Die VM geht weiter

Die neue Runde der Vereinsmeisterschaft ist ausgelost. Siehe dazu in der rechten Spalte unserer Startwebseite. Am 02.11. ist Stichtag und da in der 5. Runde sehr viele kampflose Partien zustande kamen, hier die Bitte nötigenfalls die Partien vorzuverlegen, oder zu mindestens rechtzeitig dem Gegner abzusagen. Trotz fehlender Gegner war diesen Freitag wieder voll Bude beim Vereinsabend und mittlerweile haben fast alle Mitglieder ihre bestellten Trikots und Jacken erhalten. Zur Veranschaulichung ein Foto mit unseren drei Vertragsmodells Georg, Matteo und Martin:

 

 

Weiter geht es am 21.09. mit der fünften Runde des Grand-Prix.
Am 28.09. spielen wir ein erstes Tandem-Turnier. Wenn ihr vorher schon zu zweit oder zu dritt ein Team
gefunden habt, dann denkt euch einen lustigen Namen für euer Team aus. Alle ohne Team werden wir auch
noch irgendwie unterkriegen.

Gruß,
Julian

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Unser Fritz in Unser Fritz

Am Samstag hatten wir viel Spaß an unserem Stand auf dem Kanalfest. Zwar mit weniger Tischen als erwartet, dafür aber pünktlich um 13:00 hatten wir die Bretter bereit zum Spielen und die ersten Gäste knobelten an den Aufgaben auf unserem Demobrett. Das Wetter war uns gewogen und gänzlich ohne Regen brachten wir fünf Stunden lang interessierten Kids an der frischen Luft die Spielsteine bei. Wer seine Aufgaben gut löste, der bekam ein Bonbon und einen Stempel auf der Sammelkarte der Kinderaktion. Hier und da schauten auch Unser Fritzer vorbei und so kam es zu einigen heißen Blitzpartien zwischen Vereinsmitgliedern. Schön war es auch zu sehen, dass unsere Jugendlichen bereits gerne interessierten Kindern bei ihren ersten Zügen helfen.

Zur Verpflegung standen Gerichte aus aller Welt zur Wahl, etwa am Stand des marokkanischen Kulturvereins. Den Bierstand betrieben wir dieses Jahr nicht, aber dursten musste deswegen niemand. Auch ansonsten wurden ein Bühnenprogramm und verschiedene Stände geboten. An der Losbude beispielsweise konnte man einiges gewinnen und gleichzeitig einen guten Zweck unterstützen. Julian zog sogar gleich drei Preise, wohingegen es Chris gelang aus sechs Losen sechs Nieten zu ziehen.

Ein großes Danke Schön an die Helfer.

Julian

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5. Mannschaft unterliegt in Erkenschwick

Die Ehre zum diesjährigen Saisonanstoß hatte diesen Sonntag unsere fünfte Mannschaft. Aus dem eigentlichen Kader schaffte es nur Maximilian zu zum Kampf in der 1. Kreisklasse. Unterstützt wurde er dafür durch seinen Bruder Sebastian aus der 6. Mannschaft und ebenso durch Luka und Peter. Sebastian holte in Rekordzeit den ersten Punkt, da sein Gegner in einem entscheidenden Moment ein Matt nicht sah. Damit war Brett drei noch vor Ablauf einer Stunde gegen einen stärkeren Gegner zu unseren Gunsten ausgefallen. Vielleicht war der Sieg aber doch zu plötzlich und unerwartet, denn den nötigen Auftrieb für das zu diesem Zeitpunkt noch kritische Brett 2 gab er nicht. Lukas Gegner spielte dort souverän und nutzte seine Zeit sehr gut aus. Der ungewohnt lange Zeitmodus (in der sechsten Mannschaft sind es nur 90 Minuten pro Partie) verleitete Luka leider zu allzu raschem Spiel. Gegen das konzentrierte Vorgehen des Gegners mittels eines freien Zentrumbauerns halfen auch keine Opfer mehr. Vor die größte Herausforderung des Tages stellte sich wohl Maximilian, denn sein Gegner ist mit über 1800 DWZ der mit Abstand stärkste Spieler der Liga. Ein Punkt an Brett 1 war somit leider sehr unwahrscheinlich. Trotz Verlust war die Partie keine Enttäuschung, da Maximilian sich gut verteidigte und, wie der Gegner gerne zugab, bis zuletzt eine zähe Herausforderung darstellte. Dieser Meinung eines erfahrenen Spielers schlossen sich auch unsere Betreuer des Wettkampfes umgehend an. Bei einem Rückstand von 2:1 lag unsere Hoffnung nun noch bei Peter, einem Anfänger mit außergewöhnlichem Kampfgeist. Er bewies, dass er nicht frei von einem gewissen Talent ist und erspielte sich einen Mehrbauern in einer geschlossenen Stellung. Im resultierenden Endspiel mit 13 Bauern auf dem Feld ging es für beide Spieler darum, den richtigen Riecher für die notwendigen Manöver ihrer zwei Türme zu finden. Gerade solche Situationen rächen leider oft die fehlende Wettkampferfahrung. Der richtige Plan, die einzig freie Linie zu erkämpfen, fand daher nur der Gegner, der sich nach und nach hinter Peters Verteidigung einnistete um sich einen Bauern nach dem anderen einzuverleiben. Abschließend bleibt zu sagen, dass alle Spieler wieder einen kleinen Schritt in ihrem schachlichen Können weitergekommen sind . Obwohl die Mannschaft nicht gewonnen hat, war es dennoch ein guter Einstieg in die Saison.

Julian T.

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