Erste sitzt jetzt ganz tief im Tabellenkeller fest

Thiemann-Osterblitzen-2015Nach der gestrigen 3:5-Niederlage unserer 1. Mannschaft gegen den Abstiegskonkurrenten SV Wattenscheid 3, sieht es böse für den weiteren Verlauf der Saison aus. Allerdings war diese unangenehme Situation vorhersehbar. Immerhin mussten drei Spieler in der wahrlich vorentscheidenden Begegnung ersetzt werden. Eine Begegnung, die sicherlich zu den wenigen gehörte, bei denen wir uns in Stärkstbesetzung Siegchancen hätten ausrechnen können – und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Nachstehend ein modifizierter Spielbericht von Sacha Winterkamp:
“Wir haben leider knapp 3:5 verloren. Stark ersatzgeschwächt nahmen wir den Weg nach Wattenscheid auf! In der ersten Stunde blieb alles in der Waage. Danach ging es sehr schnell. Erst setzte sich Sebastian Thiemann (Foto) souverän durch, kurze Zeit später verlor Andreas Prang. Holger Singbeil einigte sich auf Remis. Dann mußte leider Till auch die Waffen strecken. Er war die ganze Zeit unter Druck und konnte sich nicht aus der Umklammerung befreien. Anschließend gab Martin Pohl Remis. Er konnte seinen minimalen Vorteil leider nicht verwerten. Besonders ist die Leistung von Martin Müller hervorzuheben, der eine tolle Partie sicher zum Sieg verwertete. Nun spielten nur noch Sascha Winterkamp und Georg Mikulski. Als erster mußte Georg aufgeben, der auch nominell den stärksten Gegner hatte. Es spielte jetzt nur noch Sascha beim Stand von 4:3 gegen uns. Die Partie entwickelte sich dramatisch. Erst Stand der Wattenscheider auf Gewinn, spielte aber ungenau. Ich konnte ausgleichen, aber in akuter Zeitnot ging der Ausgleich wieder verloren und so stand ich wieder auf Verlust. Bei diesem Spielstand half natürlich nur ein Sieg weiter und so setzte ich die Partie fort. Um 19.30 Uhr sah es wieder ganz gut für mich aus (war wohl eine Gewinnstellung). Eine Ungenauigkeit erlaubte dann meinem Gegner die Partie wieder zu drehen und die Partie ging verloren (20:00 Uhr).”
Damit liegen jetzt alle Mannschaftskämpfe gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte hinter uns. Im neuen Jahr warten also nur noch schwere Aufgaben auf uns. Dann wird sich zeigen, ob das Team Moral zeigen und die Saison sportlich  einwandfrei fortsetzen kann. Ein Nichtabstieg wäre aus heutiger Sicht allerdings ein kleines Wunder.

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Neues Jahr – neues Vereinslokal

Das Kalenderjahr 2015  ist schachlich für den SV Unser Fritz mit dem heutigen Sonntag abgeschlossen. Zwar wird vielleicht das eine oder andere Vereinsmitglied über die Feiertage – als Spieler oder Kiebitz – noch turniermäßig unterwegs sein, aber der Clubbetrieb ist bis zum neuen Jahr auf Eis gelegt. Weiter geht es am Freitag, den 08.01.2016, mit dem ersten Spielabend in unserem neuen Vereinslokal. Ach ja – neues Vereinslokal! Es handelt sich dabei um das Clubhaus des TC Parkhaus, welches sich auf dem Gelände des Tennisclubs befindet (Reichsstraße 40, 44651 Herne). Bekanntlich wurde das Stadtteizentrum Pluto als Übergangsllösung (nach der Schließung von Haus Grünhoff) für unsere Spielabende genutzt. Jetzt – nach einem Jahr der Orientierung – haben wir uns mit dem Vereinslokal des TC Parkhaus für eine wahrscheinlich passende Lösung entschieden. Los geht es – wie oben beschrieben – am Freitag, den 08.01.2016 um 20:00 Uhr. Der Vorstand bereitet schon jetzt den Umzug vor, sodass alles rechtzeitig eingestielt ist. Mit dem Vereinswirt müssen nur noch Kleinigkeiten abgesprochen werden (z.B. wohin mit dem Schachschrank) und was, wann und wie, weil er evtl über die Feiertage einige Tage Betriebsferien macht. Es ist jetzt wohl der richtige Augenblick, um einen herzlichen Dank an das Team Pluto für die stets wohlmeinende Hilfe auszusprechen – auch weil uns in gleicher Weise zukünftig die Türen offen stehen. Übrigens werden alle Veranstaltungen des SV Unser Fritz – mit Ausnahme des Vereinsabends  – weiterhin im Stadtteilzentrum Pluto ausgetragen. Abschließend noch ein Hinweis auf die Anreise mit Bus und Bahn.
1. Straßenbahn Linie 306 bis Haltestelle Heisterkamp (dort direkt in die Reichsstr. gehen) oder Hugenpoth (dort in die Straße Hugenpoth, oder Lessindstr. bis zur Burgstr., dann rechts ab bis zur Reichsstr. und links ab zum Zeil).
2. Bus Linie 390 bis Haltestelle Eickeler Bruch (dort die Edmund-Weber-Str. bis zur Reichsstr., dann links ab zum Ziel).
3. Bus Linie 385 bis Haltestelle Lessingstr. (dort die Burgstr. Richtung Reichsstr. und dann links ab zum Ziel).

Stadtplan Herne

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Gelungenes Weihnachtsblitzen mit allem Drum und Dran

Sascha WinterkampMueller_Mai_.2014Tober_2011Schön wars am Freitag im Stadtteilzentrum Pluto, wo das traditionelle Weihnachtsblitzen ausgetragen wurde. 20 Spieler setzten sich an die Bretter – nicht ganz so viele wie in den Vorjahren üblich – aber diese brachten gute Laune mit und den nötigen Kampfgeist. So war schon mal sichergestellt, dass die Veranstaltung stimmungsmäßig in der oberen Liga angesiedelt war. Wie bereis beim Osterblitzen ausprobiert, haben wir das zu der Veranstaltung gehörende Buffet wieder in Eigenregie auf die Beine gestellt – und an dieser Stelle sollte festgehaltren werden, dass die mitgebrachten Leckereinen vom Feinsten waren. Egal wo zugegriffen wurde – vom Rehgulasch bis zur Frikadelle und vom Dessert bis zum Kuchen – es war für jeden Geschmack etwas dabei. An dieser Stelle geht daher ein herzliches Dankeschön an die vielen Helfer. Aber nun zum eigentlichen Turnier. Um den Sieg wurde bis zur letzten Runde gekämpft und am Ende setzte sich Sascha Winterkamp mit 17,5 Punkten (aus 19 Runden) knapp vor Martin Müller mit 17 Punkten durch. Damit sind jetzt alle vereinsinternen Meisterschaften abgeschlossen, denn das Weihnachtsblitzen war gleichzeitig die letzte Runde im Blitz-“Grand Prix” zur Ermittlung des Vereinsmeisters. Diese sind im Einzelnen: Normalschach – Sascha Winterkamp (oben links); Blitzen – Sascha Winterkamp; Pokal – Julian Tober (oben rechts) und Schnellschach – Martin Müller (oben mitte). Die entsprechenden Ehrungen werden höchstwahrscheinlich auf der nächsten Jahreshauptversammlung durchgeführt. Abschliedßend sei noch festgehalten, dass selbstverständlich jeder Turnierteilnehmer (und auch jeder Kibitz) ein kleines Präsent zum vernaschen erhalten hat. Nachdem der Veranstaltungsort dann wieder in den Urzustand zurückversetzt wurde, haben die üblichen Verdächtigen noch bis weit nach Mitternacht geklönt und die mittelfristige (nicht immer ganz so ernst gemeinte) Vereinsplanung besprochen.

Zu den Turnierdetails.

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