Klassenerhalt für Zweite so gut wie sicher

Am vergangenen Wochenende trug die zweite Mannschaft gleich zwei Mannschaftskämpfe aus und gewann einen davon.  Leider mussten wir auf
Luca und Uli verzichten und erneut war es schwierig, aus den unteren Mannschaften Ersatz zu bekommen. Aber wir konnten alle Bretter besetzen,
denn letztendlich sprangen Nils Nioduschewski und Jan Lindstädt ein. Vielen Dank an Euch zwei!

Samstag hatten wir im Göddenhoff gegen SV Hattingen 1 keine Chance. Zwar konnten Martin, Peter und Franz Unentschieden erringen, aber Ernst hatte gegen die getrippelte Schwerfigurenbatterie auf der f-Linie keine Chance. Günter verlor durch Fesselungen doppelt die Qualität und ich
konnte mit Schwarz mit einem Bauernopfer bereits in der Eröffnung nicht das erhoffte Gegenspiel in der Vierbauernvariante des Königsinders
kreieren. Mein Gegner unterdrückte erbarmungslos jegliches Gegenspiel und erhöhte langsam, aber effektvoll den Druck. Ein verzweifeltes
Figurenopfer gegen Ende der Partie brachte auch nicht mehr die Wende.

Damit lagen wir schon drei Punkte hinten. Bei Stefan sah es lange Zeit so aus, als hätte er mit Weiß die Lage im Griff und in der ersten
Partiehälfte hatte er sogar leichte Vorteile. Am Ende wurde ihm ein Schach zum Verhängnis, das den Tausch der letzten Türme zur Folge hatte
und dem Gegner durch eine Springergabel ermöglichte, seinen wichtigsten Bauern zu gewinnen. Das sich ergebende Endspiel war leider für ihn
verloren.

Glücklicherweise konnten wir Jan verpflichten, der unsere Bilanz durch einen Sieg noch etwas aufbesserte.
Endstand: SV Unser Fritz 2 – SV Hattingen 1 : 2,5:5,5

Viel wichtiger war aber das Match gegen Wattenscheid 4 am folgenden Sonntag. Dort mussten wir gegen den Abstieg punkten. Diesmal spielten
wir im katholischen Pfarrzentrum St. Joseph an der Hauptstraße. Gleich zu Beginn erfuhren wir, dass unser Gegner drei Bretter freilassen
musste. Betroffen waren Ernst, Franz und ich. Damit brauchten wir nur noch 1,5 Punkte, also beispielsweise 3 Remis für den Sieg.

Peter und Martin holten dann auch leichte Unentschieden. Stefan nutzte mit Weiß die etwas seltsame königsindische Behandlung seines Gegners zu
anhaltendem Druckspiel und Günter startete nach ausgeglichenem Beginn einen Angriff am Königsflügel nachdem er zuvor lang rochierte. Er stand
deutlich besser, konnte bereits einen Bauern aus der Verteidigungskette seines Gegenübers heraussprengen und hätte nur noch ruhig, aber
entschieden weiterspielen müssen. Stattdessen setzte er zu einer Kombination an, die, wenn sie geklappt hätte, ein bisschen an Michail
Tal erinnert hätte. Aber leider war ein Haken dabei und mit deutlichem Figurenverlust musste er aufgeben.

Stefan fand trotz deutlicher Überlegenheit keinen Weg, den entscheidenden Schlag zu setzen und da uns ein Remis seinerseits für den
Mannschaftssieg reichte, nahm er das Remisangebot seines Kontrahenten an.

Bei Nils sah es lange Zeit nach Remis aus und er hatte dieses seinem Gegner auch schon angeboten. Der wollte aber noch ein bisschen
weiterspielen und konnte die Endphase dieser am längsten dauernden Partie noch für einen nicht mehr entscheidenden Sieg für unseren Gast
nutzen.

Kurz: Wir siegten mit dem knappesten Ergebnis von 4,5:3,5 gegen die 4. Mannschaft des SV Wattenscheid und haben damit den Klassenerhalt so gut
wie gesichert.

Mit schachlichen Grüßen,

Rainer

Osterblitzen 2022

Osterblitz mit Voranmeldung und 3G.

Am 15.04.2022 findet unser traditionelles Osterblitzen um 19:00 im Kasinoverein statt. Startgeld 5 Euro, ein Schnitzelgericht Essen à la carte inbegriffen. Bitte bis zum Sonntag, den 10.04. bei Julian anmelden (ab 08.04. bin ich nur noch per Whatsapp erreichbar).

Julian

Fahrlässig verspielter Punkt gegen Günnigfeld 2

Das auf den 12. März 2022 verschobene Spiel gegen SV Günnigfeld 2 hätte eigentlich unentschieden ausgehen müssen. Unser Gegner und auch wir mussten jeweils ein Brett frei lassen und die Partien gingen eine nach der anderen Remis aus. Dabei hatte ich im Vorfeld noch die Marschroute ausgegeben: „Bitte keine popeligen Remis(en). Wir müssen uns anstrengen!“

Allerdings war die Ausgangslage zum Zeitpunkt der Ansage noch eine andere. Wir mussten befürchten, dass wir möglicherweise zwei Bretter freilassen mussten, weil sich einfach niemand fand, der einspringen wollte der konnte (erbärmlich mit einem Unterbau von drei Mannschaften!). Im schlimmsten Fall hätten wir also ein 0:2 aufholen müssen. Glücklicherweise fiel der für den Folgetag angesetzte Mannschaftskampf gegen SC Gerthe-Werne 2 aus (mit 8:0 für uns gewertet). Für diesen war eigentlich Rolf vorgesehen, der damit seinen zweiten und letztmöglichen Einsatz in dieser Saison für uns gehabt hätte. Kurzerhand erklärte er sich bereit, schon einen Tag früher auszuhelfen, hatte aber nur begrenzt Zeit, weil er abends schon wieder einen Termin hatte. Für ihn lautete die Mannschaftstaktik daher: Schnell remis machen!

Das schaffte er dann auch in überwältigender Art und Weise. Spannend wurde es in anderer Hinsicht. Irgendwie war sein Impfnachweis, den er schon etliche Male beim Vereinsabend und anderen Gelegenheiten vorgezeigt hatte, plötzlich von seinem Handy verschwunden und da er eh schon recht spät am Spielort erschien, wurde es zu einem Rennen mit der Zeit, sich irgendwie doch noch den Impfnachweis zu besorgen. Die Karenzzeit war schon fast abgelaufen als er das Dokument doch noch aus dem Hut zauberte. Gefühlt eine Viertelstunde später hatte er sein Remis in der Tasche. Danke Rolf für Deine Flexibilität und Hilfsbereitschaft!

Als letztes spielten noch mein Bruder und ich. Von den anderen Partien habe ich nicht viel mitbekommen. Ich kann also nicht sagen, ob sie umkämpft waren oder einige Remis(en) aufgrund des Standes an anderen Brettern forciert wurden. Franz hatte kampflos gewonnen und wir mussten unser 8.Brett freilassen.

Stefan konnte durch taktische Kniffe zwei Bauern gewinnen, musste einen davon aber recht schnell wieder zurückgeben und fand sich in einem Turmendspiel mit Gewinnchancen wieder. Leider traf er ein paar unglückliche Entscheidung. Bspw. ließ er sich seine verbundenen Bauern sprengen und wickelte so ab, dass nur noch ein Randbauer übrig blieb. Diese Stellung war dann tot remis.

Bei meiner Partie ging es nur noch darum, ob sie remis endete oder ob ich durch die aktivere Stellung doch noch was herausholen konnte. Dies ist die Stellung nach dem 34. Zug:

In diesem Spielabschnitt bot mein Gegner irgendwann Remis an, ich rechnete mir aber noch Chancen aus. Wenn die Bemühungen erfolglos sein würden, könnte ich ja immer noch auf das Remis zurückkommen. Leider verpasste ich den geeigneten Moment Damentausch zu forcieren oder zu erzwingen und wollte es auch gar nicht, weil ich nach der Maxime „Figurentausch hilft der verteidigenden Partei“ spielte. Dafür fand mein Gegner einen Weg, Damentausch zu erzwingen und spätestens da hätte ich ins Remis einwilligen sollen. Auf unnachahmliche Weise hüpfte mein Springer über das Brett und groteskerweise im falschesten Moment zurück auf das Feld d4, wo er über weite Strecken des Spiels ein hervorragendes Plätzchen gefunden hatte. Der Bauer e6 war nämlich inzwischen abgetauscht und der schwarze König zu seinen Zentralbauern geeilt. Aber seht selbst:

Welcher Zug verliert nun? Und wer ist der einzige Spieler im Schachverband Ruhrgebiet, der diesen Zug auch noch spielt? Sa5 oder Sb8+, fast alles ist spielbar und endet mit remis (neben Sd4 ist auch von Sa7 abzuraten). Kann mir jemand einen Schachpsychologen empfehlen? Ich sollte da wohl unbedingt mal vorbeischauen…

Und so verloren wir auf unglaublich fahrlässige und trottelige Weise doch noch mit 3,5:4,5 und müssen daher auch in den nächsten Mannschaftskämpfen die Konzentration hochhalten. Ich versuche, bis dahin wieder irgendwie auf die schachlichen Beine zu kommen.

Grüße vom Patzer

Osterblitzen 2022

Osterblitz mit Voranmeldung und 3G.

Am 15.04.2022 findet unser traditionelles Osterblitzen um 19:00 im Kasinoverein statt. Startgeld 5 Euro, ein Schnitzelgericht Essen à la carte inbegriffen. Bitte bis zum Sonntag, den 10.04. bei Julian anmelden (ab 08.04. bin ich nur noch per Whatsapp erreichbar).

Julian

Zweite landet Überraschungssieg!

Wir hatten eigentlich keine Chance. Beim Blick auf die DWZ-Zahlen vom Gegner wunderten wir uns, warum Rochade Steele/Kray nicht ein oder zwei Klassen höher spielt. Daher rechneten wir mit einer ordentlichen Klatsche. Aber vielleicht konnte der eine oder andere von uns dabei ja was lernen. Andererseits brauchen wir uns auch nicht kleiner machen als wir sind und der VfL Bochum macht es in der Bundesliga vor, was möglich ist, wenn man mit Leidenschaft dabei ist und sich reinkniet.

Bei unserem Gegner gab es schon eine Panne bei der Anreise. Die Abholung des für Brett 8 vorgesehenen Kollegen ging schief und so hatten wir bereits kampflos einen Punkt auf unserem Konto. Allerdings erschien bei uns Brett 1 nicht und damit starteten wir mit 1:1.

Peter machte schnell remis und auch Rolf wurde bei ausgeglichener Stellung um den 20. Zug herum remis angeboten, was er annahm. Franz hatte ein weiteres Mal die schwarzen Steine und war zwischendurch etwas in der Bredouille, aber nach und nach konnte er seine Partie wieder ausgleichen. Es wird Zeit, dass er endlich mal mit Weiß spielen kann. Dreimal hintereinander, also die komplette bisherige Saison, musste er mit Schwarz vorlieb nehmen.

Meine Partie war ziemlich einseitig. Mir wurden mit Weiß bereits in der Eröffnung einige Tempi geschenkt und ich konnte kampflos das Zentrum besetzen. Mein Gegner unterließ auch noch den Befreiungszug c5 und ich konnte meine Figuren optimal positionieren. Dann schob ich ihn noch mehr zusammen, dass er mit mehreren Leichtfiguren auf die Grundreihe zurückweichen musste. Im Prinzip war es nur eine Frage der Zeit bis der Druck zu groß wurde. Nach meinem 33. Zug gab er nach zähem Kampf auf.

Bei Martins Partie gab es einige Manöver, die ich mit meiner Spielstärke nicht nachvollziehen kann, aber letztendlich konnte keiner von beiden trotz Umgruppierungen Druck ausüben und am Ende hätte ein Endspiel mit gleichfarbigen Läufern, in dem Martin einen Bauern Vorsprung gehabt hätte, entstehen können. Das Remisangebot von Martin war mit einem Angebot zum Damentausch verbunden. Mit den Damen auf dem Brett wäre es vermutlich noch mehr Remis gewesen als ohne und darum einigten sie sich
auch auf Remis. Damit holte Martin erneut gegen einen Gegner im Bereich von 2000 DWZ ein Remis. Hut ab! Deswegen haben wir ihn so weit vorne aufgestellt und es scheint sich als richtig zu erweisen.

Uli konnte mit Schwarz in der Englischen Eröffnung schnell ausgleichen und dann wurde hart gerungen, bis es zu einem Turmendspiel kam, in dem er seinem Kontrahenten einen Mehrbauern überließ, um noch mit seinem König seine zentralen Bauern abdecken zu können. Dann bot er im 34. Zug einen weiteren Bauern an, was seinem Gegner bei genauem Spiel den Sieg
gebracht hätte. Dieser machte aber vom 35. bis zum 40. Zug eine Reihe schwacher Züge, womöglich in Zeitnot und/oder mit einem zweifelhaften Plan. Jedenfalls schaffte Uli es, ins gegnerische Lager einzudringen. Der weiße König war nämlich zur entgegengesetzten Rand geeilt, um seinen Freibauern zu decken. Von da an spielte Uli mit traumwandlerischer Sicherheit. Das war ungefähr der Zeitpunkt als meine Partie beendet war und ich war fasziniert, wie er das Endspiel noch drehen konnte. Er holte sich nämlich nicht nur den Bauern zurück, sondern bildete selbst einen Freibauern und brachte ihn auch noch durch.

Damit war die Sensation perfekt. Franz spielte zwar immer noch, weil sein Gegner sich trotz mehrerer Angebote nicht mit Remis abfinden wollte. Letztendlich war aus der Stellung aber nicht mehr herauszuholen. Aber auch ohne diesen halben Punkt hatten wir schon gewonnen. Am Ende stand es 5:3 für uns und wir fragten uns, ob denn schon Weihnachten wäre 🙂

Danke an Marco und Rolf fürs Einspringen – auf Euch kann man sich verlassen!

Dieser Sieg sei Günter und Heiko gewidmet!

Gruß,
Rainer

Zweite verliert Saisonauftakt

Leider ist der Auftakt in die neue Schachsaison für die zweite Mannschaft misslungen. Am Ende hieß es 2:6 und wir konnten kein einziges Brett gewinnen. Beim letzten Aufeinandertreffen mit der SG Höntrop 1 hatten wir allerdings noch einen halben Punkt weniger. Dieser Gegner ist vermutlich aber auch gar nicht unser Maßstab.

Wir mussten auf Luca und Günter verzichten und dafür konnte ich dankenswerterweise unseren Neuzugang Marco verpflichten.

Br. Rangnr. SV Unser Fritz 2 Rangnr. SG Höntrop 1 2:6
1 10 Pohl, Martin 1 Oberbarnscheidt, Ludger ½:½
2 11 Deflieze, Ulrich 2 Peters, Michael 0:1
3 12 Weiss, Ernst 3 Rostek, Jörg ½:½
4 13 Dlouhy, Peter 4 Jedner, Volker 0:1
5 14 Wolf, Franz 6 Koch, Burkhard 0:1
6 16 Buchhop, Rainer 7 Tolksdorf, Jürgen ½:½
7 2001 Buchhop, Stefan 8 Remshagen, Peter ½:½
8 28 Pannenborg, Marco 9 Hoffmann, Klaus 0:1

Tabellen, Spielplan, Aufstellungen und Vieles mehr: https://nrw.svw.info/ergebn

Als erstes beendeten Ernst, Stefan und Marco ihre Partien. Ernst ist eh immer schwer zu knacken und auch diesmal steuerte er mit Schwarz in ein solides Remis. Stefan (ebenfalls mit schwarz) konnte in der Eröffnung schnell ausgleichen, fand aber keine gelungene Fortsetzung (15. Sb6 ?!) und so dominierten die beiden Läufer seines Gegners das Brett. Trotzdem ließ sich dieser auf ein Remisangebot ein. Marco war vermutlich zu ambitioniert und stürmte mit dem f-Bauern vor, ohne vorher rochiert zu haben. Zudem war die d-Linie schon halb offen und sein Gegner konnte das Zentrum mit Figuren besetzen. Letztendlich blieb nur noch die lange Rochade, aber durch weitere Linienöffnung und der gegnerischen Dominanz im Zentrum musste er bald aufgeben.

Damit lagen wir zwischenzeitlich 1:2 hinten. Peter spielte seine Lieblingseröffnung und er war ja schon letzte Saison unser bester Scorer. An meinem Brett sah es auch gut für uns aus. Ich hatte Raumvorteil und meine Figuren standen aktiv. Uli und Martin hielten ihre Partien ausgeglichen. Es war noch alles möglich! Leider verlor dann aber Franz mit Schwarz, weil er eine für eine offene Partie unangebrachte Überführung seines Springers nach g7 vornahm, was einerseits Tempi kostete und andererseits das Zentrum vernachlässigte. Zudem harmonierten seine Figuren nicht und sein Kontrahent konnte eine Abtauschaktion durchführen, die zu Figurengewinn und deutlichem Stellungsvorteil mit absehbarem Matt führte.

Überraschenderweise kippte dann auch Peters Partie nachdem er die Züge in der falschen Reihenfolge durchführte. Seine Bauern waren auf dem Königsflügel vorgeprescht und er versuchte sich dort weiter durchzuspielen, aber sein Gegner schlug nicht zurück und tauschte zu seinem Vorteil zunächst Zentrumsfiguren ab und nahm dann erst den h-Bauern zurück. Das schien Peter aus dem Rhythmus gebracht zu haben, denn er lief noch in eine Springergabel, die ihn die Qualität kostete. Anschließend war die Partie nicht mehr zu retten. Neuer Zwischenstand: 1:4.

Uli opferte die Qualität für zwei verbundene Freibauern und sein Gegenüber konnte diese nur stoppen, indem er die Qualität wieder zurückgab. Leider sprach die entstehende Konstellation gegen Uli. Sein König war im Turmendspiel abgeschnitten und deshalb blieb von der ursprünglichen 2:2-Bauernkonstellation ein Randbauer für seinen Gegner übrig. Der König konnte auch dort nicht zu Hilfe eilen und so ging auch diese Partie nach 89 Zügen verloren.

Zuvor einigte sich Martin trotz Vorteilen im Endspiel, aber mit nur noch wenig Zeit auf der Uhr auf Remis. Immerhin hatte sein Gegner knapp 2000 DWZ-Punkte vorzuweisen. Trotz etwas passiver Spielweise ist für ihn damit der Start in die Saison gelungen.

Auch meine Partie endete unentschieden und der Spielverlauf sah ungefähr so: Nach kurzem Abtasten ein Spiel auf ein Tor und zwischendurch eine Riesenchance für mich (24. Db6! statt 24. Dc4?!), aber vergeben. Trotzdem immer aufpassen, denn es lagen bei gegensätzlichen Rochaden und taktischen Möglichkeiten immer gefährliche Konter in der Luft. Die Konter konnte ich unterbinden bzw. wurden nicht ausgespielt, die Überlegenheit ebbte aber langsam ab. Dann überraschende Balleroberung (Qualitätsgewinn durch Springergabel), aber weiter 0:0. Mit Turm und Bauer gegen Springer in der Nachspielzeit dann Elfmeter für mich. Anlauf… und…. weit daneben! 🙁

Dabei war es total simpel: Turm opfern, dafür geht der Bauer unaufhaltsam zur Dame und das Endspiel gegen einen Springer ist locker gewonnen (keine drohenden Gabeln). Aber so ist meine überstandene geglaubte Gewinnallergie wieder ausgebrochen. Vielleicht gab es auch Kreuzreaktionen mit dem Coronavirus, die sich möglicherweise auf das Gehirn auswirken. Die Experten sind ratlos und ermitteln noch. Wenn bis in knapp 4 Wochen noch keine Ergebnisse vorliegen, dann schalten Sie auch nach dem nächsten Mannschaftskampf wieder ein, wenn es erneut heißt „Pleiten, Pech und Pannen“! Aber vielleicht auch: „Mach ihn! Mach ihn! Er macht ihn!“.

Rainer Buchhop

Ablauf der JHV 2021

Am 02.07.2021 findet unsere JHV statt. Der Einfachhalt halber könnt ihr um 20:00 diesen Link nutzen:

https://us04web.zoom.us/join

Dort gebt ihr die Meeting ID 431 418 0943 und das Passwort SBHV ein.
Alle 40 Minuten machen wir kurz Pause, so dass sich folgender Zeitplan ergibt:
Block 1 20:00-20:40
Block 2 20:45-21:25
Block 3 21:30-22:10
Block 4 22:15-22:55

Am 01.07.021 um 20:00 könnt ihr euch probehalber in das Meeting einloggen.

Folgende Themen erwarten euch

I. Begrüßung
II. Feststellung der ordnungsmäßigen Einladung, der Beschlussfähigkeit und der Stimmzahl
III. Neuwahl eines Schriftführers
IV. Verlesen und Genehmigung des letzten Protokolls
V. Bericht des 1. Vorsitzenden
VI. Bericht des 1. Spielleiters
VII. Bericht des Jugendwartes
VIII. Bericht des 1. Kassierers
IX. Bericht der Kassenprüfer
X. Anträge
XI. Entlastung der neu zu wählenden Ämter
XII. Neuwahlen folgender Ämter
a. 2. Vorsitzender
b. 1. Spielleiter (2 Jahre)
c. 2. Spielleiter (1 Jahr)
d. 2. Kassierer (2 Jahre)
e. 2. Kassenprüfer
f. Materialwart
g. Pressewart
h. Bestätigung des Jugendwartes
i. Erweiterter Vorstand (Pflichtmitglieder sind Spl; Sf ; Jw )
Gewählt werden können zwei weitere Funktionsträger
XIII. Wahl eines neuen Spielausschusses
XIV. Verschiedenes

Julian Tober

Osterblitz 2021

Liebe Unser Fritzler,

am Karfreitag, den 02.04.2021, spielen wir unser Osterblitzturnier online auf der Plattform Lichess unter folgnedem Link: https://lichess.org/tournament/BzCczLdZ

Startschuss ist 18:00. Alles was ihr benötigt ist ein Lichess Account. Das Turnier dauert 100 Minuten und Ziel ist natürlich die meisten Punkte durch Siege und Remisen zu erzielen.

Nach Beschluss durch Bezirk/Verband wird die 2020 unterbrochene Saison bis September nachgespielt.

Unsere Jahreshauptversammlung wird im 1. Halbjahr stattfinden, Einladungen erfolgen rechtzeitig.

Gruß,
Julian

Weihnachten

Weihnachtsblitzen

Freitag, den 18.12.2020, spielen wir online auf Lichess.org um 19:00 Uhr wie schon beim Osterblitzen Schach. Der Link lautet https://lichess.org/tournament/oUKX7Ih9.

Mitgliedsbeiträge 2020

Der Vorstand hat beschlossen die Mitgliedsbeiträge 2020 für die sechs Monate März bis August zu erlassen. Damit werden entfallene Gebühren an Bezirk und Verband an die Vereinsmitglieder weitergegeben. Am Ende des Jahres prüfen wir alle Saldi, so dass ihr auch ihr erfahrt, ob ihr zu viel gezahlt habt oder noch Beträge offenstehen. Dies kann zum Beispiel dadurch der Fall sein, dass wir wegen unseres Wechsels zur Volksbank im Januar die Lastschriftverfahren nicht durchführen konnten. Unsere neue IBAN bei der Volksbank lautet DE07 4306 0129 0112 6799 00; das Konto bei der Sparkasse wurde aufgelöst. Beiträge per Lastschrift werden seit Oktober wieder regelmäßig abgebucht. Wer ebenfalls die Beiträge über ein automatisches Lastschriftverfahren durch den Verein einziehen lassen möchte, kann sich gerne beim Vorstand/Kassierer melden. Versäumte oder überschüssige Beiträge werden wir möglichst als einmalige Lastschrift/Überweisung im Laufe des Jahres 2021 ausgleichen, sofern nicht anders gewünscht.

Termine 2021

Die Jahreshauptversammlung wird nicht wie gewohnt im Januar 2021 stattfinden, sondern auf einen wärmeren Monat verschoben. Gegebenenfalls findet sie online statt. Eine formelle Einladung erfolgt rechtzeitig. Zu wählende Ämter für die JHV werden unter anderem 2. Vorsitzender und 1. Spielleiter sein. Mögliche interne Turniere für 2021 stelle ich spätestens auf der JHV vor. Da auch in 2021 von Lockdowns auszugehen ist, werden mehr Onlineformate und Tagesturniere statt langer Serien angestrebt.

Unser Fritz Open und Unser Fritz Basic

Für das Jahr 2021 ist das Stadtteilzentrum Pluto als bisherige Veranstaltungsstätte leider im vorgesehenen Zeitraum vom Mittwoch den 02.06.2021 – 06.06.2021 belegt. Die Suche nach einem alternativen Saal läuft, aber gestaltet sich schwierig.

Jugendtraining

In diesem Jahr lief das Jugendtraining nicht wie gewünscht. Als Hauptursache gilt, dass das Plutozentrum lange nicht zur Verfügung stand und dass aufgrund der herrschenden Pandemie die Teilnahme der Jugendlichen generell abgenommen hat. Anzumerken ist auch, dass aus unseren Rängen wenige Erwachsene als Trainer am Jugendtraining mitwirken. Derzeit haben wir immer wieder Jugendliche auch in sehr jungem Alter, aber können sie nicht halten. Da aber auch andere Vereine pandemiebedingt vor diesen Hürden stehen, bahnt sich für 2021 eine kooperative Gestaltung innerhalb des Bezirks an.  

Amazon Smile (Bilder Anleitung)

Als kleine Erinnerung eine weitere Unterstützungsmöglichkeit über Amazon: fügt das Wort „Smile“ zur Web-Adresse von Amazon hinzu und wählt links oben unseren Verein aus. Fortan spendet Amazon für jeden eurer Käufe 1% des Einkaufswert an unseren Verein. Ihr zahlt nichts zusätzlich.

Ich hoffe, euch bald alle gesund wiederzusehen

2020 ist ein ereignisreiches und ereignisloses Jahr. Aus Vorsicht ziehen wir uns aus vielen Bereichen des Lebens zurück, man sieht sich kaum. Für den organisierten Schachsport und das Vereinsdasein ergibt sich eine lange Atempause. Glücklicherweise beobachte ich unter euch die verschiedensten Wege, um weiterhin die nötige Dosis Schach etwa im Onlineangebot der Schachportale zu finden. Haltet euch fit, ich rechne bald mit einer verdoppelten Anzahl an Großmeistern in unserem Verein! Die Strapazen sind vorübergehend und der Ligabetrieb soll im März 2021 mit den bestehenden Mannschaften und Spielständen wieder aufgenommen werden. Da unser Wechsel des Vereinsheims sich mit den Kontaktbeschränkungen deckte, haben sich bisher wenige in den Kasinoverein verirrt, aber auch das wird irgendwann besser.

Nachruf auf Gerd Matrisch

Es erreichte uns die traurige Nachricht, dass Gerd Matrisch am 07.11.2020 verstorben ist. Über 20 Jahre war er Mitglied im Unser Fritz und spielte zuletzt in der 2. Mannschaft in der Verbandsbezirksliga, mit der er den Aufstieg zwei Jahre zuvor geschafft hatte. Gerd startete seine Schachlaufbahn 1959 am 1. Brett des 1955 neu gegründeten Schachvereins Bundesbahnschachgruppe Wanne-Eickel, war danach in mehreren Wanner Schachvereinen Mitglied und wechselte in den 90ern zum SVUF, wo er sofort das Spitzenbrett besetzte. So die derzeit unterbrochene Saison wieder aufgenommen wird, klafft durch seinen Verlust ein schweres Loch in der Mannschaft, die sich auf seine Spielleistung verlassen konnte und hoffte, mit ihm die nötigen zwei Siegen im Kampf gegen den drohenden Abstieg zu erringen. Er war ein passionierter Lokführer bei der Deutschen Bundesbahn, sowie großer Camping- und Schalke-Fan und wird uns sehr fehlen. Traueranzeige Gerd Matrisch

Nachruf auf Dietmar Berg

Dietmar Berg Nach dem traurigen Ableben von Matteo hat unser Verein einen weiteren schockierenden Verlust, erlitten. Für uns ganz unerwartet ist Dietmar Berg im Mai verstorben. Dietmar spielte jahrzehntelang für den SV Unser Fritz und zuvor für Läufer Wanne-Eickel auf höherer Verbandebene. Mit seiner lockeren Art hat er unsere Vereinsabende bereichert, und stets erstuante er uns mit seinem spielerischen Talent. Mit seiner Spielstärke war er immer mit in den oberen Rängen der DWZ-Liste unseres Vereins und hatte für jeden den einen oder anderen Ratschlag aus seinen eigenen Schachstudien parat. Dass er beruflich auch im internationalen Kampfsport überaus erfolgreich war, hat sein Interesse an unserem Vereins-Schach in keiner Weise eingeschränkt. Seine Leidenschaft für Schach hat er uns 2014 in einem Artikel beschrieben.  Auch sonst besaß er einige Erfahrungen und Einsichten ins Leben, mit denen er seinen Mitmenschen zur Seite stand. Seine leidenschaftliche Art und die kostbare Zeit mit ihm werden nicht vergessen sein und wir werden ihn sehr vermissen. Traueranzeige Dietmar Berg

Aufnahme des Vereinsabends

Mit den neuen Lockerungen lassen wir unsere Vereinsaktivitäten langsam wieder anrollen. Diesen Freitag um 20:00 (es ist aber auch kein Problem früher hinzugehen) versuchen wir es in unserem neuen Spiellokal, dem Kasinoverein Harmonie Unser Fritz. Die Adresse ist Unser-Fritz-Straße 176, 44653 Herne. Gut zu erreichen über die Bushaltestelle „Allestraße“ (Linien 328, 329). Um einzutreten bitte am Eingangstor anklingeln. Einige von uns haben dort in den vergangenen Tage schon mal reingeschnuppert. Wer sich noch keinen Eindruck verschaffen konnte findet Informationen und Öffnungszeiten hier: Kasinoverein Unser Fritz Folgende Auflagen müssen beachtet werden: Eintritt nur mit Mundschutz! An einem Tisch dürfen maximal zwei verschiedene Haushalte zusammensitzen! Bis dahin, Julian  

Ein Nachruf auf Matteo Grieco

Wenige Tage nach seinem 59 Geburtstag und somit viel zu früh ist Matteo verschieden. 15 Jahre Vereinsmitgliedschaft genossen wir mit ihm und sein ansteckendes Lachen werden wir während zukünftigen Vereinsabenden sehr vermissen. Als lebenslanger Bergmann schätzte er die Kameradschaft im Verein und hat uns mit seinen Anekdoten an die Ursprünge unserer Vereinsidentität erinnert und ab und an werden wir uns auch seiner erinnern. In der letzten Jahren hat er mit der Mannschaft um Rainer den Aufstieg feiern können und war bei unseren Vereinsveranstaltungen treuer Teilnehmer. Er war vielen ein Freund, hat gerne geteilt und dem Verein mit Spenden geholfen. Wir Trauern um Matteo, der eine spürbare Lücke bei uns zurücklässt. Traueranzeige Matteo Grieco