauern mit seinem Gegner auf Remis. Er hatte zwar Kompensation für den Bauern, aber einen Gewinnweg sah er nicht. Es kam somit auf die Partie an Brett 1 von Heiko Nowicki an. Wichtig an dieser Stelle zu erwähnen ist, dass ein Remis von Heiko zwar theoretisch für ein Mannschaftsremis (2:2) reichen würde, wir mit diesem Ergebnis allerdings nach der Feinwertung “Berliner Wertung” ausgeschieden wären. Siege an höheren Brettern sind bei dieser Feinwertung “mehr” wert als Siege an unteren Bretten (also in diesem Fall wäre der Sieg von Disteln an Brett 2 besser als unser Sieg an Brett 3!). Heiko musste also für den Mannschaftserfolg einen vollen Punkt holen. Nach langen Kampf in besserer Stellung verschaffte er sich um den 40. Zug rum, dann einen entscheidenden materiellen Vorteil. Wenig später war unser Weiterkommen nach einem wirklich spannenden Kampf auf Augenhöhe dann offiziell.

Letzten Freitag (25.09.2026) stand dann auch bereits die nächste Runde an. Diesmal brachte uns die Auslosung ein Stadtinternes Duell. Wir mussten auswärts zum SV Zeppelin, die in der ersten Runde ein Freilos erhielten. Durch zwei kurzfristige Ausfälle auf Zeppeliner Seite waren wir zwar an allen Bretten DWZ-mäßig überlegen, die Entscheidungen finden jedoch auf dem Brett statt. Dies wurde auch nach Beendigung der ersten beiden Partien klar. Während wir an Brett 3 durch Emre Demirörs einen souveränen Sieg holten, der seinen Gegner im Übergang zum Mittelspiel ein wenig überspielte und in Vorteil kam, sah es am vierten Brett genau andersherum aus. Dort geriet Lukas Suberski im Mittelspiel in materiellen Rückstand. Er versuchte dann noch mit aggressivem Spiel das Blatt zu wenden, dies gelang allerdings nicht mehr. Zwischenstand somit 1:1. Auch Micha Jungbluth, diesmal am ersten Brett eingesetzt, tat sich mit den weißen Figuren lange schwer. Ein Fehler seines Gegners brachte dann jedoch die Entscheidung zu seinen Gunsten und Micha gewann mit einem starken Königsangriff die Partie. Durch die Siege an Brett 1 und 3 war das Weiterkommen bereits sicher, sodass Heiko Nowicki an Brett 2 diesmal seine Partie ohne Druck zu Ende spielen durfte. Heiko machte im Mittelspiel viel Druck am Damenflügel und schritt mit seinem Mehrbauern auf dieser Seite voran. Dies machte letztlich den entscheidenden Unterschied, sodass wir uns mit einem 3:1 durchsetzen konnten. Unabhängig vom Schach spielen, war es auch so ein schöner Abend mit viel Spaß und netten Gesprächen.

Die 3.Runde (Halbfinale) wird vermutlich am 09.10.2026 ausgespielt. Wir dürfen gespannt sein auf wen wir dann treffen werden und ob wir uns wie in der letzten Saison erneut den Einzug ins Finale sicher können.

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1. Unser Fritz Jugendopen

Bereits am Samstag, 12.09.26, haben wir das 1. Unser Fritz Jugendopen ausgerichtet. Insgesamt setzten sich dabei 86 Teilnehmer aus 22 Vereinen in den Altersklassen U8, U10, U12, U14 und U16/U18 an die Bretter. Gespielt wurden in der U8 sieben und in allen anderen Gruppen neun Runden Schnellschach, mit einer Bedenkzeit von 13 Minuten + 2 Sekunden pro Zug.

 

Der Start des Turniers war leider etwas holprig, da wir ein paar Probleme mit der Gruppeneinteilung von Spielern und der Auslosung hatten. Unser Turnierleiter Julian Tober ließ sich davon aber nicht stressen und hat für jedes auftretende Problem eine gute Lösung gefunden, sodass alle Spieler mit etwas mehr Verzögerung als erhofft ins Turnier starten konnten. Der Rest des Turniers lief in den einzelnen Gruppen unter der Beaufsichtigung von Michael Jungbluth, Nico Lauenstein, Julia Boldt, Heiko Nowicki und Lukas Suberski dann sehr gut, sodass wir unseren vorab geschätzten Zeitplan problemlos einhalten konnten. Dank der Hilfe von Franz Wolf, Rolf Willie, Till Koch, Martin Pohl, Nils Nioduschewski und Linda Wittelsbach wurden unsere Gäste auch durchgehend mit kalten Getränken, Kuchen und Donuts, Brühwürstchen und vielem mehr versorgt. Jeder Teilnehmer bekam dafür extra von den 10€ Startgeld 5 Wertmarken, die gegen Speisen und Getränke eingetauscht werden konnten, was von den meisten auch gut angenommen wurde. Hinterher waren fast alle Weltmarken wieder zu uns zurückgekehrt. 

 

Schachlich war das Teilnehmerfeld ebenfalls sehr reichhaltig gemsicht. Von Spielern aus der Schulschach-AG die ihr erstes “richtiges” Turnier bestritten bis zu erfahrenen Turnierspielern war alles vertreten. Die Gewinnerin in der U8 hieß am Ende Sofia Diadichenko (Düsseldorfer SK), gefolgt von Carlo Theodor Beck und David Kirschbaum. Den Preis für das beste Mädchen erhielt Jana Winkler. In der U10 setzte sich Leonhard Giannopoulos (SV Erkenschwick) durch. Dahinter landeten Yurii Makoveienko und Jonas Kirschbaum. Bestes Mädchen wurde Käthe Bungarten. In der U12 konnten sich Liam Zheng (Düsseldorfer SK), Alice Shiqian Li, Christian Kirchner und Adela Popescu über Pokale freuen. Ganz vorne in der U14 stand nach neun Runden Surya Panickerkandy (Mülheim-Nord). Dahinter reichten sich Felix Limbourg und Alexander Vulkah sowie als bestes Mädchen Dalia Gutkin ein. Die U16 und U18 wurde zwar spielerisch als eine Gruppe ausgetragen, die Auswertung erfolgte jedoch separat. Somit wurden zum Abschluss nochmal 8 Gewinnerinnen und Gewinner nach vorne gebeten. In der U16 waren dies Alexander Limbourg (Mülheim-Nord), der ebenfalls den Gesamtsieg in der U16/U18 holte, vor unserem Spieler Gheyth Tabshoo und Boris Gutkin. Ahmet Ulas (Recklinghäuser SV) gewann die U18. Mit ihm auf dem Podium standen Heinrich Nguyen und Felix Bühning. Beste Mädchen wurden in der U16 bzw. U18 aus unserem Verein Sonja und Sophie Nioduschewski. Neben den Pokalen durfte sich jeder Teilnehmer unabhängig von seiner Platzierung noch über eine Tüte Weingummi freuen, was ebenfalls sehr gut bei den Teilnehmern ankam. Aus unserem Verein nahmen insgesamt 17 Jugendliche Teil.

 

An dieser Stelle nochmal recht herzlichen Dank an alle Teilnehmer, die Teil unseres ersten Jugendturniers waren. Verbesserungsvorschläge für das nächste Turnier nehmen wir natürlich sehr gerne entgegen 🙂

 

Des Weiteren auch danke an alle Unterstützer, egal wie viel Zeit und Arbeit jeder aufbringen konnte. Ohne viele Leute, die mit anpacken wäre so eine Veranstaltung nicht möglich. Und zu guter letzt auch danke an den Schachversand Niggemann, die uns ihr Schachmaterial für das Turnier zur Verfügung gestellt haben!

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7:1 Kantersieg für Unser Fritz I gegen Hansa Dortmund

Der 1. Mannschaft gelang zum Auftakt der diesjährigen Saison eine echte Überraschung: Mit 7:1 wurde die ELO-stärkste Mannschaft der Verbandsliga, Hansa Dortmund, überraschend deutlich und auch in der Höhe verdient geschlagen!
Hierbei muss man wissen, dass Hansa Dortmund in der letzten Saison noch in der NRW-Klasse gespielt hat und nur mit sehr viel Pech abgestiegen war.

Die Chronologie des Mannschaftskampf ist einfach zu erzählen. Zuerst gerieten wir durch eine Niederlage von unserem Youngster Nico, dem ein Bauer abhanden kam, in Rückstand. Bei dieser Niederlage blieb es dann aber auch. Den Ausgleich besorgte ich (Rainer) an Brett 2 durch einen recht überzeugenden Schwarz-Sieg gegen das Londoner System meines 43 Jahre jüngeren Gegners. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Michael, Jörg, Heiko und Martin gewannen relativ schnell und kurz hintereinander, so dass wir schon mit 5:1 uneinholbar in Führung lagen. Das war unserem Team aber noch nicht genug. Dirk setzte an Brett 4 seinen Gegner mit schwarz immer mehr unter Druck und baute diverse Fesselungen zum Sieg aus. Den Schlusspunkt setzte unser neues Brett 1. Markus gab nach 7jähriger Wettkampfpause ein bärenstarkes Comeback und gewann seine Partie nach spannenden Verwicklungen im Mittelspiel, wobei auch die Verwertung des Vorteils im Endspiel äußerste Präzision erforderlich machte.

Nach Runde 1 stehen wir also an der Tabellenspitze. Ob wir diesen Level halten können, wird sich schon in 3 Wochen bei unserem Heimspiel gegen Bönen zeigen.

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