Gestern begann in
Bad Wörishofen im Allgäu das 29. ChessOrg Schachfestival. Das traditionsreiche Open ist mit 190 Teilnehmern wieder hervorragend besucht. Hinzu kommen 113 Teilnehmer im parallel laufenden Seniorenturnier. Um 15:00 Uhr fiel der Startschuss und mit Till Koch, Oliver Distelrath (Foto) und Martin Müller sind drei Spieler unseres Vereins mit dabei. Begleitet werden sie von Alexander Smollka, dem ehemaligen Läuferaner, der jetzt in Schwaben lebt und für den SV Stuttgart-Wolfbusch spielt. Leider musste der mitangereiste Michael Jungbluth kurzfristig seine Teilnahme stornieren (krankheitsbedingt). Das Turnier ist saustark besetzt, was allein daran zu erkennen ist, dass Martin Müller es mit Rang ~ 70 noch unter die Top 100 geschafft hat. Oliver Distelrath steht auf Platz 135 und Till Koch findet man auf Position 160 – also das ist auch in der Leistungsbreite ausgezeichnet. Insgesamt werden 9 Runden nach Schweizer System gespielt, was bedeutet, dass das Event bis zum 09.03.2013 dauert. Wie wir unsere drei Schachenthusiasten kennen, werden sie aber nicht nur dem königlichen Spiel frönen, sondern auch die Zeit vor Ort im schönen Allgäu genießen. Viel Spaß dabei. Wer sich für die Veranstaltung interessiert klickt, einfach den u.a. Link "Turnierseite" an.
PS: Übrigens konnte Till Koch in der 1. Runde den haushohen Favoriten Alexander Smolka schlagen. Oliver Distelrath trotzte seinem 225 TWZ-Punkte stärkeren Gegner ein Remis ab.
PPS: Letzter Stand der Dinge => Michael ist wg. Grippe garnicht erst mitgefahren und Martin hat vor Ort eine Magen-Darm-Geschichte ereilt (spielt nicht mit). Übrigens – die Ergebnisse der ersten drei Runden hauen einen um, denn Till und Olli schlagen sich bravorös.
Wir wir erst jetzt erfuhren, verstarb völlig überraschend und viel zu früh, am vergangenen Montag, den 25.02.2013, unser Schachfreund Uwe Gräbe. Er war Angelpunkt und Motor des Nachbarvereins SV Castrop Rauxel. Obwohl er keine offizielle Funktion als Lotse seines Schachclubs wahrnahm, lief kaum etwas Entscheidendes ohne ihn. Auch über die Vereins- und Stadtgrenzen hinaus war Uwe stets ein gern gesehener Schachfreund, in dessen Nähe man sich wohl fühlte. Auch außerhalb seiner Passion – dem Schachspiel – war Uwe ein außerst angenehmer Zeitgenosse, der stets ein offenes Ohr für seine Gegenüber hatte. Uwe hinterlässt nicht nur in seinem näheren Umfeld eine große Lücke, sondern auch wir vom SV Unser Fritz werden ihn sehr vermissen.
