Es war schon die richtige Entscheidung, Heiko Fischöder (Bild) zum neuen Pressesprecher des Schachvereins Unser Fritz zu wählen. Immer wieder erscheint seitdem in der Lokalpresse der eine oder andere Bericht über die Aktivitäten des Vereins. Offensichtlich besteht über seine Person jetzt der richtige Draht zu den Redaktionen der Printerzeugnisse und auch die Art und Weise seiner Berichterstattung trifft wohl den Nerv der Redakteure und Leser. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte sollte auf nachstehenden Link klicken und dann den Button "Presse wählen..
Am kommend
en Freitag, den 20.04.2012, wird in unserem Vereinslokal der Pokalsieger für das Jahr 2012 ausgespielt. Der Startschuss fällt um 20:00 Uhr. Bekanntlich hatten wir im letzten Jahr erstmals in einem eintägigen Kombi-Turnier den Gewinner ermittelt und die Resonanz sprach eindeutig für eine Fortsetzung dieser Vorgehensweise. Im Einzelnen bedeutet das, dass wir in einem kombinierten KO-Turnier mit integriertem Schweizer System um den Pokal wetteifern. Alle Teilnehmer spielen also bis zum Schluss mit. Die Verlierer im KO-Modus setzen das Turnier nahtlos im Schweizer System fort und spielen um die Platzierungen. Die Partiedauer hängt von der Anzahl der Spieler ab und der Anzahl der notwendigen Runden. Titelverteidiger ist Peter Dlouhy (Bild), der im letztjährigen Endspiel mit Heiko Fischöder die Klingen kreuzte.
Jetzt ist es offiziell – der SV Unser Fritz spielt im nächsten Jahr wieder auf Verbandsebene. Mit einem nie gefährdeten 6:2-Sieg über den härtesten Mitbewerber um den Meistertitel in der Bezirksliga – nämlich den SV Waltrop – hat unsere Erste die Saison beendet. Damit wurde man nicht nur Bezirksmeister, sondern auch Aufsteiger in die Verbandsklkasse – und zwar zum vierten mal. Ob die Mannschaft – die seit 2006/07 das sechste Jahr in der Verbandsklasse absolvieren wird – in der Saison 2012/13 den Klassenerhalt schafft; darüber machen wir uns in diesem Augenblich zunächst mal keine Gedanken.. Als Erstes freuen wir uns jetzt über das erneute Meisterstück und gratulieren den Akteuren recht herzlich. Die eifrigsten Punktesammler waren Heiko Fischöder (7), Michael Jungbluth (6) und Jürgen Gössling (6), wobei Jürgen (Foto) das Kunststück gelang, mit 6 Punkten aus 6 Partien eine Erfolgsquote von 100 % zu erzielen. Übrigens lief das Auswärtsspiel in Waltrop sehr, sehr harmonisch ab, wozu nicht zuletzt der Umstand beigetragen hat, dass beide Teams bereits vor der Begegnung als Aufsteiger feststanden. Der Gastgeber spendierte (dank dem Geburtstagskind Wilfried Krolik) zum Schuss auch noch eine Torte mit der Verzierung "Aufsteiger", sowie leckere "Teilchen" – über die natürlich sofort hergefallen wurde. Zur ausgezeichneten Saisonleistung beigetragen haben Dietmar Berg, Kapitän Michael Jungbluth, Martin Müller, Heiko Fischöder, Heiko Nowicki, Oliver Distelrath, Peter Dlouhy, Mario Elsner, Jürgen Gössling, Sebastian Thiemann, Raphael Janmieling und Günter Czarnecki. Bravo.
PS: Martin hat in seinem Kommentar zurecht darauf hingewiesen, dass Heiko 7,5 Punkte geholt hat und damit Topscorer der Liga ist. Peter hat 7 Punkte erzielt. Sorry für den Lapsus.
Zum Abschluss
eine 1,5:6,5-Niederlage in Haltern. Da ist es gut, dass unsere Zweite im Saisonverlauf genügend Punkte hamstern konnte, sodass die heutige Niederlage durchaus verkraftbar war, denn das Klassenziel Klassenerhalt war schon vorher gesichert. Ein fast ausgeglichenes Punktverhältnis zeugt davon, dass es für uns kein enges Abstiegsrennen gab – und so kann man natürlich für die kommende Saison mit Zuversicht und Augenmaß planen. Deshalb geht ein herzlicher Glückwunsch an das komplette Team um Mannschaftskapitän Martin Pohl (Foto). Zum Einsatz kamen in dieser Saison Andreas Prang, Martin Pohl, Gerd Matrisch, Ernst Weiß, Dr. Herbert Kanther, Till Koch, Gerhard Stenzel, Julian Tober, Martin Schmidt, Rolf Willié, Christopher Nitsch, Reinhard Bittner und Matteo Grieco.
So ein Pech auch. Durch ein Remis in Disteln wurde der Aufstieg in die Kreisliga von unseren Nachwuchsspielern aus der 4. Mannschaft ganz knapp verfehlt. In dem äußerst engen Saisonendspurt zogen wir leider den Kürzeren, obwohl die Chance in den Fahrstuhl nach oben zu steigen riesig war. Grund: die Kids des SKS rangen dem Vizemeister ein 2:2 ab – obwohl sie ein Brett nicht besetzen konnten (wer weiß wie es sonst ausgegangen wäre). Dadurch hätte ein Sieg in Disteln dank des besseren Brettpunktverhältnisses ausgereicht, um einen Aufstiegsplatz zu belegen. Man kann sagen, dass wir damit nach der Niederlage gegen Erkenschwick am vorigen Spieltag, heute den zweiten Elfmeter verschossen haben. Schlussendlich kann aber festgehalten werden, dass die Truppe um Captain Domenic Grabowski (Foto) in dieser Spielzeit einen ausgezeichneten Job verrichtet hat und in der Abschlusstabelle einen Platz belegt, mit dem vorher nicht gerechnet werden konnte. Da kann man nur sagen Chapeau für alle eingesetzten Spieler, nämlich Domenic Grabowski, Erich Schmidt, Sebastian Fernkorn, Sebastian Jaspers, Laura Koch Kaan Zengin und Chris Engelmann.
An dem bereits ang
ekündigten – und von der Linken gestern ausgerichteten – Schnellschachturnier um den Fritz-Constantin-Gedachtnispreis, beteiligten sich Spieler aus drei von vier Schachvereinen aus Herne; nämlich Thomas Sikorski (SKS), Dr. Nikolaus von Blumenthal (Zeppelin), Reinhard Bittner, Günter und Leo Czarnecki, Heiko Fischöder und Jürgen Gössling (alle SVUF). Bester Vereinsspieler war auf Rang 3 unser Vereinskollege Heiko Fischöder (Foto). Die beiden Spitzenplätze belegten mit Rüdiger Klaus (Engelskirchen) und Harald Stoppel (Herne) zwei vereinslose Spieler. Mit 14 Teilnehmern war das Starterfeld übersichtlich und vom Leistungsniveau her sehr breit gefächert. Die Podiumsplätze belegten Spieler, die im DWZ/Elo-Bereich von 1.900- 2.000 liegen – aber es spielten auch Auszubildende (die meisten mit Qualifikation P), die zum ersten mal eine Schachuhr benutzten. Ein Mixtum, das von den Organisatoren ausdrücklich gewollt war, denn es war der Garant für eine außerordentlich angenehme Turnieratmosphäre. Die Veranstalter sorgten zudem für das leibliche Wohl der Beteiligten und haben die feste Absicht, dieses Turnier zu wiederholen. Man kann nur wünschen, dass dieses Vorhaben auch in die Tat umgesetzt wird, denn es ist ein Hobbyturnier, das eine Fortsetzung verdient hat. Weiterlesen
Am 14. und 15. April finden die letzten Runden der Saison 2011/12 statt. Entnehmen Sie dem folgenden Beitrag alle Informationen zu den Kämpfen an den Spielorten Baden-Baden, Mülheim, Dortmund und Berlin-Tegel.
Von Georgios Souleidis

In Baden-Baden ist der rote Teppich für die 7. Meisterschaft in Folge ausgerollt. Nun müssen die Spieler nur noch ihre Pflicht erfüllen, um ihn begehen zu dürfen und sich vo
n ihren Schlachtenbummlern feiern zu lassen. Diese werden wohl zahlreich erscheinen, denn für das Bundesliga-Wochenende im LA8 sind viele Einladungen verschickt, so dass mit einem vollen Haus zu rechnen ist. Das Team steht aber vor zwei schweren Aufgaben, denn mit Eppingen und Hockenhein geht es gegen zwei der stärkeren Mannschaften der SBL. Mannschaftsführer Sven Noppes wünscht sich natürlich schon am Samstag einen Sieg, um den Erfolg mit den Gästen am Abend gebührend genießen zu können. Für die Zuschauer vor Ort wird Großmeister Fabian Döttling das Geschehen kommentieren und auch für die Zuschauer im Netz ist eine Radio-Liveübertragung geplant. Diese wird über das Liveportal angeboten und funktioniert genauso wie die Radio-Liveübertragung beim 16. Int. Neckar-Open.
Spielort: Kulturhaus LA8, Lichtentaler Allee 8, 76530 Baden-Baden (Anfahrt)
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Rückblick: Bundesligaseite Partien Fotos aus Bremen Fotos aus Bremen Tag 2 (Dank an IM Georgios Souleidis) Ergebnisse Runde 12 Ergebnisse Runde 13 |
Eine lange Schachnacht verbrachten gestern 22 Schnelldenker beim traditionellen Osterblitzen des SV Unser Fritz. Mit dabei auch Fritz Hampe, unser langjähriges Mitglied (den es bekannlich aus beruflichen Gründen ins Sauerland – zum SV Letmathe – verschlagen hat) und den Ur-Wanne-Eickeler Alexander Smolka, der jetzt in Stuttgart lebt. Dieses außerordentlich harmonisch verlaufende Turnier, bei dem jeder gegen jeden angetreten ist, wurde kurzweilig über insgesamt 21 Runden ausgeschacht. Nach fünf Stunden stand der Sieger fest. Es war Alexander Smolka – unser Gast aus dem Schwabenland, der lediglich zwei Partien abgeben musste; nämlich die erste (gegen Heiko) und die letzte Partie (gegen Olli). Als bester Unser Fritzer ging – mit 0,5 Punkten Rückstand – Heiko Fischöder durchs Ziel, der mit dem späteren Sieger bis zum Schluss Kopf an Kopf fightete. Damit erntete er zugleich die maximale Punktzahl in der "Grand Prix"-Wertung für die Blitz-Vereinsmeisterschaft. Aber nicht nur dem Schachspiel gab man sich mit Enthusiasmus hin, sondern auch die Geselligkei kam nicht zu kurz. Jürgen hatte mal wieder ein köstliches Buffet gezaubert, das zur Turniermitte ratz-fatz geplündert wurde – und im Rahmen der Siegerehrung wurden dann auch noch die Osterpräsente verteilt. Rückblickend war es wieder mal ein gelungenes Turnier, für dessen Durchführung in diesem Jahr die neue Führungscrew des SV Unser Fritz verantwortlich zeichnete – Glückwunsch.
Mal so richtig gut drauf sein und gegen große Könner Schach zu spielen – dabei noch ein gutes Werk tun; das alles kann man am Sonntag, den 29.04.2012 ab 12:30 Uhr, im Matthäushaus in Bochum Weitmar. Dort nämlich richtet die Diakonie Ruhr eine Simultanveranstaltung mit GM Daniel Friedmann und seiner Frau WGM und IM Anna Zatonskih (Foto) aus. Daniel Friedmann spielt gegen maximal 30 Gegner im Normalsimultan, während Anna Zatonskih gegen maximal sechs Kontrahenten im Blindsimultan antritt. Der Erlös der Veranstaltung ist für die Erweiterung des Psychomotorik-Angebotes bestimmt. Aber damit nicht genug – Teilnehmer und Gäste können sich auf Leckereien vom Grill und Salate, sowie Kalt- und Warmgetränke freuen. Auch Kaffee und Kuchen werden angeboten. Für die Kinder steht zudem das Spielmobil der Stadt Bochum bereit, deren Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz die Schirmherrin der Veranstaltung ist. Nähere Informationen findet ihr nachstehend – druckt einfach die PDF-Datei aus.
Das Oster-Open des Oberhausener Schachverein von 1887 findet in diesem Jahr vom 05.04. bis 09.04.2012 in der Gesamtschule Alt-Oberhausen statt. Es werden wieder 7 Runden nach Schweizer System gespielt. Auch diesmal werden wieder deutlich über 100 Teilnehmer an den Start gehen. Mit dabei ist erneut unser Vereinsmitglied Andreas Prang (Bild), der ja im letzten Jahr eine Superleistung hingelegt hatte. Sicherlich wird es für ihn schwer sein, diese Performance zu bestätigen, aber wie wir Andreas kennen, sollte er mit besonderem Ehrgeiz zu den Figuren greifen. Er ist z.Zt. auf Rang 30 der Teilnehmerliste platziert. Ganz vorne stehen momentan mit den Titelträgern IM Daniel Haurath (2.506), GM Felix Levin (2.500), IM Gerlef Meins (2.490) und IM Karl-Hein Podzielny (2.459) die Üblichen Verdächtigen. Hinzu kommen noch einige FM – unter ihnen der letztjährige Gewinner unseres "Unser Fritz"-Open FM Heiko Kummerow.
In der Zeit vom 31.03. bi
s 04.04.2012 findet in der Jugendherberge Reken die Jugend-Verbandsmeisterschaft des SV Ruhrgebiet statt. Zugelassen sind ausschließlich Spieler, die sich für dieses Turnier bei den Kreis- oder Bezirksmeisterschaften qualifiziert haben. Mit dabei sind unsere Nachwuchsspieler Martin und Erich Schmidt. Martin startet in der Altersklasse U 16, während sein Bruder Erich (Foto) in der Altersklasse U 18 antritt. Martin ist im Teilnehmerfeld auf Rang 9 gesetzt und Erich steht auf Platz 8. Die Gegnerschaft dürfte für beide eine echte Herausforderung sein, denn die Spitzenleute sind im Bereich von 1850 bis fast 2000 zu finden. Trotzdem wünschen wir beiden viel Erfolg und sind sicher, dass es für sie eine wertvolle (nicht nur schachliche) Erfahrung sein wird. Wer das Turnier verfolgen möchte, klicke bitte hier.
Um der immer mehr u
m sich greifenden Unsitte entgegen zu wirken, bei Vereinsmeisterschaften trotz Anmeldung einfach nicht anzutreten, hat die Spielleitung beschlossen, dass kampflose Partien zukünftig mit einem Sieg für den nicht erschienenen Turnierteilnehmer gewertet werden. Das hat zur Folge, dass es der Spieler in der nächsten Runde wahrscheinlich mit einem stärkeren Gegner zu tun hat und damit die auch die Wahrscheinlichkeit einer Niederlage für ihn größer wird – und umgekehrt. Da kampflose Ergebnisse ohnehin nicht in die Berechnung von Leistungszahlen einfließen (DWZ), wird das Nichterscheinen durch eine eventuell in der Folgerunde erlittene Niederlage, die dann in die Leistungszahl einfließt, wirkungsvoller sanktioniert, als mit der bisher üblichen Regelung. Zusätzlich kann der kampflose Verlierer von seinem nicht erschienenen Gegner Satisfaktion verlangen, d.h. eine zwischen den beiden Parteien frei aushandelbare Kompensationsleistung (z.B. Auto waschen, Schuhe putzen, Flasche Wein, und und und). Um zu verhindern, dass jemand dauerhaft nicht erscheint und dadurch Turniersieger wird, fließen die kampflosen Ergebnisse natürlich nicht in die Endabrechnung ein, sondern dienen lediglich der Paarungsermittlung.
PS vom 02.04.2012: April, April.


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