Unser Fritz 4 vs SG Wanne 3,5 : 2,5

Draußen scheint die Sonne. Sonntag. 14 h. Schach im Pfarrheim. Heute zu Gast: die Jungs aus Wanne. Burkhard (Spielführer aus Wanne) hat 5 Männer zusammengetrommelt, welche heute gegen uns, Unser Fritz 4, antraten.

Ganz schnell ging es bei Günter. In kurzer Stundenfrist war die Partie vorbei. Günters Partie stand wohl gleich. Nur kam Günter mit den gegnerischen Bauern nicht so ganz zurecht. Ein Bauer des Gegners hat den Fritzer überrannt. Und so war die Partie schnell vorbei. (0:1). Auch Rolf (Brett 1) hatte keine schlechtere Stellung. Sein Gegner rochierte kurz, Rolf lang. Nach eigenen Worten war sein „Angriff auf die Königstellung“ nicht so schnell. Der Wanner Spieler war schneller im Angriff auf seine kurze Rochade, als dass Rolf sich entsprechend hätte wehren können. (0:2).

Mein Nachbar links neben mir an Brett 5 hatte eine ausgeglichene Stellung. Unser „älterer Herr“ bot seinem Gegner ein Remis an. Dieser nahm nach kurzem Überlegen an (er möge mir verzeihen, dass mit dem „älteren Herr“), 0,5 : 2,5. Irgendwie muss ich mich in meine Stellung vertieft haben, so bemerkte ich gar nicht, dass unser Brett 4 neben mir die Partie gewann (1,5 : 2,5). Und dann.

Meine Partie. Irgendwann gewann ich die Qualität und fühlte mich auf der Siegerstraße. Jedoch hatte Shevan alle 3 Schwerfiguren auf der g-Linie aufgestellt. Dazu noch eine gute Diagonale. Furchterregend. Doch dann sah ich für mich einen Gewinnzug. Ja, nicht nur Gewinn, sondern auch ein Matt. Ich sagte: „Da kommst du wohl nicht mehr raus“ und reichte ihm die Hand. Er schlug ein und gab auf. War es wirklich Matt? Nur der Computer weiß es. Handschlag angenommen heißt dann: o.k., ich gebe mich geschlagen. Stimmt (2,5 : 2,5).

Brett 3, Herr Kraft, stand schon lange besser. Ein Turm mehr und auch noch aktivere Bauernstellung (vielleicht war da auch ein Mehrbauer dabei). Und so endete das Mannschaftsspiel 3,5 : 2,5 für Unser Fritz 4.

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Erkenschwick 6 – Unser Fritz 4 2,5 – 3,5

Zwillinge erspielten den Sieg

So genau kann ich das gar nicht sagen. Die letzte gespielte Partie zwischen Rolf und (ein rumänischer Name) konnte ich nicht mehr zu Ende verfolgen.

Davor sah ich bei einigen Partien zu (man möge mir meinen geringen Schachverstand entschuldigen, da ich eben kein guter Spieler bin). So sah ich, dass Günter ausgeglichen in der Partie stand, dann einen Abtausch von Leichtfiguren zuließ. Dabei gelang seinem Gegner doch das bessere Ende der Wurst, indem er mit seinem Läufer Günters König Schach bot und gleichzeitig damit den ungedeckten Turm angriff. Günter war fair und gab darauf die Partie auf. 1:0

Anders am Brett 5. Hier hatte Sophie einen Doppelangriff auf den Springer des Gegners. Dieser stand blödsinnigerweise vor dem König, zweimal angegriffen und nur durch die schwarze Dame gedeckt (Sophie hatte Weiß) – peng, die Partie war entschieden. Sophies Gegner konnte sich mit dem Knien auf dem Stuhl (er war nicht so groß) dann zu einem Königsangriff entschließen, der aber keine Chance auf Gewinn zeigte. So gab er, recht spät allerdings, auf. 1:1

Die andere Schwester, Sonja (ich bitte um Verzeihung, wenn ich da was verwechsle, ihr wisst ja, Twins), überzeugte auch in ihrem Spiel. Die Qualität mehr und dazu drei Bauern mehr, das musste reichen. Es reichte auch. 1:2

Vater Nils zauberte (wieder mal?) eine Remisstellung: Turm und Bauern gegen die gleiche Anzahl von Bauern und Turm des Gegners. Remis. 1,5 zu 2,5.

Doch die vorletzte Partie, die dann zu Ende ging, zeigte, dass man auch mit 3 Min. Spielzeit zum Remis kommen kann. Jörgs Gegner, einer der jüngeren Spieler (der eigentlich nie am Brett saß, sondern irgendwo im großen AWO-Raum – „Edel sei der Mensch – hilfreich und gut“, Begrüßungs-AWO-Spruch im Saal – unterwegs war), ließ sich seinen Vorteil nehmen. Turm gegen Turm und Bauer gegen Bauer, bei gut platzierter Königstellung – Remis. Der Junge hatte 3 Min. Zeit auf der Uhr verbraucht, Günter hatte noch 4 Min. 2:3.

Und da war noch die Partie von Rolf. Rolf wollte wohl seinen Gegner durch forciertes Angreifen am Boden zerstören (oder doch zumindest gegen ihn gewinnen). Er hatte Weiß und stand optisch überlegen da. Doch auf was sollte er spielen? Der Plan war noch nicht zu Ende gedacht. Ob ihm das gelang? Mich schickte eine SMS nach Hause. Das war möglich, nachdem ich mein Handy ausgestellt hatte und meine Uhr aber anzeigte, dass sich etwas am Handy bewegt hat. So ließ ich Rolf Rolf sein und fuhr zurück nach Bochum. Doch wozu gibt es Telefon? Die immer freundlichen Spieler Günter und Rolf selbst teilten mir mit: Die Partie war Remis. Doch gewonnen! 2,5:3,5. Glückwunsch an die Mannschaft. Besonders an die Zwillinge. Sie machten den Sieg möglich!

Josef

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Vereinsmeisterschaft 25/26

Vergangenen Freitag am 05.12 begann die Vereinsmeisterschaft. Es nehmen insgesamt 19 Mitglieder teil, in der ersten Runde konnten nur 17 antreten.

Paarung der ersten Runde:

Till Komisarek – Chris Engelmann  0 – 1

Franz Wolf – Emir Demirörs  1 – 0

Berat Kaan Akdag – Emre Demirörs  0 – 1

Rolf Willie – Amirmahyar Mazaheri  1 – 0

Sophie Nioduschewski – Lukas Suberski  0 – 1

Nils Nioduschewski – Sonja Nioduschewski  0,5 – 0,5

Maximilian Van Tiggelen – Hans Günter Gores  0 – 1

Gheyth Tabshoo – Dominik Moruzgala  0,5 – 0,5

Jan Wolf spielfrei +

 

 

 

 

Paarungen der zweiten Runde:

Chris Engelmann – Rolf Willie

Lukas Suberski – Franz Wolf

Emre Demirörs – Jan Wolf

Hans Günter Gores – Nils Nioduschewski

Sonja Nioduschewski – Gheyth Tabshoo

Dominik Moruzgala – Georgi Tesla

Amirmahyar Mazaheri – Till Komisarek

Emir Demirörs – Sophie Nioduschewski

Josef Mrowetz – Berat Kaan Akdag

Maximilian Van Tiggelen spielfrei   +

 

Die zweite Runde muss bis zum 09.01 2026 gespielt sein.

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