SVUF 3 – SVE 5 3 – 3

Am 05.05.2024 spielte SVUF 3 gegen SV Erkenschwick 5.

An Brett 1 verloren wir kampflos und an Brett 2 gewannen wir kampflos, verwirrend.

1:1 Zwischenstand.

Nach einer halben Stunde war Lukas Suberski an Brett 5 fertig. Gegen Tom Stratmann verwechselte er seine Schottisches Gambit – Variante und stellte früh einen Turm ein. Nach einem weiteren Patzer stand es 1:2 für SVE.

Pete spielte gegen Arne Martins. Das Turmendspiel sah relativ remis aus, bis Pete seinen Freibauern durchbringen konnte und somit einen Punkt einfuhr. Zwischenstand 2:2.

Yusuf hat früh einen Bauern geopfert, um die offene g – Linie zu nutzen. Leider übersah er ein taktisches Motiv, weshalb er erst eine Figur und danach die Partie verlor. Jo Magnus Kipkers Sieg brachte Erkenschwick in Führung. Nicos Partie gegen Dennis Schwedhelm begann mit der Königsindischen Verteidigung. Es war eine relativ interessante Partie. In einer Abtausch- Kette übersah Nicos Gegner, dass er eine Figur verliert. Somit gewann Nico seine Partie.

Das Mannschafts- Remis kann zum Klassenrhalt reichen, wenn SV Waltrop 4 gegen Recklingäuser SV 2 verliert.

– Emre

Grenke Chess Open

Hallo Freunde,
ich wollte mal von meinem Grenke Open berichten.

Meine erste Partie war gegen Nicolaos Jung. Die Partie war nicht so überraschend, ich war der Favorit und habe die Partie innerhalb von 30 Minuten gewonnen.

Die zweite Partie war schon ein wenig interessanter. Henning Kutz, mein Gegner kämpfte relativ lang, bis er zu schnell zog und eine Figur hängen lies. Somit hatte ich 2/2.

In der dritten Runde dachte ich, dass ich verlieren werde. Ich hatte eine neue sizilianisch Variante ausprobiert (nicht Taimanov), welche völlig daneben ging. Ich musste eine Qualität opfern, um Spiel zu kriegen. Mein Gegner, Thomas Kaputa, hat dieses Gegenspiel unterschätzt und ging dann im Dame+Springer gegen Dame+Turm Endspiel unter.

Die vierte Partie gegen David Schmitz war eher „langweiliger“. Zu Beginn habe ich in der italienischen Eröffnung einen Bauern gewonnen. Im Mittelspiel wurde alles getauscht; dadurch kamen wir in ein Turmendspiel. Meinen Mehrbauern habe ich geopfert, um forciert die Türmer zu tauschen. Mein Freibauer am Damenflügel wurde zu einer Dame, weshalb mein Gegner mir seine Hand reichte.

Mit 4/4 war ich echt zufrieden und dazu auch extrem aufgeregt. In der fünften Runde spielte ich gegen Olga Popadyuk. Sie war seit Turnierbeginn an Brett 1 und hat jede Partie gewonnen. Sie spielte das Londoner-System. Sie hat ihren Läufer am Königsflügel geopfert bzw. einsperren lassen. Somit habe ich eine Figur für zwei Bauern und offenem König gewonnen. Da ich einen sehr guten Verteidigungszug hatte konnte sie nicht richtig am Königsflügel angreifen. Nach dem wir zwei Figuren getauscht hatten, konnte ich ein paar Bauern einsacken. Als ich die Qualität opferte, um den Turm danach zurück zu gewinnen, ließ sie sich paar Züge später mattsetzen.

In der sechsten Runde spielte ich gegen Anton Drianis. Am Tag davor schaute ich mir mit Martin Abtausch-Französisch an; das kam auch aufs Brett. Ich habe mal versucht eine aggressive Partie zu spielen. Das funktionierte tatsächlich sehr gut weshalb mein Gegner nach 40 Zügen mir die Hand reichte.

Mein Gegner in der siebten Runde, der auch 6/6 hatte, hat in einem Mannschaftskampf gegen Rainer Buchhop gespielt. Simon Ilga eröffnete die Partie mit 1.e4. Ich habe leider den Namen der sizilianisch Variante vergessen. Er spielte sehr sehr unvorsichtig. Er stellte erst einen Bauern ein und wegen eines Rechen – Fehlers auch einen ganzen Turm, weshalb wir danach die Ergebnis Karte ausfüllten (mit 0 – 1 natürlich).

Mit 7/7 spielte ich gegen meinen Landsmann Fatih Kanlidere. Mit weiß kam ich sehr gut aus der Eröffnung raus; mit einem Mehrbauern. Ich dachte um ehrlich zu sein, dass die Partie sehr leicht gewonnen ist. Das führte natürlich die Unvorsichtigkeit herbei. Als ich aufs Brett starrte wurde ich Matt gesetzt.

An Brett 1 verlor Fatih Kanlidere gegen Felix Phung d.h., dass Felix Phung aufjedenfall der Sieger ist, also spielten ich und 2 weitere Kandidaten um den 2. Platz. Einer der Kandidaten, Parsa Najmabadi, war mein Gegner. Ich gewann einen Bauern in der Eröffnung und konnte den Sieg holen. Der letzte Kandidat, Sebastian Gottheil, gewann auch. Wir beide hatten 8/9. Durch einen halben Punkt Abstand in der Buchholzwertung wurde ich zweiter.

– Emre

 

Ein Turnierbericht

Turnierbericht aus Mülheim-Nord
 
Vom 2.-6.4.24 fand beim SV Mülheim-Nord das „3. Heinz-Schmitz-Gedenkturnier 2024“ statt. Zusammen mit einem Turnierbericht will ich mich kurz vorstellen, da ich seit 1.1.24 Mitglied beim SV Unser Fritz bin. Ich heiße Rainer Kaeding, bin 64 Jahre alt, wohne in Herne und habe zuletzt in Essen-Katernberg gespielt. Schach spiele ich schon seit 50 Jahren. Da ich jetzt Rentner bin, spiele ich wieder verstärkt Einzelturniere und werde in der kommenden Saison auch Mannschaftskämpfe für Unser-Fritz bestreiten.
 
Zu dem Namensgeber des Turniers: Heinz Schmitz war langjähriger Vorsitzender in Mülheim-Nord und hat in dieser Funktion wesentlich zum Aufschwung des Vereins (aktuell 1. Bundesliga) beigetragen. Ich selbst hatte 1978 (!) damals am 1. Brett der mittlerweile nicht mehr vorhandenen Herner Schachgesellschaft in der Verbandsklasse gegen ihn remis gespielt, was damals für mich ein guter Erfolg war. Zu seinen Ehren wurde jetzt in Mülheim in 3. Auflage ein Gedenkturnier für Senioren ab 60 initiiert, was mit 34 Teilnehmern guten Anklang fand. Dank Kevin Schmidt, dem Spielleiter des SV Mülheim-Nord, fand das Turnier einen sehr harmonischen Verlauf. Das Turnier im Vorjahr konnte ich noch gewinnen und auch diesmal war das Endergebnis für mich durchaus erfreulich.
 
Der Schlussstand:
 
1. Hassenrück, Helmut     (SG Gladbeck, DWZ 2070)            4,5
2. CM Kaeding, Rainer     (SV Unser Fritz, DWZ 2107)           4
3. Diduh, Ihor                    (Polizeisport Verein, DWZ 2101)     4
4. IM Gudok, Viktor           (SV Kreuztal, DWZ 2072)                3,5
5. Vasiljev, Jurij                 ( SF Moers, DWZ 1846)                  3,5
6. FM Zatonskih, Vitaly     (Bochumer SV 02, DWZ 2150)        3,5
7. Szymaniak, Horst         (Velberter SG, DWZ 1851)               3,5
8. Matzat, Andre                (Oberhausener SV, DWZ 2056)      3
(vor 26 weiteren Senioren)
 
Zum Turnierverlauf:
 
Der Turniersieg von Schachfreund Hassenrück war völlig verdient, da er nur einen halben Punkt gegen mich abgegeben hatte und auch in dieser Partie vorübergehend völlig auf Gewinn stand. Mein zweites Remis habe ich in der Schlussrunde gegen Schachfreund Diduh abgegeben. Mit meiner Schlussplazierung auf Rang 2 war ich sehr zufrieden, da dies immerhin eine Verbesserung um 13 DWZ-Punkte zur Folge hatte. Eine besondere Partie von mir zu veröffentlichen, lohnt sich diesmal leider nicht, da meine Partien sämtlich sehr technisch und vor allem langwierig abliefen. 
 
Soviel von meinem ersten Start unter der Flagge von Unser Fritz. Wir sehen uns nächstes Mal beim Unser-Fritz Open, auf das ich mich schon sehr freue. Immerhin habe ich da in den letzten beiden Jahren die Seniorenwertung gewonnen und werde bemüht sein, dies zu verteidigen.

JHV 2024

Einladung zur Jahreshauptversammlung des SV Unser Fritz
26.04.2024 um 20:00
Pfarrzentrum St. Barbara, Hofstr. 2, 44651 Herne

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der ordnungsmäßigen Einladung, der Beschlussfähigkeit und der Stimmzahl
  3. Neuwahl eines Schriftführers
  4. Verlesen und Genehmigung des letzten Protokolls
  5. Bericht des 1. Vorsitzenden
  6. Bericht des 1. Spielleiters
  7. Bericht des Jugendwartes
  8. Bericht des 1. Kassierers
  9. Bericht der Kassenprüfer
  10. Anträge
  11. Entlastung der neu zu wählenden Ämter
  12. Neuwahlen folgender Ämter
    1. 1. Vorsitzender (auf 2 Jahre)
    2. 2. Spielleiter (2 Jahre)
    3. 1. Kassierer (2 Jahre)
    4. 2. Kassenprüfer
    5. Materialwart
    6. Pressewart
    7. Bestätigung des Jugendwartes
    • Erweiterter Vorstand (auf Jahr; Pflichtmitglieder sind Spl; Sf ; Jw)
      Gewählt werden können zwei weitere Funktionsträger
  13. Erweiterter Vorstand (auf Jahr; Pflichtmitglieder sind Spl; Sf ; Jw)
    Gewählt werden können zwei weitere Funktionsträger
  14. Wahl eines neuen Spielausschusses
  15. Anpassung von Mitgliedsbeiträgen
  16. Verschiedenes
    1. Vereinswachstum
    2. Förderung Erwachsene & Jugendliche
    3. 70-Jahr-Feier
    4. UFO 2024 Rahmenbedingungen & TaskForces
    1. Webseite

Jedes Mitglied kann bis 2 Tage vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung schriftlich beim Vorstand einreichen. Über den bzw. die Ergänzungsanträge entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Mit freundlichen Grüßen,

Julian Tober
0152 / 53 94 84 09
julian.tober91@gmail.com

Erkenschwick 6 VS SV Unser Fritz 5

Am Sonntag stand das Spiel zwischen Erkenschwick 6 und SV Unser Fritz 5 an.

Wir hatten zu Beginn 2 Ersatzspieler eingeplant. Einer der Beiden musste sich kurz vor Spielbeginn, aufgrund einer Erkrankung, abmelden.

Somit stand es erstmal 0:1 für Erkenschwick.

An Brett 2 spielte Gheyth gegen den ehemaligen Fritzer Iliyas Uzun. Gheyth spielte zu schnell und wurde innerhalb von 20 Zügen mattgesetzt.

Somit stand es jetzt 0:2 für Erkenschwick.

Ich hatte die Hoffnung fast aufgegeben, bis ich sah, dass mein kleiner Bruder Emir seinen erfahrenen Gegner überspielte. Zuerst gewann Emir „nur“ eine Figur, dann die Dame und durch einen Springeropfer, einen Turm. Nach ein paar weiteren Zügen konnte Emir seinen Gegner erfolgreich mattsetzen.

Punktestand: 1:2 für Erkenschwick

Kim B. hatte eine gute Partie gegen Arne Martins. Durch die Spannung stellte Arne Matt in einem Zug ein, was Kim blitzschnell sah und somit die Partie für sich entschied. Nachdem ich das mitbekam hatte ich wieder Hoffnung diesen Kampf zu gewinnen.

Max und ich waren die letzten beiden die spielten. Max hatte eine hervorragende Stellung, mehr Material und besser Entwicklung. Die Stellung sah sehr gewonnen aus, bis Max zu schnell zog und die Partie durch Matt verlor.

Somit stand es 2:3 für Erkenschwick

Das heißt, dass ich gewinnen muss, um ein Teamremis zu machen. Meine Gegnerin Natalia Bohatyrova und ich spielten bereits in der Bezirksjugendeinzelmeisterschaft gegeneinander, die Partie konnte ich ganz knapp für mich entscheiden. Im Gegensatz zur Bezirksjugendeinzelmeisterschaft eröffnete sie dieses mal mit d4. Im Mittelspiel stellte ich einen Bauern ein, weshalb ich dachte, dass ich verlieren werde. Überraschender Art und Weise stellte sie diesen Bauern, nachdem Damentausch, wieder ein. Durch einen sehr schlechtes Springeropfer hätte ich die Partie eigentlich verlieren müssen, nur hatte es meine Gegnerin schlechter ausgespielt, weshalb sie nach einem langen Kampf aufgab.

Paarung:
1. Emre Demirörs – Natalia Bohatyrova 1 – 0
2. Gheyth Tabshoo – Iliyas Uzun 0 – 1
3. Nils Brunke – Arne Martins 1 – 0
4. Abdul Issa – Laura Kaempf – – +
5. Emir Demirörs – Uwe Malessa 1 – 0
6. Maximilian van Tiggelen – Christian Groß           0 – 1

Einladung zum Weihnachtsblitzen

Wie jedes Jahr nähert sich das Weihnachtsfest viel zu schnell. Das wollen wir am 22.12.2023 mit entsprechendem Zeitdruck während unseres traditionellen Blitzturnieres würdigen. Um 18:30 ist Spielstart im neuen Vereinsheim, St. Barbara-Zentrum. Der Verein sorgt wie stets für die nötige Stärkung und süße Belohnungen am Ende des Abends.

Im Gegenzug bitten wir um eine Voranmeldung bis Sonntag, den 17.12.2023, sowie eine Startgebühr von 7€ (Jugend 5€). Gäste nur nach Absprache.

Das Jugendweihnachtsblitzen findet am 15.12.2023 17:45 statt. Hier ist weder Voranmeldung noch Startgeld nötig. Das Jugendtraining fällt am 22.12. sowie während der Weihnachtsferien aus.

Niederlagen der dritten Mannschaft.


Dadurch, dass die dritte Mannschaft in ihren ersten beiden Mannschaftskämpfen unterbesetzt war, bin ich (Emre) in beiden Spielen als Ersatzspieler eingesprungen. Das erste Spiel war am 10.09.23 Auswärts in Suderwich. Die Besetzung hier war echt knapp. Nico L. Der eigentlich an Brett sechs spielen sollte, spielte an Brett 1 gegen Dr. Fabian Thomas. Die knapp 600 DWZ-Punkte an Unterschied schien Nico nicht zu beeinflussen. Das Endspiel war Remis bis Nico übersah, dass einer seiner Bauern doppelt angegriffen aber nur einmal gedeckt war. Durch diesen wichtigen Bauernverlust gab Nico an Brett 1 nach einem starken und langem Kampf auf. An Brett zwei spielte Yusuf O. der eine sehr gute Stellung hatte gegen Marco Kamper. Yusuf zog seinen Turm, der von seinem anderen Turm gedeckt war, auf die siebte Reihe seines Gegners. Dieser konnte den Turm mit seiner Dame schlagen, da Yusuf aufgrund der Grundreihenschwäche die Dame nicht nehmen konnte. Nach ein paar Zügen war die Partie durch einen Schachmatt vorbei. Nali K. spielte an Brett 3 gegen Nils Seiler. Er stellte in der Eröffnung eine Leichtfigur ein und verlor somit das ganze Spiel.

Somit stand es erstmal 3:0 für SG Suderwich.

An Brett vier spielte Lukas S. Bei ihm sah die Position zuerst relativ schrecklich aus, er hatte 2 Bauern weniger, trotzdem kämpfte er weiter und konnte im weiteren Verlauf der Partie die Dame des Gegners gewinnen und somit auch den ersten Brettpunkt im Spiel holen. An Brett 5 Pete M. machte ein schnelles Remis, da aus der Stellung nicht zu holen war, genauere Information habe ich zu der Partie leider nicht. Und am letzten Brett spielte ich gegen Carsten Seiler. Wir hatten zuerst mit den falschen Farben angefangen und dann noch bemerkt, dass das Brett falsch herum aufgebaut war. Somit starteten wir etwas später. Die Partie war relativ ausgeglichen, bis ich durch eine Fesslung eine Leichtfigur gewinnen konnte und nach etwas mehreren Zügen durch ein ersticktes Matt die Partie gewann.

Somit verloren wir das erste Spiel 3 ½ – 2 ½

Das zweite Spiel war gegen SG Rochade Disteln 1.

Hier waren wir tatsächlich etwas besser besetzt. Dilshaan an Brett 1 spielte gegen G. Seppelfricke und konnte durch geschicktes Spielen Remis machen gegen einen knapp 1800 er . Am zweiten Brett hatten wir Andreas Lindner der gegen Andreas Pohl, der vor kurzem Hertener Stadtmeister wurde, gespielt. Leider verlor Andreas diese Partie gegen seinen Namenszwilling. An Brett drei gewann Nico hervorragend gegen Viktor Herr. Durch ein geschicktes Läufer gewann Nico erstmal „nur“ einen Bauern und dadurch, dass der Gegner dieses Opfer nicht annahm gewann Nico dazu noch die Qualität. Nach weiteren Zügen gab sein Gegner auf.

Bis jetzt stand es 1 ½ – 1 ½ .

An Brett vier spielte Yusuf gegen Wolfgang Netta. Die Partie verlief relativ komisch. Die Eröffnung war der klassische offene Sizilianer. Im Endspiel hatte Wolfgang relativ hohe Gewinnchancen, durch Yusufs kleinen Ungenauigkeiten. Diese Chancen konnte er nicht ausspielen und somit einigten sich beide auf ein Remis. Nochmal gut gelaufen für Yusuf 🙂
Am fünften Brett spielte Lukas S. Gegen Ingo Koch. Lukas stellte in der Eröffnung einen Bauern ein, was er trotzdem relativ gut kompensieren konnte. Im weiteren Verlauf der Partie ging noch ein Bauer flöten weshalb Lukas an Brett fünf verlor.

Es stand also 3 – 2

Für einen Team Remis hätte ich also gewinnen müssen. Die Partie lief eigentlich gut für mich. Ich konnte während der Partie einen Bauern gewinnen, weshalb meine Gewinnchancen stiegen. Dadurch, dass ich wenig Zeit hatte und zu schnell zog stellte ich diesen gewonnenen Bauern wieder ein, weshalb mein Gegner und ich uns zu einem Remis einigten.

Somit verloren wir dieses Spiel auch 3 ½ – 2 ½
-EmreD

Die Jugend räumt ab

An den letzten beiden Samstagen fanden zwei Schnellschachturniere statt, die von mehreren UF Jugendlichen besucht wurden. Beide wurden von den Sparkassen in den unterschiedlichen Städten Herten und Witten gesponsert.
Das erste Turnier in Herten war kein reines Jugendturnier, was aber Emir, (9 Jahre), Max (10), Emre (16), Yusuf(17) und Erik(19) nicht abhalten konnte. Erik wusste übrigens schon vorher, dass er es aus privaten Gründen nicht würde zu Ende spielen können, hat sich aber trotzdem sehr ins Zeug gelegt und kann mit 4/6 Punkten zufrieden sein.
Der kleine Emir hat immerhin 3/9 und auch Max 2/9 Punkte geholt. Für ein offenes Turnier nicht schlecht. Das eigentliche interessante Rennen um die Ratingpreise (u1400) fand aber zwischen Emre und Yusuf statt. Beide lagen mit 4,5 aus 8 in ihrer Kategorie uneinholbar vorne. Allerdings entschied die letzte 9te Runde dann Yusuf mit einem Sieg gegen einen 1500er Spieler deutlich für sich und konnte mit 5,5 aus 9 Punkten 50€ mit nach Hause nehmen. Glückwunsch an beide !
Übrigens haben auch zwei Spieler unserer ersten Mannschaft, Michael Jungbluth und Martin Müller, nicht mehr Punkte als Yusuf geholt. Deren 5,5 Punkte waren wohl auch grob erwartet worden.
Für Christian und Lukas lief es leider nicht ganz so gut, aber es gibt halt immer gute und schlechte Tage. War trotzdem nicht nur für Yusuf ein schönes Turnier.
Am St Martins Tag wurde in Witten eines reines Jugendturnier u1400 ausgerichtet. Mit von der Partien und zu den Parteien waren die Zwillinge Sonja und Sophie, Emir, Mahyar, Emre, Gustav und Nico. Emir und Emre Demirörs also wieder dabei wie letzten Samstag schon.
Für Sophie sah es zwischendurch so aus, als sie gut im Rennen liegt mit 4/6 – nicht nur für einen Mädchenpreis. Aber leider war ein anderes Mädchen (Merle Schmidt) mit 6/7 am Ende doch stärker. Merle hat nur gegen Gustav (5,5 aus 7) und Nico ein Remis abgegeben. Für Gustav sah es bis zum Schluss tatsächlich nach einem Turniersieg aus, bis er (halb hungrig, halb übermüdet) in klarer Gewinnstellung einen ganzen Turm hinstellt, was er dann leider nicht mehr aufholen konnte. Statt den ersten erreicht er so „nur“ den 7ten Platz von 117 Teilnehmern. Schade – aber trotzdem herzlichen Glückwunsch für ein tolles Turnier.
Emir, Sonja und Mahyar kamen nicht so richtig rein in das Turnier, aber da alle noch jung sind und eifrig dabei, lässt das viel für die Zukunft erwarten. Emirs Bruder Emre startete souverän mit 3/3 und … setzte in der vierten Runde einfach patt. Völlig in Gedanken. Dieser ganz unnötig verlorene halbe Punkte hat Emre irgendwie leicht angekratzt, so dass seine vorher tolle Leistung (Punkte und Partieführung) nicht mehr ganz fortgesetzt wurde. Na ja – passiert.
Habe ich noch einen vergessen?
Ach ja, Nico. Nach 6 Runden hatte Nico .. sechs (!) Punkte. Völlig ungeschlagen und ohne ein Remis abzugeben lässt er sich in der letzten Runde den Gesamtsieg über alle Klassen nicht nehmen und willigt gegen Merle (s.o.) in sein erstes Remis ein. Anders formuliert wird NICO mit 6,5/7 Gesamt – Turniersieger. Herzlichen Glückwunsch, Nico, und herzlichen Glückwunsch an alle (es war keine Leistung unter den Erwartungen) und vielen Dank an alle für den spannenden Vormittag/frühen Nachmittag.
-Mue
(Für Bilder besuche uns auf Instagram)

Nierderlage der 5. 29.10.2023

Heute hatten wir den zweiten Mannschaftskampf. Die fünfte Mannschaft.


Nachdem wir in der ersten Runde gegen unsere vierte Mannschaft 4 ½ zu 1 ½ verloren, spielten wir heute gegen die zweite Mannschaft von der Schachgruppe Rochade Disteln. Aufgrund einer Absage mussten wir alle ein Brett hoch rutschen. Die Partien begannen pünktlich um 14:00 Uhr. An Brett 1 hatten wir Emre D. (mich) gegen Julian Palermo. Unsere Partie begann mit der symmetrischen Variante der Englischen Eröffnung. Es lief alles gut, die Figuren wurden getauscht und ich hatte einen Bauern mehr, dafür wurde meine Bauernstruktur zerstört. Danach hatte ich meine Dame auf ein Feld gestellt was von meinem Springer gedeckt war, leider konnte dieser Springe mit Schach geschlagen weshalb unterm Strich meine Dame hing. So musste ich leider an Brett 1 nach 19 Zügen aufgeben. Am zweiten Brett hat Gheyth T. gegen Manfred Meinberger gespielt. Die Partie begann mit dem Damengambit, klassisch von Gheyth, sein Gegner lehnte das Gambit ab. Nach ein paar Zügen musste der Gegner eine ganze Qualle abgeben um nicht mattgesetzt zu werden, weshalb er aufgab.

Somit stand es erstmal 1:1.

An Brett drei hatten wir Kim, der leider während der Partie zwei Leichtfiguren verlor und nach ein paar weiteren Zügen die Partie aufgab. „Leichtsinnig mit den Figuren umgegangen“- Gegnerischer Kommentar. Durch den Sieg von Reinhard Bretz stand es jetzt 1:2 für unsere Gegner. An Brett 4 spielte Nick H., der kurzfristig eingesprungen ist, gegen Barbara Oelmann. Die Position war relativ chaotisch, weshalb die beiden sich auf ein Remis einigten.

Zwischenstand 1 ½ zu 2 ½ für unsere Gegner.

Abdul(rahman) I. spielte an Brett fünf seinen ersten Mannschaftskampf, gegen Andreas Groß. Abduls Gegner bot Remis an, welches er ablehnte. In den folgenden Zügen verlor er leider erst ein Bauern danach einen Turm und konnte nach weiteren Zügen das erzwungene Matt in einem Zug nicht stoppen weshalb er aufgab. Am letzten Brett spielte Emir D.
der vor kurzem erst mit Schach angefangen hat gegen Christoph Bretz. Emir schlug sich trotzdem relativ gut. Die Partie begann mit der Caro Kann Eröffnung. Emir verlor zuerst einen Bauern, kämpfte weiter und verlor leider durch einen Grundreihenmatt.

Somit haben wir leider wieder 4 ½ zu 1 ½ verloren, dieses mal nicht gegen unsere Vierte 😉 .
-Emre Demirörs

Unser Fritz Open 2023: tolles Wetter, Überraschungssieger und Teilnehmerrekord

Gestern ging das alljährliche Unser Fritz Open zu Ende. Unterteilt in ein offenes Turnier (Open) verbunden mit der Einzelmeisterschaft des Schachverbands Ruhrgebiet und ein B-Turnier mit Teilnehmerbeschränkung auf Spieler unter 1700 DWZ (Basic) nahmen 133 Schachspieler teil – ein Rekord. Bei bestem Wetter wurde traditionell über Fronleichnam von Mittwoch bis Sonntag „geschacht“. Den Titel im Open sicherte sich überraschend Kemal Bashirov aus der Ukraine, der für die Sportvereinigung Sterkrade-Nord spielt. Mit 5,5 Punkten setzt er sich ungeschlagen vor seinem Vereinskollegen Florian Stricker durch, der durch einen Sieg in der letzten Partie an Brett 1 gegen den bisherigen Spitzenreiter Andrej Golovnaj (Ukraine, Bochumer SV 02) vorbeizog. Highlight für Stricker war sicherlich der Sieg gegen Großmeister Daniel Hausrath in Runde 5. Dritter im Open wurde Sascha Mohaupt aus Wermelskirchen, vor Golovnaj und Matthias Hahn (SV Bochum Linden-Dahlhausen). Die Frauen-Meisterschaft sicherte sich Angelika Schulz (SV Erkenschwick). Bemerkenswert: unter den Preisträgern befindet sich kein Träger eines FIDE-Titels. Bester Unser-Fritzer wurde Erik Lindstädt mit 3 Punkten auf Rang 35, punktgleich direkt vor Andreas Prang.

Ganze 23 Unser Fritzer nahmen hingegen im Basic teil, viele von ihnen spielten ihr erstes Turnier überhaupt. Hervorzuheben sind hier Yusuf Otuk, der sich mit 3,5 Punkten den Ratingpreis in der Kategorie unter 1100 DWZ-Punkten sicherte, und Dilshaan Singh-Dehne, welcher mit 4,5 Punkten in der Gruppe unter 1500 Punkten siegte und als 16. bester Spieler unserers Vereins wurde. Auch dabei war wieder „Mr. Unser Fritz Open“ Sebastian Fernkorn, der bislang jede Ausgabe mitspielte und mit 3,5 Punkten den 42. Platz belegte  Den Gesmatsieg im Basic holte sich Dr. Lukas Köhler aus Annen mit bärenstarken 6,5 von 7 möglichen Punkten. Nico Rychlak (SV Erkenschwick) und Andreas Klein (SC Buer-Hassel) komplettierten das Podium. Beste Frau wurde Alina Lyanguzova aus der Ukraine als Vierte.

Wir wollen uns hier nochmal im Rahmen des Vereins bei allen Spielern für das faire und spannende Turnier, insbesondere aber bei allen ehrenamtlichen Helfern bedanken. Ohne euch könnte das Turnier niemals stattfinden!

Klasse knapp gehalten

Zweite schafft hauchdünn den Klassenerhalt.

Zwar verloren wir Anfang Mai 2023 auch das letzte Saisonspiel gegen SV Hattingen 1, aber es reichte knapp zum Klassenerhalt. Tabelle: https://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2022/4285/tabelle/

Am Ende sind wir punktgleich mit Springer Bochum 1, aber einen Brettpunkt besser. Unser Konkurrent gewann sein letztes Saisonspiel mit 4,5:3,5, während wir mit dem gleichen Ergebnis verloren.

Während des Mannschaftskampfes sah es zwischendurch  aber schon mal düsterer aus. Franz machte schnell remis, obwohl es anfangs den Eindruck machte, er könne mit Weiß seinen Gegner auseinanderspielen. Stefan folgte mit den schwarzen Steinen bald mit demselben Ergebnis. Durch Unachtsamkeit drohte ihm, die Qualle zu verlieren, aber taktische Möglichkeiten standen ihm zur Seite. Sein Gegner hätte zwei Türme für die Dame gewinnen können, aber darauf ließ er sich nicht ein.

Weil ich zuletzt mehrfach äußerst fahrlässig Punkte liegen ließ und daher völlig verunsichert war, lehnte ich zwar in besserer Stellung das erste Remisangebot meines Kontrahenten ab, bot aber kurz danach selbst Remis an, was angenommen wurde.

Allerdings sah es an den anderen Brettern nicht zuversichtlich aus. Es dauerte dann auch nicht lange, bis Günter verlor. Uli und Luca mussten jeweils die Qualität geben, hatten aber einen oder zwei Bauern als Ausgleich. Bei Dirk sah es nach remis aus und Ernsts Gegner hatte zwei Freibauern gebildet, die zwar nicht verbunden, aber doch so stark waren, dass sie für den Sieg reichten.

Doch plötzlich griff Lucas Gegner fehl und ermöglichte ihm eine Damengabel, die ohne Kompensation einen Springer gewann. Irgendwie erinnerte das an meine eigene Partie gegen Springer Bochum. Damals dachte ich noch, dass in dieser Klasse so etwas nur ich bringen könnte… Jedenfalls fuhr Luca den vollen Punkt ein.

Uli und Dirk machten jeweils remis und damit stand die knappe Niederlage fest und das bange Warten auf die Ergebnisse der anderen Spiele begann. Irgendwann am späten Abend liefen die Ergebnisse der Abstiegskonkurrenten im Ergebnisportal ein und wir hatten die Gewissheit: Auch wenn es sehr eng war, wir haben die Klasse gehalten 🙂

Viele Grüße
Rainer

Zweite verpasst Klassenerhalt

Letzten Sonntag (23.04.23) traten wir bei SK Germania Kupferdreh 2 an. Ausgangsposition vor Beginn des Mannschaftskampfes: Uns reicht 1 Punkt
für den Klassenerhalt. Auch unser Gegner, der am vorangegangenen Spieltag gegen Wattenscheid 4
verlor, brauchte noch Punkte gegen den Abstieg.

Nach 30 Minuten, in denen ich meinen Gegner schwindlig gespielt hatte – allerdings nur in Gedanken – gingen wir 1:0 in Führung: Ich gewann
kampflos 😉

Damit hätte ich die Chance gehabt, weil noch keine Regenschauer unterwegs waren und ich mit dem E-Bike angereist war, mir zwischendurch
etwas die Überruhr-Halbinsel anzugucken, um zur entscheidenden des Mannschaftskampfes wieder zurück im Spielsaal zu sein.

Doch dann ging bereits nach an Günters Brett nach 13 Zügen, die relativ schnell gespielt wurden, die Post ab! Sein Gegner opferte mit einem Einschlag auf h6 einen Läufer, aber Günter blieb cool und fand unorthodoxe Lösungen, die ihm Vorteil sicherten. Immer wieder verblüffte er mit taktischen Feinheiten, bis sein Gegner sich gezwungen sah, eine zweite Leichtfigur zu opfern. Nun hätte Günter einfach nur auf Abtausch
spielen müssen und an einer Stelle hatte er die Chance, durch Rückgabe eines Springer gegen einen Bauern eine Gewinnstellung zu erhalten. Doch er überspannte den Bogen und verkomplizierte die Partie noch mehr, bis von ihm selbst zahlreiche Figuren hingen und letztendlich alles
zusammenbrach und er noch verlor.

Unmittelbar im Anschluss trat Ulis Partie in den Fokus. Lange Zeit sah es dort ausgeglichen aus, bis sein Gegner seinen f-Bauern und dann die Qualität opferte, damit allerdings einen nicht zu stoppenden Angriff einleitete. Da passte wirklich alles und so was habe ich in unserer Klasse bislang noch nicht gesehen! Uli kämpfte verzweifelt, aber es warnichts mehr zu retten. Ihm brach ein Bauer nach dem anderen weg und nach knapp über 40 Zügen musste er aufgeben. Auch die Rückgabe der Qualität half nicht mehr. Das war ein faszinierender Angriff, Glückwunsch und Respekt an Jürgen Richter für so einen überzeugenden Angriffswirbel!

Franz (wie fast immer mit Schwarz) ließ sich nicht überrumpeln und machte souverän remis. Martin und sein Gegner spiegelten sich lange Zeit und keiner konnte einen entscheidenden Vorteil erzielen, so dass auch dort die Punkte geteilt wurden. Etwas länger dauerte es bei Dirk, dessen Gegner noch den Ausgang von Günters Partie abwartete – ebenfalls remis.

Ernst fuchtelte bereits nach wenigen Zügen mit seiner Dame herum und handelte sich dadurch Entwicklungsrückstand ein. Davon erholte er sich nicht mehr und sein Kontrahent konnte einen souveränen Sieg einfahren. Peter war um Initiative bemüht und versuchte mit Weiß in Vorteil zu kommen, konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Zudem hatte er am Ende die schlechtere Bauernstruktur. Dennoch sah es für mich nach einem Remis aus. Das Angebot dazu lehnte sein Gegner aber ab und nachdem der Mannschaftskampf schon längst entschieden war und die meisten Protagonisten bereits den Heimweg angetreten hatten, verlor Peter doch noch.

Damit verloren wir mit 2,5 : 5,5, aber aus Zuschauersicht war es höchst interessant. 
Nun müssen wir im letzten Saisonspiel gegen SV Hattingen 1 mindestens einen Punkt holen oder Glück haben, dass die anderen Matches zu unseren
Gunsten ausgehen.

Viele Grüße,
Rainer

Der SV Unser Fritz wünscht frohe Festtage

Liebe Unser Fritzler,

Im Namen des Vereins bedankt sich der Vorstand für volle Vereinsabende, helfende Hände, geteilte Siege und Verluste, Kinderlächeln, Reiseerfahrungen und hitzige Partien im Jahr 2022. Kommt mit Entspannung ins neue Jahr und findet euch umgeben von Familie und eure Erwartungen übertroffen.

Zweite muss weitere Niederlage einstecken

SV Unser Fritz 2 – SF Essen-Werden 3 3:5

Leider mussten wir kurzfristig auf Peter verzichten, der sich am Samstag mit Corona abmeldete. Mit Marco konnte ich aber schnell Ersatz finden.

Ernst beendete als Erster seine Partie mit einem soliden Remis mit den schwarzen Steinen. Anschließend gerieten wir bereits in Rückstand, denn Martin musste aufgeben, nachdem er einen Turm eingestellt hatte. Im 25. Zug hatte sein Gegner noch übersehen, eine Leichtfigur zu gewinnen.
Durch Peters Ausfall musste sich Franz kurzfristig umstellen, weil er ein Brett aufrückte und statt einen Angriffswirbel mit Weiß vom Stapel zu lassen, musste er sich nun mit Schwarz verteidigen. Das gelang ungefährdet und souverän, allerdings nur mit einem halben Punkt statt mit einem Sieg.
Marco musste sich als Weißer mit Skandinavisch auseinandersetzen und wählte eine Variante, mit der ich mich nicht wohlgefühlt hätte.  Er tauschte so ab, dass sein Gegner die Damen tauschen konnte und ihm gleichzeitig das Rochaderecht genommen wurde. Interessant wäre 5. Df3 gewesen. Schwarz hätte den Einschlag auf f7 verhindern müssen und dann hätte Marco überlegen können, ob der den gegnerischen Springer auf c3 mit einem der Bauern oder der Dame schlägt. Nach der Partiefortsetzung war er zum Reagieren gezwungen, führte die Partie aber ungefährdet zum Remis.
Bei Dirk sah es zunächst gut aus. Sein Gegner spielte sehr passiv, aber immerhin solide. Vielleicht hätte Dirk im 19. Zug mit f4 hebeln sollen. Er hatte mit Weiß deutlichen Raumvorteil und von Schwarz standen zwei Leichtfiguren auf der Grundreihe. Er fand aber nicht den richtigen Weg, den leichten Stellungsvorteil auszunutzen und so endete diese Partie ebenfalls remis.
Auch ich konnte meinen Anzugsvorteil nicht umsetzen. Zwischendurch drohte sogar, dass die Initiative auf Schwarz überging. Durch Aktivität am Damenflügel konnte ich aber wieder ausgleichen und sicherte mir zudem die c-Linie. Allerdings hatte mein Gegner noch das Läuferpaar und irgendwie kompensierten sich die Ungleichgewichte. Vielleicht hätte ich durch ein Qualitätsopfer in Vorteil kommen können, aber in meiner momentanen schachlichen Verfassung probierte ich das lieber nicht aus. Wäre mit ziemlicher Sicherheit nach hinten losgegangen, selbst wenn der
Ansatz der richtige gewesen wäre. Ihr ahnt es bereits: Das nächste Unentschieden war perfekt.
Damit waren nur noch Uli und Günter im Rennen. Allerdings sah es bei Günter so aus, dass er ums Remis kämpfen musste. Uli fügte seinem Gegner zwischendurch einen Doppelbauern zu, aber das reichte nicht aus, um auf die Siegerstraße zu gelangen. Nachdem der Doppelbauer wieder aufgelöst werden konnte, wurde auch an jenem Brett ein Remis vereinbart.
Da Günter schlechter stand, bot auch er dieses Ergebnis an, aber sein Gegenüber wollte unbedingt seinen Vorteil in einen Sieg ummünzen, was zwar seine Zeit dauerte, weil Günter bravourös dagegen hielt, aber am Ende gelang. 
Nach den ersten vier Mannschaftskämpfen müssen wir ein ernüchterndes Fazit ziehen: Wir stehen immer noch mit leeren Händen da. Allerdings stehen noch 5 Matches gegen Gegner aus, die allesamt mit uns in der unteren Tabellenhälfte stehen, abgesehen vom letzten Spiel gegen Hattingen 1. Es wäre nicht das erste Mal, dass wir seltsame Serien hinlegen. Weiter geht es allerdings erst nächstes Jahr im Februar. Vielleicht starten wir ja dann eine Siegesserie… Bislang haben wir jedenfalls unter Wert gespielt.

Mit schachlichen Grüßen,
Rainer