Paarung der Vereinsmeisterschaft Runde 4
- Suberski, Lukas – Willie, Rolf
- Gores, Hans Günter – Tesla, Heorhii
- Engelmann, Chris – Wolf, Franz
- Demirörs, Emre – Tabshoo, Gheyth
- Mrowetz, Josef – Nioduschewski, Nils
- Mazaheri, Amirmahyar – Demirörs, Emir
- Nioduschewski, Sophie – Wolf, Jan
- Van Tiggelen, Maximilian – Nioduschewski, Sonja
- Akdag, Berat – Moruzgala, Dominik
- Komisarek,Till spielfrei
Sehr geehrte Vereinsmitglieder,
das ist die Paarung der vierten Runde der Vereinsmeisterschaft. Die Einladung zur JHV befindet sich ebenfalls auf der Homepage!
Vereinsmeisterschaft 3. Runde, 30.01.26
Ein anderer Einstieg ins Turnier.
Eigentlich wollte ich heute das Halbfinalspiel im Handball zu Ende sehen. Doch das Vereinsturnier war um 19 h terminiert, und da wollte ich meinen Gegner (Emir) auch nicht warten lassen (das Spiel gegen Kroatien konnte ich daher nicht zu Ende sehen). Ich erschien pünktlich. Doch wer spielte noch? Und wo fand ich die schriftliche Paarungsliste? Hm. Nix zu sehen. O. k. Im Pfarrsaal konnte ich die Spieler, die sich gegenüber saßen, erkennen. Einige Spieler kenne ich schon, aber nicht alle. Mein Gegenüber war, wie gesagt, Emir. Er sollte mit den weißen Farben spielen. Ich fand es ein wenig merkwürdig: keine Liste, keine Begrüßung zur 3. Runde, gar nicht so offiziell. Da dachte ich: „Mach auch mal was Komisches.“ Ich schlug also Emir vor: „Machen wir Remis?“ Emir stimmte zu. Also Remis. Die anderen spielten ihre Partie. Also schlug ich ihm vor, fünf Partien ohne Uhr (auf seinen Wunsch) zu spielen, was wir dann auch taten.
Leider? Kann ich zu den anderen Partien eigentlich wenig sagen. Ich wusste nicht, wer da gegen wen spielte (hallo Liste!). Der Spielleiter war auch nicht da. Also ließ ich Spieltag Spieltag sein und mischte mich unter das Volk der Anwesenden (erstaunlich viele Anwesende).
Und ich erkannte, dass Schreiben sich lohnt. Heiko, der im letzten Mannschaftskampf den „König mitten am Brett“ matt gesetzt hatte, kam (auch aufgrund des Aufrufs?!) und zeigte mir (dann auch Julian Tober) diese wunderbare Partie. Er hatte alle Züge im Kopf, die er dann abspulte. Ich bin immer voller Erstaunen, dass Spieler ihre Partie aus dem Kopf rezipieren können. Was bin ich doch da für ein armer Wicht. Das wird mir nie gelingen (wäre auch mal ’ne gute Idee, da einen zu behalten).
Also beende ich diesen etwas merkwürdigen Bericht mit der wiederholten Aufforderung (s. auch Leserbriefe), das Turnier doch bitte öffentlicher zu machen und nicht nur einer Facebook-Gemeinde, die dann informiert ist (und eben auch nur die).
Bitte die nächsten Runden, Tabellen, Spieltage und so weiter auf der Schachseite hier veröffentlichen.
- Josef
JHV 2026 – Einladung
Einladung zur Jahreshauptversammlung des SV Unser Fritz 13.02.2026 um 20:00 Pfarrzentrum St. Barbara, Hofstr. 2, 44651 Herne
- Begrüßung
- Feststellung der ordnungsmäßigen Einladung, der Beschlussfähigkeit und der Stimmzahl
- Neuwahl eines Schriftführers
- Verlesen und Genehmigung des letzten Protokolls
- Bericht des 1. Vorsitzenden
- Bericht des 1. Spielleiters
- Bericht des Jugendwartes
- Bericht des 1. Kassierers
- Bericht der Kassenprüfer
- Anträge
- Entlastung der neu zu wählenden Ämter
- Neuwahlen folgender Ämter
- Vorsitzender (auf 2 Jahre)
- Spielleiter (2 Jahre)
- Kassierer (2 Jahre)
- Kassenprüfer (2 Jahre)
- Materialwart
- Pressewart
- Bestätigung des Jugendwartes
- Erweiterter Vorstand (1 Jahr; Pflichtmitglieder sind Spl; Sf ; Jw)
Gewählt werden können zwei weitere Funktionsträger
- Wahl eines neuen Spielausschusses (1 Jahr; Pflichtmitglieder sind Spl 1&2; Gewählt werden können zwei weitere Funktionsträger)
- Wiedervergabe Komitees
- Gestaltung Erwachsenenschach (Zusätzliche Vereinsabende, Referate, Koordination von Trainingsgruppen, Online, Gäste, Fortbildungen)
- Vereinsentwicklung & Außendarstellung (Veranstaltungen, Kurse, Werbemittel, Kooperationen, Kompetenzzentrum „Schach und Denksport“, Sponsoring, Mobilität)
- Schulschach
- 70-Jahr-Feier
- Digitales (Webseite, Kommunikationskanäle, Social Media)
- Verschiedenes
Jedes Mitglied kann bis 2 Tage vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung schriftlich beim Vorstand einreichen. Über den bzw. die Ergänzungsanträge entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Mit freundlichen Grüßen,
Julian Tober
Runde 5 Verb.liga: UF 1 – Lünen 4,5:3,5
Unser Fritz 4 vs SG Wanne 3,5 : 2,5
Draußen scheint die Sonne. Sonntag. 14 h. Schach im Pfarrheim. Heute zu Gast: die Jungs aus Wanne. Burkhard (Spielführer aus Wanne) hat 5 Männer zusammengetrommelt, welche heute gegen uns, Unser Fritz 4, antraten.
Ganz schnell ging es bei Günter. In kurzer Stundenfrist war die Partie vorbei. Günters Partie stand wohl gleich. Nur kam Günter mit den gegnerischen Bauern nicht so ganz zurecht. Ein Bauer des Gegners hat den Fritzer überrannt. Und so war die Partie schnell vorbei. (0:1). Auch Rolf (Brett 1) hatte keine schlechtere Stellung. Sein Gegner rochierte kurz, Rolf lang. Nach eigenen Worten war sein „Angriff auf die Königstellung“ nicht so schnell. Der Wanner Spieler war schneller im Angriff auf seine kurze Rochade, als dass Rolf sich entsprechend hätte wehren können. (0:2).
Mein Nachbar links neben mir an Brett 5 hatte eine ausgeglichene Stellung. Unser „älterer Herr“ bot seinem Gegner ein Remis an. Dieser nahm nach kurzem Überlegen an (er möge mir verzeihen, dass mit dem „älteren Herr“), 0,5 : 2,5. Irgendwie muss ich mich in meine Stellung vertieft haben, so bemerkte ich gar nicht, dass unser Brett 4 neben mir die Partie gewann (1,5 : 2,5). Und dann.
Meine Partie. Irgendwann gewann ich die Qualität und fühlte mich auf der Siegerstraße. Jedoch hatte Shevan alle 3 Schwerfiguren auf der g-Linie aufgestellt. Dazu noch eine gute Diagonale. Furchterregend. Doch dann sah ich für mich einen Gewinnzug. Ja, nicht nur Gewinn, sondern auch ein Matt. Ich sagte: „Da kommst du wohl nicht mehr raus“ und reichte ihm die Hand. Er schlug ein und gab auf. War es wirklich Matt? Nur der Computer weiß es. Handschlag angenommen heißt dann: o.k., ich gebe mich geschlagen. Stimmt (2,5 : 2,5).
Brett 3, Herr Kraft, stand schon lange besser. Ein Turm mehr und auch noch aktivere Bauernstellung (vielleicht war da auch ein Mehrbauer dabei). Und so endete das Mannschaftsspiel 3,5 : 2,5 für Unser Fritz 4.
Erkenschwick 6 – Unser Fritz 4 2,5 – 3,5
Zwillinge erspielten den Sieg
So genau kann ich das gar nicht sagen. Die letzte gespielte Partie zwischen Rolf und (ein rumänischer Name) konnte ich nicht mehr zu Ende verfolgen.
Davor sah ich bei einigen Partien zu (man möge mir meinen geringen Schachverstand entschuldigen, da ich eben kein guter Spieler bin). So sah ich, dass Günter ausgeglichen in der Partie stand, dann einen Abtausch von Leichtfiguren zuließ. Dabei gelang seinem Gegner doch das bessere Ende der Wurst, indem er mit seinem Läufer Günters König Schach bot und gleichzeitig damit den ungedeckten Turm angriff. Günter war fair und gab darauf die Partie auf. 1:0
Anders am Brett 5. Hier hatte Sophie einen Doppelangriff auf den Springer des Gegners. Dieser stand blödsinnigerweise vor dem König, zweimal angegriffen und nur durch die schwarze Dame gedeckt (Sophie hatte Weiß) – peng, die Partie war entschieden. Sophies Gegner konnte sich mit dem Knien auf dem Stuhl (er war nicht so groß) dann zu einem Königsangriff entschließen, der aber keine Chance auf Gewinn zeigte. So gab er, recht spät allerdings, auf. 1:1
Die andere Schwester, Sonja (ich bitte um Verzeihung, wenn ich da was verwechsle, ihr wisst ja, Twins), überzeugte auch in ihrem Spiel. Die Qualität mehr und dazu drei Bauern mehr, das musste reichen. Es reichte auch. 1:2
Vater Nils zauberte (wieder mal?) eine Remisstellung: Turm und Bauern gegen die gleiche Anzahl von Bauern und Turm des Gegners. Remis. 1,5 zu 2,5.
Doch die vorletzte Partie, die dann zu Ende ging, zeigte, dass man auch mit 3 Min. Spielzeit zum Remis kommen kann. Jörgs Gegner, einer der jüngeren Spieler (der eigentlich nie am Brett saß, sondern irgendwo im großen AWO-Raum – „Edel sei der Mensch – hilfreich und gut“, Begrüßungs-AWO-Spruch im Saal – unterwegs war), ließ sich seinen Vorteil nehmen. Turm gegen Turm und Bauer gegen Bauer, bei gut platzierter Königstellung – Remis. Der Junge hatte 3 Min. Zeit auf der Uhr verbraucht, Günter hatte noch 4 Min. 2:3.
Und da war noch die Partie von Rolf. Rolf wollte wohl seinen Gegner durch forciertes Angreifen am Boden zerstören (oder doch zumindest gegen ihn gewinnen). Er hatte Weiß und stand optisch überlegen da. Doch auf was sollte er spielen? Der Plan war noch nicht zu Ende gedacht. Ob ihm das gelang? Mich schickte eine SMS nach Hause. Das war möglich, nachdem ich mein Handy ausgestellt hatte und meine Uhr aber anzeigte, dass sich etwas am Handy bewegt hat. So ließ ich Rolf Rolf sein und fuhr zurück nach Bochum. Doch wozu gibt es Telefon? Die immer freundlichen Spieler Günter und Rolf selbst teilten mir mit: Die Partie war Remis. Doch gewonnen! 2,5:3,5. Glückwunsch an die Mannschaft. Besonders an die Zwillinge. Sie machten den Sieg möglich!
Josef
Vereinsmeisterschaft 25/26
Vergangenen Freitag am 05.12 begann die Vereinsmeisterschaft. Es nehmen insgesamt 19 Mitglieder teil, in der ersten Runde konnten nur 17 antreten.
Paarung der ersten Runde:
Till Komisarek – Chris Engelmann 0 – 1
Franz Wolf – Emir Demirörs 1 – 0
Berat Kaan Akdag – Emre Demirörs 0 – 1
Rolf Willie – Amirmahyar Mazaheri 1 – 0
Sophie Nioduschewski – Lukas Suberski 0 – 1
Nils Nioduschewski – Sonja Nioduschewski 0,5 – 0,5
Maximilian Van Tiggelen – Hans Günter Gores 0 – 1
Gheyth Tabshoo – Dominik Moruzgala 0,5 – 0,5
Jan Wolf spielfrei +
Paarungen der zweiten Runde:
Chris Engelmann – Rolf Willie
Lukas Suberski – Franz Wolf
Emre Demirörs – Jan Wolf
Hans Günter Gores – Nils Nioduschewski
Sonja Nioduschewski – Gheyth Tabshoo
Dominik Moruzgala – Georgi Tesla
Amirmahyar Mazaheri – Till Komisarek
Emir Demirörs – Sophie Nioduschewski
Josef Mrowetz – Berat Kaan Akdag
Maximilian Van Tiggelen spielfrei +
Die zweite Runde muss bis zum 09.01 2026 gespielt sein.
SV Unser Fritz 3 – SK Sodingen Castrop 3 3,5 – 2,5
Am vergangen Sonntag, den 30.11. spielte unsere dritte gegen die dritte aus Sodingen. Pünktlich um 14 Uhr gab ich die Bretter frei und es ging los.
Erik steuerte bereits um 15 Uhr ein Remis an Brett eins ein. Die abgewandelte Benoni Stellung schien für beide Seiten kein Vorteil zu zeigen.
Kurz danach gewann Jan an Brett fünf mit den schwarzen Figuren gegen seinen jungen Gegner. Er gewann zuerst einen Bauern, dann eine Figur, dann die Qualität und mit einem Turm mehr, hat er den vollen Punkt geholt.
Um 15:45 Uhr sicherte Lukas das nächste Remis an Brett drei. Da wir sowieso einen Punkt im Vorsprung waren, war das Remis sehr gut von Lukas.
Somit stand es 2 – 1.
Um 16:30 Uhr erhöhte Dominik an Brett sechs. Sein Gegner hatte 250 DWZ mehr als er. Das schien Dominik vor einem zweifachen Figurenopfer nicht abzuhalten. Das wurde später mit der Engine analysiert und es war tatsächlich beide Male der beste Zug. Also Glückwunsch an Dominik!!
Dilshaan an Brett vier hatte eine sehr interessante Partie und stand die ganze Zeit sehr gut, am Ende sah eh leider eher schlecht aus. Bei Chris an Brett zwei sah es leider zum Schluss auch nicht gut aus. Aufgrund des Spielstandes reichte uns ein halber Punkt aus beiden Partien für den Mannschaftssieg.
Um 17:55 Uhr gab Dilshaan Dauerschach und sicherte somit den Mannschaftssieg.
Fünf Minuten danach musste sich Chris nach einer sehr sehr spannenden Partie geschlagen geben.
Somit konnten wir eine starke Mannschaft aus der Liga schlagen.
Wir haben als Mannschaft gespielt und als Mannschaft gewonnen!
- Emre
SV Horst-Emscher – SV Unser Fritz
Nachdem wir in der letzten Woche Mülheim 1 besiegt hatten, mussten wir letzten Samstag, am 29.11 wieder die Jugendverbandsliga spielen.
Dieser Bericht wird (leider) sehr kurz, weil wir die ersatzgeschwächte Mannschaft von Horst innerhalb von einer Stunde 6-0 geschlagen haben.
Zuerst gewann Jan an Brett drei, danach Gheyth an Brett vier. Nach einigen Minuten erhöhte Yusuf an Brett zwei auf 3-0 kurz danach Mahyar an Brett sechs auf 4-0. Georgi an Brett fünf und ich an Brett eins gewannen unsere Partien zeitgleich und gewannen somit 6-0 gegen Horst-Emscher.
Als nächstes spielen wir gegen Unna und hoffen, dass wir nachdem Kampf immernoch die Tabellenspitze für uns behalten können.
– Emre
Weihnachtsblitzen 13.12.2025
Einladung zum Weihnachtsblitzen 2025
Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,
auch in diesem Jahr laden wir euch herzlich zu unserem Weihnachtsblitzen ein!
Termin: Samstag, 13. Dezember
Beginn: 18:00 Uhr
Ort: Reiterhof Gut Steinhausen
Wiedehopfstraße 200
44653 Herne
Wie gewohnt erwartet euch ein spannendes Blitzturnier. Die genaue Anzahl der Runden legen wir – abhängig von der Teilnehmendenzahl – vor Ort fest.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Es gibt ein Buffet.
Wir bitten um einen Eigenanteil von
8 € für Vereinsmitglieder und
15 € für externe Gäste.
Anmeldung:
Bitte meldet euch vorab per WhatsApp bei mir oder über die Kommentarfunktion auf unserer Homepage an.
Für Vegetarier ist eine Anmeldung besonders wichtig, damit wir das Buffet entsprechend planen können.
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer!
Mit schachlichen Grüßen
Michael Jungbluth
SV Unser Fritz – SV Mülheim Nord : 3,5 – 2,5
Vergangenen Samstag haben wir die dritte Runde der Jugendverbandsliga vorgespielt. In der ersten Runde haben wir bereits einen starken Konkurenten, Brackel 3, besiegt. Nun mussten wir gegen die stärkste Mannschaft aus der Liga antreten. Die Gegner hatten an allen Brettern einen DWZ Vorteil, nur ich war nominell stärker als mein Gegner.
Es begann schon sehr heikel, Gheyth verlor bereits nach einer Stunde an Brett vier gegen Frederick Hausrath.
Mahyar überspielte seinen 200 DWZ stärkeren Gegner vollständig und führte uns am sechsten Brett zum Ausgleich.
Eine halbe Stunde später musste Jan an Brett drei seinem Gegner gratulieren. Er hat das wichtigste vergessen: Die Rochade ! Und verlor deshalb viel Material.
Es stand 2 : 1 für Mülheim.
Zudem Zeitpunkt sah es sehr schlecht für uns aus, Georgi stand an Brett fünf sehr unangenehm. Dilshaan an Brett drei stand auch nicht gut. Seine Gegnerin hatte zwei Figuren für einen Turm und noch einen Bauern mehr. Ich stand an Brett 1 auch sehr gedrückt und unangenehm.
18 Uhr : Georgi opferte eine Figur für zwei Bauern um wieder ins Spiel zu kommen. Der Gegner ließ sich von ihm täuschen und stimmte einem Remis zu.
Es stand 2,5 : 1,5.
Ich habe in einer komplexen Stellung eine Figur eingestellt, aber konnte so abwickeln, dass ich einen Turm und zwei Bauern für meine beiden Leichtfiguren bekommen habe. Mit meinem Turm habe ich die schwache Königsstellung ausgenutzt und konnte dann eine Figur zurück gewinnen. Mit der Qualität und einem Bauern mehr, habe ich an Brett eins den Punkt für uns eingefahren.
Dilshaan stand immernoch sehr schlecht, ich würde schon sagen auf Verlust. Ich war fünf Minuten an der frischen Luft und als ich zurückkam hatte Dilshaan ein Bauernendspiel auf dem Brett mit einem entfernten Freibauern. Ich kann nicht kommentieren was da passiert ist, aber Dilshaan hat uns mal wieder mit einem Sieg zum Sieg geführt 🙂
Paarungen:
- Emre Demirörs (1729) – Anton Dominik (1699) : 1 – 0
- Dilshaan Singh Dehne (1488) – Beesan Othman (1715) : 1 – 0
- Jan Wolf (1528) – Alexander Limbourg (1663) : 0 – 1
- Gheyth Tabshoo (1407) – Frederick Hausrath (1601) : 0 – 1
- Georgi Tesla (1277) – Alexander Tarasenko (1432) : 0,5 – 0,5
- Mahyar Mazaheri (1116) – Phillipp Seidel (1367) : 1 – 0
- Emre
Frühstück am 23.11.2025
Treffpunkt Städtereisen?
Oder
Wozu so kleine Lehrgänge doch nützlich sind
Sonntag (23.11.25) 10 h Frühstück bei Anja. Einige Schachbegeisterte hatten sich auf den Weg gemacht, um auch zu dieser Zeit (10 h morgens Sonntag, wer ist da eigentlich schon wach?) ihr Schachwissen zu erweitern.
Auf dem Demobrett lernten wir „eine Geheimwaffe“ kennen. Sehr kenntnisreich erklärte uns Rainer Kaeding (ach, so sieht der aus) noch nicht Großmeistern, wie ein Großmeister eine Eröffnung zum Gewinn führte. Kurz: Die Geheimwaffe ist so geheim, dass ich sie hier gar nicht veröffentlichen kann. Irgendwas mit Tarrasch. (Interessant auch, dass drei Nichtvereinsmitglieder sich das Schauspiel anguckten und rege an der Partie am Demobrett (hallo Burkhard) bastelten.)
Jedenfalls gab es (auch) gute Wortbeiträge, so z. B., dass man Thementurniere im Schachverein starten könnte. Ein Thema (sagen wir mal Grobs Angriff) mal so 15 min spielen könnte, natürlich an mehreren Brettern gleichzeitig. Partien notieren, die Partie zu Ende bringen, Partieformulare einsammeln und dann analysieren. Wie ist man da (gut) rausgekommen? 15 Minuten sind da sicherlich zu kurz, denke ich.
Bedenken gab es nur, dass am Freitag am Spielabend doch nicht so viele Mitspieler dabei sind. Zuletzt sollen es drei (3) Vereinsmitglieder gewesen sein. Später dann doch vier (4). Als alter Spieler kann ich diese Tendenz nur bestätigen. Schachvereine klagen über weniger Anwesende. Kneipen auch.
Wohlwollend aufgenommen wurde aber, dass unser Fritz doch sehr viele Jugendliche zum königlichen Spiel (dämlichen Spiel wäre wohl dämlich formuliert) animiert hat. Dass Martin Müller hier immer den Überblick hat und alles im Griff, ist schon beachtenswert oder sagen wir sehr gut.
Und dass Martin Pohl auch bei Kreuzfahrten den Überblick hat und Rolf auch Vatikanerfahrung hat, ließ doch vergessen, dass ich keinen Espresso angeboten bekam.
Nochmals danke an Franz und Günter, die das Demobrett in das Caffee schleppten (und wieder zurück zum Auto). Es war eben doch ein früher Start für den Sonntag, an dem manche Leute doch erst aufstehen.
SVR Schnellschach U16
Letzten Samstag (15.11.25) fanden in den Räumlichkeiten des SV Erkenschwick die Mannschaftsmeisterschaften der Schachjugend Ruhrgebiet im Schnellschach statt. Gespielt wurde in den Altersklassen U14 und U16. Zusätzlich fanden parallel dazu die U12-Meisterschaften beim SV Mülheim-Nord statt. Der SVUF stellte allerdings nur eine Mannschaft für die Altersklasse U16, was auch mit den vielen anderen Terminen im Jugendbereich im November und Dezember zusammenhängt. Mit dabei waren von uns an Brett 1 Gheyth Tabshoo, an 2 Jan Wolf, Emir Demirörs an Brett 3 und mit Till Komisarek am vierten Brett war die Mannschaft komplett. Einen Auswechselspieler haben wir nicht gestellt, sodass die Vier jedes Match absolvierten. Insgesamt fanden sich 10 Mannschaften in der U14 und U16 ein, welche ein gemeinsames Turnier im Modus “13 + 2” spielten.
Das Turnier begann für uns mit dem schwierigen Spiel gegen Mülheim Nord 1, wo wir mit 1:3 verloren, wobei wir leider an zwei Brettern auf Zeit und eine Partie durch zwei ungültige Züge verloren haben. Im zweiten Spiel bekamen wir dann einen “einfacheren” Gegner. Wir mussten gegen die sehr junge U14er Mannschaft von Mülheim antreten (Mülheim-Nord 3). Dort holten wir mit Siegen an unseren beiden Spitzenbrettern ein 2:2. Die “Berliner Wertung” zählte, anders wie im 4er Pokal gegen Datteln, nicht. Für einen Sieg gab es hier im Turnier zwei Mannschaftspunkte, für ein Mannschaftsremis jeweils einen Punkt für beide Teams. Auch im nächsten Spiel gegen Bönen gab es eine Punkteteilung. Diesmal steuerten Jan und Till die Punkte bei. In den nächsten drei Runden zeigten sich sehr eindeutige Ergebnisse. Zunächst gab es ein 0:4 gegen die favorisierte Mannschaft aus Brackel. Es folgte ein 4:0 Sieg gegen Welper, wo auch Emir seinen ersten Punkt zum Mannschaftserfolg beitragen konnte. Ehe es dann wieder 0:4 hieß gegen den haushohen Turnierfavoriten aus Erkenschwick, welcher einen ELO-Durchschnitt von über 2000 Punkten aufwies und an Brett 1 den neuen U16-Europameister Mykola Korchynskyi (Glückwunsch auch von unserer Seite zum Titelgewinn). Zum Abschluss durften wir noch gegen Mülheim-Nord 2 antreten, womit wir uns gegen alle Mülheimer Teams beweisen durften. Leider setzte es zum Abschluss auch nochmal eine deutliche 0,5:3,5 Niederlage. Jan verhinderte mit dem einzigen Remis im gesamten Turnier von einem unserer Spieler eine zusätzliche “zu null” Niederlage.
Festzuhalten bleibt, dass wir mit dem hohen Niveau der anderen Mannschaften beim Turnier diesmal nicht mithalten konnten. Dennoch gaben unsere vier Spieler bis zum Ende jede Runde ihr Bestes und kämpften um jeden Punkt. Ein Aspekt der von außen auffiel war, dass vor allem das “richtige” Zeitmanagement ein großes Problem darstellte. So standen in den ersten vier Spielen bei unserer Mannschaft 5 Niederlagen wegen Zeit auf dem Papier. Auf der anderen Seite wurden wegen zu schnellem oder unkonzentriertem Spiel klar gewonnene Stellungen noch abgegeben.
An dieser Stelle noch vielen Dank an den SV Erkenschwick, der die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und die Versorgung mit Getränken, Waffeln und Kuchen übernommen hat. Auch die Turnierleitung durch Dennis Schwedhelm und Franz Schulze-Bisping lief hervorragend. Netter Weise wurde unsere Mannschaft wieder von Martin Müller und Emre Demirörs begleitet und unterstützt, die auch wieder super Arbeit vor Ort geleistet haben. Die Endergebnisse und Tabellen können in kürze auch auf der Website der Schachjugend Ruhrgebiet nachgelesen werden. Nächsten Samstag geht es dann wieder mit einer großen Gruppe unter Begleitung von Nils Nioduschewski und Lukas Suberski nach Herten Disteln, zur 3. und 4. Runder der BJEM.
Halbfinale Viererpokal SV Unser Fritz – SV Datteln
Das Halbfinale gegen Datteln stand an:
Zu Beginn war alles noch unklar. Ich musste früh Remis bieten, weil ich schlechter stand und mein Gegner nahm überraschender Art und Weise an. Oli stand kurz nach meinem 15 Züge – Remis sehr gut, aber verbaute sich seine eigene Stellung und stand deshalb schlechter. Micha hat zu Beginn seines Endspiels einen Bauern gewonnen und es sah sehr gut für uns aus. Leider musste Heiko sich zu dem Zeitpunkt geschlagen geben, da sein Gegner souverän seine Dame fing. Micha hat sein Endspiel sauber runtergespielt und konnte den vollen Punkt einfahren. Oli hatte einen ungleichfarbiges Läufer + Turmendspiel mit zwei (doppelten) Bauern weniger. Die Remis Chancen standen sehr hoch und wir würden aufgrund der Berliner Feinwertung ins Finale kommen. Nachdem Oli es noch ein bisschen ausprobiert hat nahm er das verwirrende Remis Angebot seines Gegners an.
Somit spielen wir in naher Zukunft gegen Waltrop im Finale.
1. Michael Jungbluth – Jaroslaw Madalinski 1 : 0
2. Heiko Nowicki. – Sven Baumeister 0 : 1
3. Emre Demirörs – Peter Becker 0,5 : 0,5
4. Oliver Distelrath – Alfred Neumann 0,5 : 0,5
—> 2:2
(SV Unser Fritz erst genannt)
- Emre
