Abschlussbericht 3. Mannschaft
Letzen Sonntag (03.05.2026) stand für unsere 3. Mannschaft das letzte Spiel der aktuellen Saison an. Zum Abschluss ging es für uns in die Falkschule zur 4. Mannschaft des SK Sodingen-Castrop. Auch wenn es für unsere Mannschaft im gesicherten Mittelfeld um nichts mehr ging, wollten wir das Spiel trotzdem ernsthaft angehen und die Saison vernünftig abschließen. Insbesondere auch, weil es für unsere Gegner noch um den Klassenerhalt ging und wir den Abstiegskampf nicht beeinflussen wollten. Durch einige Absagen unserer Spieler taten wir uns jedoch etwas schwerer 6 Leute an die Bretter zu bekommen. Netterweise erklärte sich Nils Nioduschewski bereit einzuspringen, sodass wir mit Yusuf Otuk, Chris Engelmann, Lukas Suberski, Jan Wolf, Georgiy Tesla und Nils eine gute Truppe zusammen hatten. Bis auf Jan waren wir von den DWZ-Zahlen her somit auch an allen Brettern im Vorteil. Und zum Abschluss der Saison schafften wir es auch diesen souverän zu nutzen. Nach knapp 2 Stunden Spielzeit stand ein, etwas zu hoch ausgefallener, 6:0 Sieg auf dem Spielbericht. Anschließend ließen ein paar Spieler von uns die Saison noch bei einem gemeinsamen Essen ausklingen. Wir beendeten die Saison somit mit auf Rang 5, mit insgesamt 10 Mannschaftspunkten (4 Siege, 2 Remis, 3 Niederlagen). Unser Gegner SK Sodingen-Castrop muss durch die Niederlage leider den Gang in die 2. Kreisliga antreten. Rochade Disteln und die 2. Mannschaft des RSV schaffen hingegen den Sprung in die Verbandsbezirksliga. An dieser Stelle wünschen wir allen Mannschaften in ihren neuen Ligen schonmal viel Erfolg. Und wir freuen uns auf spannende Spiele gegen die anderen Mannschaften in der neuen Saison 26/27.
Zum Abschluss noch ein paar persönliche Worte von mir (Chris):
Zunächst mal möchte ich mich bei allen Spielern bedanken, mit denen ich die Saison zusammenspielen durfte und auch bei denjenigen die (spontan) als Ersatz eingesprungen sind. Das sind Erik Lindstädt, Nico Lauenstein, Yusuf Otuk, Lukas Suberski, Dilshaan Dehne, Jan Wolf, Dominik Moruzgala, Georgiy Tesla, Luca Zeleny, Rainer Buchhop, Nils Nioduschewski, Gheyth Tabshoo, Max van Tiggelen, Mahyar Mazaheri, Emir Demirörs und Jan Krawiec. Und natürlich auch bei unserem Mannschaftsführer Emre Demirörs, der uns die ganze Saison über größtenteils begleitet hat.
Dafür, dass wir in der Konstellation zum ersten Mal zusammengespielt haben und es für manche auch die erste Saison war, können wir mit dem Abschneiden auf einem sicheren Mittelfeldplatz definitiv zufrieden sein. Da die Entwicklung unserer Nachwuchsspieler aber stetig nach oben geht und die Mannschaft vermutlich auch ohne größere Änderungen zusammenbleibt, können wir sehr zuversichtlich in die neue Saison gehen.
Wichtig ist mir persönlich aber vorallem, dass der “Charakter” der Mannschaft so bleibt wie er ist. Wir haben eine Mannschaft mit vielen jungen Spielern und Lukas 😉 , die sich als Gemeinschaft zusammenfinden sollen und zusammen als Team arbeiten sollen. Letztendlich auch mit dem Ziel Spieler weiterzuentwickelen, die langfristig in höheren Mannschaften spielen möchten. Ich hoffe, dass wir diesen Weg langfristig in Ruhe weitergehen, Nachwuchsspieler schrittweise in die Mannschaft integrieren und gleichzeitig auch Spieler an die oberen Mannschaften abgeben können. Dafür an dieser Stelle auch Danke an Trainerteam, Spielausschuss und die ganzen Organisatoren im Vorder- und Hintergrund des Vereins 🙂
Jubiläumsfeier
Liebe Mitglieder, Freunde und Schachbegeisterte,
der Schachverein SV Unser Fritz lädt euch herzlich zur Feier seines 70-jährigen Jubiläums ein!
Datum: Samstag, 04. Juli 2026
Beginn: 15:00 Uhr
Ort: Vereinsheim des KGV Günnigfelder Straße, 44651 Herne
Ende: offen
Diesen besonderen Anlass möchten wir gerne gemeinsam mit euch feiern. Eingeladen sind alle aktiven und passiven Mitglieder – selbstverständlich sind auch eure Partnerinnen und Partner sowie Kinder herzlich willkommen. Ebenso freuen wir uns über den Besuch befreundeter Schachspielerinnen und Schachspieler aus anderen Vereinen.
Für unsere kleinen Gäste gibt es ab 15:00 Uhr ein abwechslungsreiches 3-Stationen-Programm:
Schachaufgaben
Basketballkorb
Boccia
Ab 17:00 Uhr wird der Grill angeheizt.
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Freut euch auf Bier vom Fass sowie eine Auswahl an alkoholfreien Getränken.
Begleitend zur Veranstaltung sorgt Musik für eine angenehme und festliche Atmosphäre.
Bitte gebt Julian eine kurze Rückmeldung, mit wie vielen Personen ihr kommt, damit wir besser planen können.
Wir freuen uns sehr darauf, diesen besonderen Tag mit euch zu verbringen!
Mit sportlichen Grüßen
Michael Jungbluth
Schachverein SV Unser Fritz
4er-Pokal Zwischenrunde auf NRW- Ebene
Nach der sehr erfolgreichen Saison im Mannschaftspokal, der umgangssprachlich Vierer-Pokal genannt wird (da jeder Verein eine Mannschaft mit vier Spielern ins Rennen schickt), schaffte es unser Verein sich für die Vorrunde auf NRW-Ebene zu qualifizieren. Zur Erinnerung: Erst im Finale des Viererpokals auf Bezirksebene musste sich unsere Mannschaft, nach einem spannenden Kampf, dem SV Waltrop geschlagen geben. Dennoch durfte sich unser Verein als Zweiter über die Qualifikation für NRW freuen. Die Zwischenrunde auf NRW-Ebene wurde, wie in den vergangenen Jahren auch, passend zum umgangssprachlichen Namen, in Vierer-Gruppen durchgeführt. Die Gruppeneinteilung ergab, dass wir für das Wochenende 18./19.04.2026 zusammen mit dem SV Welper und dem SV Hennef zum MS Halver-Schalksmühle reisen mussten. Vor Ort sollten dann die Paarungen für die Samstagsspiele gelost werden. Die Gewinner der beiden Samstagskämpfe sollten dann am Sonntag aufeinander treffen, während die beiden Verlierer frühzeitig aus dem Mannschaftspokal ausscheiden.
In der Besetzung Michael Jungbluth, Martin Müller, Heiko Nowicki und Oliver Distelrath machten wir uns am Samstag, 18.04.2026, auf den Weg ins Sauerland um uns zunächst für ein weiteres Spiel am Sonntag und letztendlich auch die für die Zwischenrunde auf NRW-Ebene zu qualifizieren. Wir machten uns frühzeitig auf den Weg und waren somit auch Überpünktlich am Spiellokal. Allerdings auch komplett alleine. Weder Ausrichter, noch Schiedsrichter, noch die anderen Mannschaften waren vor Ort…nach einiger Wartezeit und einigen Telefonaten stellte sich heraus, dass wir aufgrund fehlerhafter Veröffentlichungen und einer veralteten Mailadresse am falschen Spiellokal, dem Feuerwehrhaus in Spormecke waren, jedoch zum Feuerwehrhaus in Schalksmühle mussten. Dort angekommen zeigten alle Anwesenden großes Verständnis, sodass es keine zusätzlichen Probleme gab. Allerdings erwartete uns dort die nächste Überraschung. Vor Ort waren nur die Ausrichtermannschaft, Halver-Schalksmühle, und Schiedsrichter Wolfgang Deinert, der den Viererpokal vor Ort leiten sollte. Hier erfuhren wir, dass Welper und Hennef die Pokalspiele leider abgesagt hatten, sodass bereits am Samstag das “Endspiel” für die nächste Runde zwischen Halver-Schalksmühle und uns anstand. Vor Ort wurde durch Wolfgang Deinert dann die Heimmannschaft ausgelost. Dies ergab, dass Halver-Schalksmühle das Heimrecht besaß. Somit hatten wir an den Brettern 1 und 4 (Micha + Olli) weiß und an den Brettern 2 + 3 (Mue + Heiko) schwarz. Um kurz nach 13 Uhr begannen dann die Partien im Normalschach mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge + 30 Minuten für den Rest der Partie + 30 Sekunden pro Zug.
Als erstes beendete Micha an Brett 1 seine Partie. Im Mittelspiel verkalkulierte sich Micha ein wenig, wodurch neben der offenen f-Linie auch die Läuferdiagonale seines Gegners freigegeben wurde. In der Folge musste Micha eine Qualität in der Hoffnung auf Gegenspiel hergeben. Sein Gegner setzte seinen Stellungs- und Materialvorteil jedoch sehr souverän zu einem Sieg um, sodass wir nach knapp 2 Stunden 0:1 hinten lagen. Eine knappe Stunde später endeten auch die Partien von Heiko und Olli. Im besten Fall hätten wir dort zwei Siege für ein Weiterkommen benötigt. Olli schaffte den exakten Ausgleich zu Michas Partie. Durch druckvolles Spiel und Linienöffnungen am Königsflügel gelang es Olli mit Qualitäts- und Bauernvorteil ins Endspiel überzugehen. Sein Gegner konnte die Stellung nicht mehr halten und Olli gelang der Punktgewinn für unsere Mannschaft. Im anderen Spiel setzte Heiko ebenfalls alles auf eine siegreiche Partie, nachdem auch er im Mittelspiel mit einer Qualität weniger auskommen musste. Ein ambitionierter Gegenangriff brachte jedoch keinen Erfolg. Somit musste Heiko leider weiteren Materialverlust hinnehmen und dem Gegner zum Gewinn gratulieren. Dies bedeutete auch die Entscheidung des Kampfes. Auch bei einem Sieg zum 2:2 durch Mue an Brett an 2, hätte der Gastgeber aufgrund der “Berliner Wertung” (Sieg an Brett 1 = 4 Feinwertungspunkte + Sieg an Brett 3 = 2 Feinwertungspunkte, zu Sieg an Brett 2 = 3 Feinwertungspunkte + Sieg an Brett 4 = 1 Feinwertungsunkt, insgesamt also 7:4 für Halver-Schalksmühle) das Weiterkommen gesichert. Somit bot Mue an Brett 2 wenig später seinem Gegner in einem augenscheinlich recht ausgeglichenen Endspiel Remis an. Nach einigen weiteren Zügen gab sich sein Gegner mit Dame + Springer gegen Dame + Läufer von Mue mit jeweils gleicher Bauernanzahl ebenfalls mit dem Remis zufrieden. Viele der danach analysierten Varianten kam auch auf das gleiche Ergebnis.
Trotz des Ausscheidens ließ unsere Mannschaft den Abend entspannt und gesellig ausklingen. Nach einem Abendessen in einer nahegelegen Pizzeria, aufgrund der Empfehlung eines Spielers von Halver-Schalksmühle, gab es noch einen kurzen Stadtrundgang mit einem Eis auf die Hand. Danach ging es in das gebuchte Hotel in Lüdenscheid, weil bereits einige Zeit vor dem Spiel die Hoffnung auf einen weiteren Kamp am Sonntag bestand. In gemütlicher Atmosphäre wurde der Abend dann bei dem ein oder anderen Kaltgetränk in einer Kneipe in der Nähe des Hotels beendet, ehe es in dieses zurückging. Passend zu dem Tag war auch das Türschild im Hotel, welches nicht den klassischen Aufdruck “Bitte nicht stören”, sondern “Ich träume noch” hatte. So können wir zwar nicht mehr am Samstagabend, aber zumindest in der nächsten Saison wieder davon träumen erneut die Vor- und dann evtl. auch die Zwischenrunde im Viererpokal auf NRW-Ebene zu erreichen 😉 An dieser Stelle bleibt nur noch zu sagen: Vielen Dank an Wolfgang Deinert für die Spielleitung und dem MS Springer Halver-Schalksmühle für die Ausrichtung und viel Erfolg für die Zwischenrunde im Mannschaftspokal. Und vielleicht sieht man sich zu einer Revanche im kommenden Jahr wieder!
- Chris
Erkenschwick ist Bundesligist!
DSAM Hannover
Am letzten Wochenende (06. – 08.03.26) war es wieder so weit. Das nächste Turnier der DSAM, Deutsche Schach Amateur Meisterschaft, stand an. Gespielt wurden 5 Runden im Maritim Hotel am Flughafen in Hannover mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge und 15 Minuten Zusatzzeit. Zusätzlich gab es 30 Sekunden pro ausgeführten Zug dazu. Von unserem Verein machte sich diesmal nur Chris Engelmann auf den Weg nach Niedersachsen. Er trat in der Gruppe D an, welche eine Spielstärke von 1601 – 1750 DWZ/ELO vorsieht.
Für die erste Runde Freitag Morgen hätten ich (Chris) und mein Gegner uns den “weiten” Weg nach Hannover sparen können. Es kam direkt zum Bezirksduell gegen Timo Schneider, einer der vier Turnierteilnehmer vom SV Datteln. Die Partie selbst bot auch wenig spektakuläres, sodass wir uns auf ein friedliches Remis nach 15 Zügen einigten. In der zweiten Partie des Tages wollte ich dann mit weiß einen vollen Punkt holen. Aber im Leben bekommt man nicht immer das was man möchte. Nachdem ich eine Kombination meines Gegners übersehen hatte, was mich einen Bauern gekostet hat, musste ich darum kämpfen überhaupt etwas Zählbares mitzunehmen. Mit viel Mühe und Not konnte ich in ein Damenendspiel abwickeln und ein Dauerschach herausholen, sodass auch die zweite Partie Remis ausging.
Samstag Morgen stand dann pünktlich um 09:00 Uhr Runde 3 mit schwarz an. Nachdem die ersten Theoriezüge in der italienischen Eröffnung gespielt waren, spielte mein Gegner im Übergang zum Mittelspiel etwas ungenau. Durch einen taktischen Qualitätsgewinn und eine unschöne Stellung gab mein Gegner somit bereits nach 14 Zügen auf und es stand der erste volle Punkt auf dem Zählkonto. Die zweite Partie des Tages ging deutlich länger. Ich überspielte meinen 13 jährigen Gegner ein wenig, der auf die Rochade verzichtet hat und selbst am Königsflügel angreifen wollte. In der Folge musste er sich aber selbst einem zähen Verteidigungskampf stellen. Auch wenn er viele gute Verteidigungszüge gefunden hat, konnte er die Stellung mit dem König in der Mitte irgendwann nicht mehr halten. Somit fuhr ich meinen zweiten Punkt des Tages ein.
Mit drei Punkten aus vier Partien ging es somit in die Schlussrunde am Sonntag Morgen. In der Partie passierte nicht viel, sodass es nach der dritten schnellen Partie mit Schwarz aussah. Deshalb hab ich mir gedacht, ich muss mir selbst das Leben bzw. die Partie schwer machen und habe ein Damenschach meines Gegners zugelassen, wonach ich mit meinem König nach d7 musste, wenn ich meinen Turm behalten wollte. In der Folge brauchte ich dann nicht mehr viel überlegen, denn ich hatte immer nur noch einen Zug, der legal ist, der nicht die Dame einstellt und nicht sofort zum Matt führt. Über die Felder e6, f6 und g6 wanderte mein König bis nach h6. Mein Gegner fand allerdings die Fortsetzung zum Matt oder in ein gewonnes Endpsiel nicht, sodass ich mich tatsächlich stabilisieren konnte und mein Gegner im Dame/Springer-Endspiel mein Remisangebot annahm.
Als persönliches Turnier-Fazit: Ungeschlagen landete ich mit 3,5 Punkten auf Platz 23 in meiner mit 126 Teilnehmern gut besetzten Gruppe. Mit dem Ergebnis und den Spielen mit Ausnahme meiner, auch im sprichwörtlichen Sinne, Sonntagspartie bin auf jeden Fall sehr zufrieden. Die Spielbedingungen in Hannover waren sehr angenehm. So konnten fast alle Teilnehmer in den 7 Gruppen in einem großen Raum spielen und die Orga lief wieder hervorragend, sodass jede Runde nach ein paar Ansagen pünktlich gestartet ist. Einzig nicht so toll war, dass die günstigen Getränkepreise vom letzten Turnier in Bonn nicht übernommen wurden und wieder der “Hotelpreis” für Getränke galt.
Und als persönliches Hannover-Fazit: Ich war durch das Turnier zum ersten Mal in Hannover. Und ich komme auch sehr gerne wieder. Da ich bereits Mittwoch angereist bin und bis Montag geblieben bin, hatte ich auch Zeit für ein Besuch im Zoo am Donnerstag und konnte das Fußballspiels Hannover 96 – Greuter Fürth live in der Arena am Sonntag verfolgen. Und obwohl der Spielort am Flughafen etwas außerhalb von Hannover liegt, konnte ich durch meine schnellen Partien am Morgen auch ein erfrischendes Getränk in der Sonne auf der Restaurantterasse am Maschsee genießen oder ein Abstecher zur Stärkung in die Markthalle machen. Alles in allem ein echt tolles Wochenende. Das einzig Negative war die Heimniederlage von Hannover am Sonntag. Wobei auch das aus Schalker Sicht eigentlich positiv zu sehen ist.
Bereits in knapp 2 Wochen steht dann das nächste Turnier der DSAM an. Es geht für mehrere Unser Fritzer an die Ostsee nach Travemünde.
- Chris
Bezirksmannschaftsblitzen 28.02.2026
Vor bereits einer Woche wurde am Samstag, 28.02.2026, die Mannschaftsmeisterschaft im Blitzen des SB Herne-Vest ausgetragen. In der Falkschule, dem Spiellokal des SK Sodingen Castrop fanden sich insgesamt neun Mannschaften ein. Wobei der SV Erkenschwick und der Recklinghäuser SV jeweils zwei Mannschaften stellten. Gespielt wurde somit ein Rundenturnier (jeder gegen jeden), wobei jeweils eine Mannschaft aufgrund der ungeraden Teilnehmerzahl pro Runde pausieren durfte. Gespielt wurde mit dem “modernen” Zeitmodus, wo beide Spieler 3 Minuten auf der Uhr haben und 2 Sekunden pro Zug obendrauf bekommen. Partieverluste durch Ablauf der Zeit sind somit theoretisch nicht möglich, aber jeder Spieler weiß, dass die Praxis anders aussieht.
Auch wir konnten in diesem Jahr wieder eine Mannschaft an den Start bringen. Vier unserer Nachwuchsspieler erklärten sich bereit die Trikots von Unser Fritz zu präsentieren. An Brett 1 stellten wir Dominik Moruzgala, gefolgt von Gheyth Tabshoo, Jan Wolf und Max van Tiggelen. Chris Engelmann war zwar auch vor Ort und wurde von einigen Teilnehmern gefragt, ob er auch spielen würde. Er wollte die Mannschaftsleistung der spielstarken Jugendlichen aber nicht nach unten ziehen, obwohl er Zeitnot aus seinen langen Partien eigentlich gewohnt ist.
Nachdem wir in der 1. Runde bereits das Freilos erhielten, konnten wir ab der 2. Runde voll durchstarten. Zwar hatten wir dann zwischendurch keine Erholung mehr, aber da wir immer optimistisch sind können wir es auch so sehen: Wir verlieren unseren Spielfluss nicht.
Der Spielfluss kam jedoch leider erst in einer der späteren Runden. Unsere ersten beiden Spiele gingen gegen Erkenschwick 1 und 2 jeweils 0:4 aus. Aber in den nächsten beiden Runden konnten wir uns steigern. Erst Jan und dann etwas überraschend Dominik (gegen Georg Waldschmidt, ELO/DWZ >2000) sorgten für jeweils ein 1:3 gegen Datteln und Sodingen Castrop. Nach der nächsten Runde standen wir dann auch nicht mehr mit 0 Mannschaftspunkten in der Tabelle. Gheyth und Jan holten gegen Disteln jeweils einen vollen Punkt und wir trennten uns 2:2. Unser Aufwärtstrend nahm dann eine kleine Delle. Gegen die 1. Mannschaft des RSV reichte es nur zu einem halben Brettpunkt von Jan.
Nachfolgend stand dann das “wichtige” Nachbarschaftsduell gegen die SG Wanne im Tabllenkeller an, um den letzten Tabellenplatz abzuwenden. Unsere Jugendlichen konnten dem Druck standhalten und gewannen das Duell mit 3:1. Dominik, Jan und Max steuerten jeweils einen vollen Punkt bei. So war keiner unserer Jugendlichen mehr punktlos unterwegs. Nur Gheyth musst seinem Gegner Burkhard Koch, nach einer langen Reise mit seinem König über das Brett, gratulieren. Den Abschluss des Tages machte das Spiel gegen die zweite Mannschaft des RSV. Hier erzielten wir das gegenteilige Ergebnis zum Spiel gegen die SG Wanne, nämlich ein 1:3. Einzig Jan steuerte noch einen letzten Brettpunkt bei.
Abschließend möchten wir dem SV Erkenschwick 1, dem SK Sodingen Castrop und dem SV Erkenschwick 2 zu den ersten drei Plätzen gratulieren und viel Erfolg bei den Verbandsmeisterschaften wünschen. Wir haben es durch den Sieg im Nachbarschaftsduell mit 3 Mannschaftspunkten und 8,5 Brettpunkten in einem stark besetzten Bezirksturnier auf den 8. Platz vor der SG Wanne geschafft. Von den Mannschaftspunkten her sogar gleichauf mit dem RSV 2, nur mit 2 Brettpunkten weniger. Im Einzelnen holte Jan 4,5 Punkte, Dominik 2, Gheyth und Max jeweils 1 Punkt.
Als persönliches Fazit von mir (Chris): Es war ein schönes Bezirksturnier in entspannter Atmosphäre. Der Spieler-Turnierleiter Ralf Callenberg hatte alles im Griff und die Räumlichkeiten des SK Sodingen-Castrop boten optimale Spielbedingungen. Das einzige, was mir negativ aufgefallen ist, war die “Ansage” der Wirtin, dass Spieler die ihre eigenen Getränke im Turniersaal trinken rausgeworfen werden. Dies war leider auch schon öfter in den Räumlichkeiten des SK Sodingen-Castrop und auch beim Turnier in Bamberg der Fall. Für mich wirft sowas leider immer ein wenig ein schlechtes Licht auf so eine Veranstaltung. Dennoch würd ich mich freuen, wenn wir auch in Zukunft bei den anstehenden Einzel- und Mannschafts-Bezirksturnieren die Trikots des SVUF sehen werden. Dann vlt auch mit einer 2. Mannschaft. Die nächste Möglichkeit dazu haben wir im Jugendbereich, wenn am 21.03.26 die Einzelblitzmeisterschaften U12 – U18 in der Falkschule stattfinden. An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an unsere vier Vereinsvertreter, die sich in dem hochwertigen Teilnehmerfeld durchgekämpft haben.
– Chris
Einladung zum Osterblitzen 2026
Einladung zum Osterblitzen 2026
Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,
auch in diesem Jahr laden wir euch herzlich zu unserem Osterblitzen ein!
Termin: Karfreitag 03.04.2026
Beginn: 17:00 Uhr
Ort: Reiterhof Gut Steinhausen
Wiedehopfstraße 200
44653 Herne
Wie gewohnt erwartet euch ein spannendes Blitzturnier. Die genaue Anzahl der Runden legen wir – abhängig von der Teilnehmendenzahl – vor Ort fest.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.
Wir bitten um einen Eigenanteil von
8 € für Vereinsmitglieder und
15 € für externe Gäste.
Anmeldung:
Bitte meldet euch vorab per WhatsApp bei mir oder über die Kommentarfunktion auf unserer Homepage an.
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und einen schönen schachlichen Karfreitag!
Mit schachlichen Grüßen
Michael Jungbluth
SC Rochade Rüttenscheid 1 – Unser Fritz 1 : 3,5 – 4,5
In der sechsten Runde der Verbandsliga besiegten wir unsere Gegner aus Rüttenscheid auswärts. Da unser Spitzenbrett viel zu tun hatte (am Brett), schreibe ich, Emre, heute den Bericht.
Zur Chronologie:
Als erstes beendete ich meine Partie an Brett acht mit einer Punkteteilung. Meine Allergien gegen Frühblüher machten mir sehr zu schaffen, deswegen war ich relativ zufrieden mit dem Remis. Ich war auch sehr unvorbereitet auf 1.f4 von meinem Gegner.
Nach mir beendete auch Dirk an Brett zwei seine Partie mit einem Remis. Wir dachten, dass er im Drachen eine aktivere Stellung mit dem Läuferpaar hat, aber anscheinend wars wohl nicht so.
Heikos Partie an Brett sechs konnte ich nicht so ganz verfolgen, ein komischer Königsinder oder Pirc, vermutlich stand Heiko ebenfalls aktiver, trotzdessen endete auch diese Partie mit einem Remis.
Den ersten vollen Punkt holte Micha an Brett drei. Im angenommenen Damengambit hat Micha taktisch vermutlich etwas eingestellt. Der Gegner hat glücklicherweise nicht die beste Fortsetzung gewählt, hier wird die Engine für Aufklärung sorgen. Mit drei Bauern weniger reichte Michas Gegner ihm die Hand.
Halbzeit 1,5 – 2,5 für uns.
Mue an Brett vier hatte mal wieder Holländisch auf dem Brett. Es ging wirklich sehr viel (Taktisches) los und Mue nutze die Ängstlichkeit seines Gegners aus um ebenfalls den zweiten vollen Punkt einzufahren.
Rainer an Brett eins hatte sehr lange eine sehr angenehme Stellung und stand immer etwas besser. Es war Taimanov, also bekanntes Terrain. In Zeitnot stellte Rainer leider die kurzzeitig gewonnene Stellung ein und musste aufgeben.
Den entscheidenden Punkt holte Jörg an Brett sieben. Im gespiegelten Englisch schaffte er es die Schwächen in der gegnerischen Stellung auszunutzen. Jörg hatte zwei Türme, Springer und Läufer gegen Dame und Turm. Nachdem Turm gegen Turm getauscht worden ist konnten beide Leichtfiguren und Turm die Dame dominieren. Mit Jörgs schöner Partie hatten wir schonmal den Sieg in der Tasche.
Julian kämpfte sehr lange an einer sehr intensiven/ interessanten Partie. Ich kann auch zu der Partie nicht viel sagen, weil taktisch alles sehr kompliziert war. Am Ende hat Julian eine Springergabel auf Turm und König übersehen und aufgegeben.
Nächste Runde gegen den Dortmunder SV.
– Emre
Paarung der Vereinsmeisterschaft Runde 4
- Suberski, Lukas – Willie, Rolf
- Gores, Hans Günter – Tesla, Heorhii
- Engelmann, Chris – Wolf, Franz
- Demirörs, Emre – Tabshoo, Gheyth
- Mrowetz, Josef – Nioduschewski, Nils
- Mazaheri, Amirmahyar – Demirörs, Emir
- Nioduschewski, Sophie – Wolf, Jan
- Van Tiggelen, Maximilian – Nioduschewski, Sonja
- Akdag, Berat – Moruzgala, Dominik
- Komisarek,Till spielfrei
Sehr geehrte Vereinsmitglieder,
das ist die Paarung der vierten Runde der Vereinsmeisterschaft. Die Einladung zur JHV befindet sich ebenfalls auf der Homepage!
Vereinsmeisterschaft 3. Runde, 30.01.26
Ein anderer Einstieg ins Turnier.
Eigentlich wollte ich heute das Halbfinalspiel im Handball zu Ende sehen. Doch das Vereinsturnier war um 19 h terminiert, und da wollte ich meinen Gegner (Emir) auch nicht warten lassen (das Spiel gegen Kroatien konnte ich daher nicht zu Ende sehen). Ich erschien pünktlich. Doch wer spielte noch? Und wo fand ich die schriftliche Paarungsliste? Hm. Nix zu sehen. O. k. Im Pfarrsaal konnte ich die Spieler, die sich gegenüber saßen, erkennen. Einige Spieler kenne ich schon, aber nicht alle. Mein Gegenüber war, wie gesagt, Emir. Er sollte mit den weißen Farben spielen. Ich fand es ein wenig merkwürdig: keine Liste, keine Begrüßung zur 3. Runde, gar nicht so offiziell. Da dachte ich: „Mach auch mal was Komisches.“ Ich schlug also Emir vor: „Machen wir Remis?“ Emir stimmte zu. Also Remis. Die anderen spielten ihre Partie. Also schlug ich ihm vor, fünf Partien ohne Uhr (auf seinen Wunsch) zu spielen, was wir dann auch taten.
Leider? Kann ich zu den anderen Partien eigentlich wenig sagen. Ich wusste nicht, wer da gegen wen spielte (hallo Liste!). Der Spielleiter war auch nicht da. Also ließ ich Spieltag Spieltag sein und mischte mich unter das Volk der Anwesenden (erstaunlich viele Anwesende).
Und ich erkannte, dass Schreiben sich lohnt. Heiko, der im letzten Mannschaftskampf den „König mitten am Brett“ matt gesetzt hatte, kam (auch aufgrund des Aufrufs?!) und zeigte mir (dann auch Julian Tober) diese wunderbare Partie. Er hatte alle Züge im Kopf, die er dann abspulte. Ich bin immer voller Erstaunen, dass Spieler ihre Partie aus dem Kopf rezipieren können. Was bin ich doch da für ein armer Wicht. Das wird mir nie gelingen (wäre auch mal ’ne gute Idee, da einen zu behalten).
Also beende ich diesen etwas merkwürdigen Bericht mit der wiederholten Aufforderung (s. auch Leserbriefe), das Turnier doch bitte öffentlicher zu machen und nicht nur einer Facebook-Gemeinde, die dann informiert ist (und eben auch nur die).
Bitte die nächsten Runden, Tabellen, Spieltage und so weiter auf der Schachseite hier veröffentlichen.
- Josef
JHV 2026 – Einladung
Einladung zur Jahreshauptversammlung des SV Unser Fritz 13.02.2026 um 20:00 Pfarrzentrum St. Barbara, Hofstr. 2, 44651 Herne
- Begrüßung
- Feststellung der ordnungsmäßigen Einladung, der Beschlussfähigkeit und der Stimmzahl
- Neuwahl eines Schriftführers
- Verlesen und Genehmigung des letzten Protokolls
- Bericht des 1. Vorsitzenden
- Bericht des 1. Spielleiters
- Bericht des Jugendwartes
- Bericht des 1. Kassierers
- Bericht der Kassenprüfer
- Anträge
- Entlastung der neu zu wählenden Ämter
- Neuwahlen folgender Ämter
- Vorsitzender (auf 2 Jahre)
- Spielleiter (2 Jahre)
- Kassierer (2 Jahre)
- Kassenprüfer (2 Jahre)
- Materialwart
- Pressewart
- Bestätigung des Jugendwartes
- Erweiterter Vorstand (1 Jahr; Pflichtmitglieder sind Spl; Sf ; Jw)
Gewählt werden können zwei weitere Funktionsträger
- Wahl eines neuen Spielausschusses (1 Jahr; Pflichtmitglieder sind Spl 1&2; Gewählt werden können zwei weitere Funktionsträger)
- Wiedervergabe Komitees
- Gestaltung Erwachsenenschach (Zusätzliche Vereinsabende, Referate, Koordination von Trainingsgruppen, Online, Gäste, Fortbildungen)
- Vereinsentwicklung & Außendarstellung (Veranstaltungen, Kurse, Werbemittel, Kooperationen, Kompetenzzentrum „Schach und Denksport“, Sponsoring, Mobilität)
- Schulschach
- 70-Jahr-Feier
- Digitales (Webseite, Kommunikationskanäle, Social Media)
- Verschiedenes
Jedes Mitglied kann bis 2 Tage vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung schriftlich beim Vorstand einreichen. Über den bzw. die Ergänzungsanträge entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Mit freundlichen Grüßen,
Julian Tober
Runde 5 Verb.liga: UF 1 – Lünen 4,5:3,5
Unser Fritz 4 vs SG Wanne 3,5 : 2,5
Draußen scheint die Sonne. Sonntag. 14 h. Schach im Pfarrheim. Heute zu Gast: die Jungs aus Wanne. Burkhard (Spielführer aus Wanne) hat 5 Männer zusammengetrommelt, welche heute gegen uns, Unser Fritz 4, antraten.
Ganz schnell ging es bei Günter. In kurzer Stundenfrist war die Partie vorbei. Günters Partie stand wohl gleich. Nur kam Günter mit den gegnerischen Bauern nicht so ganz zurecht. Ein Bauer des Gegners hat den Fritzer überrannt. Und so war die Partie schnell vorbei. (0:1). Auch Rolf (Brett 1) hatte keine schlechtere Stellung. Sein Gegner rochierte kurz, Rolf lang. Nach eigenen Worten war sein „Angriff auf die Königstellung“ nicht so schnell. Der Wanner Spieler war schneller im Angriff auf seine kurze Rochade, als dass Rolf sich entsprechend hätte wehren können. (0:2).
Mein Nachbar links neben mir an Brett 5 hatte eine ausgeglichene Stellung. Unser „älterer Herr“ bot seinem Gegner ein Remis an. Dieser nahm nach kurzem Überlegen an (er möge mir verzeihen, dass mit dem „älteren Herr“), 0,5 : 2,5. Irgendwie muss ich mich in meine Stellung vertieft haben, so bemerkte ich gar nicht, dass unser Brett 4 neben mir die Partie gewann (1,5 : 2,5). Und dann.
Meine Partie. Irgendwann gewann ich die Qualität und fühlte mich auf der Siegerstraße. Jedoch hatte Shevan alle 3 Schwerfiguren auf der g-Linie aufgestellt. Dazu noch eine gute Diagonale. Furchterregend. Doch dann sah ich für mich einen Gewinnzug. Ja, nicht nur Gewinn, sondern auch ein Matt. Ich sagte: „Da kommst du wohl nicht mehr raus“ und reichte ihm die Hand. Er schlug ein und gab auf. War es wirklich Matt? Nur der Computer weiß es. Handschlag angenommen heißt dann: o.k., ich gebe mich geschlagen. Stimmt (2,5 : 2,5).
Brett 3, Herr Kraft, stand schon lange besser. Ein Turm mehr und auch noch aktivere Bauernstellung (vielleicht war da auch ein Mehrbauer dabei). Und so endete das Mannschaftsspiel 3,5 : 2,5 für Unser Fritz 4.
Erkenschwick 6 – Unser Fritz 4 2,5 – 3,5
Zwillinge erspielten den Sieg
So genau kann ich das gar nicht sagen. Die letzte gespielte Partie zwischen Rolf und (ein rumänischer Name) konnte ich nicht mehr zu Ende verfolgen.
Davor sah ich bei einigen Partien zu (man möge mir meinen geringen Schachverstand entschuldigen, da ich eben kein guter Spieler bin). So sah ich, dass Günter ausgeglichen in der Partie stand, dann einen Abtausch von Leichtfiguren zuließ. Dabei gelang seinem Gegner doch das bessere Ende der Wurst, indem er mit seinem Läufer Günters König Schach bot und gleichzeitig damit den ungedeckten Turm angriff. Günter war fair und gab darauf die Partie auf. 1:0
Anders am Brett 5. Hier hatte Sophie einen Doppelangriff auf den Springer des Gegners. Dieser stand blödsinnigerweise vor dem König, zweimal angegriffen und nur durch die schwarze Dame gedeckt (Sophie hatte Weiß) – peng, die Partie war entschieden. Sophies Gegner konnte sich mit dem Knien auf dem Stuhl (er war nicht so groß) dann zu einem Königsangriff entschließen, der aber keine Chance auf Gewinn zeigte. So gab er, recht spät allerdings, auf. 1:1
Die andere Schwester, Sonja (ich bitte um Verzeihung, wenn ich da was verwechsle, ihr wisst ja, Twins), überzeugte auch in ihrem Spiel. Die Qualität mehr und dazu drei Bauern mehr, das musste reichen. Es reichte auch. 1:2
Vater Nils zauberte (wieder mal?) eine Remisstellung: Turm und Bauern gegen die gleiche Anzahl von Bauern und Turm des Gegners. Remis. 1,5 zu 2,5.
Doch die vorletzte Partie, die dann zu Ende ging, zeigte, dass man auch mit 3 Min. Spielzeit zum Remis kommen kann. Jörgs Gegner, einer der jüngeren Spieler (der eigentlich nie am Brett saß, sondern irgendwo im großen AWO-Raum – „Edel sei der Mensch – hilfreich und gut“, Begrüßungs-AWO-Spruch im Saal – unterwegs war), ließ sich seinen Vorteil nehmen. Turm gegen Turm und Bauer gegen Bauer, bei gut platzierter Königstellung – Remis. Der Junge hatte 3 Min. Zeit auf der Uhr verbraucht, Günter hatte noch 4 Min. 2:3.
Und da war noch die Partie von Rolf. Rolf wollte wohl seinen Gegner durch forciertes Angreifen am Boden zerstören (oder doch zumindest gegen ihn gewinnen). Er hatte Weiß und stand optisch überlegen da. Doch auf was sollte er spielen? Der Plan war noch nicht zu Ende gedacht. Ob ihm das gelang? Mich schickte eine SMS nach Hause. Das war möglich, nachdem ich mein Handy ausgestellt hatte und meine Uhr aber anzeigte, dass sich etwas am Handy bewegt hat. So ließ ich Rolf Rolf sein und fuhr zurück nach Bochum. Doch wozu gibt es Telefon? Die immer freundlichen Spieler Günter und Rolf selbst teilten mir mit: Die Partie war Remis. Doch gewonnen! 2,5:3,5. Glückwunsch an die Mannschaft. Besonders an die Zwillinge. Sie machten den Sieg möglich!
Josef
