Das Halbfinale gegen Datteln stand an:
Zu Beginn war alles noch unklar. Ich musste früh Remis bieten, weil ich schlechter stand und mein Gegner nahm überraschender Art und Weise an. Oli stand kurz nach meinem 15 Züge – Remis sehr gut, aber verbaute sich seine eigene Stellung und stand deshalb schlechter. Micha hat zu Beginn seines Endspiels einen Bauern gewonnen und es sah sehr gut für uns aus. Leider musste Heiko sich zu dem Zeitpunkt geschlagen geben, da sein Gegner souverän seine Dame fing. Micha hat sein Endspiel sauber runtergespielt und konnte den vollen Punkt einfahren. Oli hatte einen ungleichfarbiges Läufer + Turmendspiel mit zwei (doppelten) Bauern weniger. Die Remis Chancen standen sehr hoch und wir würden aufgrund der Berliner Feinwertung ins Finale kommen. Nachdem Oli es noch ein bisschen ausprobiert hat nahm er das verwirrende Remis Angebot seines Gegners an.
Somit spielen wir in naher Zukunft gegen Waltrop im Finale.
1. Michael Jungbluth – Jaroslaw Madalinski 1 : 0
2. Heiko Nowicki. – Sven Baumeister 0 : 1
3. Emre Demirörs – Peter Becker 0,5 : 0,5
4. Oliver Distelrath – Alfred Neumann 0,5 : 0,5
—> 2:2
(SV Unser Fritz erst genannt)
- Emre

schach ist doch ein gesellschaftsspiel
nach den partien im viererkampf, sah ich einige spieler die dann auf dem handy ihre partie nachverfolgten, um den bösen fehler zu finden (der da immer wieder passiert). wahrscheinlich wollte man doch damit in der gewissheit nach hause fahren, ich habs doch gesehen.
wurden früher, ganz früher partieen als hängepartie (mit den nächsten zug in dem briefumschlag, versiegelt mit unterschrift) abgegeben, wird heute innerhalb weniger zeit alles geklärt. “na klar, daß hätte der richtige zug sein müssen!”
so wird alles schnelllebiger (wirklich mit 3 l geschrieben?) und keiner wird mehr fragen, wenn künstliche intelligenz dann sagt, “tu das!” finde ich schon schade, was so ist.
josef