Gleich in der 1. Runde des 2. Unser-Fritz-Open gelang dem Unser-Fritzer Nachwuchsspieler Julian Tober (1551) ein Endspielsieg
gegen den um ca. 500 DWZ-Punkte stärkeren Alexandr Kartsev (2158). Julian (Foto), der sein Abitur kürzlich mit Bravour abgeschlossen hat, gab im richtigen Augenblick seine Qualität, was zur Folge hatte, dass seine Freibauern nicht mehr aufzuhalten waren. Julian hat nicht durch Glück gewonnen, sondern strategisch sehr gut gespielt. Herzlichen Glückwunsch!!!
Dagegen verlor, zur Überraschung aller, Oliver Distelrath gleich in der 1. Runde gegen die um 400 DWZ-Punkte schwächere Lara Finke vom Dortmunder SV.
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enschaftspreis der Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar, wurde jetzt zum zweiten Mal vergeben. Die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung für eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema Schach aus den Jahren 2005 bis 2008, die von der Sparkasse Heidelberg gestiftet wird, erhielt Dr. Merim Bilalic (Foto). Der Psychologe hatte auf besonders originelle Weise herausgefunden, dass stetes Üben auf dem Weg zum Erfolg unerlässlich ist. So bildet beispielsweise die Mustererkennung eine wesentliche Grundlage für hohe Leistungen im Schach. Die wissenschaftliche Herangehensweise an das königliche Spiel habe die Expertenjury beeindruckt, so Prof. Dr. Bernd Straub in seiner Laudatio.