Wie die Red
aktion jetzt erfuhr, nahmen zwei Vereinskollegen am diesjährigen NRW-Cup teil – eine Veranstaltung, bei welcher die Landesmeister im Blitzschach ermittelt werden. Eingeteilt in verschiedene Leistungsgruppen spielte man den Titelträger der Frauen und der Männer aus. Insgesamt gingen 105 Akteure an den Start. Leider traten in der Kategorie >2.200 nicht genügend Teilnehmer an – und so wurden die Leistungsklassen 2.000-2.199 und >2.200 zusammengelegt. Thorsten Jaring spielte in der Gruppe 1.800-1.999 und belegte dort einen Mittelfeldplatz. Einen unerwartet guten Platz belegte allerdings mit Rang 5 in der Kategorie 2.000 und größer unser Neuzugang Ralph Sandkamp. Eingrahmt von Titelträgern, gelang es ihm, in die Preisgelder vorzustoßen. Eine Leistung, vor der man nur den Hut ziehen kann. Hier die Plätze 1 bis 7: 1. GM Andrey Orlov (TWZ 2.456); 2. IM Mikhail Zaitsev (2.417); 3. FM Michael Buscher (2.317); 4. IM Karl-Heinz Podzielny (2.407); 5. Ralph Sandkamp (2.187); 6. IM Patrick Zelbel (2.377) und 7. IM Thomas Henrichs (2.446). Sieht doch gut aus – oder?
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Gut gefüllt war das Vereinslokal gestern. 16 Teilnehmer am Vereinspokal setzten sich an die Bretter und auch viele Kiebitze verfolgten interessiert das Treiben. Bei 20 Minuten Bedenkzeit/Partie wurden vier KO-Runden ausgespielt. Im Fall von Remispartien hätte ein Entscheidungsblitzen durchgeführt werden müssen – aber die Begegnungen endeten stets mit einem eindeutigen Ergebnis (Sieg und Niederlage).Alle Akteure spielten von der ersten bis zur letzten Runde mit, denn wer im Pokalmodus ausgeschieden ist, der spielte einfach nach Schweizer System weiter.Wie immer bei KO-Turnieren gab es auch diesmal wieder kleine und große Überraschungen. So trafen gleich im ersten Durchgang die hoch gewetteten Oliver Distelrath und Dietmar Berg, sowie Peter Dlouhy und Thorsten Jaring aufeinander, wodurch feststand, dass bereits zum Auftakt Klassepartien erwartet werden konnten. Ähnlich interessante Paarungen konnte man sich auch in allen weiteren Etappen anschauen. Die Finalpaarung lautete dann schließlich Thorsten Jaring (Bild rechts) gegen Dietmar Berg (Bild links), die sich ein sehr spannendes und qualitativ hochwertiges Match lieferten. Am Ende setzte sich dann Dietmar durch und ist damit verdienter Gewinner des Vereinspokals 2014 – herzlichen Glückwunsch. Wer sich für die Turnierdetails interessiert findet sie wie immer unter Blogroll / Spielbetrieb / KO-Turnier.
KO-Turniere haben ihre eigenen Gesetze – so wird gesagt. Gemeint ist damit natürlich nicht, dass ein Pokalspiel nach anderen Regeln ausgetragen wird, sondern dass man in einem Pokal-Turnier immer wieder Überraschungen erlebt. Dies beruht u.a. darauf, dass Favoriten überraschend ausscheiden können, weil sie frühzeitig gegen starke (oder nicht so starke) Konkurrenz ausgelost werden, oder auch weil man an dem Tag einfach mit dem falschen Bein aufgestanden ist. Am kommenden Freitag, den 05.09.2014 ab 20:00 Uhr steht der Vereinspokal 2014 auf dem Programm und wir lassen uns mal verblüffen, wie dann Glück und Pech verteilt sind. Wie in den vergangenen Jahren, wird auch dieses Mal wieder unter Schnellschachbedingungen gespielt. Welche Bedenkzeit genau zur Anwendung kommt, steht noch nicht fest. Wahrscheinlich 15, oder 20 Minuten, je nach Teilnehmerzahl und der daraus resultierenden Anzahl von Runden. Erfahrungsgemäß müssen drei bis fünf Durchgänge absolviert werden. Auch am Freitag wird wieder der kombinierte Austragungsmodus Pokal plus Schweizer Sytem angewandt. D.h., alle Turnierteilnehmer werden bis zur letzten Runde dabeisein. Wenn man im Pokalmodus ausgeschieden ist, dann wird man trotzdem weitermachen und kann um eine möglichst gute Platzieruung spielen.