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Vereinsmeisterschaft Runde 6 (bis 08.11.2019)

3. Mannschaft

Dritte verliert am 19.05.2019 mit 3:5 bei SV Wattenscheid 4

Eigentlich ging es um nichts mehr – beide Mannschaften konnten im letzten Saisonspiel weder absteigen noch hatten sie irgendwas mit dem Aufstieg zu tun. Dafür verlief der Mannschaftskampf aber recht dramatisch und spannend.

Günter, der als einziger von uns in sämtlichen Saisonspielen (3) ungeschlagen blieb und sich damit um über 100 DWZ-Punkte verbesserte, brachte uns schnell in Führung, indem er seinem Gegner eine Leichtfigur abluchste. Heiko spielte  mit Weiß gegen die Königsindische Verteidigung seines Gegenübers eine Fianchettovariante, bei der es zunächst ausgeglichen aussah. Allerdings ließ sein Gegner kurz später eine Figur stehen und wir lagen mit zwei Punkten in Führung. Ernst versuchte gegen das Mittelgambit seines Gegners ohne den Läuferzug nach b4 auszukommen, machte aber nicht den Fehler kurz zu rochieren und hielt mit Schwarz und viel Erfahrung remis. Franz hatte sich etwas verhaspelt und musste schon vor dem 10. Zug lange überlegen, wie er noch einigermaßen aus der Lage heraus kam. Trotz unharmonischer Aufstellung konnte er sich aber nach und nach konsolidieren, so dass auch an seinem Brett ein Remis zu Buche stand.

Damit sah es recht gut für uns aus, denn Gerd entschied sich gegen die Sizilianische Verteidigung seines Kontrahenten mit f4 vorzupreschen und dieser Bauer schlug sich bis nach h7 durch, wo der gegnerische König ihn als Schutzschild missbrauchte. Allerdings sah er, Gerd, dann einen Mattangriff, der nicht genügend vorbereitet war oder in dem er einen Zug vor dem anderen machte. Jedenfalls ging die Sache in die Hose und sein Gegner konnte das Spiel trotz Zeitnot wenden. Zuvor spielte Luca unnötig riskant. Statt in Ruhe die gegnerischen Bauern zu stoppen und anschließend mit weiteren taktischen Drohungen einen eigenen Freibauern in Bewegung zu setzen, nahm er den c-Bauern heraus und ermöglichte dadurch aber, dass der gegnerische e-Bauer zum Umwandlungsfeld durchlief und so die Partie entschied. Stefan hatte seine beiden Läufer in der d-Linie platziert, aber nicht ausreichend überdeckt, was sein Gegner ausnutzte und einen der beiden abgriff. Trotz verzweifelter Versuche, diesen materiellen Rückstand noch auszugleichen, ging die Partie verloren.

Herbert stand bequem und er hatte mehr als eine Stunde mehr auf der Uhr – sein Gegenüber war massiv in Zeitnot. Trotzdem kam dieser durch eine Unachtsamkeit in Vorteil, den er nicht mehr aus der Hand gab. So wandelte sich der Zweipunktevorsprung noch in einen Zweipunkterückstand um.

Aber es kam ja nicht mehr darauf, das Ergebnis war unrelevant und es gab viele interessante Partien. Wir schließen die Saison als Drittletzter ab, haben aber das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre.

Schönen Schachsommer

Rainer

Dritte gewinnt am 07.04.2019 mit 4,5:3,5 gegen SV Horst Emscher 3

Trotz aller Widrigkeiten holten wir letzten Sonntag gegen Horst-Emscher 3 die restlichen für den Klassenerhalt nötigen Punkte. Herausheben muss ich unsere ersten fünf Bretter, auf die Verlass ist, wenn es darauf ankommt. Sie holten alle Punkte für den Gewinn, vier Siege und ein Remis. Dabei ging es wie schon gegen die 4. Mannschaft von Horst-Emscher denkbar ungünstig los, weil Herbert nicht erschien. Bislang weiß ich nicht warum. Aus den letzten beiden Mannschaftskämpften brauchten wir unbedingt noch den einen oder anderen Punkt, um die Klasse zu sichern. Der erste Vergleich hatte gerade erst begonnen und wir lagen schon mit einem Punkt hinten. Dann ging das nächste Spiel verloren, weil Matteo seine Figuren nicht ausreichend überdeckt hatte. Sein Gegner sah das und tauschte so ab, dass Matteo einen Turm und damit die Partie verlor.

Doch dann spielte Ernst seine Souveränität und Erfahrung aus. Sein Gegenspieler spielte auf Angriff, doch Ernst hatte alles unter Kontrolle und ließ ihn auflaufen. Bei Uli war es umgekehrt wie bei Matteo. Er konnte einen Turm gewinnen. Sein Gegner wähnte die schlagende Figur als gefesselt, was sie aber im entscheidenden Moment nicht mehr war. Bei Gerd gegen unser passives Mitglied Michael Ponto wurde viel Material getauscht und am Ende waren viele Bauern übrig, aber keiner hatte entscheidenden Vorteil, so dass diese Partie remis endete. Zwischendurch gewann Heiko mit Schwarz.

Damit stand es 3,5:2,5 für uns. Franz und ich spielten noch, was bei letzterem allerdings meist nichts Erfolgsversprechendes bedeutet. Ich hatte mit Schwarz eine interessante königsindische Partie. Plötzlich sah ich eine Gewinnvariante. Mit lancelotischen Elan legte ich los. Die Idee war, vorübergehend einen Springer zu opfern, um anschließend forciert die gegnerische Dame zu gewinnen oder deutlich in Vorteil zu gelangen. Wie Ihr wahrscheinlich schon vermutet, ging alles gründlich schief. Mitten in der Kombination tauchte plötzlich in der starken Läuferdiagonalen ein gegnerischer Bauer auf, der das gesamte Gerüst zum Zusammensturz brachte. Allerdings nur durch Frust über die misslungene Attacke (psychologischer Effekt). Wie Ernst schnell gemerkt hatte, hätte ich trotzdem noch viel Material tauschen können und dann wäre ein Remis der realistische Ausgang gewesen. So wurde aus dem lancelotischem Elan ein klägliches  auspendeln. Da war nichts mehr, was mich nochmal hätte anstoßen können. Die geopferte Figur war verloren und ich musste durch einen Rechenfehler erneut eine frustrierende Niederlage einstecken. Aber es gab ja noch den Franz, der mit Vorteil ins Endspiel ging und dieses auch gewann! Damit hatten wir 4,5 Punkte und den Sieg geholt.

Die beiden Tabellenletzten verloren beide, so dass wir nun uneinholbar vor ihnen stehen und in der letzten Runde nicht mehr auf die Abstiegsränge abrutschen können.

Jungs, ich bin Stolz auf Euch, macht weiter so in der nächsten Saison!

Wir haben die schmerzhafte Niederlage gegen Horst-Emscher 4 aus der 3. Runde weggesteckt und nun gegen die dritte Mannschaft zurückgeschlagen nach dem Motto „Wer nie verliert, hat den Sieg nicht verdient.“ So heißt ein Lied von Udo Jürgens, das ich zufällig bei der Suche nach speziellen Songs für die goldene Hochzeit meiner Schwiegereltern entdeckt habe, aber prinzipiell nicht mein Musikgeschmack ist. Aber das interessiert jetzt wohl überhaupt niemanden und daher noch der Hinweis auf den Saisonabschluss:

Am 19. Mai haben wir unser letztes Saisonspiel gegen SV Wattenscheid 4, das im Wattenscheider Bildungszentrum (1. Etage rechts), Westenfelder Str. 56, 44866 Bochum-Wattenscheid stattfindet. Das ist deren Ausweichquartier. Ein Sieg zum Schluss würde die Saison abrunden.

Gruß,

Rainer

SVUF 3 verliert am 03.03.2019 mit 3:5 bei SK Sodingen/Castrop 3

Nach den Ergebnissen der letzten Mannschaftskämpfe musste befürchtet werden, dass wir gegen den verlustpunktfreien Tabellenführen SK Sodingen/Castrop 3 ein Debakel erleben. Erstaunlicherweise konnten wir lange dagegen halten.

Leider fiel Franz krankheitsbedingt aus und Luca konnte aus beruflichen Gründen nicht spielen, dafür war Ernst wieder dabei. Es sprangen Stefan Buchhop und Günter Gores ein, die fast zeitgleich remisierten. Auch an den anderen Brettern sah es lange ausgeglichen aus und tatsächlich einigten sich auch Gerd und Heiko mit ihren Gegenspielern auf Unentschieden. Dann kam plötzlich die Nachricht, dass Ernst gegen Werner Scheibe gewonnen hatte. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, denn beim zwischenzeitlichen Rundgang fand ich, dass sein Gegner besser oder zumindest sehr solide stand. Das muss er mir beim nächsten Vereinsabend mal zeigen, wie er ihn überrumpelt hat!

Damit stand es zwischenzeitlich 3:2 für uns. Leider musste sich kurze Zeit später Herbert geschlagen geben und auch Uli war nach eigener Aussage gegen seinen über 100 DWZ-Punkte stärkeren Gegner chancenlos, was sich aber erst in der zweiten Spielhälfte herauskristallisiert haben kann. Gut geschlagen hat sich Günter, der immerhin mit rund 250 DWZ-Punkten weniger ein Remis geschafft hat. Stefan hätte bei mutigerem Spiel deutlich in Vorteil kommen können, aber mit wenig Spielpraxis ist es schwierig abzuschätzen, ob man ausgerechnet auf die Seite rochiert, wo der Gegner gerade Figuren etablierte, auch wenn es absehbar ist, dass diese zurückgedrängt würden. Bei mir wieder die gleiche Leier: Umständlich in der Eröffnung, Tempoverluste durch schlechte Strategie, dadurch Bauernverlust. Dann eine gute Partiephase, in der ich mit etwas Glück wieder ausgleichen kann. Anschließend ein Endspiel mit Läuferpaar gegen Springerpaar, in dem ich zu passiv agiere und nach der Aufholjagd unkonzentriert werde. Erschwerend kam hinzu, dass ich mir in der ersten Partiephase einen Doppelbauern zufügen ließ. Trotzdem muss ich die Partie locker remis halten. Fahrlässig und mit Nuancen von Slapstick (nicht ganz so schlimm wie Gladbach und 96 am vergangenen Wochenende (Schalke habe ich nicht gesehen)) verspielte ich aber doch wieder einen halben Punkt. Gut, hätte an der Niederlage auch nichts geändert, aber vielleicht werden ja die Brettpunkte noch wichtig. Ist zu überlegen, ob ich für die letzten Mannschaftskämpfe noch aufgestellt werden sollte.

Zwei Möglichkeiten, Punkte zu holen, stehen noch aus. Als nächstes haben wir am 07.04.2019 mal ein Heimspiel, und zwar gegen SV Horst Emscher 3, bevor wir am 19. Mai noch auswärts gegen SV Wattenscheid 4 antreten müssen. Einen oder zwei Punkte sollten wir noch holen, um dem Abstieg zu entrinnen. Ansonsten braucht es dazu viel Glück. Allerdings müssen die beiden derzeit Tabellenletzten jeweils noch gegen den Tabellenführer antreten.

Gruß

 

Rainer

SV Unser Fritz verliert am 10.02.2019 mit 1,5:6,5 gegen Bochumer SV 4

Die ersten Mannschaftskämpfe im neuen Jahr sind nicht so unser Ding. Allerdings muss man sagen, dass die Niederlage diesmal zu hoch ausgefallen ist.

Wenig spektakulär verliefen die Partien von Luca und Uli, die beide remis endeten. Matteo war als erster fertig, verlor aber leider. Zwischendurch steuerte Franz ein weiteres Unentschieden bei. Damit hatten wir aber schon alle Punkte beisammen. Von den Niederlagen von Heiko und Gerd bekam ich gar nichts mit, weil ich bereits im 12. Zug ziemlichen Murks machte und einfach einen Bauern herschenkte. Bis dahin hatte ich mir Raumgewinn erarbeitet, aber mit diesem Fauxpax musste ich hoffen, dass noch ein Remis bei der Partie herauskam. Zunächst behielt ich die Initiative, aber ohne den Bauern fehlten mir die Hebel. Im Prinzip war alles nur eine Frage der Zeit, bis mein Gegner seinen Vorteil geltend machen konnte. Dann aber plötzlich im 30. Zug ermöglichte er mir zwei seiner Zentrumsbauern wegzuputzen. Ich nahm das Geschenk an und es begann die Zeitnotphase. Ausgerechnet jetzt wurde der Trottel in mir quicklebendig, während sich Spielwitz bereits verabschiedet hatte, der mir bei der Verabschiedung noch mitgab, das müsse ich jetzt allein hinkriegen, könne ja nichts mehr schiefgehen. (Er war an diesem Tage aber eh nicht gut drauf.) Jedenfalls patzte ich im 36. und 37. Zug in unübertrefflicher Manier. Gernot-Hassknecht-Modus an: „Verdammte Scheiße nochmal, wenn man in Zeitnot ist, muss man nicht das Zaubern anfangen, sondern tauscht in vorteilhafter Stellung einfach ab  und guckt zu Beginn der neuen Zeitperiode, was noch möglich ist!“ G-H-Modus aus. Gut, dass das alles nicht spielentscheidend war! Meine Partie war die letzte die noch lief. Zuvor hatte Herbert ein ausgeglichenes Turmendspiel noch aus der Hand gegeben.

Demnächst ist Ernst wieder dabei. Vielleicht kann er uns neue Impulse geben. Den einen oder anderen Punkt könnten wir im Kampf gegen den Abstieg noch gebrauchen.

Nächstes Mal geht es Anfang März gegen den Tabellenführer SK Sodingen/Castrop 3, die bislang alle Mannschaftskämpfe gewannen, zum Teil deutlich.

Näheres zur 3. Mannschaft unter: https://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2018/2765/

Schönen Gruß
Rainer

Dritte verliert am 27.01.2019 mit 3:5 beim Bochumer SV 3

Große Spannung kam diesmal nicht auf. Das Ergebnis sieht zwar noch einigermaßen knapp aus, aber Hoffnung auf einen Sieg gab es nicht. Matteo verzettelte sich bereits in der Eröffnung und verlor ziemlich schnell. Nach und nach gingen auch die Partien von Franz und Gerd verloren und so lagen wir bereits mit 0:3 hinten. Luca hatte mit Weiß die Initiative und wollte sich auf dem Königsflügel durchspielen, wurde dabei aber ausgekontert und damit war maximal noch ein Unentschieden drin. Allerdings weiß ich nicht mehr genau, ob Uli schon vorher fertig war. Er hatte ein ziemlich unspektakuläres Remis durch Zugwiederholung
eingefahren.

Damit hatte unser Gegner bereits die für einen Sieg benötigten 4,5 Punkte zusammen. Heiko konnte seinen Weißvorteil in einen Gewinn ummünzen und ich habe diesmal nicht gepatzt, ausreichend Prophylaxe eingestreut ohne die Initiative zu verlieren, meinen Gegner zu einem nicht korrekten Läuferopfer verleitet und das Endspiel letztendlich gewonnen. Als letztes spielte Herbert noch, der auf seinem Notationszettel immer einige Züge weniger notiert hat als sein Gegenüber, was diesmal zwischendurch kurz für etwas Unruhe sorgte. Er konnte zwei verbundene Bauern auf die vorletzte und drittletzte Reihe bringen, hatte aber, wie sein Gegner auch, nur noch einen Springer als Unterstützung. Der gegnerische König blockierte diese beiden Bauern und der eigene König konnte nicht als Unterstützung herangeführt werden. Falls es überhaupt eine Gewinnchance gab, hätte sich diese Partie noch ewig lange hingezogen und da wir eh keine Chance mehr auf einen Mannschaftspunkt hatten, einigten sich die beiden auf Remis.

Bereits in zwei Wochen steht das nächste Match an. Nach langer Zeit treten wir mal wieder im Pluto an und erneut geht es gegen den Bochumer SV, diesmal gegen die 4. Mannschaft, die ebenfalls sehr homogen besetzt ist.

Ciao, Rainer

SV Unser Fritz 3 verliert am 02.12.2018 mit 1,5:6,5 gegen Höntrop 1

Wir hätten einen guten Tag haben müssen, vieles hätte stimmen müssen, um an diesem Spieltag zu punkten. Dabei ging es gut los – alle waren pünktlich, einige Vereinsmitglieder sogar früher als sonst, so dass der Mannschaftsführer als letztes erschien. Am Anfang stand es auch 0:0 und es entwickelten sich einige spannende Partien. Matteo fuhr ein sicheres Remis gegen die französische Verteidigung seines Gegenüber ein. Vielleicht stand er am Ende sogar einen Ticken besser. Angebrannt ist jedenfalls nichts, zu keiner Zeit kam er in Bedrängnis und damit ist er in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Auch Gerds Partie endete
unentschieden – Zwischenstand also 1:1.

Heiko konnte mit Schwarz die Initiative erlangen, aber leider nicht in einen Sieg ummünzen. Immerhin konnten wir ein weiteres Remis verbuchen. Franz sah ein verheißungsvolles Figurenopfer, übersah aber, dass sein Gegner sich mit einem Schach aus der Affäre ziehen konnte. Zwei Bauern für die Figur reichten letztendlich nicht und am Ende musste er seinem Gegenüber gratulieren. Zuvor hatte ich auch schon verloren, obwohl ich lange Zeit am Drücker war. Allerdings war der Angriff strategisch fragwürdig angelegt beziehungsweise nicht konsequent zu Ende gespielt. Mein Gegner leistete sich mehrmals Tempoverluste und ich habe es leider nicht geschafft, das auszunutzen. Irgendwie war das mal wieder eine total verkrampfte Partie. Manche Variantenberechnung brach ich nach
wenigen Zügen ab, weil ich ein paar unschöne Dinge sah. Die Analyse zeigt aber, dass ich noch etwas weiter hätte rechnen sollen und dann wäre die Variante insgesamt vorteilhaft für mich gewesen. Letztendlich ist es doch immer so, dass man dem Gegner auch etwas zugestehen muss. Zudem zeigt sich immer wieder, dass ich mich taktisch deutlich verbessern muss. Lange Rede, kurzer Sinn. Mein Gegenüber hat sich souverän verteidigt, am Ende hatte ich zu viele Schwächen und zudem Zeitnot, was er bei der ersten Gelegenheit ausgenutzt hat. Von daher ein verdienter Sieg für ihn. Damit lagen wir 1,5:3,5 hinten.

Bei Herbert sah es aber ebenfalls nicht gut aus. Er hatte bereits die Qualität verloren und sein Gegner baute seinen Vorteil weiter aus, so dass ein ganzen Turm verloren ging. Damit hätte er auch schon etwas früher aufgeben können. Die Partie war verloren. Bei Luca sah es besser aus. Er hatte gerade die Initiative und konnte mit Turm und Dame auf die Grundreihe seines Kontrahenten gelangen. Allerdings war sein anderer Turm von der gegnerischen Dame angegriffen und ich dachte noch: „Hoffentlich vergisst er nach den Schachgeboten nicht diesen Turm.“ Tja, er war ziemlich in Zeitnot und außerdem schien sich eine Erkältung in ihm auszubreiten. Er stellte den Turm ein, ansonsten wäre mindestens ein Remis, vielleicht sogar ein Sieg drin gewesen.

Als letztes spielte Ernst noch. Sein Gegner hatte ihn ziemlich eingeengt und drohte einen Freibauern durchzubringen. Da war kein Gegenspiel mehr
drin, auch er verlor. Damit war die Klatsche perfekt. Kein Sieg, immerhin drei Remis.

An allen Brettern waren wir mit 100 bis 300 DWZ-Punkten unterlegen (was aber keine Ausrede sein soll) und somit sind wir an Erfahrung reicher. Der nächste Mannschaftskampf findet im neuen Jahr Ende Januar gegen den Bochumer SV 3 statt, bevor wir dann zwei Wochen später die 4. Mannschaft des Bochumer SV empfangen. Hoffentlich können wir dann besser Paroli bieten.

Schönen Gruß
Euer Patzer Rainer

SV Unser Fritz 3 verliert am 11.11.2018 mit 3,5:4,5 gegen SV Horst Emscher 4

Hätten wir uns schon um 11:11 Uhr getroffen, wäre es vielleicht noch ein schöner Tag geworden. So hatten wir von Anfang an die Seuche am Stiefel. Herbert wurde von seinem Navi schachmatt gesetzt und drang erst gar nicht zum Spielort vor. Dabei ging ich nach dem Vorgespräch mit ihm davon aus, dass er den Weg dorthin im Kopf habe und schon etliche Male an der Schachkneipe unseres Gegners vorbei gekommen sei. Jedenfalls verhaspelte er sich ordentlich, fand aber zumindest nach Hause zurück. Zwischendurch hatte ich schon Sorgen, dass ihm was passiert sei, was sich durch einen Anruf nach Spielschluss aber als unbegründet heraus stellte.

Somit lagen wir nach 30 Minuten bereits mit 0:1 zurück. Allerdings konnte Ernst mit seinem ihm eigenen System mit den weißen Steinen relativ schnell ausgleichen und Matteo gewann mit seinen Springerbestien gleich beide Türme seiner Gegnerin. Einen eigenen Turm musste er zwar gegen einen Läufer abtauschen, aber dann schlug auch sein zweiter Springer mit einer Gabel auf einem zuvor etablierten Vorposten zu und seine Gegnerin gab auf. Plötzlich lagen wir 2:1 in Führung. Heiko und Franz einigten sich auf Remis, aber leider verlor Gerd seine Partie. Von diesen Partien kann ich leider nichts berichten. Damit stand es 3:3. Meine Partie war ziemlich kompliziert und sowohl ich als auch mein Gegner ließen einige Chancen aus. Etliche Male dachte ich, ich stünde besser, aber immer wieder musste ich auf taktische Finessen aufpassen. Leider war meine Konzentrationsfähigkeit an diesem Tag nicht besonders (was ich aufs Biowetter schiebe 😉 ) und letztendlich stellte ich erst einen und dann noch einen weiteren Bauern ein und das war einer zu viel. Mein Gegner behandelte das Endspiel souverän, zwang mich die Türme zu tauschen und ließ sich sogar noch seinen Läufer rausnehmen. Gegen seine Bauernübermacht hatte ich aber keine Chance. Auf einem Flügel hatte er verbundene Freibauern und auf dem anderen Flügel initiierte er einen Bauerndurchbruch. Da ich meinen verbliebenen Läufer nur ein Mal opfern konnte, gab ich auf.

Uli konnte seinem Gegner eine Leichtfigur abluchsen, musste dafür aber zwei Bauern geben und sein Kontrahent bekam obendrauf noch die Initiative. Dadurch konnte er seine Bauernketten bedrohlich weit vorrücken. Letztendlich kam es zum Remis durch Zugwiederholung.

Auf der Rückfahrt regnete es und wir verpassten es, rechtzeitig in Richtung Wanne-Eickel abzubiegen. An manchen Tagen gelingt halt nicht, was sonst selbstverständlich ist.

Damit haben wir es knapp verpasst, unser Punktepolster gegen den Abstieg auszubauen. Der nächste Gegner wird am 02.12.2018 Höntrop 1 sein. Dort sollten wir chancenlos sein. Aber das waren wir letzte Saison auch schon mal gewesen, gewannen am Ende und legten den Grundstein für den Aufstieg. Wir fahren also mal hin und sei es nur, um etwas zu lernen.

Legt Euch wieder hin,
Euer Rainer

SV Unser Fritz 3 gewinnt am 28.10.2018 mit 5:3 gegen SV Zeppelin Herne 1

Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir nach dem Aufstieg die ersten beiden Saisonspiele gewinnen, hätte ich nur ungläubig mit dem Kopf geschüttelt. Aber genau das haben wir jetzt vollbracht!

Offiziell hatten wir Heimspiel, der Mannschaftskampf wurde aber in den Räumlichkeiten des SV Zeppelin in angenehmer Atmosphäre ausgetragen. Franz einigte sich mit seinem Gegner recht schnell auf remis und wenig später brachte uns Heiko an Brett 1 in Führung. Er hatte die Qualität gewonnen, stand sehr aktiv und konnte diesen Vorteil in einen Sieg ummünzen. Nach und nach trudelte ein Remis nach dem anderen ein und obwohl noch nicht ganz drei Stunden vergangen waren, war ich der Zweitletzte, der noch spielte. Bereits in der Eröffnung gewann ich eine Leichtfigur gegen einen Bauern und etwas Spiel meines Gegners. Auf ein paar taktische Fallen musste ich noch aufpassen und letztendlich stellte ich mich etwas umständlich an, aber die Partie wurde letztendlich gewonnen. Damit lagen wir zwei Punkte vorne. Als letztes lief noch Ernsts Partie, in der sich in ausgeglichener Stellung auf Remis geeinigt wurde.

Nach rund drei Stunden war das Match mit 5:3 für uns beendet. Damit können wir am 11. November 2018 entspannt und mit Selbstvertrauen in die
nächste Partie gegen SV Horst Emscher 4 gehen. Mal sehen, was in dieser Klasse noch so alles möglich ist!

Für nähere Infos zur Partie und zum aktuellen Stand in der Verbandsbezirksliga Gr.3 siehe:
http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2018/2765/

Viele Grüße,

Rainer

…. so viel gab es diesen Sonntag (30.09.2018) in unseren heiligen Hallen zu bestaunen. In unserem schönen Saal im Stadtteilzentrum Pluto spielten zeitgleich Mannschaften zwei und drei. Das ergab für die Zuschauer Schachpartien an 16 (!) Brettern zum Mitgrübeln und Mitfiebern. Beide Mannschaften spielten erstmals in der neuen Verbandsbezirksliga. Der neue Zeitmodus Fischer Kurz bedeutete 100 Minuten für die ersten 40 Züge und für den Rest. Das ist dank Bonus von 30 Sekunden pro Zug, nicht so wenig Zeit wie es scheint. Doch während die 1. Mannschaft sich schon länger in diesem Modus bewegt, bedeutet es für die Nachzieher eine Eingewöhnungsphase.

Die zweite Mannschaft begrüßte die Weiße Dame Borbeck 2 zum Heimspiel. Aufgrund von Spielermangel setzten wir am achten Brett Ersatz aus der 5. Mannschaft ein. Maxi, einer der wenigen Jugendlichen, denen man eine solche Aufgabe bereits zutrauen durfte, spielte auch wie immer eine interessante Partie. Das einzige Remis schaffte an Brett 4 Martin Pohl, der parallel tapfer gegen Gegner und Erkältung kämpfte. Insgesamt endete der Kampf in einem niederschlagenden 1,5:6,5, da unsere ersten drei Bretter, sowie das 5., 7. und 8. leer ausgingen. wem gelang es nun einer kleinen Heldentat gleichkommend an Brett 6 unsere Ehre mit immerhin einem Sieg zu wahren? Keinem anderen als dem frisch gebackenen  Mannschaftskapitän Yannick. Somit erbrachte er vor und während des Kampfes in seiner neuen Rolle tadellos den vollsten Einsatz.

Sowohl die dritte Mannschaft als auch der Gast Gerthe-Werne 2 traten in Bestbesetzung gegeneinander an und aufgrund der ähnlichen Spielstärken gab es keinen Favoriten. Manche verfechten daher die These, dass es der Heimvorteil war, der uns letztlich zum 5:3 gereichte. Jedenfalls haben die Jungs um Mannschaftsführer Rainer einen starken Tag gehabt und das erfreuliche Resultat deutet darauf hin, dass die dritte Mannschaft nach ihrem Aufstieg gut in der höheren Liga angekommen ist.

Vom vergangen Freitag gibt es folgendes zu berichten. Zum Tandemspaßturnier kamen leider nur zwei Mannschaften, weniger als angekündigt. Das hielt keineswegs davon ab, einige Stunden chaotisch Figuren einzusetzen. Mit fortgeschrittener Stunde, entweder weil sie sich ein Herz fassten oder weil es in ihren normalen Blitzpartien mittlerweile ähnlich chaotisch zuging, stiegen Jürgen und Oli mit ein und so wurde in perfektem Durcheinander gar Tridem gespielt. Den milden Herbstabend nutze die Jugend mindestens so gut und auf andere Weise chaotisch und  grillte während des Trainings. Man redete in geselliger Runde über die Ziele für diese Saison. Begleitet von einer Präsentation wurden Themen diskutiert wie etwa zur Bedeutung in einer Mannschaft zu spielen, warum das Verlieren einer Partie nichts schlimmes ist oder wie man sich gegenseitig unterstützt. Und weil der Abend doch so gesellig war, wurden auch gleich Vorschläge für den nächsten Tagesausflug gesammelt. Tags darauf begaben sich 5 unserer Jugendlichen zur U16-Ruhrgebietsschnellschachmannschaftsmeisterschaft in Dortmund. Wir landeten auf Platz 5 von sechs, hinter den Dauerfavoriten SG Bochum 31, Katernberg und Brackel 30. Mit 7 bis 14 Jahren ist unsere Mannschaft noch recht jung, konnte aber immerhin Brackel besiegen. Und keiner der Kinder verblieb, ohne nicht mindestens einen starken Punkt herausgeholt zu haben. Da alle Jugendlichen noch einige Male in diesem Turnier spielen dürfen schauen wir mit Spannung auf nächsten Male.

Euer Julian

SV Unser Fritz 3 schlägt am 06.05.2018 SK Ickern 2 mit 5,5:2,5 und wird noch Vizemeister

Am letzten Spieltag haben wir es doch noch auf Platz 2 geschafft! Unser Konkurrent SG Drewer 2 spielte mit 8 Remis (!) 4:4 gegen SV Datteln 1. Hätte die SG einen halben Punkt mehr geholt, wären wir nach Mannschafts- und Brettpunkten gleich gewesen. Den direkten Vergleich hat allerdings die SG eindeutig für sich entschieden.

Das Wetter war viel zu schön zum (Indoor-) Schachspielen. Vielleicht gingen deshalb die beiden Parallbegegnungen in unserer Klasse mit lauter Remis zu Ende. Bei uns gab es dagegen einige sehr umkämpfte und interessante Partien zu sehen. Janina Weber kämpfte in der letzten noch laufenden Partie für uns noch um jeden halben Punkt, obwohl  der Mannschaftskampf bereits für uns entschieden war. Sie hatte zwischendurch die Qualität gewonnen und setzte diesen Vorteil im Endspiel mit zwei Türmen gegen Turm und Springer in einen vollen Punkt um. Vielen Dank an sie fürs Einspringen und vor allem für die kämpferische Einstellung!

Als erstes war Hans Günter Gores fertig und brachte uns gleich in Führung. Nicht mal 20 Züge brauchte er dafür. Anschließend machten Gerd und Franz Remis und auch meine Partie versandete im Remishafen. Zum Ende häuften sich die Ungenauigkeiten und meine zwischenzeitliche Initiative war dahin. Zum Schluss hatte ich noch Glück, dass mein Gegner eine Springergabel übersah.

Die Partie von Stefan Buchhop sah für den oberflächlichen Betrachter möglicherweise remisig aus, aber er hatte alles im Griff. Sein Gegner igelte sich ein und hatte dadurch enorme Raumprobleme. Stefan konnte mit seinem Raumvorteil gemütlich alle seine Figuren in Position bringen. Nach dem 30. Zug (!) verschwand die erste Figur vom Brett (und die schon lethargisch gewordenen Zuschauer wachten wieder auf und stimmten: „Jetzt geht’s los!“ an). Wenige Züge später war die Partie entschieden. Der Gegner half zwar etwas mit, aber gegen die Vielzahl von Fesselungen und weiteren Drohungen wäre auch bei zäherer Verteidigung nichts mehr zu machen gewesen. Damit waren wir zwei Punkte vorne.

Herbert hatte eine Leichtfigur gegen mehrere  Bauern getauscht und es war lange unklar, wer sich durchsetzen würde. Am Ende einigten sich beide Kontrahenten auf Remis. Wie oben schon erwähnt gewann Janina als letztes noch ihre Partie und damit hatten wir mit 5,5:2,5 gewonnen.

Vielen Dank an alle Beteiligten für eine interessante Saison! Mitgewirkt haben:
Ernst Weiß, Luca Zeleny, Ulrich Deflieze, Franz Wolf, Gerd Matrisch, Herbert Kanther, Rainer und Stefan Buchhop, Reinhard Bittner, Hans-Werner Heinz, Hans-Günter Gores, Jörg Kraft, Matteo Grieco, Leo Czarnecki, Maximilian Riechenberg und Janina Weber.
Für Details siehe: Einzelergebnisse

Hier noch einmal der Saisonverlauf:

Runde 1: SV Unser Fritz 3 – SG Drewer 2    3,5:4,5
Runde 2: SV Unser Fritz 3 – SV Königsspringer Haltern 2     5,5:2,5
Runde 3: SV Datteln 1 – SV Unser Fritz 3     6,5:2,5
Runde 4: SV Unser Fritz 3 – SV Recklinghausen-Süd 2    6:2
Runde 5: SK Ickern 2 – SV Unser Fritz 3    3:5
Runde 6: SG Drewer 2 – SV Unser Fritz 3    7:1
Runde 7: SV Königsspringer Haltern 2 – SV Unser Fritz 3     4:4
Runde 8: SV Datteln 1 – SV Unser Fritz 3    5,5:2,5
Runde 9: SV Recklinghausen-Süd 2 – SV Unser Fritz 3    3:5
Runde 10: SV Unser Fritz 3 – SK Ickern 2    5,5:2,5

Macht 6 Siege, 1 Unentschieden und 3 Niederlagen.

Viele Grüße
Rainer

SV Unser Fritz 3 gewinnt am 4. März mit 5,5:2,5 gegen SV Datteln 1

Das Spiel gegen den Tabellenführer, die bislang alle Mannschaftskämpfe mit mindestens 5,5 Punkten (von 8) gewonnen hatten, stand bevor und dann gab es auch noch kurzfristige Absagen. Schon lange stand fest, dass Luca und Stefan nicht spielen konnten, aber dann sagten auch noch Gerd und Hans Günter ab. Nach gefühlt 50 vergeblichen Anrufen, Ersatzleute zu finden, konnten wir mit Julians Hilfe Janina Weber und Maximilian Riechenberg aufbieten. Vielen Dank an die beiden fürs Einspringen !
Vor dem Mannschaftskampf schwante uns Böses, denn wir hatten das Hinspiel mit guter Besetzung chancenlos mit 1,5:6,5 verloren. Aber wir wollten trotzdem versuchen, ein Debakel zu verhindern. Einigermaßen achtbar aus der Affäre ziehen, war die Devise.
Aber auch unser Gast hatte Probleme, die Mannschaft voll zu bekommen. Das 8. Brett mussten sie unbesetzt lassen, weswegen Janina leider vergebens angereist war. Maximilian holte relativ schnell ein Remis. Damit hatten unsere beiden Ersatzleute bereits 1,5 von 2 möglichen Punkten geholt und wir lagen mit einem Punkt vorne. Leider hatte ich zu Partiebeginn mein Hirn noch nicht eingeschaltet und versemmelte die Eröffnung ordentlich. Mein Gegner spielte ein modifiziertes Ernst-Weiß-System, mit dem Unterschied, dass der Königsspringer nach f3 und nicht nach e2 geht. Darauf hätte ich mit einer modifizierten Zugfolge eingehen müssen, spielte aber den üblichen Stiefel. So kam ich ziemlich schnell ins Schwitzen und verfluchte mich schon, dass ich die aufkeimende Hoffnung auf eine Überraschung sogleich wieder erstickte. Bei dem Versuch, doch ein wenig das Hirn zu nutzen, übersah ich, dass mein System doch zu retten ist und ließ mir einen Doppelbauern zufügen. Zudem . Anschließend kam mein Denkapparat allmählich auf Betriebstemperatur und ich konnte wenigstens die Initiative an mich reißen. Allerdings ließ mein Gegner noch eine Möglichkeit aus, deutlich in Vorteil zu kommen. Stattdessen konnte ich seine entwickelten Figuren inklusive der Dame abtauschen und damit waren Doppelbauer und König in der Mitte schon nicht mehr so schlimm. Zudem hatte ich weiterhin die Initiative. Auch die Engines sahen an dieser Stelle schon Ausgleich. Letztendlich kam ich doch noch zur Rochade, denn das Recht dazu hatte ich noch nicht verloren, und das sogar noch mit Tempo, indem mein Turm den gegnerischen, ungedeckten Läufer angriff. Das hatte mein Gegner übersehen, stellte also eine Leichtfigur ein und ich konnte den Vorteil, wenn auch ungeschickt, irgendwann in einen vollen Punkt umwandeln.

Zu dem Zeitpunkt, als sich an meinem Brett die Zeichen auf Sieg stellten, verlor Reinhard seine Partie. Davon hatte ich, genauso wie von Maximilians Remis gar nicht mitbekommen, weil ich viel zu sehr mit mir beschäftigt war. Noch bevor ich mit meiner Partie fertig war, kam eine Unmutsäußerung von Brett 3. Franz Gegner hatte wohl den übernächsten vor dem nächsten Zug gemacht, wäre eigentlich in Vorteil gekommen, aber so war es genau umgekehrt. Einige Zeit später hatte auch Franz gewonnen. Damit hatten wir schon 3,5 Punkte zusammen. Ernst stand etwas besser und bei Uli gab es beiderseitige Chancen. Doch plötzlich patzte auch Ulis Gegner und damit war der Mannschaftskampf bereits für uns entschieden. Ernst wickelte in ein Turmendspiel mit einem entfernten Freibauern ab und gewann, vielleicht nicht auf die eleganteste, aber doch auf sichere Art und Weise sein Spiel. Als letztes spielte Herbert noch. Letztendlich war er im Turmendspiel gegen die 2 verbundenen Bauern seines Gegenüber und bereits abgeschnittenem König ohne Chance. Aber er hatte von der DWZ-Zahl her (1974) auch den stärksten Gegner.

Nach den Osterferien freuen wir uns am 15. April auf unseren nächsten Gegner, SV Recklinghausen-Süd 2, die an diesem Spieltag ihren ersten Saisonsieg feierten. Das Hinspiel gewannen wir 6:2.

Rainer Buchop

SV Unser Fritz 3 spielte am 12.11.2017 und gewann 6:2 gegen SV Recklinghausen-Süd 2

Am vergangenen Sonntag kamen wir zu einem nie gefährdeten Sieg gegen die zweite Mannschaft von Recklinghausen-Süd. Allerdings konnte unser Gegner ein Brett nicht besetzen und musste auch sonst ersatzgeschwächt antreten. Wir lagen also von Anfang an in Führung und Ernst baute diese noch aus. Gerd einigte sich mit seinem Gegner auf Remis und Herbert spielte eine souveräne französische Partie mit Schwarz. Am Ende ließ zwar seine Konzentration nach und er verlor die zuvor gewonnene Qualität wieder, stand aber so gut, dass er seinen Bauernvorteil in einen ganzen Punkt umsetzen konnte.

Damit hatten wir bereits 3,5 Punkte gesammelt und auch an den restlichen Brettern sah es nicht danach aus, als müssten wir irgendwo zwangsläufig eine Partie abgeben. Uli, Franz, und ich spielten letztendlich remis. Reinhard konnte seinem jungen Gegner nach zähem Ringen im späten Mittelspiel einen Bauern abluchsen und den Vorteil im Endspiel verwerten. Nach nur etwas über drei Stunden war der ganze Kampf schon vorbei.

Gesamtbilanz: Drei Siege, 4 Remis und eine kampflos gewonnene Partie, keine Niederlage. So kann es weitergehen!
Unser Neuzugang Hans Günter Gores reiste zwar nicht ganz vergebens an, denn er sicherte mit seiner Anwesenheit einen Punkt, kam aber letztendlich nicht zu seinem ersten Einsatz. Aber in drei Wochen, gegen Ickern 2, kann er zeigen, was er kann. Dann fallen drei Mann aus der Stammbesetzung aus.

Gruß,
Rainer

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