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Der SV Unser Fritz heißt Mitglieder und Gäste zur Weihnachtsfeier herzlich willkommen. Bitte Infos der Ankündigung beachten

3. Mannschaft

SV Unser Fritz 3 verliert am 02.12.2018 mit 1,5:6,5 gegen Höntrop 1

Wir hätten einen guten Tag haben müssen, vieles hätte stimmen müssen, um an diesem Spieltag zu punkten. Dabei ging es gut los – alle waren pünktlich, einige Vereinsmitglieder sogar früher als sonst, so dass der Mannschaftsführer als letztes erschien. Am Anfang stand es auch 0:0 und es entwickelten sich einige spannende Partien. Matteo fuhr ein sicheres Remis gegen die französische Verteidigung seines Gegenüber ein. Vielleicht stand er am Ende sogar einen Ticken besser. Angebrannt ist jedenfalls nichts, zu keiner Zeit kam er in Bedrängnis und damit ist er in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Auch Gerds Partie endete
unentschieden – Zwischenstand also 1:1.

Heiko konnte mit Schwarz die Initiative erlangen, aber leider nicht in einen Sieg ummünzen. Immerhin konnten wir ein weiteres Remis verbuchen. Franz sah ein verheißungsvolles Figurenopfer, übersah aber, dass sein Gegner sich mit einem Schach aus der Affäre ziehen konnte. Zwei Bauern für die Figur reichten letztendlich nicht und am Ende musste er seinem Gegenüber gratulieren. Zuvor hatte ich auch schon verloren, obwohl ich lange Zeit am Drücker war. Allerdings war der Angriff strategisch fragwürdig angelegt beziehungsweise nicht konsequent zu Ende gespielt. Mein Gegner leistete sich mehrmals Tempoverluste und ich habe es leider nicht geschafft, das auszunutzen. Irgendwie war das mal wieder eine total verkrampfte Partie. Manche Variantenberechnung brach ich nach
wenigen Zügen ab, weil ich ein paar unschöne Dinge sah. Die Analyse zeigt aber, dass ich noch etwas weiter hätte rechnen sollen und dann wäre die Variante insgesamt vorteilhaft für mich gewesen. Letztendlich ist es doch immer so, dass man dem Gegner auch etwas zugestehen muss. Zudem zeigt sich immer wieder, dass ich mich taktisch deutlich verbessern muss. Lange Rede, kurzer Sinn. Mein Gegenüber hat sich souverän verteidigt, am Ende hatte ich zu viele Schwächen und zudem Zeitnot, was er bei der ersten Gelegenheit ausgenutzt hat. Von daher ein verdienter Sieg für ihn. Damit lagen wir 1,5:3,5 hinten.

Bei Herbert sah es aber ebenfalls nicht gut aus. Er hatte bereits die Qualität verloren und sein Gegner baute seinen Vorteil weiter aus, so dass ein ganzen Turm verloren ging. Damit hätte er auch schon etwas früher aufgeben können. Die Partie war verloren. Bei Luca sah es besser aus. Er hatte gerade die Initiative und konnte mit Turm und Dame auf die Grundreihe seines Kontrahenten gelangen. Allerdings war sein anderer Turm von der gegnerischen Dame angegriffen und ich dachte noch: „Hoffentlich vergisst er nach den Schachgeboten nicht diesen Turm.“ Tja, er war ziemlich in Zeitnot und außerdem schien sich eine Erkältung in ihm auszubreiten. Er stellte den Turm ein, ansonsten wäre mindestens ein Remis, vielleicht sogar ein Sieg drin gewesen.

Als letztes spielte Ernst noch. Sein Gegner hatte ihn ziemlich eingeengt und drohte einen Freibauern durchzubringen. Da war kein Gegenspiel mehr
drin, auch er verlor. Damit war die Klatsche perfekt. Kein Sieg, immerhin drei Remis.

An allen Brettern waren wir mit 100 bis 300 DWZ-Punkten unterlegen (was aber keine Ausrede sein soll) und somit sind wir an Erfahrung reicher. Der nächste Mannschaftskampf findet im neuen Jahr Ende Januar gegen den Bochumer SV 3 statt, bevor wir dann zwei Wochen später die 4. Mannschaft des Bochumer SV empfangen. Hoffentlich können wir dann besser Paroli bieten.

Schönen Gruß
Euer Patzer Rainer

SV Unser Fritz 3 verliert am 11.11.2018 mit 3,5:4,5 gegen SV Horst Emscher 4

Hätten wir uns schon um 11:11 Uhr getroffen, wäre es vielleicht noch ein schöner Tag geworden. So hatten wir von Anfang an die Seuche am Stiefel. Herbert wurde von seinem Navi schachmatt gesetzt und drang erst gar nicht zum Spielort vor. Dabei ging ich nach dem Vorgespräch mit ihm davon aus, dass er den Weg dorthin im Kopf habe und schon etliche Male an der Schachkneipe unseres Gegners vorbei gekommen sei. Jedenfalls verhaspelte er sich ordentlich, fand aber zumindest nach Hause zurück. Zwischendurch hatte ich schon Sorgen, dass ihm was passiert sei, was sich durch einen Anruf nach Spielschluss aber als unbegründet heraus stellte.

Somit lagen wir nach 30 Minuten bereits mit 0:1 zurück. Allerdings konnte Ernst mit seinem ihm eigenen System mit den weißen Steinen relativ schnell ausgleichen und Matteo gewann mit seinen Springerbestien gleich beide Türme seiner Gegnerin. Einen eigenen Turm musste er zwar gegen einen Läufer abtauschen, aber dann schlug auch sein zweiter Springer mit einer Gabel auf einem zuvor etablierten Vorposten zu und seine Gegnerin gab auf. Plötzlich lagen wir 2:1 in Führung. Heiko und Franz einigten sich auf Remis, aber leider verlor Gerd seine Partie. Von diesen Partien kann ich leider nichts berichten. Damit stand es 3:3. Meine Partie war ziemlich kompliziert und sowohl ich als auch mein Gegner ließen einige Chancen aus. Etliche Male dachte ich, ich stünde besser, aber immer wieder musste ich auf taktische Finessen aufpassen. Leider war meine Konzentrationsfähigkeit an diesem Tag nicht besonders (was ich aufs Biowetter schiebe 😉 ) und letztendlich stellte ich erst einen und dann noch einen weiteren Bauern ein und das war einer zu viel. Mein Gegner behandelte das Endspiel souverän, zwang mich die Türme zu tauschen und ließ sich sogar noch seinen Läufer rausnehmen. Gegen seine Bauernübermacht hatte ich aber keine Chance. Auf einem Flügel hatte er verbundene Freibauern und auf dem anderen Flügel initiierte er einen Bauerndurchbruch. Da ich meinen verbliebenen Läufer nur ein Mal opfern konnte, gab ich auf.

Uli konnte seinem Gegner eine Leichtfigur abluchsen, musste dafür aber zwei Bauern geben und sein Kontrahent bekam obendrauf noch die Initiative. Dadurch konnte er seine Bauernketten bedrohlich weit vorrücken. Letztendlich kam es zum Remis durch Zugwiederholung.

Auf der Rückfahrt regnete es und wir verpassten es, rechtzeitig in Richtung Wanne-Eickel abzubiegen. An manchen Tagen gelingt halt nicht, was sonst selbstverständlich ist.

Damit haben wir es knapp verpasst, unser Punktepolster gegen den Abstieg auszubauen. Der nächste Gegner wird am 02.12.2018 Höntrop 1 sein. Dort sollten wir chancenlos sein. Aber das waren wir letzte Saison auch schon mal gewesen, gewannen am Ende und legten den Grundstein für den Aufstieg. Wir fahren also mal hin und sei es nur, um etwas zu lernen.

Legt Euch wieder hin,
Euer Rainer

SV Unser Fritz 3 gewinnt am 28.10.2018 mit 5:3 gegen SV Zeppelin Herne 1

Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir nach dem Aufstieg die ersten beiden Saisonspiele gewinnen, hätte ich nur ungläubig mit dem Kopf geschüttelt. Aber genau das haben wir jetzt vollbracht!

Offiziell hatten wir Heimspiel, der Mannschaftskampf wurde aber in den Räumlichkeiten des SV Zeppelin in angenehmer Atmosphäre ausgetragen. Franz einigte sich mit seinem Gegner recht schnell auf remis und wenig später brachte uns Heiko an Brett 1 in Führung. Er hatte die Qualität gewonnen, stand sehr aktiv und konnte diesen Vorteil in einen Sieg ummünzen. Nach und nach trudelte ein Remis nach dem anderen ein und obwohl noch nicht ganz drei Stunden vergangen waren, war ich der Zweitletzte, der noch spielte. Bereits in der Eröffnung gewann ich eine Leichtfigur gegen einen Bauern und etwas Spiel meines Gegners. Auf ein paar taktische Fallen musste ich noch aufpassen und letztendlich stellte ich mich etwas umständlich an, aber die Partie wurde letztendlich gewonnen. Damit lagen wir zwei Punkte vorne. Als letztes lief noch Ernsts Partie, in der sich in ausgeglichener Stellung auf Remis geeinigt wurde.

Nach rund drei Stunden war das Match mit 5:3 für uns beendet. Damit können wir am 11. November 2018 entspannt und mit Selbstvertrauen in die
nächste Partie gegen SV Horst Emscher 4 gehen. Mal sehen, was in dieser Klasse noch so alles möglich ist!

Für nähere Infos zur Partie und zum aktuellen Stand in der Verbandsbezirksliga Gr.3 siehe:
http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2018/2765/

Viele Grüße,

Rainer

…. so viel gab es diesen Sonntag (30.09.2018) in unseren heiligen Hallen zu bestaunen. In unserem schönen Saal im Stadtteilzentrum Pluto spielten zeitgleich Mannschaften zwei und drei. Das ergab für die Zuschauer Schachpartien an 16 (!) Brettern zum Mitgrübeln und Mitfiebern. Beide Mannschaften spielten erstmals in der neuen Verbandsbezirksliga. Der neue Zeitmodus Fischer Kurz bedeutete 100 Minuten für die ersten 40 Züge und für den Rest. Das ist dank Bonus von 30 Sekunden pro Zug, nicht so wenig Zeit wie es scheint. Doch während die 1. Mannschaft sich schon länger in diesem Modus bewegt, bedeutet es für die Nachzieher eine Eingewöhnungsphase.

Die zweite Mannschaft begrüßte die Weiße Dame Borbeck 2 zum Heimspiel. Aufgrund von Spielermangel setzten wir am achten Brett Ersatz aus der 5. Mannschaft ein. Maxi, einer der wenigen Jugendlichen, denen man eine solche Aufgabe bereits zutrauen durfte, spielte auch wie immer eine interessante Partie. Das einzige Remis schaffte an Brett 4 Martin Pohl, der parallel tapfer gegen Gegner und Erkältung kämpfte. Insgesamt endete der Kampf in einem niederschlagenden 1,5:6,5, da unsere ersten drei Bretter, sowie das 5., 7. und 8. leer ausgingen. wem gelang es nun einer kleinen Heldentat gleichkommend an Brett 6 unsere Ehre mit immerhin einem Sieg zu wahren? Keinem anderen als dem frisch gebackenen  Mannschaftskapitän Yannick. Somit erbrachte er vor und während des Kampfes in seiner neuen Rolle tadellos den vollsten Einsatz.

Sowohl die dritte Mannschaft als auch der Gast Gerthe-Werne 2 traten in Bestbesetzung gegeneinander an und aufgrund der ähnlichen Spielstärken gab es keinen Favoriten. Manche verfechten daher die These, dass es der Heimvorteil war, der uns letztlich zum 5:3 gereichte. Jedenfalls haben die Jungs um Mannschaftsführer Rainer einen starken Tag gehabt und das erfreuliche Resultat deutet darauf hin, dass die dritte Mannschaft nach ihrem Aufstieg gut in der höheren Liga angekommen ist.

Vom vergangen Freitag gibt es folgendes zu berichten. Zum Tandemspaßturnier kamen leider nur zwei Mannschaften, weniger als angekündigt. Das hielt keineswegs davon ab, einige Stunden chaotisch Figuren einzusetzen. Mit fortgeschrittener Stunde, entweder weil sie sich ein Herz fassten oder weil es in ihren normalen Blitzpartien mittlerweile ähnlich chaotisch zuging, stiegen Jürgen und Oli mit ein und so wurde in perfektem Durcheinander gar Tridem gespielt. Den milden Herbstabend nutze die Jugend mindestens so gut und auf andere Weise chaotisch und  grillte während des Trainings. Man redete in geselliger Runde über die Ziele für diese Saison. Begleitet von einer Präsentation wurden Themen diskutiert wie etwa zur Bedeutung in einer Mannschaft zu spielen, warum das Verlieren einer Partie nichts schlimmes ist oder wie man sich gegenseitig unterstützt. Und weil der Abend doch so gesellig war, wurden auch gleich Vorschläge für den nächsten Tagesausflug gesammelt. Tags darauf begaben sich 5 unserer Jugendlichen zur U16-Ruhrgebietsschnellschachmannschaftsmeisterschaft in Dortmund. Wir landeten auf Platz 5 von sechs, hinter den Dauerfavoriten SG Bochum 31, Katernberg und Brackel 30. Mit 7 bis 14 Jahren ist unsere Mannschaft noch recht jung, konnte aber immerhin Brackel besiegen. Und keiner der Kinder verblieb, ohne nicht mindestens einen starken Punkt herausgeholt zu haben. Da alle Jugendlichen noch einige Male in diesem Turnier spielen dürfen schauen wir mit Spannung auf nächsten Male.

Euer Julian

SV Unser Fritz 3 schlägt am 06.05.2018 SK Ickern 2 mit 5,5:2,5 und wird noch Vizemeister

Am letzten Spieltag haben wir es doch noch auf Platz 2 geschafft! Unser Konkurrent SG Drewer 2 spielte mit 8 Remis (!) 4:4 gegen SV Datteln 1. Hätte die SG einen halben Punkt mehr geholt, wären wir nach Mannschafts- und Brettpunkten gleich gewesen. Den direkten Vergleich hat allerdings die SG eindeutig für sich entschieden.

Das Wetter war viel zu schön zum (Indoor-) Schachspielen. Vielleicht gingen deshalb die beiden Parallbegegnungen in unserer Klasse mit lauter Remis zu Ende. Bei uns gab es dagegen einige sehr umkämpfte und interessante Partien zu sehen. Janina Weber kämpfte in der letzten noch laufenden Partie für uns noch um jeden halben Punkt, obwohl  der Mannschaftskampf bereits für uns entschieden war. Sie hatte zwischendurch die Qualität gewonnen und setzte diesen Vorteil im Endspiel mit zwei Türmen gegen Turm und Springer in einen vollen Punkt um. Vielen Dank an sie fürs Einspringen und vor allem für die kämpferische Einstellung!

Als erstes war Hans Günter Gores fertig und brachte uns gleich in Führung. Nicht mal 20 Züge brauchte er dafür. Anschließend machten Gerd und Franz Remis und auch meine Partie versandete im Remishafen. Zum Ende häuften sich die Ungenauigkeiten und meine zwischenzeitliche Initiative war dahin. Zum Schluss hatte ich noch Glück, dass mein Gegner eine Springergabel übersah.

Die Partie von Stefan Buchhop sah für den oberflächlichen Betrachter möglicherweise remisig aus, aber er hatte alles im Griff. Sein Gegner igelte sich ein und hatte dadurch enorme Raumprobleme. Stefan konnte mit seinem Raumvorteil gemütlich alle seine Figuren in Position bringen. Nach dem 30. Zug (!) verschwand die erste Figur vom Brett (und die schon lethargisch gewordenen Zuschauer wachten wieder auf und stimmten: „Jetzt geht’s los!“ an). Wenige Züge später war die Partie entschieden. Der Gegner half zwar etwas mit, aber gegen die Vielzahl von Fesselungen und weiteren Drohungen wäre auch bei zäherer Verteidigung nichts mehr zu machen gewesen. Damit waren wir zwei Punkte vorne.

Herbert hatte eine Leichtfigur gegen mehrere  Bauern getauscht und es war lange unklar, wer sich durchsetzen würde. Am Ende einigten sich beide Kontrahenten auf Remis. Wie oben schon erwähnt gewann Janina als letztes noch ihre Partie und damit hatten wir mit 5,5:2,5 gewonnen.

Vielen Dank an alle Beteiligten für eine interessante Saison! Mitgewirkt haben:
Ernst Weiß, Luca Zeleny, Ulrich Deflieze, Franz Wolf, Gerd Matrisch, Herbert Kanther, Rainer und Stefan Buchhop, Reinhard Bittner, Hans-Werner Heinz, Hans-Günter Gores, Jörg Kraft, Matteo Grieco, Leo Czarnecki, Maximilian Riechenberg und Janina Weber.
Für Details siehe: Einzelergebnisse

Hier noch einmal der Saisonverlauf:

Runde 1: SV Unser Fritz 3 – SG Drewer 2    3,5:4,5
Runde 2: SV Unser Fritz 3 – SV Königsspringer Haltern 2     5,5:2,5
Runde 3: SV Datteln 1 – SV Unser Fritz 3     6,5:2,5
Runde 4: SV Unser Fritz 3 – SV Recklinghausen-Süd 2    6:2
Runde 5: SK Ickern 2 – SV Unser Fritz 3    3:5
Runde 6: SG Drewer 2 – SV Unser Fritz 3    7:1
Runde 7: SV Königsspringer Haltern 2 – SV Unser Fritz 3     4:4
Runde 8: SV Datteln 1 – SV Unser Fritz 3    5,5:2,5
Runde 9: SV Recklinghausen-Süd 2 – SV Unser Fritz 3    3:5
Runde 10: SV Unser Fritz 3 – SK Ickern 2    5,5:2,5

Macht 6 Siege, 1 Unentschieden und 3 Niederlagen.

Viele Grüße
Rainer

SV Unser Fritz 3 gewinnt am 4. März mit 5,5:2,5 gegen SV Datteln 1

Das Spiel gegen den Tabellenführer, die bislang alle Mannschaftskämpfe mit mindestens 5,5 Punkten (von 8) gewonnen hatten, stand bevor und dann gab es auch noch kurzfristige Absagen. Schon lange stand fest, dass Luca und Stefan nicht spielen konnten, aber dann sagten auch noch Gerd und Hans Günter ab. Nach gefühlt 50 vergeblichen Anrufen, Ersatzleute zu finden, konnten wir mit Julians Hilfe Janina Weber und Maximilian Riechenberg aufbieten. Vielen Dank an die beiden fürs Einspringen !
Vor dem Mannschaftskampf schwante uns Böses, denn wir hatten das Hinspiel mit guter Besetzung chancenlos mit 1,5:6,5 verloren. Aber wir wollten trotzdem versuchen, ein Debakel zu verhindern. Einigermaßen achtbar aus der Affäre ziehen, war die Devise.
Aber auch unser Gast hatte Probleme, die Mannschaft voll zu bekommen. Das 8. Brett mussten sie unbesetzt lassen, weswegen Janina leider vergebens angereist war. Maximilian holte relativ schnell ein Remis. Damit hatten unsere beiden Ersatzleute bereits 1,5 von 2 möglichen Punkten geholt und wir lagen mit einem Punkt vorne. Leider hatte ich zu Partiebeginn mein Hirn noch nicht eingeschaltet und versemmelte die Eröffnung ordentlich. Mein Gegner spielte ein modifiziertes Ernst-Weiß-System, mit dem Unterschied, dass der Königsspringer nach f3 und nicht nach e2 geht. Darauf hätte ich mit einer modifizierten Zugfolge eingehen müssen, spielte aber den üblichen Stiefel. So kam ich ziemlich schnell ins Schwitzen und verfluchte mich schon, dass ich die aufkeimende Hoffnung auf eine Überraschung sogleich wieder erstickte. Bei dem Versuch, doch ein wenig das Hirn zu nutzen, übersah ich, dass mein System doch zu retten ist und ließ mir einen Doppelbauern zufügen. Zudem . Anschließend kam mein Denkapparat allmählich auf Betriebstemperatur und ich konnte wenigstens die Initiative an mich reißen. Allerdings ließ mein Gegner noch eine Möglichkeit aus, deutlich in Vorteil zu kommen. Stattdessen konnte ich seine entwickelten Figuren inklusive der Dame abtauschen und damit waren Doppelbauer und König in der Mitte schon nicht mehr so schlimm. Zudem hatte ich weiterhin die Initiative. Auch die Engines sahen an dieser Stelle schon Ausgleich. Letztendlich kam ich doch noch zur Rochade, denn das Recht dazu hatte ich noch nicht verloren, und das sogar noch mit Tempo, indem mein Turm den gegnerischen, ungedeckten Läufer angriff. Das hatte mein Gegner übersehen, stellte also eine Leichtfigur ein und ich konnte den Vorteil, wenn auch ungeschickt, irgendwann in einen vollen Punkt umwandeln.

Zu dem Zeitpunkt, als sich an meinem Brett die Zeichen auf Sieg stellten, verlor Reinhard seine Partie. Davon hatte ich, genauso wie von Maximilians Remis gar nicht mitbekommen, weil ich viel zu sehr mit mir beschäftigt war. Noch bevor ich mit meiner Partie fertig war, kam eine Unmutsäußerung von Brett 3. Franz Gegner hatte wohl den übernächsten vor dem nächsten Zug gemacht, wäre eigentlich in Vorteil gekommen, aber so war es genau umgekehrt. Einige Zeit später hatte auch Franz gewonnen. Damit hatten wir schon 3,5 Punkte zusammen. Ernst stand etwas besser und bei Uli gab es beiderseitige Chancen. Doch plötzlich patzte auch Ulis Gegner und damit war der Mannschaftskampf bereits für uns entschieden. Ernst wickelte in ein Turmendspiel mit einem entfernten Freibauern ab und gewann, vielleicht nicht auf die eleganteste, aber doch auf sichere Art und Weise sein Spiel. Als letztes spielte Herbert noch. Letztendlich war er im Turmendspiel gegen die 2 verbundenen Bauern seines Gegenüber und bereits abgeschnittenem König ohne Chance. Aber er hatte von der DWZ-Zahl her (1974) auch den stärksten Gegner.

Nach den Osterferien freuen wir uns am 15. April auf unseren nächsten Gegner, SV Recklinghausen-Süd 2, die an diesem Spieltag ihren ersten Saisonsieg feierten. Das Hinspiel gewannen wir 6:2.

Rainer Buchop

SV Unser Fritz 3 spielte am 12.11.2017 und gewann 6:2 gegen SV Recklinghausen-Süd 2

Am vergangenen Sonntag kamen wir zu einem nie gefährdeten Sieg gegen die zweite Mannschaft von Recklinghausen-Süd. Allerdings konnte unser Gegner ein Brett nicht besetzen und musste auch sonst ersatzgeschwächt antreten. Wir lagen also von Anfang an in Führung und Ernst baute diese noch aus. Gerd einigte sich mit seinem Gegner auf Remis und Herbert spielte eine souveräne französische Partie mit Schwarz. Am Ende ließ zwar seine Konzentration nach und er verlor die zuvor gewonnene Qualität wieder, stand aber so gut, dass er seinen Bauernvorteil in einen ganzen Punkt umsetzen konnte.

Damit hatten wir bereits 3,5 Punkte gesammelt und auch an den restlichen Brettern sah es nicht danach aus, als müssten wir irgendwo zwangsläufig eine Partie abgeben. Uli, Franz, und ich spielten letztendlich remis. Reinhard konnte seinem jungen Gegner nach zähem Ringen im späten Mittelspiel einen Bauern abluchsen und den Vorteil im Endspiel verwerten. Nach nur etwas über drei Stunden war der ganze Kampf schon vorbei.

Gesamtbilanz: Drei Siege, 4 Remis und eine kampflos gewonnene Partie, keine Niederlage. So kann es weitergehen!
Unser Neuzugang Hans Günter Gores reiste zwar nicht ganz vergebens an, denn er sicherte mit seiner Anwesenheit einen Punkt, kam aber letztendlich nicht zu seinem ersten Einsatz. Aber in drei Wochen, gegen Ickern 2, kann er zeigen, was er kann. Dann fallen drei Mann aus der Stammbesetzung aus.

Gruß,
Rainer

Unser Fritz 3 verlor am 22. Oktober 2017 mit 1,5:6,5 gegen SV Datteln 1

Das Ergebnis sieht deutlich aus. Aber an vielen Brettern war es lange Zeit ein harter Kampf. Reinhard hatte sich in der Eröffnung Vorteil erarbeitet, aber letztendlich konnte sich sein Gegner ins Remis retten. Franz war als erster fertig. Er hatte sich mit seinem Gegenüber neutralisiert und entsprechend einigten sich die beiden auf unentschieden. Nachdem Ernst verloren hatte, machte auch Gerd Remis.

Aber das war dann auch schon alles für uns. Anschließend ging eine Partie nach der anderen verloren. Bei Herbert roch es allerdings ebenfalls noch Remis. Neben ganz vielen Bauern, die sich ineinander verkeilt hatten, war nur noch jeweils ein Läufer (und natürlich die Könige) auf dem Brett. Herbert probierte aber noch was und der Schuss ging nach hinten los. Bei meiner Wolga-Benkö-Partie verpasste ich das entscheidende Manöver und meine Bemühungen um Aktivität und Initiative liefen ins Leere. Zum Ende beherrschten neben dem Mehrbauern die Schwerfiguren meines Gegners die Szenerie. Den Bauern hätte ich zwar noch zurück bekommen. Aber dafür hätte ich einen Mattangriff zulassen müssen. Meine Lösung war aber noch schlechter und so ging auch diese Partie verloren.

Nach rund vier Stunden war der Mannschaftskampf abgeschlossen. Als letztes musste Uli seinem Gegner die Hand reichen. Gegen dessen Bauernübermacht war nichts mehr auszurichten.

Als nächster Gegner wartet am 12. November SV Recklinghausen-Süd 2 auf uns. Das Spiel findet im Bürgerhaus Süd in Recklinghausen statt, weil wir an diesem Tag bei uns im Pluto nicht spielen können. Die Bretter werden aber so besetzt, als ob wir ein Heimspiel hätten. Unsere ungeraden Bretter haben also schwarz und entsprechend spielen die geraden mit den weißen Figuren.

Gruß,
Rainer

franz_2014-12-19

Franz Wolf

Weiss_16.10.2011

Ernst Weiss

Yannick_15.11.2014

Yannick Kraft

Wenn ’s läuft, dann läuft’s. Oder: „The trend is your friend“ wie es mal ein Funktionär (damals noch Manager) eines namhaften Fußballvereins ausgedrückte (und damit eine beliebte, wenngleich schlecht funktionierende Börsenregel aufgriff, aber ich schweife ab…). Jedenfalls konnten wir auch den dritten Mannschaftskampf dieser Saison für uns entscheiden.

Dabei lief es anfangs überhaupt nicht gut. Gefühlt waren noch keine fünf Minuten gespielt, da meldete sich Gerd Matrischs Handy. War wohl noch nicht mal ein Anruf, sondern eine Werbe-SMS. Die Regeln sind da leider unerbittlich – unser Gast ging in Führung. Doch schon bald schlugen wir zurück. Zwischen den Remisen von Hans-Werner Heinz und Matteo Grieco fuhr unser Ersatzmann Yannik Kraft einen Sieg ein. War zwar recht aufwendig nach der Erkrankung von Herbert Kanther einen Ersatz zu finden, aber offensichtlich habe ich diese Saison dafür ein glückliches Händchen. Vielen Dank und Respekt an Yannik – sein Gegner hatte immerhin mehr als 200 Elopunkte mehr als er!

Als nächstes steuerte Ernst Weiß mit seiner jahrhundertelangen Schacherfahrung 😉 einen weiteren vollen Punkt für uns bei und wir gingen 3:2 in Führung. Bei meiner Partie ging es hin und her. Noch vom Stress der Organisation und Aufbauarbeiten gezeichnet, vermasselte ich die Eröffnung vollkommen, konnte mich aber konsolidieren und stand nach dem 18. Zug plötzlich sogar besser da mit einem Mehrbauern und dem Läuferpaar. Auf unnachahmliche Weise und zunächst ohne eine Figur einzustellen, verspielte ich diesen Vorteil aber innerhalb weniger Züge und geriet völlig unnötig noch auf die Verliererstraße. Aber auch Glückwunsch an meinen Gegner, der die Gelegenheit beim Schopfe packte und entschlossen zum Sieg führte. Bitte sagt mir immer wieder, dass ich die einfachen, auf der Hand liegenden Dinge machen soll!

Warum den Pass mit der Hacke spielen, wenn es mit der Innenseite viel einfacher und schneller geht? Glücklicherweise schadete diese Fahrlässigkeit der Mannschaft nicht. Denn bevor ich aufgab, bauten wir unsere Führung durch Franz Wolf noch auf 4:2 aus. In dieser Partie war wohl reichlich Action. Beide Kontrahenten zeigten sich nach der Partie begeistert. Alles hing nun an Ulli Deflieze, der souverän einen Freibauern abfing und seine Partie zum Remis führte. 4,5:3:5 für uns.

Im ersten Spiel des kommenden Jahres kommt es zum Spitzenspiel gegen die ebenfalls verlustpuntkfreie Mannschaft von Ickern 2. Mindestens zwei von uns wollen es dann besser machen als diesmal und wir streben den vierten Sieg in Folge an.
Übrigens noch herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag an Herbert Kanther, der sein Jubiläum wegen Erkrankung gar nicht richtig genießen konnte und dem wir diesen Sieg schenken. Und gute Besserung!

Rainer Buchhop

Weiss_16.10.2011

Ernst Weiss

Diesmal ohne Ausfälle konnten wir auch das zweite Match dieser Saison für uns entscheiden, und zwar eindeutig mit 5,5:2,5. Dabei hätte es sogar noch deutlicher ausfallen müssen, aber ich habe mal wieder eine bereits gewonnene Partie doch noch aus den Händen gegeben und einen halben Punkt verspielt. Naja, besser als wenn es ein entscheidender halber Punkt gewesen wäre und ich verspreche solch unnötige Punktverluste nach und nach auf ein Minimum zu reduzieren. Als erstes war unser Brett eins mit Ernst Weiß fertig und wir gingen in Führung. Hans-Werner Heinz steuerte ein Remis bei und anschließend konnten wir die Führung durch Herbert Kanther ausbauen. Dann weiß ich gar nicht mehr genau, wie es weiterging, jedenfalls waren wir immer mit mindestens einem Punkt in Führung, auch wenn zwischendurch unser Brett 7 eine Niederlage hinnehmen mussten. Unsere ersten vier Bretter gewannen alle (Ernst Weiß, Ulrich Deflieze, Gerd Matrisch, Herbert Kanther). Die letzten vier Bretter steuerten drei Remisen bei. Der nächste Mannschaftskampf im Dezember gegen SV Recklinghausen Süd 2 wird voraussichtlich schwerer werden. Jedenfalls ist unser nächster Gegner die DWZ-stärkste Mannschaft der Liga, die im Schnitt 100 DWZ-Punkte mehr hat als wir. Aber wir haben immer mindestens vier Spieler, die jeden schlagen können (zumindest in unserer Liga). Von daher gehen wir zwar nicht als Favorit in die Partie, versuchen aber unsere Chance zu nutzen. Nach den beiden Auftaktkämpfen haben wir jedenfalls die maximale Punkteausbeute und freuen uns auf die nächsten Aufgaben.
Rainer Buchop

buchhop_2014

MF Rainer Buchhop

Mannschaftsführer Rainer Buchhop berichtet über den ersten Mannschaftskampf der neuen Saison wie folgt (SVUF 3 v. RE-Altstadt 2 – 4,5:3,5):
Zum Saisonauftakt gegen Recklinghausen-Altstadt 2 mussten wir gleich unsere beiden Spitzenbretter ersetzen. Trotzdem konnten wir eine kompakte Mannschaft stellen. Mein Bruder Stefan Buchhop machte seinen ersten Mannschaftskampf und wurde als Führer der weißen Steine gleich mit dem ungewöhnlichen Auftakt 1. d4 Sc6 konfrontiert. Er führte die Partie schnell auf für die Kontrahenten unbekanntes Terrain und nach eigener Aussage plätscherte die Partie phasenweise dahin. Aber es bestand auch kein Grund, Komplikationen anzuzetteln und kompromisslos auf Sieg zu spielen. Denn zunächst gab es nämlich dreimal Remis. Als erstes war Nils Nioduschewki, der freundlicherweise als Ersatz einsprang, fertig. Dann einigten sich auch Dr. Herbert Kanther und Hans-Werner Heinz mit ihren Gegner auf Remis.Anschließend gingen wir durch Franz Wolf in Führung und hatten damit den psychologischen Vorteil für uns. Meine Partie war bis dahin ziemlich ausgeglichen. Die Bauernketten hatten sich ineinander verkeilt bzw. am Damenflügel neutralisiert. Nur auf der g- und h-Linie ging noch was. Ich war dort aktiv geworden, aber realistisch war ein Remis. Mein Gegner musste aber nun etwas wagen und machte einen ungenauen Zug, den ich zum Sieg ausnutzen konnte.Zwischendurch verlor Gerd Matrisch seine Partie an Brett 1 und Matteo Grieco steuerte ein Unentschieden bei. Als letztes spielte noch Stefan Buchhop, dem ein Remis zum 4,5:3:5-Sieg für uns reichte. Seine Schlussstellung war auch eindeutig Remis, zwischendurch musste er aber ein paar brenzlige Situationen überstehen. Mal schauen, wie die Saison weitergeht. Ich denke, die Klassse ist ziemlich ausgeglichen. Das heißt aber auch, dass wir gegen keinen Gegner Außenseiter sind und uns auf spannende Kämpfe freuen können. Der Auftakt war jedenfalls vielversprechend.

Jetzt ist es so weit. Die Ligaeinteilungen für die Saison 2016/17 stehen im Netz – und die springerMannschaftsaufstellungen wurden an die Staffelleiter, bzw. den Verband gemeldet. Die Aufstellungen werden wahrscheilich in der kommenden Woche publiziert. Lediglich die Verbandsjugendliga steht noch nicht zur Verfügung. Die Informationen können über den Link „Mannschaften“ in der Kopfzeile dieser Homepage eingesehen werden. Sobald die fehlenden Daten vorliegen, werden sie über die genannten Zugangswege einsehbar sein. Bitte notiert die euch betreffenden Spieltage und berücksichtigt sie bei der persönlichen Planung.

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Rangliste Grand Prix

Rang Spieler Pkt. Spiele
1 Julian T. 60 4
2 Matteo G. 54 5
3 Heiko F. 38 3
4 Erik L. 32 3
5 Rolf W. 30 4
6 Peter M. 12 3

VM Runde 7 (07.12.)

Pkt. W   S Pkt.
Franz - Julian 5
Ulrich - Chris 4
4 Heiko - Rainer
Luca - Gerd
2 Reinhard - Matteo 2
Leo - Georg 2

VM Rangliste R7

Rang Spieler Pkt. Buchh
1 Julian T. 5 19.0
2 Heiko F. 4 23.5
3 Chris E. 4 20.5
4 Ulrich D. 3.5 19.0
5 Gerd M. 3.5 17.5
6 Franz W. 3.5 17.0
7 Rainer B. 2.5 18.5
8 Matteo G. 2 18.0
9 Reinhard B. 2 17.5
10 Georg D. 2 13.5
11 Leo C. 1.5 14.0
12 Luca Z. 1.5 12.0

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