Zweite weiterhin sieglos

Zweite verliert am 15.12.2019 mit 2,5:5,5 bei Recklinghausen Altstadt 1

Es war schon ein Sch**ßstress im Vorfeld des Mannschaftskampfes. Schnell noch ‘ne Stulle eingeworfen und nach Recklinghausen gehetzt. Fast auf die Minute war ich dann auch eine Viertelstunde vor offiziellem Beginn da und konnte mit dem Mannschaftsführer Udo Wickenfeld die Mannschaftsaufstellungen austauschen. Aber gut, den Stress habe ich mit selbst zuzuschreiben.

Leider ging es aber auch unschön weiter. Heiko verlor ziemlich schnell. Ich weiß nicht genau woran es lag, hatte nur gesehen, dass aus der Eröffnung heraus seine Dame in Bedrängnis kam. Auch am Nebenbrett ereignete sich wenig vielversprechendes. Herbert geriet zwei Bauern in Rückstand und hatte keinerlei Gegenspiel. Es war nur eine Frage der Zeit bis diese Partie auch verloren ging.

Bei Franz wurden viele Figuren getauscht. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, konnte er seinem Gegner zwar einen Doppelbauern zufügen, diesen Umstand aber nicht weiter ausnutzen. Die beiden einigten sich dann auch bald auf Remis, womit Franz zum Remiskönig mutiert: Bislang alle Partien remis gespielt.

Ernst stand dem Vernehmen nach besser, passte bei einer Abtauschaktion aber nicht auf und stand plötzlich mit einer Figur weniger da, woraufhin er aufgab. Bei Matteo sah es zunächst so aus als könnte er ein Remis holen. Allerdings machten sich leichte Konditionsprobleme bemerkbar und er verlor erst die Qualität, spielte aber noch weiter, geriet unter Druck und ließ dann die Dame stehen. Damit hatten wir schon verloren. Zwischenstand: 0,5:4,5.

Immerhin war auf Peter Verlass. Schon in der Eröffnung gelang ihm mit Schwarz schnell Ausgleich und nach wenigen weiteren Zügen kam er sogar leicht in Vorteil. Diesen baute er weiter aus und im 28. Zug konnte er sich neben der sehr aktiven Stellung einfach den Bauern b2 mit Schach einverleiben:

 

Von da an dauerte es nur noch 6 Züge bis die Partie entschieden war. Im letzten Zug wäre zwar Kh6 (Matt in 4 Zügen) besser als f6 gewesen, aber die Partie war so oder so entschieden.

 

Uli ging mit einem Bauern weniger ins Bauernendspiel und trotzdem hatte ich gehofft, er könnte ein Remis halten. Aber leider ging auch die Partie verloren.

 

Entgegen dem selbst verschuldeten Stress im Vorfeld des Mannschaftskampfes, verlief meine Partie für mich relativ entspannt. Ich kam mit den weißen Steinen nie in Bedrängnis, errang Raumvorteil, fand dann aber nicht den besten Weg, diesen zu einen Sieg umzumünzen. So stand es nach dem 36. Zug ->

Peter hatte mit seinem taktischen Scharfblick gleich gesehen, dass der Ansatz 37. h5 funktioniert. Ich sicherte mir mit Te1 aber erstmal die e-Linie.

 

 

Entscheidend war dann in der folgenden Stellung 42. Sg6+ ->

Den Springer schlagen führt in wenigen Zügen zum Matt. Nach Kg8 hatte ich die Qualität gewonnen und weiterhin Druckspiel, was letztendlich in der Aufgabe meines Gegners mündete.

 

 

Endstand: 2,5:5,5

Die schlagbaren Gegner warten alle im nächsten Jahr. Von den obersten 5 der Tabelle haben wir bereits gegen 4 gespielt (http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2019/3205/). Weiter geht es am 26.01.2020 mit einem Heimspiel gegen Königsspringer Haltern 2.

Schachlichen Gruß,

Rainer

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RSG Läufer-Ost : SV Unser-Fritz 3

AM Sonntag, den 08.12.2019, spielten wir gegen die RSG und diesmal war ich nicht der erste, der fertig war, sondern der letzte. Aber dazu später.

Der Kampf beginn eigentlich recht positiv für uns. da unser Gegner nur mit 7 Mann antrat und wir somit von Anfang an führten. Siegfried war natürlich nicht sonderlich begeistert, da er nun nur siitzen und warten konnte. Wie dem auch sei, ging es gar nicht mal so schlecht für uns weiter.

Janina spielte an Brett 7 und hatte eine sehr vorteilhafte Stellung. Da sie jedoch Gesundheitlich stark angeschlagen war. nutzte sie dieses und spielte Remis.

Als nächstes beendete Rolf seine Partie an Brett 2. Leider lief er in eine Eröffnungsfalle und verlor die Partie. Also Ausgleich.

An Brett 3 lief Nils nun in eine Gabel und gab seine Partie ebenfalls auf, womit wir das erste mal in Rückstand gerieten. Diesen konnten wir aber Gott sei Dank durch Maximilian wieder ausgleichen. In einem eigentlich hoffnungslosem Turmendspiel, welches im Remis enden musste, patzte sein Gegner und er konnte die Partie für sich entscheiden.

Doch nun gerieten wir wieder in Rückstand. Jörg verlor seine Partie nach langem Kampf, doch leider hatte er seinem Gegner nichts entgegen zu setzten.

Es stand 3,5 zu 2,5 für Ost.

Jetzt spielten nur noch Yannik und ich. Yannick hatte zwar einen Läufer mehr, aber leider konnte er diesen Vorteil nicht für sich ausnutzen. Und ich stand…. naja…. Zu diesem Zeitpunkt machte Yanniks Gegner einen nicht ganz so guten Zug und stellte einen Bauern ein. Jetzt hätte Yannik super genau fortsetzen müssen, um die Partie eventuell doch noch zu gewinnen. Sein Gegner sah dieses wohl anders und gab die Partie auf.

Also ruhte jetzt alle Verantwortung auf meinen Schultern. Also zu meiner Partie. Ich kam schon recht schlecht aus der Eröffnung raus und verlor im Mittelspiel recht schnell einen Bauern. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Ich verrechnete mich und verlor beald Bauer Nr. 2. Dieses war zwar ein Doppelbauer, was aber bedeutete, das es für mich gar schrecklich aussah! Da der Läufer meines Gegners (über 250DWZ besser als ich) aber nicht mitspielte, dachte ich mir, solange dieses so ist, spiele ich weiter. Jetz machte mein Gegner ein par ungenaue Züge und ich konnte einen Bauern zurück gewinnen. Dadurch veränderte sich nicht nur mein Materieller Nachteil, sondern auch meine Stellun war plötzlich die bessere. So kam es, dass ich auch noch den 2ten

Bauern zurück gewann und nach einem Abtausch bei dem jeder nur noch einen Bauern behielt, einigten wir uns auf Remis!

Geschaft! Der Kampf ist nicht verloren! Remis geschafft!! Es hat wie letztes mal wieder richtig Spass gemacht, in dieser Mannschaft zu spielen.Wenn das so weiter geht, gewinne ich ja vielleicht wieder richtig Lust und werde, wenn möglich, immer spielen.

Gruß Martin

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Erste Niederlage für die Erste

Die erste Mannschaft verlor der vierten Runde der Verbandsklasse:
SC Gerthe-Werne 1 – Unser Fritz 1, 5:3

Dabei waren die Kräfte durchaus gleich verteilt. Und es waren die drei hochkarätigen Zuschauer Julian Tober, Peter Mallek und Holger Singbeil zur moralischen Unterstützung angereist. An Brett 1 spielte endlich wieder Dirk, der von uns allen noch die ehesten Chancen gegen Marcel Quast hatte. Mit präzisem Eröffnungsspiel behauptete er sich zunächst. Als sich dann allerdings eine komplizierte Phase des Tauschens dem ende näherte, bei der sich beide Gegner durch das jeweils andere Lager fraßen, mussten wir feststellen, dass Dirk wohl eine Figur weniger haben würde. Dennoch kämpfter er Gegen Gerthes Brett 1 noch einen zähen Kampf mit einem Mehrbauern. Aber zum remis reichte es letztlich nicht mehr.
Die Begegnung hatte schon früh eine unangenehme Wendung für uns genommen, als Micha sich gegen ein Wolgagambit verrannte. Er musste früh den früh den a7 Bauern aufgeben und hatte des Gegners Turm und Dame an seinem geschwächten Flügel herumtanzen. Nach knapp neunzig Minuten war der erste Punkt verschenkt. Nach ziemlich genau zwei Stunden punktete dafür Till. Mit einer ruhigen Verteidigung für Schwarz bahnte sich in der Partie ein langes Positionsspiel an. dabei gelang es ihm, in der sich immer weiter öffnenden Stellung beide Läufer gegen den König zu richten. Der Gegner unterschätzte die schnell ausgeführte Kombination mit Fesselung der schützenden Bauern, so dass die Dame auf h4 schlagen konnte. Ein willkommener Ausgleich, nach Michas Partie.

Jürgen rangierte zunächst zögerlich mit den Figuren hinter den eigenen Bauern umher, bis er die es für geraten hielt, den Springer für den (teilweise vernachlässigten) f7 Bauern zu opfern. Er legte korrekterweise mit Schachs nach, die den Gegner erdrücken sollten. Leider fand dieser jedoch stets einen Abwehrzug und wehrte auch die Bauernarmada auf der e- und f-Linie ab. Ganz weg war der Druck nicht, was Jürgen höchstwahrscheinlich auch so kalkuliert hatte, aber ausreichend Kompensation für die Figur bekam er nicht mehr, so dass auch dieser zweite Punkt ohne Not verschenkt war. Heiko rochierte asymmetrisch und schaffte einen ähnlichen heißen Angriff auf den Königsflügel, bei dem er seine Bauern vorschub. An einer Stelle, sackte der Gegner jedoch unverhofft eine Qualität ein, und nach dieser Wendung verlor Heiko langsam. Andreas Spiel war ein solides Spiel um die Felder vor einigen wild verstreuten Bauern am Königsflügel. Nach taktisch verzwicktem Gerangel führte er ein Remis herbei.

Den schönsten Punkt hat wohl Oli beigesteuert. Mit einem isolierten Doppelbauern auf der d-Linie und später einem zweite Doppelbauern auf der f-Linie untersagte er dem Gegner jedes Vorwärtskommen, solange bis dieser in seinem Platzmangel Olis Bauern das letzte Feld räumen musste und mir Verwandlung in eine Dame die Hand reichte. Mü spielte sein Philidor für Fortgeschrittene, und hatte die ganze Partie über einen leichten Vorteil. Gegen 20:15 erlief die Partie dennoch in ein Remis.

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