Turnierkalender

Alte Vereinsseite

Live-Übertragungen

Kontakt

[contact_form]

Top-Partien

Archive

Kategorien

Hambach-6_2016

Wir in Trier

Unser Vereinsmitghlied Yannick Kraft schreibt über die letzte Jugendfreizeit wie folgt:
Nach vielen Wochen voller Vorfreude war es am Freitag, den 17. Juni 2016, endlich wieder soweit – der jährliche Wochenendtrip des SV Unser Fritz. Dieses Jahr ging es für uns nach Rheinland-Pfalz ins ruhig gelegene Hambachtal. Leider spielte das Wetter an diesen Tagen nicht so mit, wie wir es uns erhofft hatten aber trotz allem hatten wir schöne Tage dort. Nachdem wir Freitag gemeinsam beisammen saßen uns unterhalten und Karten gespielt haben, sind wir am Samstag dann zusammen ins  nahegelegene Trier gefahren. Dort haben wir uns alte Sehenswürdigkeiten, wie die Porta Nigra und die Römerbrücke besichtigt. Danach sind wir zusammen ins örtliche Schwimmbad gegangen und haben uns dort prächtig amüsiert. Den Abend haben wir wie schon zuvor  in gemeinsamer Runde ausklingen lassen. Der Sonntag war schließlich unser letzter Tag und während die einen nochmals schwimmen gegangen sind, fuhren die anderen zum Römergrab um sich dort umzuschauen. Am Nachmittag sind wir dann wieder Richtung Heimat aufgebrochen. Alles in allem war unser Wochenend-Trip wieder mal gut gelungen und wir hatten alle zusammen viel Spaß.

Günter_29.05.2013http://www.fs-hd.de/media/kreuz.gifAm gestrigen Freitag, den 25.06.2016 verstarb in den frühen Morgenstunden – nach langer schwererer Krankheit – unser Schachfreund Günter Czarnecki im Alter von 81 Jahren. Er verstarb kurz vor seinem 82. Geburtstag; für uns alle zwar nicht überraschend, aber doch plötzlich und unvermittelt. Mit aufrichtigem Beileid sind unsere Gedanken bei seiner Familie, die wir als herzlich und liebenswert kennenlernen  durften.
Günter wird uns stets in angenehmer Erinnerung bleiben, denn sein komplikationsloses Wesen, sowie sein Engagement für den Verein waren beachtlich. Unvergessen bleiben die Grillabende in seinem Haus, wo er und seine Frau, nebst Kindern und Freunden uns köstlich bewirteten. Auch seine Förderung der Jugendarbeit sollte nicht unerwähnt beliben. Nahezu überflüssig ist es zu erwähnen, dass Günter stets zuverlässig die Interessen des Vereins vertreten hatte. Selbst für die kommende Saison stellte er sich – trotz seiner angeschlagenen Gesundheit – für  „seine“ Mannschaft zur Verfügung, was ihm in den letzten Jahren immer schwerer fiel.
Der Tod unseres Schachfreundes Günter Czarnecki hat eine tiefe Lücke in unserem Verein hinterlassen. Wir trauern um ihn und wünschen seiner Familie viel Karft, diese schwere Zeit zu meistern.

PS: Die Beisetzung erfolgt am 07.07.2016* auf derm Südfriedhof / Wiescherstraße. Detaillierte Informationen folgen.
* Korrektur: Die Beisetzung erfolgt am 08.07.2016 – siehe Kommentar.

team_23.05.2011Während der letzten Sitzung des Spielausschusses wurden die vorläufigen Mannschaften für die kommende Saison festgelegt. Bis Ende Juli haben wir jetzt noch Zeit, die endgültigen Aufstellungen zu melden und Änderungen vorzunehmen. Die entsprechenden Teams sind im internen Bereich aufgeführt. Bitte prüft deshalb die Aufstellungen auf Vollzähligkeit und Sinnhaftigkeit. Änderngswünsche sollten zeitnah an den Spielausschuss (Julian Tober, Peter Dlouhy, Martin Müller, Nils Nioduschewski und Luca Zeleny) gerichtet werden, damit diese – falls möglich – berücksichtigt werden können.

Tober_2011

Julian Tober

Chris-ufo2014

Chris Engelmann

Luca_Zeleny_19.12.2014

Luca Zeleny

Unser Vereinsmitglied Chris Engelmann berichtet wie folgt aus Münster:
Am letzten Wochenende (11./12.06.) fand das erste 24-Stunden-Blitzen der Schachjugend NRW in Münster statt. Es waren insgesamt 28 Einer und 2er-Teams am Start, die sich beim Spielen abwechseln konnten. Gespielt wurden knapp über 100 Runden, wobei ein Sieg 2 Punkte und ein Remis 1 Punkt gab. Von uns waren Julian Tober (Platz 21, 87 Punkte), Chris Engelmann (Platz 25, 76 Punkte) und Luca Zeleny (Platz 28, 22 Punkte) am Start. Am Anfang wurde im „Rutschsystem“ (Jeder-gegen-Jeden) gespielt und danach wurden die Teams aufgrund der erzielten Punkte in 2 Gruppen unterteilt, wobei wir alle leider nur in der „B-Gruppe“ landeten, wo dann im Rutschs-System weitergespielt wurde. Später konnte sich Julian allerdings in die A-Gruppe spielen. Zwischenzeitlich gab es immer kleinere Pausen, in denen man sich, in dem sehr anstrengenden Turnier, entspannen und/oder Essen konnte. So wurde beispielsweise auch (mehrfach) am Abend Pizza von den Teilnehmern bestellt. Am nächsten Morgen bekamen wir dann auch Besuch von einem besonderen Zuschauer. Eine Fledermaus verirrte sich in den Turniersaal und verließ diesen erst Stunden später mit uns zusammen, nachdem sich der neue deutsche U-25 Meister Xianliang Xu von der SG Porz durchsetzte!

http://www.sf-werden.de/werden/images/JugendOpen-2016_3347.jpg

Blick in den Turniersaal.

Zum 3. Mal fand am gestrigen Sonntag das Werdener Jugend-Open statt, welches immerhin zur Grand-Prix-Serie der Schachjugend NRW gehört. Eine Veranstaltung, die sich rasant nach vorne entwickelt. So wurde die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr von 97 auf 159 Spieler gesteigert. Mit dabei waren acht Jugendliche des SV Unser Fritz, die 7 Runden Schnellschach (15 Min.) nach Schweizer System spielten. Das Gros von ihnen startrete in der Altersklasse U10, nämlich Dilchan Singh-Denne (3,5 Punkte), Maximilian Riechenberg (3), Paul Jahn (2,5) und Sehan Ceylan (0,5). In der Altersklasse U12 setzte sich Luca Zota ans Brett (3) und in der U14 Jan Krawiec (3,5). Schließlich spielte in der U16-18 mit Yannick Kraft (4,5) der Topscorer unseres Vereins, sowie Henri Kiwitz (4). Nach Aussagen unserer Nachwuchsspieler war es ein sehr schönes Turnier – sowohl atmosphärisch, als auch vom Ambiente. So wie es aussieht, werden wir im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich wieder dabei sein.

PS: Weiter Aktivitäten waren die Teilnahmen am 3. Benefiz-Schnellschach-Simultan der Hilda-Heinemann-Schule in Bochum (5.6.2016), sowie am 24 Stunden-Blitz-Turnier der Schachjugend NRW in Münster (11.-12.06.2016).

Paris, danach Leuven in Belgien

Nachdem Norway Chess sich nach einem Jahr schon wieder verabschiedete, hatte die Chess Tour bekanntlich ein Problem – nur noch Sinquefield Cup und London Classic wäre etwas wenig für eine „Tour“. Aber sie fanden neue Austragungsorte und neue Sponsoren, die allerdings Schnell- und liveBlitzschach bevorzugten und/oder nur ein „halbes“ Turnier finanzieren wollten. Da Frankreich und Belgien Nachbarländer sind und da im Juni noch Termine frei waren im Kalender, bot es sich an, die Turniere direkt nacheinander durchzuziehen – mit nahezu identischem Teilnehmerfeld. In Paris spielen vom 9.-12.6. Carlsen, Kramnik, Caruana, Aronian, Vachier-Lagrave, Nakamura, Giri, So, Topalov und Fressinet. In Leuven (17.-20.6.) macht dann Fressinet Platz für Anand. Wie das Teilnehmerfeld genau zustande kam und warum Anand in Paris fehlt, dazu später mehr. Damit die Spieler sich zwischendurch nicht langweilen bzw. jedenfalls beschäftigt sind, gibt es auch noch ein Rahmenprogramm.
Beim Titelfoto hebe ich generell fast nie einen Spieler besonders hervor, es gibt auch keine Ausnahmen für Norweger die – im Rahmen der Chess Tour – dieses Jahr nur Schnell- und Blitzschach spielen. Stattdessen der Austragungsort: das Maison de la Chimie ist durchaus repräsentativ, ausserdem mitten in Paris – ca. 300m Luftlinie zum Eiffelturm.

Weiterlesen

http://www.schachbund.de/files/dsb/images/2015/07/tennis/20150726_181708.jpg

Spiel, Schach und Sieg für GM Andrej Orlov. Der Europameister mit Pokal, rechts Organisator Jaroslav Srokowskij. © Gerhard Gorges

Bekanntlich sind wir seit Anfang des Jahres Gäste im Vereinshaus des „Tennisclub Parkhaus Wanne-Eickel e.V.“. Ein sympathischer Verein, bei dem wir herzlich aufgenommen wurden – und zu den bisher bekannten Mitgliedern bestehen bereits ganz wohltuende Kontakte. Nicht zu vergessen, dass auch das Team um Vereinswirt Toni Stafilidis dafür sorgt, dass die Spielabende in geselliger und entspannter Atmosphäre stattfinden können. Bei so vielen positiven Befunden bleibt es natürlich nicht aus, dass man sich auch für die sportlichen Aktivitäten des Gastgebers interessiert. Dass er mit der Ü30-Männermannschaft seit Jahren in der Bundesliga antritt, ist ohnehin schon aller Ehren wert – aber auch in der Breite ist der Verein mit seinen rund 15 Mannschaften sehr gut aufgestellt. Am letzten Sonnteg ging es in einem Heimspiel für das Flaggschiff des TC Parkhaus, nämlich die 1. Ü30-Mannschaft, in die neue Bundesligasaison. Mit einem hart erkämpften 5:4-Sieg über den Kölner THC Stadion Rot-Weiß, kann der Saisonauftakt als durchaus gelungen bezeichnet werden. Selbstverständlich drücken wir den TCP-Cracks aller Mannschaften für den weiteren Saisonverlauf jeden verfügbaren Daumen.

PS: Übrigens ist Schach und Tennis eine nicht so selten gespielte Kombination. Es gibt sogar eine Europameisterschaft darin. Aktueller Europameister ist Großmeister Andrey Orlov, der bekanntlich Dauergast bei unseren „Potz Fritz“-Blitzschachturnieren ist.

Christoph_4_2008

Mit weißer Weste – Christoph Diekhans

Gut gemischt ist die Tabelle nach den ersten zwei Spieltagen der Vereinsmeisterschaft 2016. Die Routiniers und der Nachwuchs verteilen sich ziemlich gleichmäßig über das Tableau – und schon jetzt gibt es bloß noch drei Spieler, die verlustpunktfrei sind, was jedoch lediglich bis zum nächsten Durchgang gilt. Dieser wird übrigens besonders interessant, denn mit einer Ausnahme treten ausschließlich Schachgenerationen gegeneinander an – d.h. Jung gegen Alt, beziehungsweise umgekehrt. Es wurden nachstehende Partien ermittelt: 1.) Julian Tober v. Franz Wolf; 2.) Christoph Diekhans v. Luca Zeleny; 3.) Leo Czarnecki v. Chris Engelmann; 4.) Gerd Matrisch v. Ulrich Deflieze; 5.) Henri Kiwitz v. Rainer Buchhop; 6.) Georg Diekhans v. Jan Lindstädt; 7.) Reinhard Bittner ist spielfrei. Die Runde muss übrigens bis spätestens zum 01. Juli 2016 ausgespielt werden. Turnierdetails können unter Blogroll / Spielbetrieb / Vereinsmeisterschaft nachgelesen werden.

Orlov_2014

GM Andrey Orlov

Das war wohl etwas zu viel für manch einen Stammgast unserer Turnierserie. Viele von ihnen nahmen nämlich bereits am eine Woche vorher ausgetragenen „Unser Fritz“-Open teil – und auch aus unserem Verein trat so mancher blitzaffine Spieler bei der gleichzeitig ausgetragenen Vereinsmeisterschaft an. So war es schlussendlich auch nicht verwunderlich, dass sich am vergangenen Freitag „lediglich“ 30 Schnelldenker an die Bretter setzten. Dabei ist die adverbiale Bestimmung „lediglich“ relativ zu sehen, denn unter den oben beschriebenen Umständen ist die Teilnehmerzahl durchaus beachtlich. Auch kann festgehalten werden, dass das „Potz Fritz“-Turnier einen immer größeren Einzugsbereich abdeckt. So konnten wir jetzt imerhin etliche Teilnehmer begrüßen, für die das Stadtteilzentrum Pluto nicht nur einen Katzensprung entfernt ist. Da war die Mitwirkung des ehemaligen Bochumers Hans-Peter Urankar vom SC Unterhaching bei München, nicht beispielhaft (wenn auch besonders überraschend), denn er verband seine Teilnahme mit einem Familienbesuch. Aber Schacher aus Hamm, Herford, Münster, Letmathe und Aachen lassen den Rückschluss zu, dass das „Potz Fritz“-Blitzturnier über den engeren regionalen Bereich hinaus Aufmerksamkeit erregt. Das Leistungsniveau war erneut nicht von schlechten Eltern. Die Hälfte der Akteure lag bei DWZ ≥ 2000 – und unter 1500 gab es nur einen vereinslosen Neueinsteiger. Also nicht sooo schlecht. In die Preisgeldränge kämpften sich in nachstehender Reihenfolge GM Andry Orlov, IM Mikhail Zaitsev, Joachim Hengelbrock und Emanuel Spyrou. Die komplette Abschlusstabelle ist nachstehend aufgeführt. Damit liegt die erste Halbdekade der „Potz Fritz“-Blitzturniere hinter uns und die Sommerpause steht vor der Tür. Voraussichtlich geht es dann im Herbst weiter und die Organisatoren werden sich bemühen, die Termine so zu legen, dass es keine Kollisionen mit anderen Veranstaltungen gibt. Der SV Unser Fritz würde sich jedenfalls freuen, wenn er möglichst viele der bisher >100 Teilnehmer wieder begrüßen könnte. Weiterlesen

So schnell vergeht die Zeit. Am kommenden Freitag ist es wieder so weit. TerminkalenderZum 5. Mal wird im Stadtteilzentrum Pluto das „Potz Fritz“-Turnier ausgetragen – ein Blitzturnier mit 5 Minuten Bedenkzeit, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Natürlich hoffen die Organisatoren, dass dann ertsmals die 50 Teilnehmer-Grenze gebrochen werden kann. Begonnen im September des letzten Jahres mit knapp 20 Spielern, waren im April bereits über 40 Teilnehmer vor Ort. Eine – wie es ausieht – dauerhafte Weiterentwicklung, welche sich hoffentlich fortsetzen lässt. Die Veranstaltung am kommenden Freitag wird die vorläufig letzte ihrer Art sein, denn danach  geht es in eine Sommerpause, welche bis zum September, oder Oktober geplant ist. Los geht die nächste Turnierrunde – wie immer – am Freitag, den  03,06.2016 um 19:30 Uhr (Anmeldeschuss um 19:15 Uhr). Die Ausschreibung findet ihr in der linken Spalte unter der Verlinkung „Potz Fritz“-Blitzschachturnier. Mal schauen, ob die Siegesserie der beiden Titelträger GM Andrey Orlov und IM Mikhail Zaitsev unterbrochen werden kann.

UFO_2016

Jung und Alt beim UFO.

Am Fronleichnamswochenende wurde auch in diesem Jahr wieder Schach vom Feinsten geboten. Zum 7. Mal trafen sich die Schachjünger aus Nah und Fern, um den Besten untereinander auszukämpfen. In sieben Runden kreuzten mehrere Titelträger die Klingen mit oft hochklassigen Gegnern aus der Region, denn gleichzeitig war dieses Turnier – wie schon in den vergangenen drei Jahren – die offizielle Verbandsmeisterschaft des Ruhrgebiets. Aber auch Spieler aus entfernteren Regionen fanden den Weg ins Stadtteilzentrum Pluto. Schritt für Schritt entwickelt sich dieses Kombiturnier wohl zu einem ganz besonderen Ereignis in der regionalen Schachszene. Schon wieder wurde nämlich mit 119 Spierlern ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Turniersieger – und schlussendlich Verbandsmeister – wurde der letztjährige Sieger und Titelverteidiger, GM Felix Levin, gefolgt von IM Mikhail Zaitsev. Bester Teilnehmer aus dem Schachbezirk Herne/Vest war Jens Nebel (SG Drewer), der an Rang 10 gesetzt war und in der Endabrechnung den 3. Platz belegte.Eine achtbare Platzierung im vorderen Tabellendrittel erreichte Julian Tober vom SVUF. Er war damit bester Herner und verbessere sich gegenüber der Startrangliste um 20 Plätze. Vorbildlich gekämpft wurde in dem Turnier – und am Ende ging es sehr, sehr eng zu. Zwischen den Spielern auf dem Treppchen lag zwar jeweils ein halber Punkt. Danach folgten allerdings 30 Teilnehmer, die nur durch einen einzigen Brettpunkt getrennt waren. Ein vorzügliches Spiegelbild des Leistungsspektrums in der Spitze. Aber auch Durchschnittsspieler und Einsteiger gaben ihre Visitenkarten ab. Damit ist man schon nahe an der Kapazitätsgrenze im Stadtteilzentrum Pluto. Da sich das Interesse an der Veranstaltung jedoch von Jahr zu Jahr gesteigert hatte, sollte man sichn so langsam Gedanken über alternative Räumlichkeiten machen. Diese sind in Wanne-Eickel allerdings nicht so reichlich vorhanden – und es wäre  schade, wenn dieses Ankerevent abwandern müsste. Unter dem Strich war es wieder ein sportliches Highlight, das den Stadtteil Bickern als Schachmagneten untermauern konnte. Eine Erfolgsgeschichte die erst im Jahre 2010 auf den Weg gebracht wurde.

Turnierseite

Werner_24.02.1012

Werner Fischer

Am vergangenen Mittwoch durften wir rund 120 Schachspieler zu unserem 7. Open, verbunden mit der Verbandsmeisterschaft des SVR begrüßen. Ein Teilnehmerfeld, mit dem der alte Rekord von 109 Teilnehmern nochmals deutlich überboten werden konnte. Mit GM Felix Levin war der Titelverteidiger erneut am Start – und mit GM Daniel Hausrath, IM Mikhail Zaitsev und FM Heiko Kummerow saßen weitere Titelträger an den Brettern. Die Spielbedingungen sind wieder hervorragend. Allerdings sind die Kapazitäten des großen Saals und des sich daran anschließenden Forums nun fast erschöpft – unter der Voraussetzng, dass für jeden Tisch nur ein Brett verwendet wird. Wir müssen uns also etwas überlegen, falls sich das Turnier so fortentwickelt, denn bisher konnte die Anzahl der Beteiligten von Jahr zu Jahr gesteigert werden. Was den Turnierverlauf angeht, so ist zu konstatieren, dass bereits die ersten Überraschungen hinter uns liegen. Da hat z.B. in Runde 1 der an Nr. 4 gesetzte Thomas Füllgrabe dem an Nr. 61 gesetzten Detlev Zuleger die Hand zum Sieg gereicht. Am nächsten Tag ging es sofort weiter, denn mit Felix Melmer setzte sich der Bezirksmeister aus Bochum gegen den GM Daniel Hausrath durch. Auch die 3. Runde zeigte ein unerwartetes Ergebnis, denn der starke, erst 17-jährige Nachwuchsspieler Lukas Schimnatkowski, rang dem FM Heiko Kummerow ein Remis ab. Auch GM Felix Levin hatte es gegen den für den SV Wattenscheid spielenden Thorsten Sicars nicht leicht und spielte die längste Partie der 3. Runde. Unter dem Strich blicken wir auf ein ein breit gefächertes Teilnehmerfeld mit einem Leistungsspektrum, bei dem jeder Spieler seinen adäquaten Gegner findet und Überraschungen nicht ausbleiben. Kleine Episode am Rande: Die bisher zeitintensivste Partie des Turniers dauerte 176 Züge lang und endete morgens um 2:15 Uhr. Es ist also durchaus was los und ein Besuch bietet sich geradezu an. Turnierorganisator Werner Fischer zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf jedenfalls sehr zufrieden.

Turnierseite