“Chess Evolution” – das wöchentliche Schachmagazin.

Über das Team des Schach-Ticker wird uns – in Absprache mit Redaktion und Herausgeber – die Möglichkeit eingeräumt, das Schachmagazin "Chess Evolution – Weekly Newsletter" auf unserer Internetseite zu veröffentlichen. Zur näheren Information nachstehend der einführende Artikel aus dem Schach-Ticker:

"Die Werbung von Chess Evolution hat wahrhaft Anspruch: Your best source for chess news! – auf Deutsch: Ihre beste Quelle für Schach-News!

Nun, was das Team der beiden Gründerväter Etienne Bacrot und Arkadij Naiditisch angeht, so sind das nicht nur so leicht dahingesagte Versprechungen, wie die Power von zahlreichen Großmeistern wie Ivan Sokolow, Kamil Milton, Sebastian Maze, Borki Predojovic, Baadur Jabova und Czaba Balogh im Autoren-Team von Chess Evolution belegt.

Dass man neben den regelmäßig erscheinenden Büchern – für 2013 sind insgesamt sechs Bände in einem Umfang von jeweils 350 Seiten geplant – nun auch eine Wochen-Newsletter in vier Sprachen herausgibt, zeigt, wie ehrgeizig und voller Tatendrang die junge Mannschaft ist. Was den Schachbuchmarkt angeht, so haben jedenfalls viele renommierte Verlage große Problem, mit dem Vertrieb selbst erstklassige Bücher an den Schachfans große Probleme. Und ich weiß, wovon ich spreche! Weiterlesen

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Bedeutende Turniere der Schachgeschichte – eine Chronik [1]

Hoogoven, Hoogovens, Corus, Tata Steel – eine „eiserne“ Tradition feiert in Wijk aan Zee ihr 75-jähriges Jubiläum

11. bis 27.1.2013 – Ohne Kenntnis der Vergangenheit ist die Gegenwart nicht zu verstehen. Diese fundamentale Erkenntnis gilt unbestritten auch für das Jahrtausende alte Königliche Spiel. Der Schach-Ticker wird deshalb künftig eine Chronik der bedeutenden Schachturniere veröffentlichen. Der erste Beitrag dieser Serie ist aus gegebenem Anlass dem 75-jährigen Jubiläum (11.-27. Januar) der nach Hastings wohl wichtigsten Turnierserie der Welt gewidmet. Sie begann einst in der Gemeinde Beverwijk im Nordwesten der Niederlande und findet seit 1968 in dem kleinen Badeort Wijk aan Zee statt, der zu dieser Gemeinde gehört.

Ich gebe gern zu, dass mich schachgeschichtlichen Themen faszinieren, weil es sich lohnt, auf Entdeckungsreise zu gehen, selbst wenn das Ergebnis am Ende oft nur eine Fußnote ist.

Was dieses Schachfestival angeht, so ist selbstverständlich bekannt, dass es von Anfang an immer den Namen eines Stahlbetriebes trug, weil der als Hauptsponsor firmierte: Hoogoven, ab Mitte der 1980er-Jahre Hoogovens, denn der niederländische Stahl- und Aluminiumhersteller hatte nun zwei Hochöfen für die Stahlschmelzung, nach der Fusion mit British Steel im Jahre 2000 dann Corus. Und schließlich, die globale wirtschaftliche Entwicklung will es so, denn die Corus Company wird vom indischen Stahlriesen Tata 2007 übernommen, heißt es seit der 73. Auflage im Jahre 2011 nun erst einmal Tata Steel Chess Tournament.

Turnierseite
Beginn der Partien um 13:30 Uhr
Carlsen u. Anand Video
Gruppen A-B- und C
Rückblick
Partien Gruppe A
Partien Gruppe B
Partien Gruppe C

 

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Videos von GM Daniel King
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Kommentierte Partien direkt von Wijk aan Zee. Zugeschickt von GM Arkadij Naiditsch. Dafür herzlichen Dank! (Eine Schachaufgabe ist dabei)

 

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Zweitvertretung verliert unglücklich 3:5 gegen SV RE-Süd.

Zum ersten Spiel im neuen Jahr, musste unsere Zweitvertretung in einer vorgezogenen Begegnung gegen SV RE-Süd antreten. Leider gaben wir dabei keine besonders glückliche Figur ab. Zunächst mal sei darauf hingewiesen, dass unser Spitzenbrett krankheitsbedingt nicht antreten konnte. Dafür rückte Julian Tober in die Mannschaft, der einen Sieg zum Endergebnis beisteuerte. Ein Sieg, der durch ein Damenopfer (gegen zwei Türme) eingeleitet wurde und kombinatorisch ein Leckerbissen war. Die Partien von Martin Pohl und Herbert Kanther verliefen nicht im Sinne dieser beiden Spieler. Sie erarbeiteten sich remisliche bis vorteilhafte Stellungen – mussten aber am Ende ihren Gegnern gratulieren. Alle anderen Begegnungen verliefen ohne große Überraschungen. Weitere Punktelieferanten waren Gerd Matrisch und Ernst Weiss mit je einem Unentschieden, sowie Gerhard Stenzel, der einen vollen Punkt erzielte. Am Ende des Tages kann aber festgehalten werden, dass die Niederlage keine echte Überraschung war, denn wir spielen eigentlich mit RE-Süd auf Augenhöhe – und der Gegner ist gerade an den vorderen Brettern saustark besetzt. Also Kopf hoch Jungens – der Klassenerhalt ist immer noch greifbar nahe.

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