Zweite verliert Saisonauftakt

Leider ist der Auftakt in die neue Schachsaison für die zweite Mannschaft misslungen. Am Ende hieß es 2:6 und wir konnten kein einziges Brett gewinnen. Beim letzten Aufeinandertreffen mit der SG Höntrop 1 hatten wir allerdings noch einen halben Punkt weniger. Dieser Gegner ist vermutlich aber auch gar nicht unser Maßstab.

Wir mussten auf Luca und Günter verzichten und dafür konnte ich dankenswerterweise unseren Neuzugang Marco verpflichten.

Br. Rangnr. SV Unser Fritz 2 Rangnr. SG Höntrop 1 2:6
1 10 Pohl, Martin 1 Oberbarnscheidt, Ludger ½:½
2 11 Deflieze, Ulrich 2 Peters, Michael 0:1
3 12 Weiss, Ernst 3 Rostek, Jörg ½:½
4 13 Dlouhy, Peter 4 Jedner, Volker 0:1
5 14 Wolf, Franz 6 Koch, Burkhard 0:1
6 16 Buchhop, Rainer 7 Tolksdorf, Jürgen ½:½
7 2001 Buchhop, Stefan 8 Remshagen, Peter ½:½
8 28 Pannenborg, Marco 9 Hoffmann, Klaus 0:1

Tabellen, Spielplan, Aufstellungen und Vieles mehr: https://nrw.svw.info/ergebn

Als erstes beendeten Ernst, Stefan und Marco ihre Partien. Ernst ist eh immer schwer zu knacken und auch diesmal steuerte er mit Schwarz in ein solides Remis. Stefan (ebenfalls mit schwarz) konnte in der Eröffnung schnell ausgleichen, fand aber keine gelungene Fortsetzung (15. Sb6 ?!) und so dominierten die beiden Läufer seines Gegners das Brett. Trotzdem ließ sich dieser auf ein Remisangebot ein. Marco war vermutlich zu ambitioniert und stürmte mit dem f-Bauern vor, ohne vorher rochiert zu haben. Zudem war die d-Linie schon halb offen und sein Gegner konnte das Zentrum mit Figuren besetzen. Letztendlich blieb nur noch die lange Rochade, aber durch weitere Linienöffnung und der gegnerischen Dominanz im Zentrum musste er bald aufgeben.

Damit lagen wir zwischenzeitlich 1:2 hinten. Peter spielte seine Lieblingseröffnung und er war ja schon letzte Saison unser bester Scorer. An meinem Brett sah es auch gut für uns aus. Ich hatte Raumvorteil und meine Figuren standen aktiv. Uli und Martin hielten ihre Partien ausgeglichen. Es war noch alles möglich! Leider verlor dann aber Franz mit Schwarz, weil er eine für eine offene Partie unangebrachte Überführung seines Springers nach g7 vornahm, was einerseits Tempi kostete und andererseits das Zentrum vernachlässigte. Zudem harmonierten seine Figuren nicht und sein Kontrahent konnte eine Abtauschaktion durchführen, die zu Figurengewinn und deutlichem Stellungsvorteil mit absehbarem Matt führte.

Überraschenderweise kippte dann auch Peters Partie nachdem er die Züge in der falschen Reihenfolge durchführte. Seine Bauern waren auf dem Königsflügel vorgeprescht und er versuchte sich dort weiter durchzuspielen, aber sein Gegner schlug nicht zurück und tauschte zu seinem Vorteil zunächst Zentrumsfiguren ab und nahm dann erst den h-Bauern zurück. Das schien Peter aus dem Rhythmus gebracht zu haben, denn er lief noch in eine Springergabel, die ihn die Qualität kostete. Anschließend war die Partie nicht mehr zu retten. Neuer Zwischenstand: 1:4.

Uli opferte die Qualität für zwei verbundene Freibauern und sein Gegenüber konnte diese nur stoppen, indem er die Qualität wieder zurückgab. Leider sprach die entstehende Konstellation gegen Uli. Sein König war im Turmendspiel abgeschnitten und deshalb blieb von der ursprünglichen 2:2-Bauernkonstellation ein Randbauer für seinen Gegner übrig. Der König konnte auch dort nicht zu Hilfe eilen und so ging auch diese Partie nach 89 Zügen verloren.

Zuvor einigte sich Martin trotz Vorteilen im Endspiel, aber mit nur noch wenig Zeit auf der Uhr auf Remis. Immerhin hatte sein Gegner knapp 2000 DWZ-Punkte vorzuweisen. Trotz etwas passiver Spielweise ist für ihn damit der Start in die Saison gelungen.

Auch meine Partie endete unentschieden und der Spielverlauf sah ungefähr so: Nach kurzem Abtasten ein Spiel auf ein Tor und zwischendurch eine Riesenchance für mich (24. Db6! statt 24. Dc4?!), aber vergeben. Trotzdem immer aufpassen, denn es lagen bei gegensätzlichen Rochaden und taktischen Möglichkeiten immer gefährliche Konter in der Luft. Die Konter konnte ich unterbinden bzw. wurden nicht ausgespielt, die Überlegenheit ebbte aber langsam ab. Dann überraschende Balleroberung (Qualitätsgewinn durch Springergabel), aber weiter 0:0. Mit Turm und Bauer gegen Springer in der Nachspielzeit dann Elfmeter für mich. Anlauf… und…. weit daneben! 🙁

Dabei war es total simpel: Turm opfern, dafür geht der Bauer unaufhaltsam zur Dame und das Endspiel gegen einen Springer ist locker gewonnen (keine drohenden Gabeln). Aber so ist meine überstandene geglaubte Gewinnallergie wieder ausgebrochen. Vielleicht gab es auch Kreuzreaktionen mit dem Coronavirus, die sich möglicherweise auf das Gehirn auswirken. Die Experten sind ratlos und ermitteln noch. Wenn bis in knapp 4 Wochen noch keine Ergebnisse vorliegen, dann schalten Sie auch nach dem nächsten Mannschaftskampf wieder ein, wenn es erneut heißt “Pleiten, Pech und Pannen”! Aber vielleicht auch: “Mach ihn! Mach ihn! Er macht ihn!”.

Rainer Buchhop

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Ablauf der JHV 2021

Am 02.07.2021 findet unsere JHV statt. Der Einfachhalt halber könnt ihr um 20:00 diesen Link nutzen:

https://us04web.zoom.us/join

Dort gebt ihr die Meeting ID 431 418 0943 und das Passwort SBHV ein.
Alle 40 Minuten machen wir kurz Pause, so dass sich folgender Zeitplan ergibt:
Block 1 20:00-20:40
Block 2 20:45-21:25
Block 3 21:30-22:10
Block 4 22:15-22:55

Am 01.07.021 um 20:00 könnt ihr euch probehalber in das Meeting einloggen.

Folgende Themen erwarten euch

I. Begrüßung
II. Feststellung der ordnungsmäßigen Einladung, der Beschlussfähigkeit und der Stimmzahl
III. Neuwahl eines Schriftführers
IV. Verlesen und Genehmigung des letzten Protokolls
V. Bericht des 1. Vorsitzenden
VI. Bericht des 1. Spielleiters
VII. Bericht des Jugendwartes
VIII. Bericht des 1. Kassierers
IX. Bericht der Kassenprüfer
X. Anträge
XI. Entlastung der neu zu wählenden Ämter
XII. Neuwahlen folgender Ämter
a. 2. Vorsitzender
b. 1. Spielleiter (2 Jahre)
c. 2. Spielleiter (1 Jahr)
d. 2. Kassierer (2 Jahre)
e. 2. Kassenprüfer
f. Materialwart
g. Pressewart
h. Bestätigung des Jugendwartes
i. Erweiterter Vorstand (Pflichtmitglieder sind Spl; Sf ; Jw )
Gewählt werden können zwei weitere Funktionsträger
XIII. Wahl eines neuen Spielausschusses
XIV. Verschiedenes

Julian Tober

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Osterblitz 2021

Liebe Unser Fritzler,

am Karfreitag, den 02.04.2021, spielen wir unser Osterblitzturnier online auf der Plattform Lichess unter folgnedem Link: https://lichess.org/tournament/BzCczLdZ

Startschuss ist 18:00. Alles was ihr benötigt ist ein Lichess Account. Das Turnier dauert 100 Minuten und Ziel ist natürlich die meisten Punkte durch Siege und Remisen zu erzielen.

Nach Beschluss durch Bezirk/Verband wird die 2020 unterbrochene Saison bis September nachgespielt.

Unsere Jahreshauptversammlung wird im 1. Halbjahr stattfinden, Einladungen erfolgen rechtzeitig.

Gruß,
Julian

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Weihnachten

Weihnachtsblitzen

Freitag, den 18.12.2020, spielen wir online auf Lichess.org um 19:00 Uhr wie schon beim Osterblitzen Schach. Der Link lautet https://lichess.org/tournament/oUKX7Ih9.

Mitgliedsbeiträge 2020

Der Vorstand hat beschlossen die Mitgliedsbeiträge 2020 für die sechs Monate März bis August zu erlassen. Damit werden entfallene Gebühren an Bezirk und Verband an die Vereinsmitglieder weitergegeben. Am Ende des Jahres prüfen wir alle Saldi, so dass ihr auch ihr erfahrt, ob ihr zu viel gezahlt habt oder noch Beträge offenstehen. Dies kann zum Beispiel dadurch der Fall sein, dass wir wegen unseres Wechsels zur Volksbank im Januar die Lastschriftverfahren nicht durchführen konnten. Unsere neue IBAN bei der Volksbank lautet DE07 4306 0129 0112 6799 00; das Konto bei der Sparkasse wurde aufgelöst. Beiträge per Lastschrift werden seit Oktober wieder regelmäßig abgebucht. Wer ebenfalls die Beiträge über ein automatisches Lastschriftverfahren durch den Verein einziehen lassen möchte, kann sich gerne beim Vorstand/Kassierer melden. Versäumte oder überschüssige Beiträge werden wir möglichst als einmalige Lastschrift/Überweisung im Laufe des Jahres 2021 ausgleichen, sofern nicht anders gewünscht.

Termine 2021

Die Jahreshauptversammlung wird nicht wie gewohnt im Januar 2021 stattfinden, sondern auf einen wärmeren Monat verschoben. Gegebenenfalls findet sie online statt. Eine formelle Einladung erfolgt rechtzeitig. Zu wählende Ämter für die JHV werden unter anderem 2. Vorsitzender und 1. Spielleiter sein. Mögliche interne Turniere für 2021 stelle ich spätestens auf der JHV vor. Da auch in 2021 von Lockdowns auszugehen ist, werden mehr Onlineformate und Tagesturniere statt langer Serien angestrebt.

Unser Fritz Open und Unser Fritz Basic

Für das Jahr 2021 ist das Stadtteilzentrum Pluto als bisherige Veranstaltungsstätte leider im vorgesehenen Zeitraum vom Mittwoch den 02.06.2021 – 06.06.2021 belegt. Die Suche nach einem alternativen Saal läuft, aber gestaltet sich schwierig.

Jugendtraining

In diesem Jahr lief das Jugendtraining nicht wie gewünscht. Als Hauptursache gilt, dass das Plutozentrum lange nicht zur Verfügung stand und dass aufgrund der herrschenden Pandemie die Teilnahme der Jugendlichen generell abgenommen hat. Anzumerken ist auch, dass aus unseren Rängen wenige Erwachsene als Trainer am Jugendtraining mitwirken. Derzeit haben wir immer wieder Jugendliche auch in sehr jungem Alter, aber können sie nicht halten. Da aber auch andere Vereine pandemiebedingt vor diesen Hürden stehen, bahnt sich für 2021 eine kooperative Gestaltung innerhalb des Bezirks an.

 

Amazon Smile (Bilder Anleitung)

Als kleine Erinnerung eine weitere Unterstützungsmöglichkeit über Amazon: fügt das Wort „Smile“ zur Web-Adresse von Amazon hinzu und wählt links oben unseren Verein aus. Fortan spendet Amazon für jeden eurer Käufe 1% des Einkaufswert an unseren Verein. Ihr zahlt nichts zusätzlich.

Ich hoffe, euch bald alle gesund wiederzusehen

2020 ist ein ereignisreiches und ereignisloses Jahr. Aus Vorsicht ziehen wir uns aus vielen Bereichen des Lebens zurück, man sieht sich kaum. Für den organisierten Schachsport und das Vereinsdasein ergibt sich eine lange Atempause. Glücklicherweise beobachte ich unter euch die verschiedensten Wege, um weiterhin die nötige Dosis Schach etwa im Onlineangebot der Schachportale zu finden. Haltet euch fit, ich rechne bald mit einer verdoppelten Anzahl an Großmeistern in unserem Verein! Die Strapazen sind vorübergehend und der Ligabetrieb soll im März 2021 mit den bestehenden Mannschaften und Spielständen wieder aufgenommen werden. Da unser Wechsel des Vereinsheims sich mit den Kontaktbeschränkungen deckte, haben sich bisher wenige in den Kasinoverein verirrt, aber auch das wird irgendwann besser.

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Nachruf auf Gerd Matrisch

Es erreichte uns die traurige Nachricht, dass Gerd Matrisch am 07.11.2020 verstorben ist. Über 20 Jahre war er Mitglied im Unser Fritz und spielte zuletzt in der 2. Mannschaft in der Verbandsbezirksliga, mit der er den Aufstieg zwei Jahre zuvor geschafft hatte. Gerd startete seine Schachlaufbahn 1959 am 1. Brett des 1955 neu gegründeten Schachvereins Bundesbahnschachgruppe Wanne-Eickel, war danach in mehreren Wanner Schachvereinen Mitglied und wechselte in den 90ern zum SVUF, wo er sofort das Spitzenbrett besetzte. So die derzeit unterbrochene Saison wieder aufgenommen wird, klafft durch seinen Verlust ein schweres Loch in der Mannschaft, die sich auf seine Spielleistung verlassen konnte und hoffte, mit ihm die nötigen zwei Siegen im Kampf gegen den drohenden Abstieg zu erringen. Er war ein passionierter Lokführer bei der Deutschen Bundesbahn, sowie großer Camping- und Schalke-Fan und wird uns sehr fehlen.

Traueranzeige Gerd Matrisch

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Nachruf auf Dietmar Berg

Dietmar Berg

Nach dem traurigen Ableben von Matteo hat unser Verein einen weiteren schockierenden Verlust, erlitten. Für uns ganz unerwartet ist Dietmar Berg im Mai verstorben. Dietmar spielte jahrzehntelang für den SV Unser Fritz und zuvor für Läufer Wanne-Eickel auf höherer Verbandebene. Mit seiner lockeren Art hat er unsere Vereinsabende bereichert, und stets erstuante er uns mit seinem spielerischen Talent. Mit seiner Spielstärke war er immer mit in den oberen Rängen der DWZ-Liste unseres Vereins und hatte für jeden den einen oder anderen Ratschlag aus seinen eigenen Schachstudien parat. Dass er beruflich auch im internationalen Kampfsport überaus erfolgreich war, hat sein Interesse an unserem Vereins-Schach in keiner Weise eingeschränkt. Seine Leidenschaft für Schach hat er uns 2014 in einem Artikel beschrieben.  Auch sonst besaß er einige Erfahrungen und Einsichten ins Leben, mit denen er seinen Mitmenschen zur Seite stand. Seine leidenschaftliche Art und die kostbare Zeit mit ihm werden nicht vergessen sein und wir werden ihn sehr vermissen.

Traueranzeige Dietmar Berg

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Aufnahme des Vereinsabends

Mit den neuen Lockerungen lassen wir unsere Vereinsaktivitäten langsam wieder anrollen. Diesen Freitag um 20:00 (es ist aber auch kein Problem früher hinzugehen) versuchen wir es in unserem neuen Spiellokal, dem Kasinoverein Harmonie Unser Fritz. Die Adresse ist Unser-Fritz-Straße 176, 44653 Herne. Gut zu erreichen über die Bushaltestelle “Allestraße” (Linien 328, 329). Um einzutreten bitte am Eingangstor anklingeln. Einige von uns haben dort in den vergangenen Tage schon mal reingeschnuppert. Wer sich noch keinen Eindruck verschaffen konnte findet Informationen und Öffnungszeiten hier: Kasinoverein Unser Fritz

Folgende Auflagen müssen beachtet werden:
Eintritt nur mit Mundschutz!
An einem Tisch dürfen maximal zwei verschiedene Haushalte zusammensitzen!

Bis dahin,

Julian

 

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Ein Nachruf auf Matteo Grieco

Wenige Tage nach seinem 59 Geburtstag und somit viel zu früh ist Matteo verschieden. 15 Jahre Vereinsmitgliedschaft genossen wir mit ihm und sein ansteckendes Lachen werden wir während zukünftigen Vereinsabenden sehr vermissen. Als lebenslanger Bergmann schätzte er die Kameradschaft im Verein und hat uns mit seinen Anekdoten an die Ursprünge unserer Vereinsidentität erinnert und ab und an werden wir uns auch seiner erinnern. In der letzten Jahren hat er mit der Mannschaft um Rainer den Aufstieg feiern können und war bei unseren Vereinsveranstaltungen treuer Teilnehmer. Er war vielen ein Freund, hat gerne geteilt und dem Verein mit Spenden geholfen. Wir Trauern um Matteo, der eine spürbare Lücke bei uns zurücklässt.

Traueranzeige Matteo Grieco

 

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Kleiner Quartalsbericht

Aufgrund des Kontaktverbotes brechen wir mit unserer jahrhundertelangen Tradition und führen es dieses Jahr als Online-Turnier durch. Folgt dafür am 10.04.2020 gegen 20:00 auf der Plattform Lichess.de ein, indem ihr dem Link https://lichess.org/tournament/qYmRcgKy folgt. Das Passwort lautet “Fritz” und es wird in einem ersten Versuch 100 Minuten geblitzt.

Wir haben unsere Bank gewechselt und führen unser konto nun unter der IBAN DE07 4306 0129 0112 6799 00 bei der Volksbank Witten. Soweit möglich behalten wir bestehende Einzugsvollmachten für die Mitgliedsbeiträge aufrecht.
Die Planungen fürs Unser Fritz Open am 10.06.2020 laufen optimistisch weiter. Mit der nächsten Entscheidungsrunde der Regierung am 20.04. lässt sich das geeignete Format des Opens durch unseren Spielausschuss weiter eingrenzen. In den nächsten Wochen arbeite ich die Turnierwebseite aus.
Eine Lösung, wie es im Ligabetrieb weitergehen soll, ist noch nicht gefunden. Sobald jedoch Vereinsaktivitäten wieder gestattet sind, werden unsere Vereinsabende zu gewohnter Stunde (20:00) zukünftig im Kasinoverein Harmonie Unser-Fritz stattfinden. Nach einiger Suche hat sich dieses Lokal mit seinen vielen Räumlichkeiten und ansprechender Gastronomie als geeignete Stätte herausgestellt. Die Adresse ist “Unser-Fritz-Straße 176, 44653 Herne” und auch gut zu erreichen über die Bushaltestelle “Allestraße” (Linien 328, 329). Um einzutreten bitte am Eingangstor anklingeln. Eindrücke und Öffnungszeiten findet ihr hier: Kasinoverein Unser Fritz

Bleibt gesund,

Julian

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Zweite holt sich die rote Laterne zurück

Wir hatten uns so an die rote Laterne gewöhnt, dass wir sie uns zurückgeholt haben. Und womit? Mit Recht! Aber nur, um sie an den nächsten Spieltagen wieder abzugeben. Bald braucht man ja keine Laterne mehr! Ergebnis? Kann man bestimmt irgendwo nachgucken. Gegner war SG Gladbeck 2.

Festzuhalten bleibt, dass die meisten in unserer Mannschaft mit mildem Sturmwetter nicht zurechtkommen. Im Biowetter steht dann immer was von Müdigkeit und Konzentrationsschwächen.

In gewohnt guter Verfassung war nur Peter, der in ein gewonnenes Turmendspiel mit einem Mehrbauern abwickeln konnte. Sein Gegner wollte aber nicht aufgeben und bei Peter wurde die Zeit langsam knapp. Dann kam noch der Irrtum hinzu, dass er glaubte nach 60 Zügen noch einmal Zeit hinzuzubekommen. Kurz und gut: Er verlor auf Zeit und passte sich am Ende der Partie doch noch der Mannschaftsleistung an. Es gibt Tage, da gelingt gar nichts. “Kobra” Jürgen Wegmann hat es mal so ausgedrückt:
“Erst hat man hat kein Glück und dann kommt auch noch Pech hinzu!”

Mit diesem Hintergrund kann man sagen, dass es richtig war, dass ich in leicht besserer Stellung das Remisangebot meines Gegners annahm. Da lagen wir aber schon 0:5 hinten. Sonst hätte ich noch auf Sieg gespielt und das wäre an jenem Tag mit Sicherheit in die Hose gegangen.

Eine kleine Ausrede gibt es: Wir mussten unsere ersten beiden Bretter ersetzen und auch Gerd, der üblicherweise an Brett 5 spielt, hatte abgesagt.

Egal – wir haben noch ein paar Spieltage und zwei Siege traue ich uns noch zu (und damit meine ich nicht einzelne Bretter)! Ciao, bis demnächst mit hoffentlich besseren Neuigkeiten.

Euer Rainer

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Zweite gibt rote Laterne ab

Zweite gewinnt mit 4,5:3,5 gegen KS Haltern 2

Nachdem wir letzte Saison fulminant gestartet waren und nach wenigen Spieltagen bereits zwei Siege auf dem Konto hatten, läuft diese Saison eher gegenteilig. Nach den ersten vier Vergleichen hatten wir zwar einige Brett-, aber noch keine Mannschaftspunkte verbucht.

Im Vorfeld hatte unser Gegner kurzfristig um eine Verlegung des Mannschaftskampfes gebeten, aber an beiden möglichen Ausweichterminen hätte ein Großteil unserer Mannschaft gefehlt, so dass wir die Anfrage ablehnen mussten. Allerdings mussten wir kurzfristig auch noch umdisponieren. Gerd sagte am Spieltag ab, weil tags zuvor seine Frau verstorben ist. In dieser Stelle im Namen der gesamten Mannschaft herzliches Beileid! Zudem mussten wir auf Heiko verzichten. Für diese beiden Ausfälle sprangen mein Bruder und ich ein. Unser Gegner hatte allerdings mehr unter Ausfällen zu leiden. Stefan war als erster fertig. Im Duell der Ersatzspieler war sein Gegner zu ungestüm und er konnte die plumpe Attacke locker parieren. Nach 15 Zügen war die Partie im Prinzip entschieden:

Weiß (Stefan) ist dran und holt sich zusätzlich zu den zwei Bauern noch die Qualität. Später gewann er noch die gegnerische Dame und gleichzeitig gab sein Gegner auf. Bei mir als zweitem Ersatzspieler war die Partie im Prinzip nach dem 7. Zug entschieden, als ich einen Springer meines Gegenübers gewann. Wie es oft bei Figurengewinnen der Fall ist, bekam er dadurch etwas Spiel. Ich konnte ihm aber schnell den Wind aus den Segeln nehmen, indem ich eine Leichtfigur gegen zwei Bauern auf seinem Königsflügel gab. Dadurch stand sein König sehr luftig und angreifbar und er musste im weiteren Verlauf eine weitere Leichtfigur geben. Spätestens da war die Partie entschieden, aber letztendlich ließ er es sich noch bis zum Matt zeigen.
Auch Herbert spielte lange einen aussichtslosen Kampf weiter, denn er hatte durch Unachtsamkeit seine Dame verloren. Leider verlor auch Ernst durch einen ähnlichen Fehler wie in einer der vorherigen Partien und damit stand es wieder ausgeglichen 2:2. Franz bestrafte die Fehler seines Gegners gnadenlos und Peter meinte, er hätte die Eröffnung nicht genau gespielt und sozusagen den zweiten Zug vor dem ersten gemacht. Sein Kontrahent sah es aber nicht und dann bewies Peter im 17. Zug bei einem Schlagabtausch mal wieder den besseren Durchblick und gewann einen Springer und damit im Prinzip die Partie, auch wenn es sich noch bis zum Matt im 49. Zug hinzog.
Damit stand es 4:2 für uns und es fehlte nur noch ein halber Punkt für den ersten Sieg in dieser Saison. Luca wehrte sich verzweifelt, hatte aber im 16. Zug mit der falschen Figur zurückgeschlagen und dadurch eine Leichtfigur verloren. Die Ungenauigkeit ein paar Züge vorher hätte er noch ausbügeln können. Sein Gegner ließ nicht mehr anbrennen und verwertete den Materialvorteil. Bereits vor Ende dieser Partie hatte Uli, der diesmal an Brett 1 spielte, den entscheidenden halben Punkt zum Mannschaftssieg, sichergestellt. Sein Gegenüber nahm nach langem Überlegen sein Remisangebot an. Allerdings fand ich Ulis Stellung sogar solider und auch Dr. Stockfish bewertet die Schlussstellung mit etwa -1,00 für Schwarz (Uli).

Zusammenfassend sehen wir, dass man um den 15. Zug herum sehr aufmerksam sein sollte, weil in dieser Partiephase viele Partien entschieden werden. Bereits in drei Wochen steht das nächste Heimspiel gegen Gladbeck 2 an. Mal schauen, ob wir wieder punkten können.

Rainer

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Zweite weiterhin sieglos

Zweite verliert am 15.12.2019 mit 2,5:5,5 bei Recklinghausen Altstadt 1

Es war schon ein Sch**ßstress im Vorfeld des Mannschaftskampfes. Schnell noch ‘ne Stulle eingeworfen und nach Recklinghausen gehetzt. Fast auf die Minute war ich dann auch eine Viertelstunde vor offiziellem Beginn da und konnte mit dem Mannschaftsführer Udo Wickenfeld die Mannschaftsaufstellungen austauschen. Aber gut, den Stress habe ich mit selbst zuzuschreiben.

Leider ging es aber auch unschön weiter. Heiko verlor ziemlich schnell. Ich weiß nicht genau woran es lag, hatte nur gesehen, dass aus der Eröffnung heraus seine Dame in Bedrängnis kam. Auch am Nebenbrett ereignete sich wenig vielversprechendes. Herbert geriet zwei Bauern in Rückstand und hatte keinerlei Gegenspiel. Es war nur eine Frage der Zeit bis diese Partie auch verloren ging.

Bei Franz wurden viele Figuren getauscht. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, konnte er seinem Gegner zwar einen Doppelbauern zufügen, diesen Umstand aber nicht weiter ausnutzen. Die beiden einigten sich dann auch bald auf Remis, womit Franz zum Remiskönig mutiert: Bislang alle Partien remis gespielt.

Ernst stand dem Vernehmen nach besser, passte bei einer Abtauschaktion aber nicht auf und stand plötzlich mit einer Figur weniger da, woraufhin er aufgab. Bei Matteo sah es zunächst so aus als könnte er ein Remis holen. Allerdings machten sich leichte Konditionsprobleme bemerkbar und er verlor erst die Qualität, spielte aber noch weiter, geriet unter Druck und ließ dann die Dame stehen. Damit hatten wir schon verloren. Zwischenstand: 0,5:4,5.

Immerhin war auf Peter Verlass. Schon in der Eröffnung gelang ihm mit Schwarz schnell Ausgleich und nach wenigen weiteren Zügen kam er sogar leicht in Vorteil. Diesen baute er weiter aus und im 28. Zug konnte er sich neben der sehr aktiven Stellung einfach den Bauern b2 mit Schach einverleiben:

 

Von da an dauerte es nur noch 6 Züge bis die Partie entschieden war. Im letzten Zug wäre zwar Kh6 (Matt in 4 Zügen) besser als f6 gewesen, aber die Partie war so oder so entschieden.

 

Uli ging mit einem Bauern weniger ins Bauernendspiel und trotzdem hatte ich gehofft, er könnte ein Remis halten. Aber leider ging auch die Partie verloren.

 

Entgegen dem selbst verschuldeten Stress im Vorfeld des Mannschaftskampfes, verlief meine Partie für mich relativ entspannt. Ich kam mit den weißen Steinen nie in Bedrängnis, errang Raumvorteil, fand dann aber nicht den besten Weg, diesen zu einen Sieg umzumünzen. So stand es nach dem 36. Zug ->

Peter hatte mit seinem taktischen Scharfblick gleich gesehen, dass der Ansatz 37. h5 funktioniert. Ich sicherte mir mit Te1 aber erstmal die e-Linie.

 

 

Entscheidend war dann in der folgenden Stellung 42. Sg6+ ->

Den Springer schlagen führt in wenigen Zügen zum Matt. Nach Kg8 hatte ich die Qualität gewonnen und weiterhin Druckspiel, was letztendlich in der Aufgabe meines Gegners mündete.

 

 

Endstand: 2,5:5,5

Die schlagbaren Gegner warten alle im nächsten Jahr. Von den obersten 5 der Tabelle haben wir bereits gegen 4 gespielt (http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2019/3205/). Weiter geht es am 26.01.2020 mit einem Heimspiel gegen Königsspringer Haltern 2.

Schachlichen Gruß,

Rainer

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