Auftaktsieg für unsere Zweite in Disteln

franz_2014-12-19

Franz Wolf

Trotz des Kanalfestes vom Vortag, an dem sich auch mehrere Spieler der 2. Mannschaft bis spät in den Abend hinein beteiligt hatten, zeigte sich das Team um Mannschaftsführer Peter Dlouhy blendend aufgelegt. Mit 3 Ersazspielern an den Brettern, lief es von Anfang an rund und bereits nach ca. einer halben Stunde konnte der erste volle Punkt durch Peter Dlouhy eingefahren werden. Einige Zeit später notierte Martin Pohl ebenfalls einen Sieg und so konnte man beim Stand von 2:0 den weiteren Verlauf des Mannschaftskampf gelassen angehen. Dr. Kanther spielte an Brett 7 gewohnt zuverlässig und steuerte ein Remis bei. An Brett 1 lieferte sich Heiko Fischöder ein zähes Match mit Sven Gehring und musste am Ende seinem Gegner gratulieren – jetzt stand es 1,5:2,5 und wir hatten nur noch einen Brettpunkt Vorsprung. Ein richtig schön ausgespieltes Unentschieden sah man anschließen auf dem Brett Stefan Raabe v. Heiko Nowicki.  Aber schon in der nächsten Partie konnte Franz Wolf den alten Abstand wiederherstellen. Es gelang ihm, die gegnerische Dame einzufangen. Dieser wehrte sich zwar noch ein Weilchen, was aber wohl mehr wegen der Optik geschah. Jetzt spielten nur noch unsere beiden Youngster Henri Kiwitz und Chris Engelmann. Beide einigten sich mit ihren Gegnern auf Remis zum Endstand von 5:3 für unsere 2. Mannschaft. Da kann man nur sagen – Saisonstart gelungen.

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Kanalfest konnte wieder überzeugen

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Unser Schachangebot

Herrliches Wetter, strahlender Sonnenschein – das richtige Wetter um im Kanal zu schwimmen und/oder auf das Kanalfest zu gehen. Wieder wurden über 50 Stände im Kulturpark neben der Künstlerzeche Unser Fritz aufgebaut, wo sich dann die unterschiedlichste Vereine und andere Organisationen präsentierten konnten. Aber auch prominenter Besuch aus Herne, sowie Vertreter aus den Ministerien in Düsseldorf und Berlin, nebst dem einen, oder anderen Parlamentarier, gönnten sich eine Stippvisite ans Ufer des Rhein-Herne-Kanals. Nachdem unser Vereinsmitglied Werner Fischer, der ja auch Gründungsvorsitzender des Förderwerk Bicken / Unser Fritz e.V. ist, die Anwesenden zur Eröffnung begrüßte, startete nahtlos das Bühnenprogramm. Bekanntlich organisiert das Förderwerk die jährliche Veranstaltung, seitdem das Stadtteilprojekt Bickern / Unser Fritz anno 2011 ausgelaufen ist. Schätzungsweise 2.500 Besucher fanden den Weg zu uns, um einen schönen Nachmittag zu verleben. Auch in diesem Jahr bewirtschaftete der SVUF wieder den Bierstand und präsentierte sich – wie in jedem Jahr – mit einem Schachstand. Summa summarum war es erneut eine gelungene Veranstaltung und unsere Vereinsmitglieder hatten wieder ihren Spaß dabei.

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Randsportart Schach im Abseits?

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Franz Jittenmeier

Unser Vereinsmitglied Franz Jittenmeier schrieb im Schach-Ticker nachstehenden Bericht. Die Materie ist ihm als ehemaligem Stadtmeister im Schach, sowie ehemaligem Marketing-Direktor aus der Konsumgüterbranche, sicherlich nicht nicht ganz fremd:

Wie geht Schachverein heute – ein Erfahrungsbericht

Das ist eine Frage, die sich immer wieder die Verantwortlichen in den Schachvereinen heutzutage stellen, denn offensichtlich ist es ja so, dass die Zahl der Schachspieler, die im Deutschen Schachbund (DSB) zusammengefasst sind, seit Jahren rückläufig ist. Das hat natürlich auch Konsequenzen für die am Spielbetrieb teilnehmenden Vereine. Auch ihre Zahl geht chronisch abwärts. Ist das nun ein Abbild des Zeitgeistes, wie von vielen Funktionären unterstellt, oder müssen sich gerade diese den Vorwurf gefallen lassen, dass es nur eine Rechtfertigung für eigenes Unvermögen bzw. Scheitern ist. Natürlich sind die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung heutzutage vielfältiger als zu Zeiten unserer Eltern (Freizeitparks und Straßenfeste seien hier nur einige Stichworte). Auch muss ich nicht unbedingt einem Verein beitreten, um meinem Hobby nachgehen zu können- man denke nur an öffentliche Tennis- und Golfplätze, Muckibuden, sowie das breite Spektrum privater Anbieter von Aktivitäten, vom Trödel bis zum Tango. Schließlich hat aber auch das Internet unser Freizeitverhalten maßgeblich beeinflusst – und das trifft insbesondere auf das Schachspiel zu (warum soll ich in einen Verein gehen, wenn es vom heimischen Computer aus bequemer ist). Weiterlesen

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