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Vereinsmeisterschaft Runde 6 (bis 08.11.2019)

Der SV Erkenschwick lud vergangenen Freitag die Vereine unseres Bezirks zum Schnellschach in ihr Vereinsheim ein. Über 7 Runden Schnellschach stimmten wir uns so in lockerer Atmosphäre auf die kommende Saison ein. Zum ersten Mal war der SV Unser Fritz durch den Kader bestehend aus Mü, Micha, Julian, Nils, Jan K. und Erik vertreten. Da an fünf Brettern gespielt wurde, hat jeder Spieler einmal ausgesetzt, Jan freundlicherweise zweimal. Ohne zu wissen, welchen Spielstärken unsere Mannschaft dort würde trotzen müssen, vermutete Micha, dass wir kämpfen müssten, um nicht auf den letzten Plätzen zu enden. Zum Glück kam es ganz anders. Von den 14 teilnehmenden Mannschaften waren wir mit einem DWZ-Schnitt von 1754 immerhin an Brett sieben gesetzt. Die Favoriten Erkenschwick und  Borken hatten mit 1925 und 1943 deutlich rosigere Aussichten.

Runde 5

Das Turnier starteten wir mit vier herausragenden Begegnungen, die uns dauerhaft auf den ersten Platz verhalfen. In Runde fünf mussten wir unsere erste Niederlage gegen Borken hinnehmen, behielten aber unserer Ambitionen unseren Platz auf dem Siegertreppchen zu verteidigen. Der Elan verschaffte uns einen schwunghaften 5 zu 0 Sieg über den Vorjahresgewinner aus RE-Süd. Die vollen Brettpunkte waren dringend nötig, denn die vorletzte Runde gaben wir gegen Erkenschwick verloren und rutschten auf den dritten Platz. Zum Schluss fügte sich alles nochmals zu unseren Gunsten. Den fünften Punkt holten wir gegen Datteln und hatten das Glück, dass unsere Nebensacher unentschieden spielten, bzw. das abgesehen von Borken drei Verein mit fünf Punkten folgten. nur dank eines Brettpunktes mehr erhielten wir Silber vor Erkenschwick 2 und RE-Süd.
Alle unser Fritzer hatten viel Spaß bei Spiel und Trank und waren mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Von uns holte jeder mindestens 60% seiner möglichen Brettpunkte. Nur Neuling Nils Kleinert, der zum zweiten mal ein Turnier mit uns spielte, verschenkte hier und da noch aufgrund Erfahrungsmangels Punkte, aber macht bereits starken Gegner zu schaffen. Somit gewannen wir als einziger Verein aus der kreisfreien Stadt Herne eine Senseo-Kaffeemaschine. Borken gewann ein Fass Veltins und nahm den Wanderpokal mit, so dass wir sie im nächsten Jahr weder sehen dürften. Da uns das Turnier sehr gefallen hat, versuchen wir nächstes Jahr wieder mit mindestens einer Mannschaft anzutreten. Für die kommende Saison deuten wir das ergebnis als ein gutes Omen. Hier ist ein Link zum Bericht des SV Erkenschwick.

Jugendvorbereitung

Den  Mittwoch zuvor trafen wir uns mit der Jugend von Erkenschwick zu einem Freundschaftsturnier. Die Jugendlichen konnten sich dadurch auf die langen Partien in der kommenden Saison vorbereiten. An sechs Brettern spielten wir doppelrundig und Gast- und Heimmannschaft holten beide sechs Punkte, womit man allseits zufrieden war. Das Training war wichtig, da die Saison früh anfing. Mit dem Heimspiel der vierten Mannschaft am 01.09. traten drei jugendliche an. Leider hat der Gastverein keine Mannschaft zusammen bekommen. Für die Jugend stehen schon die Bezirkseinzeltermine fest. Sie sind in unserem Verinskalender eingetragen und die weiteren werden während der ordentlichen Jugendversammlnug am 12.09.2019 festgelegt.
Für die versäumte Runde des Grand Prix und die Vereinsschnellschachmeisterschaft im Mai sind Ersatzrunden im Terminkalender eingefügt. In unserem Vereinsheim stehen folgende Turniere an:
06.09.2019 – Vereinsmeisterschaft
13.09.2019 – Schnellschachpokal
20.09.2019 – Grand Prix Runde 4
27.09.2019 – Tandemturnier

Während ihr alle entspannt im Urlaub seid, werfe ich einfach mal folgende Informationen in den Raum,

Das TC Parkhaus ist am 02.8. & 09.08. geschlossen. Der Vereinsabend entfällt!

Im September (an den drei Samstagen 14.09., 21.09., 05.10.) findet in Duisburg der Lehrgang zum regionalen Schiedsrichter statt. Ich werde teillnehmen, um meine Lizenz zu verlängern. Ich würde mich freuen, wenn sich noch jemand bereit erklärt die Lizenz zu erwerben. Die Kosten übernimmt der Schachverein.

Des weiteren fragen uns vermehrt Schulen, ob wir im nächsten Schuljahr eine Schach AG anbieten könnten. Wir lehnen meist ab, da die meisten nicht die Zeit haben sich innerhalb der Woche um eine AG zu kümmern. Daher wende ich mich im folgenden an alle ohne 40 Stundenwoche, ob sich jemand vorstellen könnte eine AG zu führen, also 90 Minuten in der Woche an einer Schule zu unterrichten.

Gruß,

Julian (auch gleich im Urlaub)

 

Letzten Sonntag (26.05.) war unsere Jugendabteilung in Oberhausen zu Gast. Es stand das 4. Oberhausener Jugendopen auf dem Plan. Insgesamt nahmen 92 junge Schachspieler(-innen) in den Altersklassen U8 – U18 teil, womit ein neuer Rekord aufgestellt wurde. Von uns waren Aaron Eichholz, Sebastian und Maximilian Riechenberg, Nick Heckmann, Erik Lindstädt und Pablo D`Alonzo am Start. Nach einigen Startschwierigkeiten, weil die Technik nicht so ganz mitmachen wollte, startete das Turnier mit einiger Verzögerung, was den weiteren Verlauf des Turniers allerdings nicht störte. Unser jüngstes Vereinsmitglied Aaron trat in der U8 an und verkaufte sich sehr gut. Obwohl er immer noch sehr schnell spielt und dadurch noch einige „vermeidbare“ Fehler macht, hat er schon deutliche Fortschritte in den vergangenen Wochen gemacht. So kam er neben einem spielfreien auch auf 2 selbst erkämpfte Punkte. Auch die zwischenzeitlichen drei Niederlagen am Stück ließen keinen Frust bei ihm aufkommen und er landete somit auf Platz 17 von 20. Dabei ist ihm der Spaß am Schach spielen auch jeder Zeit anzusehen gewesen. In der U10 legte Sebastian eine (fast) perfekte erste Turnierhälfte hin. Er blieb mit 3,5/4 ungeschlagen und holte sogar einen Sieg gegen die Nr. 1 der Teilnehmerliste. Zum Ende hin verließ in jedoch ein wenig die Konzentration und er holte „nur“ noch einen Punkt. Vor allem in der letzten Runde merkte man ihm seine Nervosität, dass es um die Podiumsplätze ging, an. Hier übersah er leider in besserer Stellung ein Matt und musste seinem Gegner gratulieren. Auch wenn er über seinen 5. Platz etwas enttäuscht war, spielte auch er ein gutes Turnier und die Abgeklärtheit wird im Laufe der Zeit von selbst kommen, wenn er weiterhin so viel Spielpraxis sammelt. Jedoch gibt es auch einen unschönen Vorfall in der U10 zu berichten. Die an 1 gesetzte Spielerin verließ das Turnier nach einem Streitfall in der 5. Runde. Dies zeigt leider wieder, dass nicht bei jedem der Spaß, sondern Ehrgeiz und Siegeswille an 1. Stelle stehen. Zum Glück ist es jedoch bei den meisten Jugendlichen, wie auch bei uns, nicht der Fall. Erfreulicher ging es dafür wieder in der U12 zur Sache. Maxi schaffte es mit nur einer Niederlage (und 2 Remis) auf 5 Punkte aus den 7 Runden. Somit konnte er auch den Pokal für den 3. Platz, aufgrund der schlechteren Buchholzwertung zum punktgleichen 2., mit nach Hause nehmen, was bei Startplatz 8 und einem relativ starken Teilnehmerfeld nicht unbedingt zu erwarten war. In der U14 legte Nick einen unglücklichen Start hin. Nach einer Auftaktniederlage und einem spielfreien Punkt in der 2. Runde, bekam er es in den darauffolgenden Partien wieder mit stärkeren Gegnern zu tun. Er zeigte jedoch in all seinen Partien vollen Einsatz und kämpfte mit einer Mischung aus Spaß und Hoffnung immer recht lange. Gegen Ende blühte er dann noch einmal auf und sicherte sich 2 Punkte hintereinander, ehe er am Schluss seinen 3. Punkt verpasste.  Nur aufgrund der Buchholzwertung verpasste er einen Top-10-Platz. In der U16 waren Erik und Pablo von uns vertreten. Dabei spielte die U16 und U18 aufgrund der geringeren Teilnehmerzahlen zusammen. Pablo fand recht gut ins Turnier. Nachdem er in der 1. Runde noch an einem der oberen Bretter ran musste und dementsprechend deutlich verloren hat, konnte er in der 2. Runde schon seinen ersten Punkt einfahren. Allerdings kam dann eine Niederlagenserie auf ihn zu. Er verlor 3 Spiele hintereinander, ehe er nochmal gewinnen konnte. Im letzten Spiel konnte er nichts zählbares mehr mitnehmen, weshalb er auf 2 Punkte und Platz 14 in der Endtabelle kam. Erik machte es etwas besser. Er verfehlte Platz 3 nur sehr knapp. Her musste die Buchholz-Wertung sogar über die Plätze 3 – 6 (alle 4 Spieler mit jeweils 4 Punkten!!) entscheiden. Erik musste 2 Spielern den Vortritt lassen und reihte sich dementsprechend auf Platz 5 in der U16 (Platz 8 insgesamt ein). Kurios dabei ist, dass er exakt jede 2. Runde gewonnen hat. Er gewanns seine 4 Spiele mit den schwarzen Steinen, wobei er mit weiß nicht punkten konnte.

Eine schöne Geste vom Ausrichter SW Oberhausen gab es am Ende auch noch. So wurden erst einige höherwertige Preise (Schachbücher, Freikarten für Schwimmbäder oder ein Heimspiel von Rot-Weiß Oberhausen) verlost, ehe bei der eigentlichen Siegerehrung auch noch für alle anderen Teilnehmer kleine Preise zu Verfügung gestellt wurden. Auch war während des gesamten Turniers für ausreichend und sehr günstig Verpflegung gesorgt. Gerne sind wir auch im nächsten Jahr wieder dabei, um mit einer Mischung aus Ehrgeiz und vor allem Spaß, Schach zu spielen.

Chris

In einem Rückblick auf die nun abgeschlossene Saison zeigt sich vor allem eines. Das Ergebnis, das eine Mannschaft erzielt, ist mehr als die Summe der Einzelergebnisse (obwohl jeder Punkt zählt, wie am letzten Kampf der 1. Mannschaft nochmal deutlich wurde). Die zweite Mannschaft lag trotz hoher durchschnittlicher DWZ in ihrer Klasse schon vor dem letzten Spieltag als Absteiger auf dem letzten Platz. Um für die kommende Saison die Moral wieder herzustellen wird sich der Spielausschuss bald zusammensetzen. Der Sprung aus der Verbandbezirksliga in die 1. Kreisliga ist sehr groß und der Aufstieg gestaltet sich oft schwieriger, als die Klasse zu halten.
Erfreulich ist es daher, dass die dritte Mannschaft nach ihrem Aufstieg in der Verbandsbezirksliga nun dort bleiben darf. Unter der tadellosen Arbeit von Captain Rainer haben sie den Titel der zweiten Mannschaft errungen. Ein weiteres Lob geht an die vierte Mannschaft, die in die 1. Kreisliga aufsteigt, so dass sie dort nach einer makellosen Saison auf die ehemalige zweite Mannschaft treffen wird.
Wie viele Bretter, Runden und Spielzeiten in der Kreisliga gespielt werden und ob die Gruppen verbandsweit zusammengestellt werden entscheiden bald die Ausschreibungen der Bezirke und Verbände. Am 14.06. berät unser Verein zunächst über die Anzahl der aufzustellenden Mannschaften 2019/2020. Im Juli folgen die Diskussionen um die internen Aufstellungen. Große Änderungen sind nicht geplant. Voraussichtlich spielt die neue 3. Mannschaft nur an sechs Brettern und entspannt so Ersatzprobleme. Die abgestiegene 5. Mannschaft wird eventuell mit der 6. Mannschaft zusammengeschlossen.
Zum Abschluss geht mein Dank an die Mannschaftsführer, deren positives Schaffen auf den Spielbetrieb nicht in goldenen Schachfiguren aufzuwiegen ist. Ihr Engagement hält die Mannschaften zusammen und ich hoffe auch in der kommenden Saison für alle Mannschaften jemand adäquates zu finden. Ebenso seien die Spieler erwähnt, die im Gegenzug ihr schachlichstes geben und durch ihr zuverlässiges Mitwirken Schach im Mannschaftsbetrieb ermöglichen. Diese Form des Schachsportes macht das Spiel zu etwas sehr Speziellen, so dass alle Spielern Lust auf mehr bekommen und mit entsprechender Teilnahme gerne die einhergehenden Verpflichtungen wahrnehmen.
Wie im Vorjahr sind wieder alle gebeten, mit ihren Änderungswünschen auf den Spielausschuss (Julian, Jan K., Martin P., Martin M.) zu zukommen. Die Zwischenergebnisse bis zur endgültigen Aufstellung der Mannschaften werden im internen Bereich veröffentlicht. Empfehlenswert ist ein Besuch des Vereinsabend im Juli.

Gruß,
Julian

Dritte verliert am 19.05.2019 mit 3:5 bei SV Wattenscheid 4

Eigentlich ging es um nichts mehr – beide Mannschaften konnten im letzten Saisonspiel weder absteigen noch hatten sie irgendwas mit dem Aufstieg zu tun. Dafür verlief der Mannschaftskampf aber recht dramatisch und spannend.

Günter, der als einziger von uns in sämtlichen Saisonspielen (3) ungeschlagen blieb und sich damit um über 100 DWZ-Punkte verbesserte, brachte uns schnell in Führung, indem er seinem Gegner eine Leichtfigur abluchste. Heiko spielte  mit Weiß gegen die Königsindische Verteidigung seines Gegenübers eine Fianchettovariante, bei der es zunächst ausgeglichen aussah. Allerdings ließ sein Gegner kurz später eine Figur stehen und wir lagen mit zwei Punkten in Führung. Ernst versuchte gegen das Mittelgambit seines Gegners ohne den Läuferzug nach b4 auszukommen, machte aber nicht den Fehler kurz zu rochieren und hielt mit Schwarz und viel Erfahrung remis. Franz hatte sich etwas verhaspelt und musste schon vor dem 10. Zug lange überlegen, wie er noch einigermaßen aus der Lage heraus kam. Trotz unharmonischer Aufstellung konnte er sich aber nach und nach konsolidieren, so dass auch an seinem Brett ein Remis zu Buche stand.

Damit sah es recht gut für uns aus, denn Gerd entschied sich gegen die Sizilianische Verteidigung seines Kontrahenten mit f4 vorzupreschen und dieser Bauer schlug sich bis nach h7 durch, wo der gegnerische König ihn als Schutzschild missbrauchte. Allerdings sah er, Gerd, dann einen Mattangriff, der nicht genügend vorbereitet war oder in dem er einen Zug vor dem anderen machte. Jedenfalls ging die Sache in die Hose und sein Gegner konnte das Spiel trotz Zeitnot wenden. Zuvor spielte Luca unnötig riskant. Statt in Ruhe die gegnerischen Bauern zu stoppen und anschließend mit weiteren taktischen Drohungen einen eigenen Freibauern in Bewegung zu setzen, nahm er den c-Bauern heraus und ermöglichte dadurch aber, dass der gegnerische e-Bauer zum Umwandlungsfeld durchlief und so die Partie entschied. Stefan hatte seine beiden Läufer in der d-Linie platziert, aber nicht ausreichend überdeckt, was sein Gegner ausnutzte und einen der beiden abgriff. Trotz verzweifelter Versuche, diesen materiellen Rückstand noch auszugleichen, ging die Partie verloren.

Herbert stand bequem und er hatte mehr als eine Stunde mehr auf der Uhr – sein Gegenüber war massiv in Zeitnot. Trotzdem kam dieser durch eine Unachtsamkeit in Vorteil, den er nicht mehr aus der Hand gab. So wandelte sich der Zweipunktevorsprung noch in einen Zweipunkterückstand um.

Aber es kam ja nicht mehr darauf, das Ergebnis war unrelevant und es gab viele interessante Partien. Wir schließen die Saison als Drittletzter ab, haben aber das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre.

Schönen Schachsommer

Rainer

Dritte gewinnt am 07.04.2019 mit 4,5:3,5 gegen SV Horst Emscher 3

Trotz aller Widrigkeiten holten wir letzten Sonntag gegen Horst-Emscher 3 die restlichen für den Klassenerhalt nötigen Punkte. Herausheben muss ich unsere ersten fünf Bretter, auf die Verlass ist, wenn es darauf ankommt. Sie holten alle Punkte für den Gewinn, vier Siege und ein Remis. Dabei ging es wie schon gegen die 4. Mannschaft von Horst-Emscher denkbar ungünstig los, weil Herbert nicht erschien. Bislang weiß ich nicht warum. Aus den letzten beiden Mannschaftskämpften brauchten wir unbedingt noch den einen oder anderen Punkt, um die Klasse zu sichern. Der erste Vergleich hatte gerade erst begonnen und wir lagen schon mit einem Punkt hinten. Dann ging das nächste Spiel verloren, weil Matteo seine Figuren nicht ausreichend überdeckt hatte. Sein Gegner sah das und tauschte so ab, dass Matteo einen Turm und damit die Partie verlor.

Doch dann spielte Ernst seine Souveränität und Erfahrung aus. Sein Gegenspieler spielte auf Angriff, doch Ernst hatte alles unter Kontrolle und ließ ihn auflaufen. Bei Uli war es umgekehrt wie bei Matteo. Er konnte einen Turm gewinnen. Sein Gegner wähnte die schlagende Figur als gefesselt, was sie aber im entscheidenden Moment nicht mehr war. Bei Gerd gegen unser passives Mitglied Michael Ponto wurde viel Material getauscht und am Ende waren viele Bauern übrig, aber keiner hatte entscheidenden Vorteil, so dass diese Partie remis endete. Zwischendurch gewann Heiko mit Schwarz.

Damit stand es 3,5:2,5 für uns. Franz und ich spielten noch, was bei letzterem allerdings meist nichts Erfolgsversprechendes bedeutet. Ich hatte mit Schwarz eine interessante königsindische Partie. Plötzlich sah ich eine Gewinnvariante. Mit lancelotischen Elan legte ich los. Die Idee war, vorübergehend einen Springer zu opfern, um anschließend forciert die gegnerische Dame zu gewinnen oder deutlich in Vorteil zu gelangen. Wie Ihr wahrscheinlich schon vermutet, ging alles gründlich schief. Mitten in der Kombination tauchte plötzlich in der starken Läuferdiagonalen ein gegnerischer Bauer auf, der das gesamte Gerüst zum Zusammensturz brachte. Allerdings nur durch Frust über die misslungene Attacke (psychologischer Effekt). Wie Ernst schnell gemerkt hatte, hätte ich trotzdem noch viel Material tauschen können und dann wäre ein Remis der realistische Ausgang gewesen. So wurde aus dem lancelotischem Elan ein klägliches  auspendeln. Da war nichts mehr, was mich nochmal hätte anstoßen können. Die geopferte Figur war verloren und ich musste durch einen Rechenfehler erneut eine frustrierende Niederlage einstecken. Aber es gab ja noch den Franz, der mit Vorteil ins Endspiel ging und dieses auch gewann! Damit hatten wir 4,5 Punkte und den Sieg geholt.

Die beiden Tabellenletzten verloren beide, so dass wir nun uneinholbar vor ihnen stehen und in der letzten Runde nicht mehr auf die Abstiegsränge abrutschen können.

Jungs, ich bin Stolz auf Euch, macht weiter so in der nächsten Saison!

Wir haben die schmerzhafte Niederlage gegen Horst-Emscher 4 aus der 3. Runde weggesteckt und nun gegen die dritte Mannschaft zurückgeschlagen nach dem Motto „Wer nie verliert, hat den Sieg nicht verdient.“ So heißt ein Lied von Udo Jürgens, das ich zufällig bei der Suche nach speziellen Songs für die goldene Hochzeit meiner Schwiegereltern entdeckt habe, aber prinzipiell nicht mein Musikgeschmack ist. Aber das interessiert jetzt wohl überhaupt niemanden und daher noch der Hinweis auf den Saisonabschluss:

Am 19. Mai haben wir unser letztes Saisonspiel gegen SV Wattenscheid 4, das im Wattenscheider Bildungszentrum (1. Etage rechts), Westenfelder Str. 56, 44866 Bochum-Wattenscheid stattfindet. Das ist deren Ausweichquartier. Ein Sieg zum Schluss würde die Saison abrunden.

Gruß,

Rainer

Letzten Samstag (30.03.) fand das 3. Greenhorn-Open in Recklinghausen-Süd statt. Das Turnier war wieder an jugendliche Spieler bis 12 Jahren und DWZ unter 1000 gerichtet. Vor Allem für Nicht-Vereinsspieler und Jugendliche, die noch nicht so lange Schach spielen, bot sich eine Gelegenheit gefahrlos erste Erfahrungen zu sammeln. Auch für unsere 3 jüngsten Spielerinnen und Spieler war es ein guter Einstieg ins erste auswärtige Turnier. Mit dabei waren Sonja und Sophie Nioduschewski (beide 7) und der sechsjährige Aaron Eichholz, der seit ein paar Wochen begeisterter Lehrling bei uns beim Jugendschach ist. Gespielt wurde wieder im Umspannwerk an der Stadtgrenze zu Herne. Da dies neben einigen Tagungsräumen, wo das Turnier stattfand, auch ein großes Museum beinhaltet, konnten die Jugendlichen, Eltern und Betreuer neben dem Turnier auch das Museum erkunden. Gespielt wurden nach einigen Startschwierigkeiten insgesamt 9 Runden mit 10 Minuten Bedenkzeit, wobei es natürlich für die meisten darum ging erste Turniererfahrungen zu machen. Da folglich auch viele unerlaubte Züge gemacht wurden und auch an vielen Brettern der König oftmals einige Züge im Schach stand, hatte die Turnierleitung um Franz Schulze-Bisping viel zu tun und musste immer wieder versuchen die auftretenden Probleme möglichst gerecht zu lösen. Sogar die Technik machte nicht immer mit und es musste zwischenzeitlich eine kleine ungeplante Pause eingelegt werden. Dennoch hielt uns das nicht vom Schach spielen ab und auch unsere Spielerinnen und Spieler konnten einige Punkte einfahren. In den ersten Runden taten sich alle 3 noch etwas schwer, was beim ersten Turnier aber mehr als verständlich ist. Doch im Laufe des Turniers wurden sie immer sicherer. Sonja schaffte es am Ende auf 3,5 Punkte und belegte damit Platz 57. Ihre Schwester Sophie konnte auch ordentlich punkten und landete am Ende auf Platz 64. Sie holte 3 Punkte. Und auch Aaron, der der jüngste Spieler im Turnier war, blieb trotz seiner sehr jungen Schachkarriere nicht punktlos. Er kam auf 1,5/9. Am Ende erhielten die jungen Schachspielerinnen und Schachspieler für ihre guten Leistungen alle noch eine Urkunde und einen kleinen Preis.

Gruß,

Chris

Am Karfreitag, den 19.04.2019, findet unser traditionelles Osterblitzturnier statt. Die Uhren werden um 18:00 angedrückt, gegessen wird um 20:00 Uhr herum. Als Stätte dient uns das Vereinsheim TC Parkhaus in der Reichsstr. 40 in 44651 Wanne-Eickel. Die Teilnehmergebühr beträgt 5 EURO (10 EURO für Gäste) und deckt auch Preise und ein Hauptgericht ab.

Wie in den vorigen Jahren bitten wir euch um Voranmeldung und Angabe einer der folgenden Speisen bis Mittwoch, den 17.04.2019 20:00:

  1. Alu Matar Masala (vegetarisch)
    Kartoffeln, Erbsen und Champignons in Masala Sauce mit Bismati Reis
  2. Chicken Masala
    frische Zwiebeln, Champignons, Blumenkohl, Paprika in milder Sauce zu Bismati-Reis
  3. Pork Curry
    Schweinefleisch, Zwiebeln. Brokkoli, ZucchiniPaprika in Oikanter 8-Kräuter Curry-Sauce zu Bismati-Reis
  4. Knusprig gebratene Ente
    Mit frischem Gemüse und Reis (Wahl einer Sauce notwendig: Süß-Sauer-Sauce, Grill-Sauce, Curry-Sauce)

Wir freuen uns auf euch!

Julian
julian.tober91@gmail.com
0152 539 484 09 (Tel. & WhatsApp)

 

Letzten Montag (18.03.) fand der letzte Spieltag der Herner Stadtmeisterschaft statt. Der neue Stadtmeister, welcher seinen Titel aus 2018 verteidigen konnte, stand mit Marcel Quast vom SC Gerthe-Werne bereits vor der 7. Runde fest, dennoch ging es auch bei ihm noch um einen Sieg um mit 7/7 das Turnier zu beenden. Dies gelang ihm auch, sodass er das Turnier mit der vollen Punkteausbeute gewann. Hinter ihm reihten sich Simon Hammerich und Ulrich Wiechen auf den Geldrängen ein. Die beiden kamen auf jeweils 5 Punkte, wobei die bessere Buchholzzahl für Simon Hammerich sprach. Für unsere beiden Spieler Rainer Buchhop und Chris Engelmann verlief das Turnier erwartungsgemäß. Rainer fuhr in den Runden 5 und 6 nochmal 1,5 Punkte ein. In der letzten Runde musste er seinem Gegner jedoch nochmal gratulieren, nachdem er immer mehr unter Druck geriet und am Ende ein Matt nicht mehr verhindern konnte. Am Ende kam er auf 2,5 Punkte und den 35. Tabellenplatz. Chris schaffte es aus den letzten Runden nur auf einen halben Punkt in der 5. Runde. Seine Partie am Montag lief dabei ähnlich wie bei Rainer. Auch er konnte mit zunehmender Spieldauer dem Druck nicht standhalten und ging Matt. Bei ihm stehen 3 Punkte und Platz 26 auf dem Papier. Somit hatten auch beide Spieler keine Chance auf einen der Ratingpreise. Diese sicherten sich Klaus Löffelbein, Jan Philip Bialas und Florian Schicktanz. Auch gab es am Ende des Turniers bei der Siegerehrung wieder einen Gourmetkorb zu verlosen. Der glückliche Gewinner von diesem war Ralph Schmidt. Auch gab es sonst keine größeren Probleme im Verlaufe des Turniers und man kann gespannt auf das nächste Jahr warten.

Chris

Letzten Samstag (16.03.) fand der letzte Spieltag der Bezirksjugendeinzelmeisterschaft in Datteln statt. Es standen die letzten beiden Runden, so wie die Siegerehrung auf dem Plan. In der U10 holte Sebastian Riechenberg aus seinen letzten beiden Partien 2 Punkte und wurde damit mit 7/7 sehr souverän Bezirksmeister. Während er die erste Partie durch einen starken Angriff noch klar gewinnen konnte, hatte er in der 2. Partie auch ein wenig Glück. Auf beiden Seiten erinnerte es eher an eine Blitzpartie mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten, was (wie viele wissen) in dieser Altersklasse allerdings keine Seltenheit ist. Dennoch eine starke Turnierleistung von Sebastian, der sich damit vor Heinrich und Maximilian Nguyen von Springer Recklinghausen Süd mit je 5 Punkten setzte. Auch in der U12 konnten wir einen „Pokalplatz“ registrieren. Dort schaffte Sebastians Bruder Maxi es, hinter Malte Grewing aus Erkenschwick auf den 2. Platz. Die einzige Turnierniederlage musste er auch gegen diesen in der 1. Runde hinnehmen, was hier den Ausschlag machte. Auf dem 3. Platz landete Luca Rupieper aus Waltrop. Mit Dilshaan Singh-Dehne und Nick Heckmann waren wir in der U14 vertreten. In dieser Altersklasse, so wie in der U16 auch, wo wir mit Erik Lindstädt und Pablo D’Alonzo vertreten waren, qualifizierten sich dabei die ersten beiden für die Verbandsmeisterschaften in Erkenschwick. Dilshaan verpasste die Qualifikation jedoch knapp. Am Ende fehlte ihm ein halber Punkt und er schaffte es „nur“ auf den 3. Platz. Sieger wurde verlustpunktfrei Kai Spriestersbach aus Erkenschwick vor Richard Nguyen, der wie seine Brüder in der U10, ebenfalls auf dem Podium stand. Nick musste an diesem Nachmittag leider seinen beiden Gegnern gratulieren und landete am Ende auf dem 8. Platz. In den kommenden Jahren wird er aber sicherlich mit mehr Erfahrung auch oben angreifen können. Ähnlich ging es auch Pablo in der U16. Insgesamt holte er 2 Remis, wobei auch bei ihm in der Zukunft noch mehr zu erwarten ist. Für ihn ist es ja wie auch bei Nick die erste Bezirksmeisterschaft gewesen. Etwas überraschend schaffte es Erik auf den 2. Platz in der U16, was für ihn somit neben einem Pokal auch die Qualifikation einbrachte und er somit in Erkenschwick bei den Verbandsmeisterschaften starten darf, wenn er denn möchte. Dafür sorgten auch seine 2 Punkte aus den letzten beiden Runden. Ebenfalls qualifiziert ist Dogukan Atali aus Waltrop, der die U16 gewann. Auf dem 3. Platz landete Johann Kirsch aus Erkenschwick. In der U18, wo kein Unser Fritzer vertreten war, gewann Marie-Viktoria Kalka (SV Datteln), vor Sebastian Schmidt und Lukas Möbius (Waltrop und Erkenschwick). Somit ist eine schöne BJEM mal wieder zu Ende und alle Spieler und Betreuer können sich auf das nächste Jahr freuen. Die Organisation vom SV Datteln war wie immer einwandfrei und es war immer ausreichend für Getränke, Kuchen und Essen gesorgt. Auch wenn man sich am letzten Spieltag mit Bockwurst im Brötchen, anstatt der Currywurst „begnügen“ musste. Am 30.03. steht für unsere Jugend noch ein Schnellschachturnier in Münster an, ehe es, mit Ausnahme der VJEM, in die spielfreie Osterzeit geht.

Gruß,

Chris

Letzten Samstag (09.03.) fand der letzte Spieltag der Jugendverbandsliga statt. Wir mussten zum Auswärtsspiel nach Essen-Werden. Und dies war wohl auch vorerst unser letztes Spiel in der JVL. Mit einem 0:6 und einem zeitgleichen Sieg von Oberhausen sind wir noch auf den letzten Platz abgerutscht, wodurch wir vermutlich aus der JVL abgestiegen sind. Der Tag startete durch den kurzfristigen Ausfall unseres 1. Brettes schon nicht gut, da wir eh nur mit 5 Leuten antreten konnten und schon vorher unser 6. Brett freilassen mussten. Nun starteten wir sogar mit 2 kampflosen ins Spiel, was allerdings auch nicht besser werden sollte. Yannick Kraft verlor an Brett 2 im Mittelspiel eine Figur, ohne wirklich Kompensation dafür zu erhalten und konnte dem Druck des Gegners irgendwann nicht mehr standhalten. Zeitgleich endete auch Luca Zotas Partie an 5. Er hatte noch die interessanteste Partie. In einem offenen Mittelspiel war auf beiden Seiten vieles möglich. Obwohl Lucas Gegner ein Matt in 1 übersah, setzte sich der Essener Jugendliche einige Züge später durch und somit war der Kampf bereits entschieden. Dilshaan Singh-Dehne hatte an Brett 3 ebenfalls das Nachsehen. Besonders in der Eröffnung verbrauchte er viel Zeit, was ihm am Ende zum Verhängnis wurde. Er konnte die Partie recht lange ausgeglichen halten, ehe er dann gegen Ende in Zeitnot die Stellung nicht mehr halten konnte. Zum Schluss spielte noch Jan Krawiec an Brett 4. Aber auch er musste das Mittelspiel mit einer Figur weniger bestreiten, sodass seine Gegnerin das Spiel sehr souverän zum Sieg führen konnte. Somit reichte unser 4:2 Sieg gegen unseren Konkurrenten aus Oberhausen am 2. Spieltag nicht und wir sind in unserer 8. Saison in der JVL mit 1,5 Brettpunkten hinter diesen auf dem sehr enttäuschenden letzten Platz gelandet. Natürlich versuchen wir schnellstmöglich in die JVL zurück zu kommen, was allerdings nicht so einfach werden wird. Erstmal steht jetzt der Fokus auf dem letzten Spieltag der BJEM nächsten Samstag in Datteln.

SVUF 3 verliert am 03.03.2019 mit 3:5 bei SK Sodingen/Castrop 3

Nach den Ergebnissen der letzten Mannschaftskämpfe musste befürchtet werden, dass wir gegen den verlustpunktfreien Tabellenführen SK Sodingen/Castrop 3 ein Debakel erleben. Erstaunlicherweise konnten wir lange dagegen halten.

Leider fiel Franz krankheitsbedingt aus und Luca konnte aus beruflichen Gründen nicht spielen, dafür war Ernst wieder dabei. Es sprangen Stefan Buchhop und Günter Gores ein, die fast zeitgleich remisierten. Auch an den anderen Brettern sah es lange ausgeglichen aus und tatsächlich einigten sich auch Gerd und Heiko mit ihren Gegenspielern auf Unentschieden. Dann kam plötzlich die Nachricht, dass Ernst gegen Werner Scheibe gewonnen hatte. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, denn beim zwischenzeitlichen Rundgang fand ich, dass sein Gegner besser oder zumindest sehr solide stand. Das muss er mir beim nächsten Vereinsabend mal zeigen, wie er ihn überrumpelt hat!

Damit stand es zwischenzeitlich 3:2 für uns. Leider musste sich kurze Zeit später Herbert geschlagen geben und auch Uli war nach eigener Aussage gegen seinen über 100 DWZ-Punkte stärkeren Gegner chancenlos, was sich aber erst in der zweiten Spielhälfte herauskristallisiert haben kann. Gut geschlagen hat sich Günter, der immerhin mit rund 250 DWZ-Punkten weniger ein Remis geschafft hat. Stefan hätte bei mutigerem Spiel deutlich in Vorteil kommen können, aber mit wenig Spielpraxis ist es schwierig abzuschätzen, ob man ausgerechnet auf die Seite rochiert, wo der Gegner gerade Figuren etablierte, auch wenn es absehbar ist, dass diese zurückgedrängt würden. Bei mir wieder die gleiche Leier: Umständlich in der Eröffnung, Tempoverluste durch schlechte Strategie, dadurch Bauernverlust. Dann eine gute Partiephase, in der ich mit etwas Glück wieder ausgleichen kann. Anschließend ein Endspiel mit Läuferpaar gegen Springerpaar, in dem ich zu passiv agiere und nach der Aufholjagd unkonzentriert werde. Erschwerend kam hinzu, dass ich mir in der ersten Partiephase einen Doppelbauern zufügen ließ. Trotzdem muss ich die Partie locker remis halten. Fahrlässig und mit Nuancen von Slapstick (nicht ganz so schlimm wie Gladbach und 96 am vergangenen Wochenende (Schalke habe ich nicht gesehen)) verspielte ich aber doch wieder einen halben Punkt. Gut, hätte an der Niederlage auch nichts geändert, aber vielleicht werden ja die Brettpunkte noch wichtig. Ist zu überlegen, ob ich für die letzten Mannschaftskämpfe noch aufgestellt werden sollte.

Zwei Möglichkeiten, Punkte zu holen, stehen noch aus. Als nächstes haben wir am 07.04.2019 mal ein Heimspiel, und zwar gegen SV Horst Emscher 3, bevor wir am 19. Mai noch auswärts gegen SV Wattenscheid 4 antreten müssen. Einen oder zwei Punkte sollten wir noch holen, um dem Abstieg zu entrinnen. Ansonsten braucht es dazu viel Glück. Allerdings müssen die beiden derzeit Tabellenletzten jeweils noch gegen den Tabellenführer antreten.

Gruß

 

Rainer

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