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Vereinsmeisterschaft Runde 7 (bis 13.12.2019)

Während wir auf den ersten Schnee und den Weihnachtsmann warten, sorgen wir vorher bereits für ein weihnachtliches Beisammensein.

Zunächst laden wir am 06.12.2019 zum fröhlichen Wichtelschach ein, das im letzten Jahr so gut angekommen ist. Wer dabei war erinnert sich, an die lustigen Regeln, nach denen man Geschenke entsprechend der Partieverläufe nach jeder Runde tauscht und raubt. Auch dieses Jahr sind wieder alle eingeladen, mit einem gut verpackten Präsent zwischen 5€ bis 10€ dem Trubel beizuwohnen.

Zwei Wochen darauf, am 20.12.2019 um 20:00 (bitte zeitig vor Ort im TC Parkhaus sein!) findet unser Weihnachtsblitzen statt. Für den großen Hunger haben wir unseren Wirt wieder um das gleiche Buffetaufgebot wie im vorigen Jahr gebeten:

  • Pakauda (nepalesische Gemüse-Bratlinge)
  • Salat, Mozarella & Cherrytomaten
  • Pork Chilli
  • Chicken Curry
  • Gemüse Masala
  • Reis & Brot
  • Obstsalat mit Joghurt

Auch die Startgelder bleiben gleich: Jugendliche: 4€, Erwachsene: 7€
In diesem Jahr sind jedoch ausschließlich Vereinsmitglieder des SV Unser Fritz startberechtigt.

Eine Voranmeldung bis zum 17.12.2019 ist erforderlich!!!

Die Anzahl der Runden ist unbestimmt, wobei die nach 23:45 begonnene Runde die letzte sein wird. Das Buffet eröffnet um 21.30 und es geht weiter, wenn alle in Ruhe aufgegessen haben. Zur Geisterstunde werden dann alle Teilnehmer belohnt. Verbunden damit sind auch Ehrungen, die Kür des Gesamtsiegers des Grand-Prix 2019 und die Einladung zur Jahreshauptversammlung am 17.01.2020.

Es sei darauf hingewiesen, dass während der Veranstaltung und Siegerehrung Fotos von Anwesenden geschossen und für die Außendarstellung veröffentlicht werden.

Vielen Dank für eure Unterstützung und bis zum 20.12..

Julian Tober

Julian’s Kontakt zur Voranmeldung:
Whatsapp/SMS/Ferngespräch/Skype: 0152 53 94 84 09
Email/FAX/Telegramm/Flaschenpost/Brieftaube, Eule oder Rabe: julian.tober91@gmail.com

Am Sonntag spielte unsere 3te Mannschaft zu Hause gegen den Tabellenführer SV-Zeppelin.

Nach nur einer Stunde endete bereits die erste Partie. Hier spielte ich an Brett 1 gegen den mit ca. 100 DWZ Punkten stärkeren Bernd Thiel. Nach einer unspektakulären Eröffnung kam es zu einem Positionskampf, welcher in einer großen Abtauschvariante endete, nach der wir beide keinen Weg zum Sieg mehr sahen. Somit einigten wir uns auf Remis. Ca. eine halbe Stunde später ergab es sich, dass auch Siegfried an Brett 8 gegen Jürgen Balcerzak in einer besseren Stellung ins Remis einwilligte.

Somit waren 2 Partien beendet und wir hatten noch keine verloren. Dieses stimmte alle positiv, zumal wir mit 4 Ersatzspielern antreten mussten und uns dadurch schon im Vorfeld keine allzu großen Hoffnungen gemacht haben. Als nun Jürgen Rochol gegen Janina nach einem Bauernverlust und leicht schlechterer Stellung aufgab, war sogar der erste Sieg eingefahren. Leider lief Jörg gegen Joachim in schlechterer Stellung in eine Gabel und gab seine Partie auf. Doch nun folgte die Sternstunde von Maximilian. In einer souverän geführten Partie ließ er Martin Krause (ca. 440 DWZ stärker) nicht den Hauch einer Chance und Martin gab mit 2 Minusbauern die Partie auf.
Also waren wir zum zweiten Mal in Führung gegangen und Jan Krawiec musste sich entscheiden ob er seinen vielversprechenden Angriff mit dem Springer nach rechts oder nach links starten sollte. Leider entschied er sich für die falsche Seite, verlor den Springer und somit die Partie.

Jetzt spielten nur noch Rolf und Nils. Wobei die eine Partie eher zum Remis neigte und die andere eher auf Verlust stand. Doch Rolf schaffte es eine kleine Schwäche (Isolani im Zentrum) auszunutzen und gewann den gegnerischen Zentrumsbauern und auch die Partie. Verlieren konnten wir den Kampf jetzt nicht mehr was Nils wohl noch einen zusätzlichen Motivationsschub gab. Er kämpfte… kämpfte… und kämpfte und zermürbte seinen Gegner bis dieser keine Chance mehr auf den Sieg hatte. Auch diese Partie endete im Remis. Das Unglaubliche ist eingetreten und wir hatten den Kampf gewonnen. Alles in Allem ein gelungener Tag, an dem es mir sehr viel Spaß bereitete ein Teil dieser Mannschaft sein zu dürfen.

Martin Pohl

SV Unser Fritz 2 verliert am 10.11.2019 mit 2,5 : 5,5 gegen Königsspringer Haltern 1

Einige Freunde des gepflegten Klötzchenschiebens hatten sich im Stadtteilzentrum Pluto zu einem Schach-Mannschaftsvergleich eingefunden. Leider war das Wetter viel zu schön (sonnig!) und die Spannung war schnell raus aus der Begegnung.

Günter spielte Schnellschach mit seinem Gegner. Eine Figur nach der anderen kam vom Brett und nach ungewöhnlich kurzer Zeit konnte ich das erste Ergebnis auf der Spielberichtskarte eintragen. Das nächste Ergebnis hätte ich dort lieber nicht eingetragen. Ernst musste nämlich seinem Gegner gratulieren und das ist immer schon ein schlechtes Zeichen, wenn der Ernst nicht punktet. Meist ist dann nicht viel drin für uns.

Gerd gab nach einem Figurenverlust auf und so lagen wir schon mit zwei Punkten hinten. Bei mir selbst sah es auch nicht gut aus. Ich bin überhaupt nicht in die Partie gekommen. Normalerweise spiele ich gegen Englisch immer konsequent auf Zentrum oder eine Gambitvariante, bei der ich ordentlich Spiel bekomme. Aber diesmal landete ich in einer Igelvariante, die ich generell nicht mag und im Speziellen auch gar nicht kannte. Irgendwie machte ich viel zu viele Springerzüge und hatte kein durchdachtes Konzept. Mein Gegner hatte alle wichtigen Felder zigfach überdeckt und ich stand mir selbst auf den Füßen. Mit anderen Worten: Eine Eröffnungskatastrophe sondergleichen!

Auch die weiteren Versuche, mich durch ein Bauernopfer von dem Druck zu befreien, scheiterten kläglich. Diese Partie ging also auch verloren. Allerdings wickelte Heiko in ein vorteilhaftes Endspiel ab und verwertete dieses Vorteil zum Sieg.

Doch um noch die Punkteteilung zu erreichen, hätten wir die verbliebenen Bretter allesamt gewinnen müssen. Peter hatte zum dritten Mal hintereinander Weiß, aber diesmal ließ sein Gegner seine Lieblingsvariante nicht zu. Überhaupt sah es ziemlich ausgeglichen aus und am Ende kam tatsächlich ein Remis dabei raus.

Bei Ulli war es spannender. Entgegengesetzte Rochaden versprachen eine interessante Partie (weiß am Zug):

In dieser Stellung hätte Ulli Td7 spielen sollen und es wäre noch einmal spannend geworden. Nach 33. Sxg7 Da2+ gab er auf, weil es nach 34.Kc1, Le3+ keine Rettung mehr gibt. Sein Gegner ist halt einen Zug schneller.

Für Franz sah es im Turmendspiel nicht gut aus. Sein Gegner hatte zwei Bauern mehr, aber Franz schaffte es, so zu vereinfachen, dass für seinen Kontrahenten nur ein Randbauer übrig blieb, der sich nicht verwerten ließ. So gab es wenigstens noch etwas Ergebniskosmetik.

Als nächstes müssen wir am 15. Dezember nach Recklinghausen und gegen die erste Mannschaft von RE-Altstadt antreten. Wäre schön, wenn wir dieses Jahr noch punkten könnten. Die meisten der schlagbaren Gegner warten aber im nächsten Jahr.

Viele Grüße,
Rainer

Am Sonntag hatte unsere 1. Mannschaft das erste Duell der neuen Saison. Wir  durften bei Hervest-Dorsten antreten. Aufgrund einer Veranstaltung am Spielort mussten wir uns im Umfeld Parkplätze suchen, was dazu führte, dass einzelne Spieler etwas zu spät kamen. Wir haben einen guten Start erwischt, denn nachdem Holger ( Brett 3) seine Partie remisiert hatte, haben unsere Spitzenbretter (Dirk und Martin) ihre Partien gewonnen. Ein beruhigender Zwischenstand von 2,5 zu 0,5. Meine Partie (Jürgen) war ein Wechselbad. Nachdem ich gut aus der Eröffnung gekommen bin, habe ich es nach meiner Einschätzung versäumt, daraus mehr Kapital zu schlagen. Ein Remisangebot im 34. Zug habe ich abgelehnt, da ich immer noch eine positive Einschätzung meiner Partie hatte. Leider habe ich dann einige Züge später unglückliche Züge gemacht und verloren. Bei den anderen Partien hatte Andreas  eine optisch gute Stellung, allerdings wurde er u.a. Opfer der Parksituation, denn ihm fehlte zum Ende hin etwas Zeit und er hat dann seine Partie verloren. Allerdings war es auch ein schöner Konter seines Gegners. Fast zeitgleich haben dann auch Peter mit einem Sieg und Heiko mit einem Remis ihre Partien beendet. Damit hatten wir 4 Punkte . In der letzten laufenden Partie hat Oliver dann mit einem Remis nach Zugwiederholung unseren Sieg gesichert.
Fazit:  Der Start ist gelungen !!!
Gruß, Jürgen

Bei viel zu schönem Wetter (sonniges Spätsommerwetter) stand für uns, die neue Zweite mit dem Kern der dritten Mannschaft der letzten Spielzeiten, der Saisonauftakt auf dem Programm. Leider lief es nicht so rosig. Heiko war zu gierig und kassierte einen Bauern ein, der aber vergiftet war. Tückischerweise können Leichtfiguren auch zurückziehen und dadurch wurde der erobernde Springer gefesselt, der sich auf einer Diagonalen mit der eigenen Dame befand – ein Figurenverlust ohne Kompensation war unvermeidlich und von daher gab er die Partie auf.

Herbert stand irgendwie auf Kriegsfuß mit der Schachuhr und drückte sie mehrfach ohne einen Zug gemacht zu haben, was vom Gegner natürlich reklamiert wurde. In der dadurch entstehenden Unruhe stellte er eine Leichtfigur ein, spielte aber noch weiter, auch nachdem er zwei weitere Bauern geben musste. Nach nochmaligem Falschbedienen der Uhr wurde die ohnehin verlorene Partie abgegeben.

Schon aus der Eröffnung waren Günter und Ernst in Bedrängnis, während es bei Franz und Uli ausgeglichen aussah. Bei Gerd und Peter gab es Hoffnung. Allerdings würde es nach dieser Momentaufnahme nur für maximal 3 Punkte unsererseits reichen.

Franz und Uli spielten dann wirklich unspektakulär remis. Wie es der Zufall wollte, kam bei Franz ausgerechnet die Eröffnung aufs Brett, die er am Vereinsabend zwei Tage vorher mit Heiko spielte. Bis dahin hatte er mit Skandinavisch noch so gut wie keine Erfahrung, aber aus diesem Anlass hatte er sich ein bisschen was angesehen und sich für eine bestimmte Fortsetzung entschieden, die zwar keine entscheidenden Vor-, aber auch keine Nachteile einbrachte.

Günter wartete zu lange mit der Rochade, verlor zudem noch ein Tempo und so konnte sein Gegner am Damenflügel Druck aufbauen und die Initiative übernehmen, was letztendlich in Qualitätsgewinn und einer deutlich besseren Stellung mündete. Zusammen mit einer deutlichen DWZ-Überlegenheit (über 400 Punkte mehr als Günter) war es nur eine Frage der Zeit, bis Günter aufgab. Ebenso wie bei Heiko war ein Läufer, der auf die Grundreihe zog, der Entscheider. Möglicherweise lässt sich da ein schachpsychologischer Hintergrund erkennen: Man weiß zwar, dass Läufer auch wieder zurücksetzen dürfen, rechnet aber nicht damit, weil mit mehrmaligem Setzen einer Figur Tempi verschwendet werden können und man möglichst nach guter Positionierung der Figur strebt, was wiederum in eher wenigen Fällen die Grundlinie ist. Andererseits zog der Läufer bei Günters Partie auf die gegnerische Grundreihe, also nach vorne, was die These wieder etwas ins Wanken bringt… Von daher also zur nächsten Partie.

Ernst stand schon aus der Eröffnung heraus beengt und seine Figuren waren suboptimal koordiniert. Allerdings kam im Mittelspiel eine Phase, in der sein Gegner nicht so richtig weiter kam. Mit optimalem Spiel hätte Ernst in diesem Spielabschnitt noch ein Remis herausholen können, aber er traf die falschen Entscheidungen und letztendlich ging auch diese Partie verloren. Damit hatte Drewer bereits 5 Punkte sicher und der Mannschaftskampf war verloren.

Gerd hatte sich erst einen und später noch einen Bauern erobert und konnte mit den schwarzen Steinen seinen Vorteil in einen Sieg ummünzen.

Als letztes spielte Peter noch. Seine Partie war lange Zeit ausgeglichen mit leichtem positionellen Vorteil für ihn. Durch geschickte Manöver dominierte er zunächst im Zentrum und durch diesen Zentrumsdruck fühlte sich sein Gegner genötigt, die f-Linie zu öffnen, was wiederum Peter die Möglichkeit gab, Figuren zu fesseln. Er zog seine Dame nach c2, was den gegnerischen Turm auf f5 fesselte, hinter dem auf g6 der König stand. Dieser Turm drohte zwar ein Grundreihenmatt auf f1, aber dazu musste er erstmal aus der Fesselung raus, was nur durch Ziehen des Königs möglich war. Stattdessen verdoppelte sein Gegner die Türme, was an der Situation aber nichts änderte, denn der vordere Turm war nach wie vor gefesselt. Allerdings war nun Peter am Zug und konnte nach Ziehen des g-Bauern im darauf folgenden Zug den gefesselten Turm abgrasen. Ein paar Züge ging es noch weiter, aber mit einem Turm mehr brannte natürlich nichts mehr an.

Mit diesem Sieg konnten wir das Ergebnis immerhin noch auf 3:5 verbessern. Als nächstes spielen wir am 13. Oktober auswärts gegen SF Gelsenkirchen 1, die ihr Auftaktmatch gegen Recklinghausen Altstadt 1 mit 5:3 gewannen.

Viele Grüße,

Rainer

Der SV Erkenschwick lud vergangenen Freitag die Vereine unseres Bezirks zum Schnellschach in ihr Vereinsheim ein. Über 7 Runden Schnellschach stimmten wir uns so in lockerer Atmosphäre auf die kommende Saison ein. Zum ersten Mal war der SV Unser Fritz durch den Kader bestehend aus Mü, Micha, Julian, Nils, Jan K. und Erik vertreten. Da an fünf Brettern gespielt wurde, hat jeder Spieler einmal ausgesetzt, Jan freundlicherweise zweimal. Ohne zu wissen, welchen Spielstärken unsere Mannschaft dort würde trotzen müssen, vermutete Micha, dass wir kämpfen müssten, um nicht auf den letzten Plätzen zu enden. Zum Glück kam es ganz anders. Von den 14 teilnehmenden Mannschaften waren wir mit einem DWZ-Schnitt von 1754 immerhin an Brett sieben gesetzt. Die Favoriten Erkenschwick und  Borken hatten mit 1925 und 1943 deutlich rosigere Aussichten.

Runde 5

Das Turnier starteten wir mit vier herausragenden Begegnungen, die uns dauerhaft auf den ersten Platz verhalfen. In Runde fünf mussten wir unsere erste Niederlage gegen Borken hinnehmen, behielten aber unserer Ambitionen unseren Platz auf dem Siegertreppchen zu verteidigen. Der Elan verschaffte uns einen schwunghaften 5 zu 0 Sieg über den Vorjahresgewinner aus RE-Süd. Die vollen Brettpunkte waren dringend nötig, denn die vorletzte Runde gaben wir gegen Erkenschwick verloren und rutschten auf den dritten Platz. Zum Schluss fügte sich alles nochmals zu unseren Gunsten. Den fünften Punkt holten wir gegen Datteln und hatten das Glück, dass unsere Nebensacher unentschieden spielten, bzw. das abgesehen von Borken drei Verein mit fünf Punkten folgten. nur dank eines Brettpunktes mehr erhielten wir Silber vor Erkenschwick 2 und RE-Süd.
Alle unser Fritzer hatten viel Spaß bei Spiel und Trank und waren mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Von uns holte jeder mindestens 60% seiner möglichen Brettpunkte. Nur Neuling Nils Kleinert, der zum zweiten mal ein Turnier mit uns spielte, verschenkte hier und da noch aufgrund Erfahrungsmangels Punkte, aber macht bereits starken Gegner zu schaffen. Somit gewannen wir als einziger Verein aus der kreisfreien Stadt Herne eine Senseo-Kaffeemaschine. Borken gewann ein Fass Veltins und nahm den Wanderpokal mit, so dass wir sie im nächsten Jahr weder sehen dürften. Da uns das Turnier sehr gefallen hat, versuchen wir nächstes Jahr wieder mit mindestens einer Mannschaft anzutreten. Für die kommende Saison deuten wir das ergebnis als ein gutes Omen. Hier ist ein Link zum Bericht des SV Erkenschwick.

Jugendvorbereitung

Den  Mittwoch zuvor trafen wir uns mit der Jugend von Erkenschwick zu einem Freundschaftsturnier. Die Jugendlichen konnten sich dadurch auf die langen Partien in der kommenden Saison vorbereiten. An sechs Brettern spielten wir doppelrundig und Gast- und Heimmannschaft holten beide sechs Punkte, womit man allseits zufrieden war. Das Training war wichtig, da die Saison früh anfing. Mit dem Heimspiel der vierten Mannschaft am 01.09. traten drei jugendliche an. Leider hat der Gastverein keine Mannschaft zusammen bekommen. Für die Jugend stehen schon die Bezirkseinzeltermine fest. Sie sind in unserem Verinskalender eingetragen und die weiteren werden während der ordentlichen Jugendversammlnug am 12.09.2019 festgelegt.
Für die versäumte Runde des Grand Prix und die Vereinsschnellschachmeisterschaft im Mai sind Ersatzrunden im Terminkalender eingefügt. In unserem Vereinsheim stehen folgende Turniere an:
06.09.2019 – Vereinsmeisterschaft
13.09.2019 – Schnellschachpokal
20.09.2019 – Grand Prix Runde 4
27.09.2019 – Tandemturnier

Während ihr alle entspannt im Urlaub seid, werfe ich einfach mal folgende Informationen in den Raum,

Das TC Parkhaus ist am 02.8. & 09.08. geschlossen. Der Vereinsabend entfällt!

Im September (an den drei Samstagen 14.09., 21.09., 05.10.) findet in Duisburg der Lehrgang zum regionalen Schiedsrichter statt. Ich werde teillnehmen, um meine Lizenz zu verlängern. Ich würde mich freuen, wenn sich noch jemand bereit erklärt die Lizenz zu erwerben. Die Kosten übernimmt der Schachverein.

Des weiteren fragen uns vermehrt Schulen, ob wir im nächsten Schuljahr eine Schach AG anbieten könnten. Wir lehnen meist ab, da die meisten nicht die Zeit haben sich innerhalb der Woche um eine AG zu kümmern. Daher wende ich mich im folgenden an alle ohne 40 Stundenwoche, ob sich jemand vorstellen könnte eine AG zu führen, also 90 Minuten in der Woche an einer Schule zu unterrichten.

Gruß,

Julian (auch gleich im Urlaub)

 

Letzten Sonntag (26.05.) war unsere Jugendabteilung in Oberhausen zu Gast. Es stand das 4. Oberhausener Jugendopen auf dem Plan. Insgesamt nahmen 92 junge Schachspieler(-innen) in den Altersklassen U8 – U18 teil, womit ein neuer Rekord aufgestellt wurde. Von uns waren Aaron Eichholz, Sebastian und Maximilian Riechenberg, Nick Heckmann, Erik Lindstädt und Pablo D`Alonzo am Start. Nach einigen Startschwierigkeiten, weil die Technik nicht so ganz mitmachen wollte, startete das Turnier mit einiger Verzögerung, was den weiteren Verlauf des Turniers allerdings nicht störte. Unser jüngstes Vereinsmitglied Aaron trat in der U8 an und verkaufte sich sehr gut. Obwohl er immer noch sehr schnell spielt und dadurch noch einige „vermeidbare“ Fehler macht, hat er schon deutliche Fortschritte in den vergangenen Wochen gemacht. So kam er neben einem spielfreien auch auf 2 selbst erkämpfte Punkte. Auch die zwischenzeitlichen drei Niederlagen am Stück ließen keinen Frust bei ihm aufkommen und er landete somit auf Platz 17 von 20. Dabei ist ihm der Spaß am Schach spielen auch jeder Zeit anzusehen gewesen. In der U10 legte Sebastian eine (fast) perfekte erste Turnierhälfte hin. Er blieb mit 3,5/4 ungeschlagen und holte sogar einen Sieg gegen die Nr. 1 der Teilnehmerliste. Zum Ende hin verließ in jedoch ein wenig die Konzentration und er holte „nur“ noch einen Punkt. Vor allem in der letzten Runde merkte man ihm seine Nervosität, dass es um die Podiumsplätze ging, an. Hier übersah er leider in besserer Stellung ein Matt und musste seinem Gegner gratulieren. Auch wenn er über seinen 5. Platz etwas enttäuscht war, spielte auch er ein gutes Turnier und die Abgeklärtheit wird im Laufe der Zeit von selbst kommen, wenn er weiterhin so viel Spielpraxis sammelt. Jedoch gibt es auch einen unschönen Vorfall in der U10 zu berichten. Die an 1 gesetzte Spielerin verließ das Turnier nach einem Streitfall in der 5. Runde. Dies zeigt leider wieder, dass nicht bei jedem der Spaß, sondern Ehrgeiz und Siegeswille an 1. Stelle stehen. Zum Glück ist es jedoch bei den meisten Jugendlichen, wie auch bei uns, nicht der Fall. Erfreulicher ging es dafür wieder in der U12 zur Sache. Maxi schaffte es mit nur einer Niederlage (und 2 Remis) auf 5 Punkte aus den 7 Runden. Somit konnte er auch den Pokal für den 3. Platz, aufgrund der schlechteren Buchholzwertung zum punktgleichen 2., mit nach Hause nehmen, was bei Startplatz 8 und einem relativ starken Teilnehmerfeld nicht unbedingt zu erwarten war. In der U14 legte Nick einen unglücklichen Start hin. Nach einer Auftaktniederlage und einem spielfreien Punkt in der 2. Runde, bekam er es in den darauffolgenden Partien wieder mit stärkeren Gegnern zu tun. Er zeigte jedoch in all seinen Partien vollen Einsatz und kämpfte mit einer Mischung aus Spaß und Hoffnung immer recht lange. Gegen Ende blühte er dann noch einmal auf und sicherte sich 2 Punkte hintereinander, ehe er am Schluss seinen 3. Punkt verpasste.  Nur aufgrund der Buchholzwertung verpasste er einen Top-10-Platz. In der U16 waren Erik und Pablo von uns vertreten. Dabei spielte die U16 und U18 aufgrund der geringeren Teilnehmerzahlen zusammen. Pablo fand recht gut ins Turnier. Nachdem er in der 1. Runde noch an einem der oberen Bretter ran musste und dementsprechend deutlich verloren hat, konnte er in der 2. Runde schon seinen ersten Punkt einfahren. Allerdings kam dann eine Niederlagenserie auf ihn zu. Er verlor 3 Spiele hintereinander, ehe er nochmal gewinnen konnte. Im letzten Spiel konnte er nichts zählbares mehr mitnehmen, weshalb er auf 2 Punkte und Platz 14 in der Endtabelle kam. Erik machte es etwas besser. Er verfehlte Platz 3 nur sehr knapp. Her musste die Buchholz-Wertung sogar über die Plätze 3 – 6 (alle 4 Spieler mit jeweils 4 Punkten!!) entscheiden. Erik musste 2 Spielern den Vortritt lassen und reihte sich dementsprechend auf Platz 5 in der U16 (Platz 8 insgesamt ein). Kurios dabei ist, dass er exakt jede 2. Runde gewonnen hat. Er gewanns seine 4 Spiele mit den schwarzen Steinen, wobei er mit weiß nicht punkten konnte.

Eine schöne Geste vom Ausrichter SW Oberhausen gab es am Ende auch noch. So wurden erst einige höherwertige Preise (Schachbücher, Freikarten für Schwimmbäder oder ein Heimspiel von Rot-Weiß Oberhausen) verlost, ehe bei der eigentlichen Siegerehrung auch noch für alle anderen Teilnehmer kleine Preise zu Verfügung gestellt wurden. Auch war während des gesamten Turniers für ausreichend und sehr günstig Verpflegung gesorgt. Gerne sind wir auch im nächsten Jahr wieder dabei, um mit einer Mischung aus Ehrgeiz und vor allem Spaß, Schach zu spielen.

Chris

In einem Rückblick auf die nun abgeschlossene Saison zeigt sich vor allem eines. Das Ergebnis, das eine Mannschaft erzielt, ist mehr als die Summe der Einzelergebnisse (obwohl jeder Punkt zählt, wie am letzten Kampf der 1. Mannschaft nochmal deutlich wurde). Die zweite Mannschaft lag trotz hoher durchschnittlicher DWZ in ihrer Klasse schon vor dem letzten Spieltag als Absteiger auf dem letzten Platz. Um für die kommende Saison die Moral wieder herzustellen wird sich der Spielausschuss bald zusammensetzen. Der Sprung aus der Verbandbezirksliga in die 1. Kreisliga ist sehr groß und der Aufstieg gestaltet sich oft schwieriger, als die Klasse zu halten.
Erfreulich ist es daher, dass die dritte Mannschaft nach ihrem Aufstieg in der Verbandsbezirksliga nun dort bleiben darf. Unter der tadellosen Arbeit von Captain Rainer haben sie den Titel der zweiten Mannschaft errungen. Ein weiteres Lob geht an die vierte Mannschaft, die in die 1. Kreisliga aufsteigt, so dass sie dort nach einer makellosen Saison auf die ehemalige zweite Mannschaft treffen wird.
Wie viele Bretter, Runden und Spielzeiten in der Kreisliga gespielt werden und ob die Gruppen verbandsweit zusammengestellt werden entscheiden bald die Ausschreibungen der Bezirke und Verbände. Am 14.06. berät unser Verein zunächst über die Anzahl der aufzustellenden Mannschaften 2019/2020. Im Juli folgen die Diskussionen um die internen Aufstellungen. Große Änderungen sind nicht geplant. Voraussichtlich spielt die neue 3. Mannschaft nur an sechs Brettern und entspannt so Ersatzprobleme. Die abgestiegene 5. Mannschaft wird eventuell mit der 6. Mannschaft zusammengeschlossen.
Zum Abschluss geht mein Dank an die Mannschaftsführer, deren positives Schaffen auf den Spielbetrieb nicht in goldenen Schachfiguren aufzuwiegen ist. Ihr Engagement hält die Mannschaften zusammen und ich hoffe auch in der kommenden Saison für alle Mannschaften jemand adäquates zu finden. Ebenso seien die Spieler erwähnt, die im Gegenzug ihr schachlichstes geben und durch ihr zuverlässiges Mitwirken Schach im Mannschaftsbetrieb ermöglichen. Diese Form des Schachsportes macht das Spiel zu etwas sehr Speziellen, so dass alle Spielern Lust auf mehr bekommen und mit entsprechender Teilnahme gerne die einhergehenden Verpflichtungen wahrnehmen.
Wie im Vorjahr sind wieder alle gebeten, mit ihren Änderungswünschen auf den Spielausschuss (Julian, Jan K., Martin P., Martin M.) zu zukommen. Die Zwischenergebnisse bis zur endgültigen Aufstellung der Mannschaften werden im internen Bereich veröffentlicht. Empfehlenswert ist ein Besuch des Vereinsabend im Juli.

Gruß,
Julian

Dritte verliert am 19.05.2019 mit 3:5 bei SV Wattenscheid 4

Eigentlich ging es um nichts mehr – beide Mannschaften konnten im letzten Saisonspiel weder absteigen noch hatten sie irgendwas mit dem Aufstieg zu tun. Dafür verlief der Mannschaftskampf aber recht dramatisch und spannend.

Günter, der als einziger von uns in sämtlichen Saisonspielen (3) ungeschlagen blieb und sich damit um über 100 DWZ-Punkte verbesserte, brachte uns schnell in Führung, indem er seinem Gegner eine Leichtfigur abluchste. Heiko spielte  mit Weiß gegen die Königsindische Verteidigung seines Gegenübers eine Fianchettovariante, bei der es zunächst ausgeglichen aussah. Allerdings ließ sein Gegner kurz später eine Figur stehen und wir lagen mit zwei Punkten in Führung. Ernst versuchte gegen das Mittelgambit seines Gegners ohne den Läuferzug nach b4 auszukommen, machte aber nicht den Fehler kurz zu rochieren und hielt mit Schwarz und viel Erfahrung remis. Franz hatte sich etwas verhaspelt und musste schon vor dem 10. Zug lange überlegen, wie er noch einigermaßen aus der Lage heraus kam. Trotz unharmonischer Aufstellung konnte er sich aber nach und nach konsolidieren, so dass auch an seinem Brett ein Remis zu Buche stand.

Damit sah es recht gut für uns aus, denn Gerd entschied sich gegen die Sizilianische Verteidigung seines Kontrahenten mit f4 vorzupreschen und dieser Bauer schlug sich bis nach h7 durch, wo der gegnerische König ihn als Schutzschild missbrauchte. Allerdings sah er, Gerd, dann einen Mattangriff, der nicht genügend vorbereitet war oder in dem er einen Zug vor dem anderen machte. Jedenfalls ging die Sache in die Hose und sein Gegner konnte das Spiel trotz Zeitnot wenden. Zuvor spielte Luca unnötig riskant. Statt in Ruhe die gegnerischen Bauern zu stoppen und anschließend mit weiteren taktischen Drohungen einen eigenen Freibauern in Bewegung zu setzen, nahm er den c-Bauern heraus und ermöglichte dadurch aber, dass der gegnerische e-Bauer zum Umwandlungsfeld durchlief und so die Partie entschied. Stefan hatte seine beiden Läufer in der d-Linie platziert, aber nicht ausreichend überdeckt, was sein Gegner ausnutzte und einen der beiden abgriff. Trotz verzweifelter Versuche, diesen materiellen Rückstand noch auszugleichen, ging die Partie verloren.

Herbert stand bequem und er hatte mehr als eine Stunde mehr auf der Uhr – sein Gegenüber war massiv in Zeitnot. Trotzdem kam dieser durch eine Unachtsamkeit in Vorteil, den er nicht mehr aus der Hand gab. So wandelte sich der Zweipunktevorsprung noch in einen Zweipunkterückstand um.

Aber es kam ja nicht mehr darauf, das Ergebnis war unrelevant und es gab viele interessante Partien. Wir schließen die Saison als Drittletzter ab, haben aber das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre.

Schönen Schachsommer

Rainer

Dritte gewinnt am 07.04.2019 mit 4,5:3,5 gegen SV Horst Emscher 3

Trotz aller Widrigkeiten holten wir letzten Sonntag gegen Horst-Emscher 3 die restlichen für den Klassenerhalt nötigen Punkte. Herausheben muss ich unsere ersten fünf Bretter, auf die Verlass ist, wenn es darauf ankommt. Sie holten alle Punkte für den Gewinn, vier Siege und ein Remis. Dabei ging es wie schon gegen die 4. Mannschaft von Horst-Emscher denkbar ungünstig los, weil Herbert nicht erschien. Bislang weiß ich nicht warum. Aus den letzten beiden Mannschaftskämpften brauchten wir unbedingt noch den einen oder anderen Punkt, um die Klasse zu sichern. Der erste Vergleich hatte gerade erst begonnen und wir lagen schon mit einem Punkt hinten. Dann ging das nächste Spiel verloren, weil Matteo seine Figuren nicht ausreichend überdeckt hatte. Sein Gegner sah das und tauschte so ab, dass Matteo einen Turm und damit die Partie verlor.

Doch dann spielte Ernst seine Souveränität und Erfahrung aus. Sein Gegenspieler spielte auf Angriff, doch Ernst hatte alles unter Kontrolle und ließ ihn auflaufen. Bei Uli war es umgekehrt wie bei Matteo. Er konnte einen Turm gewinnen. Sein Gegner wähnte die schlagende Figur als gefesselt, was sie aber im entscheidenden Moment nicht mehr war. Bei Gerd gegen unser passives Mitglied Michael Ponto wurde viel Material getauscht und am Ende waren viele Bauern übrig, aber keiner hatte entscheidenden Vorteil, so dass diese Partie remis endete. Zwischendurch gewann Heiko mit Schwarz.

Damit stand es 3,5:2,5 für uns. Franz und ich spielten noch, was bei letzterem allerdings meist nichts Erfolgsversprechendes bedeutet. Ich hatte mit Schwarz eine interessante königsindische Partie. Plötzlich sah ich eine Gewinnvariante. Mit lancelotischen Elan legte ich los. Die Idee war, vorübergehend einen Springer zu opfern, um anschließend forciert die gegnerische Dame zu gewinnen oder deutlich in Vorteil zu gelangen. Wie Ihr wahrscheinlich schon vermutet, ging alles gründlich schief. Mitten in der Kombination tauchte plötzlich in der starken Läuferdiagonalen ein gegnerischer Bauer auf, der das gesamte Gerüst zum Zusammensturz brachte. Allerdings nur durch Frust über die misslungene Attacke (psychologischer Effekt). Wie Ernst schnell gemerkt hatte, hätte ich trotzdem noch viel Material tauschen können und dann wäre ein Remis der realistische Ausgang gewesen. So wurde aus dem lancelotischem Elan ein klägliches  auspendeln. Da war nichts mehr, was mich nochmal hätte anstoßen können. Die geopferte Figur war verloren und ich musste durch einen Rechenfehler erneut eine frustrierende Niederlage einstecken. Aber es gab ja noch den Franz, der mit Vorteil ins Endspiel ging und dieses auch gewann! Damit hatten wir 4,5 Punkte und den Sieg geholt.

Die beiden Tabellenletzten verloren beide, so dass wir nun uneinholbar vor ihnen stehen und in der letzten Runde nicht mehr auf die Abstiegsränge abrutschen können.

Jungs, ich bin Stolz auf Euch, macht weiter so in der nächsten Saison!

Wir haben die schmerzhafte Niederlage gegen Horst-Emscher 4 aus der 3. Runde weggesteckt und nun gegen die dritte Mannschaft zurückgeschlagen nach dem Motto „Wer nie verliert, hat den Sieg nicht verdient.“ So heißt ein Lied von Udo Jürgens, das ich zufällig bei der Suche nach speziellen Songs für die goldene Hochzeit meiner Schwiegereltern entdeckt habe, aber prinzipiell nicht mein Musikgeschmack ist. Aber das interessiert jetzt wohl überhaupt niemanden und daher noch der Hinweis auf den Saisonabschluss:

Am 19. Mai haben wir unser letztes Saisonspiel gegen SV Wattenscheid 4, das im Wattenscheider Bildungszentrum (1. Etage rechts), Westenfelder Str. 56, 44866 Bochum-Wattenscheid stattfindet. Das ist deren Ausweichquartier. Ein Sieg zum Schluss würde die Saison abrunden.

Gruß,

Rainer

Letzten Samstag (30.03.) fand das 3. Greenhorn-Open in Recklinghausen-Süd statt. Das Turnier war wieder an jugendliche Spieler bis 12 Jahren und DWZ unter 1000 gerichtet. Vor Allem für Nicht-Vereinsspieler und Jugendliche, die noch nicht so lange Schach spielen, bot sich eine Gelegenheit gefahrlos erste Erfahrungen zu sammeln. Auch für unsere 3 jüngsten Spielerinnen und Spieler war es ein guter Einstieg ins erste auswärtige Turnier. Mit dabei waren Sonja und Sophie Nioduschewski (beide 7) und der sechsjährige Aaron Eichholz, der seit ein paar Wochen begeisterter Lehrling bei uns beim Jugendschach ist. Gespielt wurde wieder im Umspannwerk an der Stadtgrenze zu Herne. Da dies neben einigen Tagungsräumen, wo das Turnier stattfand, auch ein großes Museum beinhaltet, konnten die Jugendlichen, Eltern und Betreuer neben dem Turnier auch das Museum erkunden. Gespielt wurden nach einigen Startschwierigkeiten insgesamt 9 Runden mit 10 Minuten Bedenkzeit, wobei es natürlich für die meisten darum ging erste Turniererfahrungen zu machen. Da folglich auch viele unerlaubte Züge gemacht wurden und auch an vielen Brettern der König oftmals einige Züge im Schach stand, hatte die Turnierleitung um Franz Schulze-Bisping viel zu tun und musste immer wieder versuchen die auftretenden Probleme möglichst gerecht zu lösen. Sogar die Technik machte nicht immer mit und es musste zwischenzeitlich eine kleine ungeplante Pause eingelegt werden. Dennoch hielt uns das nicht vom Schach spielen ab und auch unsere Spielerinnen und Spieler konnten einige Punkte einfahren. In den ersten Runden taten sich alle 3 noch etwas schwer, was beim ersten Turnier aber mehr als verständlich ist. Doch im Laufe des Turniers wurden sie immer sicherer. Sonja schaffte es am Ende auf 3,5 Punkte und belegte damit Platz 57. Ihre Schwester Sophie konnte auch ordentlich punkten und landete am Ende auf Platz 64. Sie holte 3 Punkte. Und auch Aaron, der der jüngste Spieler im Turnier war, blieb trotz seiner sehr jungen Schachkarriere nicht punktlos. Er kam auf 1,5/9. Am Ende erhielten die jungen Schachspielerinnen und Schachspieler für ihre guten Leistungen alle noch eine Urkunde und einen kleinen Preis.

Gruß,

Chris

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