Vereinsmeisterschaft im Blitzschach – Runde 4

Martin Müller (Foto) machte es vor – so kann man sich langsam nach oben kämpfen. Erste Runde verpasst, zweite Runde Rang 7, dritte Runde Rang 2 und Sieg in der vierten Runde. Da kann man schon zufrieden sein; insbesondere in diesem ganz engen Turnier, denn vor dem letzten Durchgang hatte Martin (11,5) und Heiko (11) nur ein halber Punkt getrennt. Die 13. und damit Abschlussrunde bescherte uns ein echtes Finale, denn die beiden Kontrahenten mussten auch noch gegeneinander antreten. Martin hätte da schon ein Remis genügt, aber er hängte sich voll rein, was schlussendlich mit einem Sieg und damit dem Turniergewinn belohnt wurde. Die Gesamtführung in der Grand-Prix-Tabelle hat sich Heiko jedoch nicht nehmen lassen. Nach der Hälfte der Gesamtstrecke liegt Heiko nun mit 76 Punkten deutlich vor den Verfolgern Martin und Peter, die je 56 Punkte auf dem Konto haben. Allerdings ist zu berücksichtigen dass nur sechs Ergebnisse aus insgesamt acht Wertungsturnieren berücksichtigt werden. Es kann sich also noch einiges verschieben. 

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“A guada Sau” genießt die leckeren “Knaller”

Helmut Pfleger kredenzt in seinem neuem Buch die 120 amüsantesten "Zeit"-Schachspalten aus 29 Jahren
 von FM Hartmut Metz, 28. Mai 2011
 
 "A guada Sau frisst alles" hat Helmut Pfleger in einer seiner Schachspalten in der Wochenzeitung "Die Zeit" einmal getitelt. Darin ging es 1995 um das legendäre Zwölf-Stunden-Blitzturnier der Rochade Kuppenheim und einen Spruch des badischen Haudegens Hajo Vatter (Foto links), der die Materialgier zum Credo erhob. "A guada Sau" muss man indes nicht sein, um das neue Buch Pflegers gerne zu verschlingen – schließlich bietet es leichte wie appetitliche Kost für Schach-Gourmets.
 In dem 160 Seiten starken neuen Band "Schach-Zeit-Knaller" präsentiert Edition Olms "die besten 120 amüsanten Aufgaben mit überraschenden Lösungen aus drei Jahrzehnten". Der Untertitel verspricht keineswegs zu viel! Der Münchner, der zu Glanzzeiten zu den besten 40 Spielern auf dem Globus zählte, ist noch mehr ein Großmeister der Fabulierkunst. Dies schlägt sich in jeder der inzwischen fast 1500 Schachspalten nieder, die Pfleger seit dem 5. November 1982 für "Die Zeit" verfasste: Unterhaltsame Geschichten versteht der 67-Jährige wie kein Zweiter mit hübschen Schachaufgaben zu paaren und garniert dies alles mit einer wunderbar blumigen Sprache… weiter

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Die Josefschule ist jetzt komplett ausgerüstet

Die Josefschule hat es geschafft. Sie ist autark und nicht mehr auf Schachmaterial des SV Unser Fritz angewiesen. Bekanntlich ist unser Vereinsmitglied Heiko Fischöder seit Beginn dieses Schuljahrs an der Gemeinschaftsgrundschule tätig und leitet dort eine Schach-AG, die im Rahmen der offenen Ganztagsschule mit Landesmitteln gefördert wird. Was zunächst als Versuch begann, hat sich in der Zwischenzeit als Vorzeigeprojekt etabliert, das von den Schulkindern begeistert angenommen wird. Man fühlt sich bereits in der Lage, eine Schulmeisterschaft auszutragen, was in naher Zukunft auch umgesetzt werden soll. In der letzten Woche ist nun weiteres Schachmaterial angekommen, wodurch die Josefschule jetzt in der Lage ist, auf eigenen Beinen zu stehen. Übrigens – da unser Verein inzwischen an mehreren Schulen aktiv ist, werden derzeit Überlegungen angestellt, eventuell auch mal Vergleichswettkämfe auszutragen. Sobald sich diese Idee konkretisiert, werden wir natürlich darüber berichten.

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