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Vereinsabende

Das UFO 2020 fällt leider aus.

Dafür dürfen wir diese Woche (22.05.) den Vereinsabend unter Hygieneauflagen wieder aufnehmen.

Dietmar Berg

Nach dem traurigen Ableben von Matteo hat unser Verein einen weiteren schockierenden Verlust, erlitten. Für uns ganz unerwartet ist Dietmar Berg im Mai verstorben. Dietmar spielte jahrzehntelang für den SV Unser Fritz und zuvor für Läufer Wanne-Eickel auf höherer Verbandebene. Mit seiner lockeren Art hat er unsere Vereinsabende bereichert, und stets erstuante er uns mit seinem spielerischen Talent. Mit seiner Spielstärke war er immer mit in den oberen Rängen der DWZ-Liste unseres Vereins und hatte für jeden den einen oder anderen Ratschlag aus seinen eigenen Schachstudien parat. Dass er beruflich auch im internationalen Kampfsport überaus erfolgreich war, hat sein Interesse an unserem Vereins-Schach in keiner Weise eingeschränkt. Seine Leidenschaft für Schach hat er uns 2014 in einem Artikel beschrieben.  Auch sonst besaß er einige Erfahrungen und Einsichten ins Leben, mit denen er seinen Mitmenschen zur Seite stand. Seine leidenschaftliche Art und die kostbare Zeit mit ihm werden nicht vergessen sein und wir werden ihn sehr vermissen.

Traueranzeige Dietmar Berg

Mit den neuen Lockerungen lassen wir unsere Vereinsaktivitäten langsam wieder anrollen. Diesen Freitag um 20:00 (es ist aber auch kein Problem früher hinzugehen) versuchen wir es in unserem neuen Spiellokal, dem Kasinoverein Harmonie Unser Fritz. Die Adresse ist Unser-Fritz-Straße 176, 44653 Herne. Gut zu erreichen über die Bushaltestelle „Allestraße“ (Linien 328, 329). Um einzutreten bitte am Eingangstor anklingeln. Einige von uns haben dort in den vergangenen Tage schon mal reingeschnuppert. Wer sich noch keinen Eindruck verschaffen konnte findet Informationen und Öffnungszeiten hier: Kasinoverein Unser Fritz

Folgende Auflagen müssen beachtet werden:
Eintritt nur mit Mundschutz!
An einem Tisch dürfen maximal zwei verschiedene Haushalte zusammensitzen!

Bis dahin,

Julian

 

Wenige Tage nach seinem 59 Geburtstag und somit viel zu früh ist Matteo verschieden. 15 Jahre Vereinsmitgliedschaft genossen wir mit ihm und sein ansteckendes Lachen werden wir während zukünftigen Vereinsabenden sehr vermissen. Als lebenslanger Bergmann schätzte er die Kameradschaft im Verein und hat uns mit seinen Anekdoten an die Ursprünge unserer Vereinsidentität erinnert und ab und an werden wir uns auch seiner erinnern. In der letzten Jahren hat er mit der Mannschaft um Rainer den Aufstieg feiern können und war bei unseren Vereinsveranstaltungen treuer Teilnehmer. Er war vielen ein Freund, hat gerne geteilt und dem Verein mit Spenden geholfen. Wir Trauern um Matteo, der eine spürbare Lücke bei uns zurücklässt.

Traueranzeige Matteo Grieco

 

Aufgrund des Kontaktverbotes brechen wir mit unserer jahrhundertelangen Tradition und führen es dieses Jahr als Online-Turnier durch. Folgt dafür am 10.04.2020 gegen 20:00 auf der Plattform Lichess.de ein, indem ihr dem Link https://lichess.org/tournament/qYmRcgKy folgt. Das Passwort lautet „Fritz“ und es wird in einem ersten Versuch 100 Minuten geblitzt.

Wir haben unsere Bank gewechselt und führen unser konto nun unter der IBAN DE07 4306 0129 0112 6799 00 bei der Volksbank Witten. Soweit möglich behalten wir bestehende Einzugsvollmachten für die Mitgliedsbeiträge aufrecht.
Die Planungen fürs Unser Fritz Open am 10.06.2020 laufen optimistisch weiter. Mit der nächsten Entscheidungsrunde der Regierung am 20.04. lässt sich das geeignete Format des Opens durch unseren Spielausschuss weiter eingrenzen. In den nächsten Wochen arbeite ich die Turnierwebseite aus.
Eine Lösung, wie es im Ligabetrieb weitergehen soll, ist noch nicht gefunden. Sobald jedoch Vereinsaktivitäten wieder gestattet sind, werden unsere Vereinsabende zu gewohnter Stunde (20:00) zukünftig im Kasinoverein Harmonie Unser-Fritz stattfinden. Nach einiger Suche hat sich dieses Lokal mit seinen vielen Räumlichkeiten und ansprechender Gastronomie als geeignete Stätte herausgestellt. Die Adresse ist „Unser-Fritz-Straße 176, 44653 Herne“ und auch gut zu erreichen über die Bushaltestelle „Allestraße“ (Linien 328, 329). Um einzutreten bitte am Eingangstor anklingeln. Eindrücke und Öffnungszeiten findet ihr hier: Kasinoverein Unser Fritz

Bleibt gesund,

Julian

Wir hatten uns so an die rote Laterne gewöhnt, dass wir sie uns zurückgeholt haben. Und womit? Mit Recht! Aber nur, um sie an den nächsten Spieltagen wieder abzugeben. Bald braucht man ja keine Laterne mehr! Ergebnis? Kann man bestimmt irgendwo nachgucken. Gegner war SG Gladbeck 2.

Festzuhalten bleibt, dass die meisten in unserer Mannschaft mit mildem Sturmwetter nicht zurechtkommen. Im Biowetter steht dann immer was von Müdigkeit und Konzentrationsschwächen.

In gewohnt guter Verfassung war nur Peter, der in ein gewonnenes Turmendspiel mit einem Mehrbauern abwickeln konnte. Sein Gegner wollte aber nicht aufgeben und bei Peter wurde die Zeit langsam knapp. Dann kam noch der Irrtum hinzu, dass er glaubte nach 60 Zügen noch einmal Zeit hinzuzubekommen. Kurz und gut: Er verlor auf Zeit und passte sich am Ende der Partie doch noch der Mannschaftsleistung an. Es gibt Tage, da gelingt gar nichts. „Kobra“ Jürgen Wegmann hat es mal so ausgedrückt:
„Erst hat man hat kein Glück und dann kommt auch noch Pech hinzu!“

Mit diesem Hintergrund kann man sagen, dass es richtig war, dass ich in leicht besserer Stellung das Remisangebot meines Gegners annahm. Da lagen wir aber schon 0:5 hinten. Sonst hätte ich noch auf Sieg gespielt und das wäre an jenem Tag mit Sicherheit in die Hose gegangen.

Eine kleine Ausrede gibt es: Wir mussten unsere ersten beiden Bretter ersetzen und auch Gerd, der üblicherweise an Brett 5 spielt, hatte abgesagt.

Egal – wir haben noch ein paar Spieltage und zwei Siege traue ich uns noch zu (und damit meine ich nicht einzelne Bretter)! Ciao, bis demnächst mit hoffentlich besseren Neuigkeiten.

Euer Rainer

Zweite gewinnt mit 4,5:3,5 gegen KS Haltern 2

Nachdem wir letzte Saison fulminant gestartet waren und nach wenigen Spieltagen bereits zwei Siege auf dem Konto hatten, läuft diese Saison eher gegenteilig. Nach den ersten vier Vergleichen hatten wir zwar einige Brett-, aber noch keine Mannschaftspunkte verbucht.

Im Vorfeld hatte unser Gegner kurzfristig um eine Verlegung des Mannschaftskampfes gebeten, aber an beiden möglichen Ausweichterminen hätte ein Großteil unserer Mannschaft gefehlt, so dass wir die Anfrage ablehnen mussten. Allerdings mussten wir kurzfristig auch noch umdisponieren. Gerd sagte am Spieltag ab, weil tags zuvor seine Frau verstorben ist. In dieser Stelle im Namen der gesamten Mannschaft herzliches Beileid! Zudem mussten wir auf Heiko verzichten. Für diese beiden Ausfälle sprangen mein Bruder und ich ein. Unser Gegner hatte allerdings mehr unter Ausfällen zu leiden. Stefan war als erster fertig. Im Duell der Ersatzspieler war sein Gegner zu ungestüm und er konnte die plumpe Attacke locker parieren. Nach 15 Zügen war die Partie im Prinzip entschieden:

Weiß (Stefan) ist dran und holt sich zusätzlich zu den zwei Bauern noch die Qualität. Später gewann er noch die gegnerische Dame und gleichzeitig gab sein Gegner auf. Bei mir als zweitem Ersatzspieler war die Partie im Prinzip nach dem 7. Zug entschieden, als ich einen Springer meines Gegenübers gewann. Wie es oft bei Figurengewinnen der Fall ist, bekam er dadurch etwas Spiel. Ich konnte ihm aber schnell den Wind aus den Segeln nehmen, indem ich eine Leichtfigur gegen zwei Bauern auf seinem Königsflügel gab. Dadurch stand sein König sehr luftig und angreifbar und er musste im weiteren Verlauf eine weitere Leichtfigur geben. Spätestens da war die Partie entschieden, aber letztendlich ließ er es sich noch bis zum Matt zeigen.
Auch Herbert spielte lange einen aussichtslosen Kampf weiter, denn er hatte durch Unachtsamkeit seine Dame verloren. Leider verlor auch Ernst durch einen ähnlichen Fehler wie in einer der vorherigen Partien und damit stand es wieder ausgeglichen 2:2. Franz bestrafte die Fehler seines Gegners gnadenlos und Peter meinte, er hätte die Eröffnung nicht genau gespielt und sozusagen den zweiten Zug vor dem ersten gemacht. Sein Kontrahent sah es aber nicht und dann bewies Peter im 17. Zug bei einem Schlagabtausch mal wieder den besseren Durchblick und gewann einen Springer und damit im Prinzip die Partie, auch wenn es sich noch bis zum Matt im 49. Zug hinzog.
Damit stand es 4:2 für uns und es fehlte nur noch ein halber Punkt für den ersten Sieg in dieser Saison. Luca wehrte sich verzweifelt, hatte aber im 16. Zug mit der falschen Figur zurückgeschlagen und dadurch eine Leichtfigur verloren. Die Ungenauigkeit ein paar Züge vorher hätte er noch ausbügeln können. Sein Gegner ließ nicht mehr anbrennen und verwertete den Materialvorteil. Bereits vor Ende dieser Partie hatte Uli, der diesmal an Brett 1 spielte, den entscheidenden halben Punkt zum Mannschaftssieg, sichergestellt. Sein Gegenüber nahm nach langem Überlegen sein Remisangebot an. Allerdings fand ich Ulis Stellung sogar solider und auch Dr. Stockfish bewertet die Schlussstellung mit etwa -1,00 für Schwarz (Uli).

Zusammenfassend sehen wir, dass man um den 15. Zug herum sehr aufmerksam sein sollte, weil in dieser Partiephase viele Partien entschieden werden. Bereits in drei Wochen steht das nächste Heimspiel gegen Gladbeck 2 an. Mal schauen, ob wir wieder punkten können.

Rainer

Zweite verliert am 15.12.2019 mit 2,5:5,5 bei Recklinghausen Altstadt 1

Es war schon ein Sch**ßstress im Vorfeld des Mannschaftskampfes. Schnell noch ’ne Stulle eingeworfen und nach Recklinghausen gehetzt. Fast auf die Minute war ich dann auch eine Viertelstunde vor offiziellem Beginn da und konnte mit dem Mannschaftsführer Udo Wickenfeld die Mannschaftsaufstellungen austauschen. Aber gut, den Stress habe ich mit selbst zuzuschreiben.

Leider ging es aber auch unschön weiter. Heiko verlor ziemlich schnell. Ich weiß nicht genau woran es lag, hatte nur gesehen, dass aus der Eröffnung heraus seine Dame in Bedrängnis kam. Auch am Nebenbrett ereignete sich wenig vielversprechendes. Herbert geriet zwei Bauern in Rückstand und hatte keinerlei Gegenspiel. Es war nur eine Frage der Zeit bis diese Partie auch verloren ging.

Bei Franz wurden viele Figuren getauscht. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, konnte er seinem Gegner zwar einen Doppelbauern zufügen, diesen Umstand aber nicht weiter ausnutzen. Die beiden einigten sich dann auch bald auf Remis, womit Franz zum Remiskönig mutiert: Bislang alle Partien remis gespielt.

Ernst stand dem Vernehmen nach besser, passte bei einer Abtauschaktion aber nicht auf und stand plötzlich mit einer Figur weniger da, woraufhin er aufgab. Bei Matteo sah es zunächst so aus als könnte er ein Remis holen. Allerdings machten sich leichte Konditionsprobleme bemerkbar und er verlor erst die Qualität, spielte aber noch weiter, geriet unter Druck und ließ dann die Dame stehen. Damit hatten wir schon verloren. Zwischenstand: 0,5:4,5.

Immerhin war auf Peter Verlass. Schon in der Eröffnung gelang ihm mit Schwarz schnell Ausgleich und nach wenigen weiteren Zügen kam er sogar leicht in Vorteil. Diesen baute er weiter aus und im 28. Zug konnte er sich neben der sehr aktiven Stellung einfach den Bauern b2 mit Schach einverleiben:

 

Von da an dauerte es nur noch 6 Züge bis die Partie entschieden war. Im letzten Zug wäre zwar Kh6 (Matt in 4 Zügen) besser als f6 gewesen, aber die Partie war so oder so entschieden.

 

Uli ging mit einem Bauern weniger ins Bauernendspiel und trotzdem hatte ich gehofft, er könnte ein Remis halten. Aber leider ging auch die Partie verloren.

 

Entgegen dem selbst verschuldeten Stress im Vorfeld des Mannschaftskampfes, verlief meine Partie für mich relativ entspannt. Ich kam mit den weißen Steinen nie in Bedrängnis, errang Raumvorteil, fand dann aber nicht den besten Weg, diesen zu einen Sieg umzumünzen. So stand es nach dem 36. Zug ->

Peter hatte mit seinem taktischen Scharfblick gleich gesehen, dass der Ansatz 37. h5 funktioniert. Ich sicherte mir mit Te1 aber erstmal die e-Linie.

 

 

Entscheidend war dann in der folgenden Stellung 42. Sg6+ ->

Den Springer schlagen führt in wenigen Zügen zum Matt. Nach Kg8 hatte ich die Qualität gewonnen und weiterhin Druckspiel, was letztendlich in der Aufgabe meines Gegners mündete.

 

 

Endstand: 2,5:5,5

Die schlagbaren Gegner warten alle im nächsten Jahr. Von den obersten 5 der Tabelle haben wir bereits gegen 4 gespielt (http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2019/3205/). Weiter geht es am 26.01.2020 mit einem Heimspiel gegen Königsspringer Haltern 2.

Schachlichen Gruß,

Rainer

AM Sonntag, den 08.12.2019, spielten wir gegen die RSG und diesmal war ich nicht der erste, der fertig war, sondern der letzte. Aber dazu später.

Der Kampf beginn eigentlich recht positiv für uns. da unser Gegner nur mit 7 Mann antrat und wir somit von Anfang an führten. Siegfried war natürlich nicht sonderlich begeistert, da er nun nur siitzen und warten konnte. Wie dem auch sei, ging es gar nicht mal so schlecht für uns weiter.

Janina spielte an Brett 7 und hatte eine sehr vorteilhafte Stellung. Da sie jedoch Gesundheitlich stark angeschlagen war. nutzte sie dieses und spielte Remis.

Als nächstes beendete Rolf seine Partie an Brett 2. Leider lief er in eine Eröffnungsfalle und verlor die Partie. Also Ausgleich.

An Brett 3 lief Nils nun in eine Gabel und gab seine Partie ebenfalls auf, womit wir das erste mal in Rückstand gerieten. Diesen konnten wir aber Gott sei Dank durch Maximilian wieder ausgleichen. In einem eigentlich hoffnungslosem Turmendspiel, welches im Remis enden musste, patzte sein Gegner und er konnte die Partie für sich entscheiden.

Doch nun gerieten wir wieder in Rückstand. Jörg verlor seine Partie nach langem Kampf, doch leider hatte er seinem Gegner nichts entgegen zu setzten.

Es stand 3,5 zu 2,5 für Ost.

Jetzt spielten nur noch Yannik und ich. Yannick hatte zwar einen Läufer mehr, aber leider konnte er diesen Vorteil nicht für sich ausnutzen. Und ich stand…. naja…. Zu diesem Zeitpunkt machte Yanniks Gegner einen nicht ganz so guten Zug und stellte einen Bauern ein. Jetzt hätte Yannik super genau fortsetzen müssen, um die Partie eventuell doch noch zu gewinnen. Sein Gegner sah dieses wohl anders und gab die Partie auf.

Also ruhte jetzt alle Verantwortung auf meinen Schultern. Also zu meiner Partie. Ich kam schon recht schlecht aus der Eröffnung raus und verlor im Mittelspiel recht schnell einen Bauern. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Ich verrechnete mich und verlor beald Bauer Nr. 2. Dieses war zwar ein Doppelbauer, was aber bedeutete, das es für mich gar schrecklich aussah! Da der Läufer meines Gegners (über 250DWZ besser als ich) aber nicht mitspielte, dachte ich mir, solange dieses so ist, spiele ich weiter. Jetz machte mein Gegner ein par ungenaue Züge und ich konnte einen Bauern zurück gewinnen. Dadurch veränderte sich nicht nur mein Materieller Nachteil, sondern auch meine Stellun war plötzlich die bessere. So kam es, dass ich auch noch den 2ten

Bauern zurück gewann und nach einem Abtausch bei dem jeder nur noch einen Bauern behielt, einigten wir uns auf Remis!

Geschaft! Der Kampf ist nicht verloren! Remis geschafft!! Es hat wie letztes mal wieder richtig Spass gemacht, in dieser Mannschaft zu spielen.Wenn das so weiter geht, gewinne ich ja vielleicht wieder richtig Lust und werde, wenn möglich, immer spielen.

Gruß Martin

Die erste Mannschaft verlor der vierten Runde der Verbandsklasse:
SC Gerthe-Werne 1 – Unser Fritz 1, 5:3

Dabei waren die Kräfte durchaus gleich verteilt. Und es waren die drei hochkarätigen Zuschauer Julian Tober, Peter Mallek und Holger Singbeil zur moralischen Unterstützung angereist. An Brett 1 spielte endlich wieder Dirk, der von uns allen noch die ehesten Chancen gegen Marcel Quast hatte. Mit präzisem Eröffnungsspiel behauptete er sich zunächst. Als sich dann allerdings eine komplizierte Phase des Tauschens dem ende näherte, bei der sich beide Gegner durch das jeweils andere Lager fraßen, mussten wir feststellen, dass Dirk wohl eine Figur weniger haben würde. Dennoch kämpfter er Gegen Gerthes Brett 1 noch einen zähen Kampf mit einem Mehrbauern. Aber zum remis reichte es letztlich nicht mehr.
Die Begegnung hatte schon früh eine unangenehme Wendung für uns genommen, als Micha sich gegen ein Wolgagambit verrannte. Er musste früh den früh den a7 Bauern aufgeben und hatte des Gegners Turm und Dame an seinem geschwächten Flügel herumtanzen. Nach knapp neunzig Minuten war der erste Punkt verschenkt. Nach ziemlich genau zwei Stunden punktete dafür Till. Mit einer ruhigen Verteidigung für Schwarz bahnte sich in der Partie ein langes Positionsspiel an. dabei gelang es ihm, in der sich immer weiter öffnenden Stellung beide Läufer gegen den König zu richten. Der Gegner unterschätzte die schnell ausgeführte Kombination mit Fesselung der schützenden Bauern, so dass die Dame auf h4 schlagen konnte. Ein willkommener Ausgleich, nach Michas Partie.

Jürgen rangierte zunächst zögerlich mit den Figuren hinter den eigenen Bauern umher, bis er die es für geraten hielt, den Springer für den (teilweise vernachlässigten) f7 Bauern zu opfern. Er legte korrekterweise mit Schachs nach, die den Gegner erdrücken sollten. Leider fand dieser jedoch stets einen Abwehrzug und wehrte auch die Bauernarmada auf der e- und f-Linie ab. Ganz weg war der Druck nicht, was Jürgen höchstwahrscheinlich auch so kalkuliert hatte, aber ausreichend Kompensation für die Figur bekam er nicht mehr, so dass auch dieser zweite Punkt ohne Not verschenkt war. Heiko rochierte asymmetrisch und schaffte einen ähnlichen heißen Angriff auf den Königsflügel, bei dem er seine Bauern vorschub. An einer Stelle, sackte der Gegner jedoch unverhofft eine Qualität ein, und nach dieser Wendung verlor Heiko langsam. Andreas Spiel war ein solides Spiel um die Felder vor einigen wild verstreuten Bauern am Königsflügel. Nach taktisch verzwicktem Gerangel führte er ein Remis herbei.

Den schönsten Punkt hat wohl Oli beigesteuert. Mit einem isolierten Doppelbauern auf der d-Linie und später einem zweite Doppelbauern auf der f-Linie untersagte er dem Gegner jedes Vorwärtskommen, solange bis dieser in seinem Platzmangel Olis Bauern das letzte Feld räumen musste und mir Verwandlung in eine Dame die Hand reichte. Mü spielte sein Philidor für Fortgeschrittene, und hatte die ganze Partie über einen leichten Vorteil. Gegen 20:15 erlief die Partie dennoch in ein Remis.

Während wir auf den ersten Schnee und den Weihnachtsmann warten, sorgen wir vorher bereits für ein weihnachtliches Beisammensein.

Zunächst laden wir am 06.12.2019 zum fröhlichen Wichtelschach ein, das im letzten Jahr so gut angekommen ist. Wer dabei war erinnert sich, an die lustigen Regeln, nach denen man Geschenke entsprechend der Partieverläufe nach jeder Runde tauscht und raubt. Auch dieses Jahr sind wieder alle eingeladen, mit einem gut verpackten Präsent zwischen 5€ bis 10€ dem Trubel beizuwohnen.

Zwei Wochen darauf, am 20.12.2019 um 20:00 (bitte zeitig vor Ort im TC Parkhaus sein!) findet unser Weihnachtsblitzen statt. Für den großen Hunger haben wir unseren Wirt wieder um das gleiche Buffetaufgebot wie im vorigen Jahr gebeten:

  • Pakauda (nepalesische Gemüse-Bratlinge)
  • Salat, Mozarella & Cherrytomaten
  • Pork Chilli
  • Chicken Curry
  • Gemüse Masala
  • Reis & Brot
  • Obstsalat mit Joghurt

Auch die Startgelder bleiben gleich: Jugendliche: 4€, Erwachsene: 7€
In diesem Jahr sind jedoch ausschließlich Vereinsmitglieder des SV Unser Fritz startberechtigt.

Eine Voranmeldung bis zum 17.12.2019 ist erforderlich!!!

Die Anzahl der Runden ist unbestimmt, wobei die nach 23:45 begonnene Runde die letzte sein wird. Das Buffet eröffnet um 21.30 und es geht weiter, wenn alle in Ruhe aufgegessen haben. Zur Geisterstunde werden dann alle Teilnehmer belohnt. Verbunden damit sind auch Ehrungen, die Kür des Gesamtsiegers des Grand-Prix 2019 und die Einladung zur Jahreshauptversammlung am 17.01.2020.

Es sei darauf hingewiesen, dass während der Veranstaltung und Siegerehrung Fotos von Anwesenden geschossen und für die Außendarstellung veröffentlicht werden.

Vielen Dank für eure Unterstützung und bis zum 20.12..

Julian Tober

Julian’s Kontakt zur Voranmeldung:
Whatsapp/SMS/Ferngespräch/Skype: 0152 53 94 84 09
Email/FAX/Telegramm/Flaschenpost/Brieftaube, Eule oder Rabe: julian.tober91@gmail.com

Am Sonntag spielte unsere 3te Mannschaft zu Hause gegen den Tabellenführer SV-Zeppelin.

Nach nur einer Stunde endete bereits die erste Partie. Hier spielte ich an Brett 1 gegen den mit ca. 100 DWZ Punkten stärkeren Bernd Thiel. Nach einer unspektakulären Eröffnung kam es zu einem Positionskampf, welcher in einer großen Abtauschvariante endete, nach der wir beide keinen Weg zum Sieg mehr sahen. Somit einigten wir uns auf Remis. Ca. eine halbe Stunde später ergab es sich, dass auch Siegfried an Brett 8 gegen Jürgen Balcerzak in einer besseren Stellung ins Remis einwilligte.

Somit waren 2 Partien beendet und wir hatten noch keine verloren. Dieses stimmte alle positiv, zumal wir mit 4 Ersatzspielern antreten mussten und uns dadurch schon im Vorfeld keine allzu großen Hoffnungen gemacht haben. Als nun Jürgen Rochol gegen Janina nach einem Bauernverlust und leicht schlechterer Stellung aufgab, war sogar der erste Sieg eingefahren. Leider lief Jörg gegen Joachim in schlechterer Stellung in eine Gabel und gab seine Partie auf. Doch nun folgte die Sternstunde von Maximilian. In einer souverän geführten Partie ließ er Martin Krause (ca. 440 DWZ stärker) nicht den Hauch einer Chance und Martin gab mit 2 Minusbauern die Partie auf.
Also waren wir zum zweiten Mal in Führung gegangen und Jan Krawiec musste sich entscheiden ob er seinen vielversprechenden Angriff mit dem Springer nach rechts oder nach links starten sollte. Leider entschied er sich für die falsche Seite, verlor den Springer und somit die Partie.

Jetzt spielten nur noch Rolf und Nils. Wobei die eine Partie eher zum Remis neigte und die andere eher auf Verlust stand. Doch Rolf schaffte es eine kleine Schwäche (Isolani im Zentrum) auszunutzen und gewann den gegnerischen Zentrumsbauern und auch die Partie. Verlieren konnten wir den Kampf jetzt nicht mehr was Nils wohl noch einen zusätzlichen Motivationsschub gab. Er kämpfte… kämpfte… und kämpfte und zermürbte seinen Gegner bis dieser keine Chance mehr auf den Sieg hatte. Auch diese Partie endete im Remis. Das Unglaubliche ist eingetreten und wir hatten den Kampf gewonnen. Alles in Allem ein gelungener Tag, an dem es mir sehr viel Spaß bereitete ein Teil dieser Mannschaft sein zu dürfen.

Martin Pohl

SV Unser Fritz 2 verliert am 10.11.2019 mit 2,5 : 5,5 gegen Königsspringer Haltern 1

Einige Freunde des gepflegten Klötzchenschiebens hatten sich im Stadtteilzentrum Pluto zu einem Schach-Mannschaftsvergleich eingefunden. Leider war das Wetter viel zu schön (sonnig!) und die Spannung war schnell raus aus der Begegnung.

Günter spielte Schnellschach mit seinem Gegner. Eine Figur nach der anderen kam vom Brett und nach ungewöhnlich kurzer Zeit konnte ich das erste Ergebnis auf der Spielberichtskarte eintragen. Das nächste Ergebnis hätte ich dort lieber nicht eingetragen. Ernst musste nämlich seinem Gegner gratulieren und das ist immer schon ein schlechtes Zeichen, wenn der Ernst nicht punktet. Meist ist dann nicht viel drin für uns.

Gerd gab nach einem Figurenverlust auf und so lagen wir schon mit zwei Punkten hinten. Bei mir selbst sah es auch nicht gut aus. Ich bin überhaupt nicht in die Partie gekommen. Normalerweise spiele ich gegen Englisch immer konsequent auf Zentrum oder eine Gambitvariante, bei der ich ordentlich Spiel bekomme. Aber diesmal landete ich in einer Igelvariante, die ich generell nicht mag und im Speziellen auch gar nicht kannte. Irgendwie machte ich viel zu viele Springerzüge und hatte kein durchdachtes Konzept. Mein Gegner hatte alle wichtigen Felder zigfach überdeckt und ich stand mir selbst auf den Füßen. Mit anderen Worten: Eine Eröffnungskatastrophe sondergleichen!

Auch die weiteren Versuche, mich durch ein Bauernopfer von dem Druck zu befreien, scheiterten kläglich. Diese Partie ging also auch verloren. Allerdings wickelte Heiko in ein vorteilhaftes Endspiel ab und verwertete dieses Vorteil zum Sieg.

Doch um noch die Punkteteilung zu erreichen, hätten wir die verbliebenen Bretter allesamt gewinnen müssen. Peter hatte zum dritten Mal hintereinander Weiß, aber diesmal ließ sein Gegner seine Lieblingsvariante nicht zu. Überhaupt sah es ziemlich ausgeglichen aus und am Ende kam tatsächlich ein Remis dabei raus.

Bei Ulli war es spannender. Entgegengesetzte Rochaden versprachen eine interessante Partie (weiß am Zug):

In dieser Stellung hätte Ulli Td7 spielen sollen und es wäre noch einmal spannend geworden. Nach 33. Sxg7 Da2+ gab er auf, weil es nach 34.Kc1, Le3+ keine Rettung mehr gibt. Sein Gegner ist halt einen Zug schneller.

Für Franz sah es im Turmendspiel nicht gut aus. Sein Gegner hatte zwei Bauern mehr, aber Franz schaffte es, so zu vereinfachen, dass für seinen Kontrahenten nur ein Randbauer übrig blieb, der sich nicht verwerten ließ. So gab es wenigstens noch etwas Ergebniskosmetik.

Als nächstes müssen wir am 15. Dezember nach Recklinghausen und gegen die erste Mannschaft von RE-Altstadt antreten. Wäre schön, wenn wir dieses Jahr noch punkten könnten. Die meisten der schlagbaren Gegner warten aber im nächsten Jahr.

Viele Grüße,
Rainer

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