Am kommenden Montag geht es in Bilbao in die zweite Hälfte. Man darf gespannt sein, ob es Fabiano Caruana gelingt seinen Vorsprung zu halten, oder Aronian und Carlsen ihn noch einholen. Immerhin gibt es für einen Sieg 3 Punkte. Eine Niederlage und schon ist bei einem Sieg von Aronian oder Carlson der Gesamtsieg in Gefahr. Hier noch einmal die Teilnehmer: der Weltmeister Viswanathan Anand, die Nummer eins in der Weltrangliste Magnus Carlsen, der Olympiasieger Levon Aronian, der World Rapid Meister Sergey Karjakin, und der in den USA geborene italienische Wunderknabe Fabiano Caruana. Fünf der weltweit besten Schachspieler. Ein Spanier muss natürlich dabei sein. Es ist Paco Vallejo.
Sao Paulo und Bilbao sind in diesem Jahr wieder Gastgeber des Grand Slam Chess Masters Finale, so dass beide Städte für das zweite Jahr in Folge die Welthauptstädte im Schach sein werden. Das Turnier wird doppelrundig ausgetragen. Die brasilianische Millionenstadt wird die erste Hälfte vom 24 bis 29 September Gastgeber sein und die zweite Hälfte wird in Bilbao (Spanien) vom 08-13 Oktober gespielt werden.
Zeichnung: Fabiano Caruana (Copyright: Frank Stiefel)
Itali
en, vor einigen wenigen Jahren noch ein Entwicklungsland im Schach, hat heute mit Fabiano Caruana einen Weltklassespieler, der in der Live-Rangliste bereits auf Platz fünf steht. Wenn Caruana seine überragende Form in Sao Paulo konserviert hat, dann wird er vielleicht noch zwei weitere Plätze in der Weltrangliste aufrücken und damit hinter Carlsen und Aronian die Nummer drei in der Welt sein. Eine beinahe unglaubliche Erfolgsgeschichte. Beindruckend in Sao Paulo war die Leichtigkeit, wie er seine Partien gewann.
"Caruana e
rfüllte im Juli 2007 beim First Saturday-Turnier in Budapest seine letzte Großmeister-Norm und ist somit im Alter von 14 Jahren, 11 Monaten und 20 Tagen der jüngste amerikanische und italienische Schachspieler, dem dies bisher gelang Fabiano Caruana besitzt die amerikanische und die italienische Staatsbürgerschaft, er wurde 1992 in Miami geboren, seine Großeltern sind italienischer Abstammung. Im Jahr 1996 zog er mit seinen Eltern nach Brooklyn, New York, wo er bereits im Alter von fünf Jahren von dem bekannten Schachtrainer Bruce Pandolfini entdeckt wurde. Seine ersten internationalen Erfolge feierte Caruana bei den Panamerika-Meisterschaften: 2002 gewann er das Turnier der unter 10-Jährigen, im Jahr darauf den Titel der unter 12-Jährigen. Dazwischen schrieb Caruana im September 2002 in den USA Schlagzeilen, als er bei einem Grand Prix-Turnier in Manhattans Marshall Chess Club den Großmeister Aleksander Wojtkiewicz bezwingen konnte. Er löste damit im Alter von 10 Jahren und 117 Tagen Hikaru Nakamura als bisher jüngsten Spieler ab, der in einem vom amerikanischen Schachverband unterstützten Turnier einen Schachgroßmeister schlagen konnte. 2005 sorgte der 13-Jährige in Deutschland für Aufsehen, beim Klaus Junge-Open in Hamburg konnte er überraschend Großmeister Ľubomír Ftáčnik bezwingen." ("Text": Wikipedia)
Zeichnung: Fabiano Caruana (Copyright: Frank Stiefel)
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labend wird die vorletzte Runde der Vereinsmeisterschaft im Normalschach ausgespielt. Zur Zeit liegen Marti Pohl und Jürgen Gössling punktgleich an der Tabellenspitze und liefern sich noch ein "Kopf an Kopf"-Rennen. Vor diesem Hintergrund kann am nächsten Freitag schon eine Vorentscheidung fallen, denn Martin muss gegen den Altmeister Gerd Martisch antreten, während Jürgen die vermeintlich leichtere Aufgabe gegen Günter Czarnecki zu lösen hat. Hinter den beiden Führenden lauert mit Peter Dlouhy (Bild) ein weiterer starker Spieler, der sich noch eine Außenseiterchance auf den Titel ausrechnet, denn 1 Punkt Rückstand kann in der Finalrunde noch ausgeglichen werden. Aber auch im Kampf um die Plätze geht es noch eng zu, denn zwischen Platz 4 und dem Tabellenletzten liegn nur 1,5 Punkte. Es bleibt also spannend.
kommenden Samstag ist es wieder so weit! Das Münsterland-Open startet – wie immer – in der Steverhalle in Senden. Bis zum 13.10.2012 kreuzen Schachenthusiasten aus nah und fern die Klingen. Mit dabei ist wieder eine relativ große Delegation des SV Unser Fritz. Z.Zt. sind acht Teilnehmer unseres Vereins gemeldet, nämlich für das Open Raphael Janmieling, Michael Jungbluth, Till Koch und Martin Müller. Hinzu kommen für das Challengers Chris Engelmann, Domenic Grabowski, Sebastian Jaspers und Erich Schmidt (Foto). Außerdem fährt mit Janina Weber von Weiße Dame Borbeck eine alte Bekannte mit, die auch regelmäßig am Unser Fritz-Open teilnimmt und praktisch schon adoptiert ist. Nicht zuletzt bleibt festzuhalten, dass sich auch Jan Ninh der Gruppe anschließt – unser ehemaliges Vereinsmitglied, der derzeit allerdings keinem Schachhclub angehört. Wer sich für den Turnierverlauf interessiert, klickt einfach nur auf den nachstehenden Link Turnierseite, der uns nach Chess International führt – dem Schach-Informationsdienst unseres Vereinsfreundes Franz Jittenmeier.