Kramnik gegen Aronjan: die Zurich Chess Challenge beginnt am 21. April
Der langerwartete Sechsrunden-Match zwischen den Schach
grossmeistern Wladimir Kramnik (Russland) und Lewon Aronjan (Armenien) beginnt morgen Samstag, 21. April, um
15 Uhr im Festsaal des Hotels Savoy Baur en Ville in Zürich. Mit einem Durchschnitts-Rating von 2810 Elo-Punkten ist dieser Vorbereitungswettkampf auf die nächste WM-Qualifikation der stärkste der ganzen Schachgeschichte. Der 30-jährige Aronjan ist auf dem Papier Favorit mit 19 Elopunkten Vorsprung, aber dies wird aufgewogen durch Kramniks enorme Matcherfahrung. Der Russe hat WM-Wettkämpfe gegen Garri Kasparow, Peter Leko und Wesselin Topalow gewonnen.
Das persönliche Score in ernsten Turnierpartien steht bei 4 Siegen für Kramnik, 1 Sieg für Aronjan und 11 Unentschieden. Auch im Blitz- und Rapidschach hat Kramnik die leicht bessere Bilanz. Andererseits war der Schnellschach-Wettkampf, den die beiden vor fünf Jahren in Jerewan austrugen, mit 4:2 eine klare Beute Aronjans. Die letzten beiden Begegnungen in Moskau und London endeten remis, doch nach den bisherigen Partien zu urteilen, steht ein fantasievoller und hartumkämpftes Duell bevor. Wladimir Kramnik hat 2001 und 2009 in Zürich zwei äusserst prestigereiche Rapidturniere gewonnen, doch wird die Nummer 2 der Weltrangliste, Lewon Aronjan, alles daran setzen, diese Erfolgsreihe zu durchbrechen.
Der Eintritt ist für die Zuschauer frei. Alle Partien werden live im Internet übertragen, mit Kommentaren von GM Yannick Pelletier und IM Werner Hug von der Schachgesellschaft Zürich, der Organisatorin des Wettkampfs.
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piel um den Vereinspokal 2012 saßen sich gestern die beiden KO-Spezialisten Peter Dlouhy und Heiko Fischöder gegenüber. Peter war Turniersieger in den Jahren 2009-11 und Heiko 2007 + 08. Jetzt musste sich entscheiden, ob Peter sich in der Siegerliste absetzen kann, oder Heiko auf Augenhöhe bleibt. Übrigens war es die gleiche Endspielpaarung wie im letzten Jahr, als sich Peter im Elfmeterschießen (Entscheidungsblitzen) mit 2:1 durchsetzte. Diesmal schlug sich Caissa allerdings auf die Seite von Heiko, der sich souverän gegen seinen Kontrahenten durchsetzte. Ein herzlicher Glückwunsch geht somit an Heiko Fischöder. Jetzt steht es also 3:3 und wir lassen uns mal überraschen, wie sich dieses Kopf-an Kopf-Rennen fortsetzt.
Es war schon die richtige Entscheidung, Heiko Fischöder (Bild) zum neuen Pressesprecher des Schachvereins Unser Fritz zu wählen. Immer wieder erscheint seitdem in der Lokalpresse der eine oder andere Bericht über die Aktivitäten des Vereins. Offensichtlich besteht über seine Person jetzt der richtige Draht zu den Redaktionen der Printerzeugnisse und auch die Art und Weise seiner Berichterstattung trifft wohl den Nerv der Redakteure und Leser. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte sollte auf nachstehenden Link klicken und dann den Button "Presse wählen..