JHV 2026 – Einladung

Einladung zur Jahreshauptversammlung des SV Unser Fritz 13.02.2026 um 20:00 Pfarrzentrum St. Barbara, Hofstr. 2, 44651 Herne

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der ordnungsmäßigen Einladung, der Beschlussfähigkeit und der Stimmzahl
  3. Neuwahl eines Schriftführers
  4. Verlesen und Genehmigung des letzten Protokolls
  5. Bericht des 1. Vorsitzenden
  6. Bericht des 1. Spielleiters
  7. Bericht des Jugendwartes
  8. Bericht des 1. Kassierers
  9. Bericht der Kassenprüfer
  10. Anträge
  11. Entlastung der neu zu wählenden Ämter
  12. Neuwahlen folgender Ämter
    1. Vorsitzender (auf 2 Jahre)
    2. Spielleiter (2 Jahre)
    3. Kassierer (2 Jahre)
    4. Kassenprüfer (2 Jahre)
    5. Materialwart
    6. Pressewart
    7. Bestätigung des Jugendwartes
    8. Erweiterter Vorstand (1 Jahr; Pflichtmitglieder sind Spl; Sf ; Jw)
      Gewählt werden können zwei weitere Funktionsträger
  13. Wahl eines neuen Spielausschusses (1 Jahr; Pflichtmitglieder sind Spl 1&2; Gewählt werden können zwei weitere Funktionsträger)
  14. Wiedervergabe Komitees
    1. Gestaltung Erwachsenenschach (Zusätzliche Vereinsabende, Referate, Koordination von Trainingsgruppen, Online, Gäste, Fortbildungen)
    2. Vereinsentwicklung & Außendarstellung (Veranstaltungen, Kurse, Werbemittel, Kooperationen, Kompetenzzentrum „Schach und Denksport“, Sponsoring, Mobilität)
    3. Schulschach
    4. 70-Jahr-Feier
    5. Digitales (Webseite, Kommunikationskanäle, Social Media)
  15. Verschiedenes

Jedes Mitglied kann bis 2 Tage vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung schriftlich beim Vorstand einreichen. Über den bzw. die Ergänzungsanträge entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Julian Tober

Veröffentlicht unter Allgemein | Ein Kommentar

Runde 5 Verb.liga: UF 1 – Lünen 4,5:3,5

Am 5. Spieltag gelang uns ein wichtiger Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Lünen, so dass wir endlich die Abstiegsränge in der Verbandsliga verlassen konnten. 
 
Zur Chronologie:
 
Zunächst wollten wir an den Spitzenbrettern das gefährliche Brüderpaar Babar (FM + CM) neutralisieren. Das gelang perfekt. An Brett 1 kam es bei mir (Rainer) nach 18 Zügen zu einer dreimaligen Stellungswiederholung, nachdem schon etliche Leichtfiguren getauscht waren. Dann bekam Dirk an Brett 2 nach neun Zügen (!) in einer verschachtelten Stonewallstellung ein unwiderstehliches Remisangebot, so dass wir unsere Aufgaben an den Spitzenbrettern als erfüllt ansehen konnten.
 
Für die Führung sorgte Heiko an Brett 6. Er spielte einen mustergültigen Königsindischen Angriff. Als zu viele schwarze Figuren am Damenflügel versammelt waren, opferte Heiko eine Figur und setzte den schwarzen König mitten auf dem Brett matt!
 
Ein weiteres wichtiges Remis steuerte Andreas an Brett 7 bei. Seine Stellung war zumindest schwierig, aber glücklicherweise bot der Gegner remis an, so dass wir jetzt 2,5:1,5 führten. Da die restlichen Partien von uns durchaus aussichtsreich standen, waren wir jetzt schon recht optimistisch.
 
Vorrübergehend kam es durch die Niederlage von Julian an Brett 5 zum Ausgleich. Julian hatte eine durchaus ordentliche Position, wurde aber taktisch überrumpelt.
 
Dank Michael an Brett 3 gingen wir wieder in Führung. Michael spielte gegen seinen erfahrenen und trickreichen Gegner Wolfgang Prüske mit schwarz Französisch. Es mag sein, dass der Vorteil in der Vorstoßvariante durchaus wechselte. Das muss durch eine präzise Analyse geprüft werden. In einem taktischen Finale konnte Michael 2 Bauern gewinnen, so dass das Turmendspiel letztlich klar war.
 
Den entscheidenden Punkt holte dann Emre an Brett 8. Emre stand eigentlich immer etwas besser und lehnte ein Remisangebot seines ca. 50 Jahre älteren Gegners ab. Für meinen Geschmack spielte er aber zu schnell, so dass sich der Vorteil vorübergehend verflüchtigte. Der Gegner übersah aber eine Taktik und Emre landete in einem sicherlich gewonnenen Turmendspiel. Dieses spielte er aber nicht optimal, da seine 2 Mehrbauern auf h + f standen, was theoretisch remis wäre. Hier half aber sein Gegner wieder und spielte den letzten entscheidenden Fehler. Glück für Emre, denn gedanklich hatte ich ihm schon die Todesstrafe angedroht, wenn er dieses Endspiel verbaselt hätte. 
 
So hatten wir letztlich die erforderlichen 4,5 Punkte zusammen, so dass die Niederlage von Martin an Brett 4 keine Rolle mehr spielte. Diese Partie konnte ich – weil zu kompliziert – einfach nicht sicher einstufen. Vorübergehend dachte ich, Martin würde mit einer Mehrfigur auf Gewinn stehen. Auch hier müssen wir die Computeranalyse abwarten, um gesicherte Erkenntnisse zu gewinnen.
 
Alles in allem war es also ein gelungener Mannschaftskampf. Zu erwähnen wäre noch, dass parallel 3 weitere Mannschaften von uns spielten. Es war erfreulich zu sehen, welche Kampfkraft die dort spielenden Jugendlichen haben! Und last but not least waren auch noch zahlreiche Kiebitze anwesend, was in unterklassigen Ligen ja auch nicht selbstverständlich ist. Unser Verein ist also auf einem sehr guten Weg!
Veröffentlicht unter Allgemein | 3 Kommentare

Unser Fritz 4 vs SG Wanne 3,5 : 2,5

Draußen scheint die Sonne. Sonntag. 14 h. Schach im Pfarrheim. Heute zu Gast: die Jungs aus Wanne. Burkhard (Spielführer aus Wanne) hat 5 Männer zusammengetrommelt, welche heute gegen uns, Unser Fritz 4, antraten.

Ganz schnell ging es bei Günter. In kurzer Stundenfrist war die Partie vorbei. Günters Partie stand wohl gleich. Nur kam Günter mit den gegnerischen Bauern nicht so ganz zurecht. Ein Bauer des Gegners hat den Fritzer überrannt. Und so war die Partie schnell vorbei. (0:1). Auch Rolf (Brett 1) hatte keine schlechtere Stellung. Sein Gegner rochierte kurz, Rolf lang. Nach eigenen Worten war sein „Angriff auf die Königstellung“ nicht so schnell. Der Wanner Spieler war schneller im Angriff auf seine kurze Rochade, als dass Rolf sich entsprechend hätte wehren können. (0:2).

Mein Nachbar links neben mir an Brett 5 hatte eine ausgeglichene Stellung. Unser „älterer Herr“ bot seinem Gegner ein Remis an. Dieser nahm nach kurzem Überlegen an (er möge mir verzeihen, dass mit dem „älteren Herr“), 0,5 : 2,5. Irgendwie muss ich mich in meine Stellung vertieft haben, so bemerkte ich gar nicht, dass unser Brett 4 neben mir die Partie gewann (1,5 : 2,5). Und dann.

Meine Partie. Irgendwann gewann ich die Qualität und fühlte mich auf der Siegerstraße. Jedoch hatte Shevan alle 3 Schwerfiguren auf der g-Linie aufgestellt. Dazu noch eine gute Diagonale. Furchterregend. Doch dann sah ich für mich einen Gewinnzug. Ja, nicht nur Gewinn, sondern auch ein Matt. Ich sagte: „Da kommst du wohl nicht mehr raus“ und reichte ihm die Hand. Er schlug ein und gab auf. War es wirklich Matt? Nur der Computer weiß es. Handschlag angenommen heißt dann: o.k., ich gebe mich geschlagen. Stimmt (2,5 : 2,5).

Brett 3, Herr Kraft, stand schon lange besser. Ein Turm mehr und auch noch aktivere Bauernstellung (vielleicht war da auch ein Mehrbauer dabei). Und so endete das Mannschaftsspiel 3,5 : 2,5 für Unser Fritz 4.

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreib einen Kommentar