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Summertime

Das TC Parkhaus bleibt am 10.08.2018 geschlossen!

Der SC Unser Fritz wünscht allen eine schöne Sommerpause.

Der Terminkalender gibt bereits einen Überblick in die nächste Saison. Die Aufstellung der Mannschaften ist bald im Schachportal NRW einsehbar.

3. Mannschaft

SV Unser Fritz 3 schlägt am 06.05.2018 SK Ickern 2 mit 5,5:2,5 und wird noch Vizemeister

Am letzten Spieltag haben wir es doch noch auf Platz 2 geschafft! Unser Konkurrent SG Drewer 2 spielte mit 8 Remis (!) 4:4 gegen SV Datteln 1. Hätte die SG einen halben Punkt mehr geholt, wären wir nach Mannschafts- und Brettpunkten gleich gewesen. Den direkten Vergleich hat allerdings die SG eindeutig für sich entschieden.

Das Wetter war viel zu schön zum (Indoor-) Schachspielen. Vielleicht gingen deshalb die beiden Parallbegegnungen in unserer Klasse mit lauter Remis zu Ende. Bei uns gab es dagegen einige sehr umkämpfte und interessante Partien zu sehen. Janina Weber kämpfte in der letzten noch laufenden Partie für uns noch um jeden halben Punkt, obwohl  der Mannschaftskampf bereits für uns entschieden war. Sie hatte zwischendurch die Qualität gewonnen und setzte diesen Vorteil im Endspiel mit zwei Türmen gegen Turm und Springer in einen vollen Punkt um. Vielen Dank an sie fürs Einspringen und vor allem für die kämpferische Einstellung!

Als erstes war Hans Günter Gores fertig und brachte uns gleich in Führung. Nicht mal 20 Züge brauchte er dafür. Anschließend machten Gerd und Franz Remis und auch meine Partie versandete im Remishafen. Zum Ende häuften sich die Ungenauigkeiten und meine zwischenzeitliche Initiative war dahin. Zum Schluss hatte ich noch Glück, dass mein Gegner eine Springergabel übersah.

Die Partie von Stefan Buchhop sah für den oberflächlichen Betrachter möglicherweise remisig aus, aber er hatte alles im Griff. Sein Gegner igelte sich ein und hatte dadurch enorme Raumprobleme. Stefan konnte mit seinem Raumvorteil gemütlich alle seine Figuren in Position bringen. Nach dem 30. Zug (!) verschwand die erste Figur vom Brett (und die schon lethargisch gewordenen Zuschauer wachten wieder auf und stimmten: „Jetzt geht’s los!“ an). Wenige Züge später war die Partie entschieden. Der Gegner half zwar etwas mit, aber gegen die Vielzahl von Fesselungen und weiteren Drohungen wäre auch bei zäherer Verteidigung nichts mehr zu machen gewesen. Damit waren wir zwei Punkte vorne.

Herbert hatte eine Leichtfigur gegen mehrere  Bauern getauscht und es war lange unklar, wer sich durchsetzen würde. Am Ende einigten sich beide Kontrahenten auf Remis. Wie oben schon erwähnt gewann Janina als letztes noch ihre Partie und damit hatten wir mit 5,5:2,5 gewonnen.

Vielen Dank an alle Beteiligten für eine interessante Saison! Mitgewirkt haben:
Ernst Weiß, Luca Zeleny, Ulrich Deflieze, Franz Wolf, Gerd Matrisch, Herbert Kanther, Rainer und Stefan Buchhop, Reinhard Bittner, Hans-Werner Heinz, Hans-Günter Gores, Jörg Kraft, Matteo Grieco, Leo Czarnecki, Maximilian Riechenberg und Janina Weber.
Für Details siehe: Einzelergebnisse

Hier noch einmal der Saisonverlauf:

Runde 1: SV Unser Fritz 3 – SG Drewer 2    3,5:4,5
Runde 2: SV Unser Fritz 3 – SV Königsspringer Haltern 2     5,5:2,5
Runde 3: SV Datteln 1 – SV Unser Fritz 3     6,5:2,5
Runde 4: SV Unser Fritz 3 – SV Recklinghausen-Süd 2    6:2
Runde 5: SK Ickern 2 – SV Unser Fritz 3    3:5
Runde 6: SG Drewer 2 – SV Unser Fritz 3    7:1
Runde 7: SV Königsspringer Haltern 2 – SV Unser Fritz 3     4:4
Runde 8: SV Datteln 1 – SV Unser Fritz 3    5,5:2,5
Runde 9: SV Recklinghausen-Süd 2 – SV Unser Fritz 3    3:5
Runde 10: SV Unser Fritz 3 – SK Ickern 2    5,5:2,5

Macht 6 Siege, 1 Unentschieden und 3 Niederlagen.

Viele Grüße
Rainer

SV Unser Fritz 3 gewinnt am 4. März mit 5,5:2,5 gegen SV Datteln 1

Das Spiel gegen den Tabellenführer, die bislang alle Mannschaftskämpfe mit mindestens 5,5 Punkten (von 8) gewonnen hatten, stand bevor und dann gab es auch noch kurzfristige Absagen. Schon lange stand fest, dass Luca und Stefan nicht spielen konnten, aber dann sagten auch noch Gerd und Hans Günter ab. Nach gefühlt 50 vergeblichen Anrufen, Ersatzleute zu finden, konnten wir mit Julians Hilfe Janina Weber und Maximilian Riechenberg aufbieten. Vielen Dank an die beiden fürs Einspringen !
Vor dem Mannschaftskampf schwante uns Böses, denn wir hatten das Hinspiel mit guter Besetzung chancenlos mit 1,5:6,5 verloren. Aber wir wollten trotzdem versuchen, ein Debakel zu verhindern. Einigermaßen achtbar aus der Affäre ziehen, war die Devise.
Aber auch unser Gast hatte Probleme, die Mannschaft voll zu bekommen. Das 8. Brett mussten sie unbesetzt lassen, weswegen Janina leider vergebens angereist war. Maximilian holte relativ schnell ein Remis. Damit hatten unsere beiden Ersatzleute bereits 1,5 von 2 möglichen Punkten geholt und wir lagen mit einem Punkt vorne. Leider hatte ich zu Partiebeginn mein Hirn noch nicht eingeschaltet und versemmelte die Eröffnung ordentlich. Mein Gegner spielte ein modifiziertes Ernst-Weiß-System, mit dem Unterschied, dass der Königsspringer nach f3 und nicht nach e2 geht. Darauf hätte ich mit einer modifizierten Zugfolge eingehen müssen, spielte aber den üblichen Stiefel. So kam ich ziemlich schnell ins Schwitzen und verfluchte mich schon, dass ich die aufkeimende Hoffnung auf eine Überraschung sogleich wieder erstickte. Bei dem Versuch, doch ein wenig das Hirn zu nutzen, übersah ich, dass mein System doch zu retten ist und ließ mir einen Doppelbauern zufügen. Zudem . Anschließend kam mein Denkapparat allmählich auf Betriebstemperatur und ich konnte wenigstens die Initiative an mich reißen. Allerdings ließ mein Gegner noch eine Möglichkeit aus, deutlich in Vorteil zu kommen. Stattdessen konnte ich seine entwickelten Figuren inklusive der Dame abtauschen und damit waren Doppelbauer und König in der Mitte schon nicht mehr so schlimm. Zudem hatte ich weiterhin die Initiative. Auch die Engines sahen an dieser Stelle schon Ausgleich. Letztendlich kam ich doch noch zur Rochade, denn das Recht dazu hatte ich noch nicht verloren, und das sogar noch mit Tempo, indem mein Turm den gegnerischen, ungedeckten Läufer angriff. Das hatte mein Gegner übersehen, stellte also eine Leichtfigur ein und ich konnte den Vorteil, wenn auch ungeschickt, irgendwann in einen vollen Punkt umwandeln.

Zu dem Zeitpunkt, als sich an meinem Brett die Zeichen auf Sieg stellten, verlor Reinhard seine Partie. Davon hatte ich, genauso wie von Maximilians Remis gar nicht mitbekommen, weil ich viel zu sehr mit mir beschäftigt war. Noch bevor ich mit meiner Partie fertig war, kam eine Unmutsäußerung von Brett 3. Franz Gegner hatte wohl den übernächsten vor dem nächsten Zug gemacht, wäre eigentlich in Vorteil gekommen, aber so war es genau umgekehrt. Einige Zeit später hatte auch Franz gewonnen. Damit hatten wir schon 3,5 Punkte zusammen. Ernst stand etwas besser und bei Uli gab es beiderseitige Chancen. Doch plötzlich patzte auch Ulis Gegner und damit war der Mannschaftskampf bereits für uns entschieden. Ernst wickelte in ein Turmendspiel mit einem entfernten Freibauern ab und gewann, vielleicht nicht auf die eleganteste, aber doch auf sichere Art und Weise sein Spiel. Als letztes spielte Herbert noch. Letztendlich war er im Turmendspiel gegen die 2 verbundenen Bauern seines Gegenüber und bereits abgeschnittenem König ohne Chance. Aber er hatte von der DWZ-Zahl her (1974) auch den stärksten Gegner.

Nach den Osterferien freuen wir uns am 15. April auf unseren nächsten Gegner, SV Recklinghausen-Süd 2, die an diesem Spieltag ihren ersten Saisonsieg feierten. Das Hinspiel gewannen wir 6:2.

Rainer Buchop

SV Unser Fritz 3 spielte am 12.11.2017 und gewann 6:2 gegen SV Recklinghausen-Süd 2

Am vergangenen Sonntag kamen wir zu einem nie gefährdeten Sieg gegen die zweite Mannschaft von Recklinghausen-Süd. Allerdings konnte unser Gegner ein Brett nicht besetzen und musste auch sonst ersatzgeschwächt antreten. Wir lagen also von Anfang an in Führung und Ernst baute diese noch aus. Gerd einigte sich mit seinem Gegner auf Remis und Herbert spielte eine souveräne französische Partie mit Schwarz. Am Ende ließ zwar seine Konzentration nach und er verlor die zuvor gewonnene Qualität wieder, stand aber so gut, dass er seinen Bauernvorteil in einen ganzen Punkt umsetzen konnte.

Damit hatten wir bereits 3,5 Punkte gesammelt und auch an den restlichen Brettern sah es nicht danach aus, als müssten wir irgendwo zwangsläufig eine Partie abgeben. Uli, Franz, und ich spielten letztendlich remis. Reinhard konnte seinem jungen Gegner nach zähem Ringen im späten Mittelspiel einen Bauern abluchsen und den Vorteil im Endspiel verwerten. Nach nur etwas über drei Stunden war der ganze Kampf schon vorbei.

Gesamtbilanz: Drei Siege, 4 Remis und eine kampflos gewonnene Partie, keine Niederlage. So kann es weitergehen!
Unser Neuzugang Hans Günter Gores reiste zwar nicht ganz vergebens an, denn er sicherte mit seiner Anwesenheit einen Punkt, kam aber letztendlich nicht zu seinem ersten Einsatz. Aber in drei Wochen, gegen Ickern 2, kann er zeigen, was er kann. Dann fallen drei Mann aus der Stammbesetzung aus.

Gruß,
Rainer

Unser Fritz 3 verlor am 22. Oktober 2017 mit 1,5:6,5 gegen SV Datteln 1

Das Ergebnis sieht deutlich aus. Aber an vielen Brettern war es lange Zeit ein harter Kampf. Reinhard hatte sich in der Eröffnung Vorteil erarbeitet, aber letztendlich konnte sich sein Gegner ins Remis retten. Franz war als erster fertig. Er hatte sich mit seinem Gegenüber neutralisiert und entsprechend einigten sich die beiden auf unentschieden. Nachdem Ernst verloren hatte, machte auch Gerd Remis.

Aber das war dann auch schon alles für uns. Anschließend ging eine Partie nach der anderen verloren. Bei Herbert roch es allerdings ebenfalls noch Remis. Neben ganz vielen Bauern, die sich ineinander verkeilt hatten, war nur noch jeweils ein Läufer (und natürlich die Könige) auf dem Brett. Herbert probierte aber noch was und der Schuss ging nach hinten los. Bei meiner Wolga-Benkö-Partie verpasste ich das entscheidende Manöver und meine Bemühungen um Aktivität und Initiative liefen ins Leere. Zum Ende beherrschten neben dem Mehrbauern die Schwerfiguren meines Gegners die Szenerie. Den Bauern hätte ich zwar noch zurück bekommen. Aber dafür hätte ich einen Mattangriff zulassen müssen. Meine Lösung war aber noch schlechter und so ging auch diese Partie verloren.

Nach rund vier Stunden war der Mannschaftskampf abgeschlossen. Als letztes musste Uli seinem Gegner die Hand reichen. Gegen dessen Bauernübermacht war nichts mehr auszurichten.

Als nächster Gegner wartet am 12. November SV Recklinghausen-Süd 2 auf uns. Das Spiel findet im Bürgerhaus Süd in Recklinghausen statt, weil wir an diesem Tag bei uns im Pluto nicht spielen können. Die Bretter werden aber so besetzt, als ob wir ein Heimspiel hätten. Unsere ungeraden Bretter haben also schwarz und entsprechend spielen die geraden mit den weißen Figuren.

Gruß,
Rainer

franz_2014-12-19

Franz Wolf

Weiss_16.10.2011

Ernst Weiss

Yannick_15.11.2014

Yannick Kraft

Wenn ’s läuft, dann läuft’s. Oder: „The trend is your friend“ wie es mal ein Funktionär (damals noch Manager) eines namhaften Fußballvereins ausgedrückte (und damit eine beliebte, wenngleich schlecht funktionierende Börsenregel aufgriff, aber ich schweife ab…). Jedenfalls konnten wir auch den dritten Mannschaftskampf dieser Saison für uns entscheiden.

Dabei lief es anfangs überhaupt nicht gut. Gefühlt waren noch keine fünf Minuten gespielt, da meldete sich Gerd Matrischs Handy. War wohl noch nicht mal ein Anruf, sondern eine Werbe-SMS. Die Regeln sind da leider unerbittlich – unser Gast ging in Führung. Doch schon bald schlugen wir zurück. Zwischen den Remisen von Hans-Werner Heinz und Matteo Grieco fuhr unser Ersatzmann Yannik Kraft einen Sieg ein. War zwar recht aufwendig nach der Erkrankung von Herbert Kanther einen Ersatz zu finden, aber offensichtlich habe ich diese Saison dafür ein glückliches Händchen. Vielen Dank und Respekt an Yannik – sein Gegner hatte immerhin mehr als 200 Elopunkte mehr als er!

Als nächstes steuerte Ernst Weiß mit seiner jahrhundertelangen Schacherfahrung 😉 einen weiteren vollen Punkt für uns bei und wir gingen 3:2 in Führung. Bei meiner Partie ging es hin und her. Noch vom Stress der Organisation und Aufbauarbeiten gezeichnet, vermasselte ich die Eröffnung vollkommen, konnte mich aber konsolidieren und stand nach dem 18. Zug plötzlich sogar besser da mit einem Mehrbauern und dem Läuferpaar. Auf unnachahmliche Weise und zunächst ohne eine Figur einzustellen, verspielte ich diesen Vorteil aber innerhalb weniger Züge und geriet völlig unnötig noch auf die Verliererstraße. Aber auch Glückwunsch an meinen Gegner, der die Gelegenheit beim Schopfe packte und entschlossen zum Sieg führte. Bitte sagt mir immer wieder, dass ich die einfachen, auf der Hand liegenden Dinge machen soll!

Warum den Pass mit der Hacke spielen, wenn es mit der Innenseite viel einfacher und schneller geht? Glücklicherweise schadete diese Fahrlässigkeit der Mannschaft nicht. Denn bevor ich aufgab, bauten wir unsere Führung durch Franz Wolf noch auf 4:2 aus. In dieser Partie war wohl reichlich Action. Beide Kontrahenten zeigten sich nach der Partie begeistert. Alles hing nun an Ulli Deflieze, der souverän einen Freibauern abfing und seine Partie zum Remis führte. 4,5:3:5 für uns.

Im ersten Spiel des kommenden Jahres kommt es zum Spitzenspiel gegen die ebenfalls verlustpuntkfreie Mannschaft von Ickern 2. Mindestens zwei von uns wollen es dann besser machen als diesmal und wir streben den vierten Sieg in Folge an.
Übrigens noch herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag an Herbert Kanther, der sein Jubiläum wegen Erkrankung gar nicht richtig genießen konnte und dem wir diesen Sieg schenken. Und gute Besserung!

Rainer Buchhop

Weiss_16.10.2011

Ernst Weiss

Diesmal ohne Ausfälle konnten wir auch das zweite Match dieser Saison für uns entscheiden, und zwar eindeutig mit 5,5:2,5. Dabei hätte es sogar noch deutlicher ausfallen müssen, aber ich habe mal wieder eine bereits gewonnene Partie doch noch aus den Händen gegeben und einen halben Punkt verspielt. Naja, besser als wenn es ein entscheidender halber Punkt gewesen wäre und ich verspreche solch unnötige Punktverluste nach und nach auf ein Minimum zu reduzieren. Als erstes war unser Brett eins mit Ernst Weiß fertig und wir gingen in Führung. Hans-Werner Heinz steuerte ein Remis bei und anschließend konnten wir die Führung durch Herbert Kanther ausbauen. Dann weiß ich gar nicht mehr genau, wie es weiterging, jedenfalls waren wir immer mit mindestens einem Punkt in Führung, auch wenn zwischendurch unser Brett 7 eine Niederlage hinnehmen mussten. Unsere ersten vier Bretter gewannen alle (Ernst Weiß, Ulrich Deflieze, Gerd Matrisch, Herbert Kanther). Die letzten vier Bretter steuerten drei Remisen bei. Der nächste Mannschaftskampf im Dezember gegen SV Recklinghausen Süd 2 wird voraussichtlich schwerer werden. Jedenfalls ist unser nächster Gegner die DWZ-stärkste Mannschaft der Liga, die im Schnitt 100 DWZ-Punkte mehr hat als wir. Aber wir haben immer mindestens vier Spieler, die jeden schlagen können (zumindest in unserer Liga). Von daher gehen wir zwar nicht als Favorit in die Partie, versuchen aber unsere Chance zu nutzen. Nach den beiden Auftaktkämpfen haben wir jedenfalls die maximale Punkteausbeute und freuen uns auf die nächsten Aufgaben.
Rainer Buchop

buchhop_2014

MF Rainer Buchhop

Mannschaftsführer Rainer Buchhop berichtet über den ersten Mannschaftskampf der neuen Saison wie folgt (SVUF 3 v. RE-Altstadt 2 – 4,5:3,5):
Zum Saisonauftakt gegen Recklinghausen-Altstadt 2 mussten wir gleich unsere beiden Spitzenbretter ersetzen. Trotzdem konnten wir eine kompakte Mannschaft stellen. Mein Bruder Stefan Buchhop machte seinen ersten Mannschaftskampf und wurde als Führer der weißen Steine gleich mit dem ungewöhnlichen Auftakt 1. d4 Sc6 konfrontiert. Er führte die Partie schnell auf für die Kontrahenten unbekanntes Terrain und nach eigener Aussage plätscherte die Partie phasenweise dahin. Aber es bestand auch kein Grund, Komplikationen anzuzetteln und kompromisslos auf Sieg zu spielen. Denn zunächst gab es nämlich dreimal Remis. Als erstes war Nils Nioduschewki, der freundlicherweise als Ersatz einsprang, fertig. Dann einigten sich auch Dr. Herbert Kanther und Hans-Werner Heinz mit ihren Gegner auf Remis.Anschließend gingen wir durch Franz Wolf in Führung und hatten damit den psychologischen Vorteil für uns. Meine Partie war bis dahin ziemlich ausgeglichen. Die Bauernketten hatten sich ineinander verkeilt bzw. am Damenflügel neutralisiert. Nur auf der g- und h-Linie ging noch was. Ich war dort aktiv geworden, aber realistisch war ein Remis. Mein Gegner musste aber nun etwas wagen und machte einen ungenauen Zug, den ich zum Sieg ausnutzen konnte.Zwischendurch verlor Gerd Matrisch seine Partie an Brett 1 und Matteo Grieco steuerte ein Unentschieden bei. Als letztes spielte noch Stefan Buchhop, dem ein Remis zum 4,5:3:5-Sieg für uns reichte. Seine Schlussstellung war auch eindeutig Remis, zwischendurch musste er aber ein paar brenzlige Situationen überstehen. Mal schauen, wie die Saison weitergeht. Ich denke, die Klassse ist ziemlich ausgeglichen. Das heißt aber auch, dass wir gegen keinen Gegner Außenseiter sind und uns auf spannende Kämpfe freuen können. Der Auftakt war jedenfalls vielversprechend.

Jetzt ist es so weit. Die Ligaeinteilungen für die Saison 2016/17 stehen im Netz – und die springerMannschaftsaufstellungen wurden an die Staffelleiter, bzw. den Verband gemeldet. Die Aufstellungen werden wahrscheilich in der kommenden Woche publiziert. Lediglich die Verbandsjugendliga steht noch nicht zur Verfügung. Die Informationen können über den Link „Mannschaften“ in der Kopfzeile dieser Homepage eingesehen werden. Sobald die fehlenden Daten vorliegen, werden sie über die genannten Zugangswege einsehbar sein. Bitte notiert die euch betreffenden Spieltage und berücksichtigt sie bei der persönlichen Planung.

Kanther_25.09.2012

Dr. Herbert Kanther

matrisch_22.04.2011

Gerd Matrisch

Da der Redaktion leider keine Informationen über den Spielverlauf vorliegen, sei an dieser Stelle lediglich das Ergebnis mitgeteilt, nämlich SVUF 3 v. SG Drewer 2 – 3,0:5,0, was am Ende Tabellenplatz 3 bedeutet. Eingesezt wurden in dieser Saison: Ernst Weiss (5/7); Martin Pohl (2,5/6); Agim Gudaci (3/8); Ulrich Deflieze (3,5/6); Gerd Matrisch (6/7); Herbert Kanther (6/8); Rainer Buchhop (3/6); Markus Pohl (2/3); Matteo Grieco (2/6); Chris Engelmann (2/2); Franz Wolf (0,5/1); Hans-Werner Heinz (1/2); Dilchan Singh-Denne (0/1) und Maximilian Riechenberg (0/1). Ein Endresultat, mit dem man eigentlich zufrieden sein kann. Insbesondere die Leistungen von unseren Altvorderen Gerd Matrisch und Herbert Kanther sind hervorzuheben, die in der Liste der Topscorer der Bezirksklasse Rang 5 und 6 belegen.Damit sind wir aber auch schon am Ende der erfreulichen Ereignisse, denn das Team zeigte sich in seiner Gesamtheit nicht von seiner besten Seite. Weiterlesen

matrisch_22.04.2011

Gerd Matrisch

Kanther_25.09.2012

Herbert Kanther

Am vorletzten Spieltag in der Bezirksklasse gab es für unsere 3. Mannschaft Licht und Schatten. Einerseits war es außerordentlich bedauerlich, dass die Mannschaft nicht komplett antreten konnte. Sicherlich kann es nicht angenehm sein, wenn man als gesetzter Mannschaftsspieler – aus welchen Gründen auch immer – nicht antreten kann oder will. Aber wenn es dann zudem nicht gelingt, aus den vier verfügbaren Teams diese beiden Ausfälle zu ersetzen, dann zeugt das schon von mangelndem Interesse, Einsatzwillen, oder Unvermögen. Kann man sich ja jetzt aussuchen, was da zutrifft. Immerhin ist das – wie wir wissen – richtig teuer. Nun aber zu der positiven Seite des Mannschaftskampfes SV Erkenschwick 3 v. SVUF 3. Der Gegner trat in Bestbesetzung an und war augenscheinlich bemüht, eine gute Vorstellunug abzuliefern, denn es bestand noch die Möglichkeit, in die Abstiegszone zu rutschen. Unsere SECHS zeigte sich jedoch von Ihrer Schokoladenseite und fuhr schweres Geschütz auf. Der mit dem Anpfiff zu Buche stehende 0:2-Rückstand konnte schnell vergessen werden. Alle Unser Fritzer konnten ihre Partien für sich entscheiden und so stand am Ende ein 6:2-Sieg im Spielbericht. Da kann man der aufrechten Resttruppe nur ein großes Kompliment machen. Insbesondere unsere beiden Altmeister Gerd Matrisch (6/7) und Herbert Kanther (5,5/7) haben in dieser Saison beispielhafte Vorstellungen geboten, und sich in der Spitzengruppe der Topscorer festgesetzt.

Chris-ufo2014

Chris Engelmann

buchhop_2014

Rainer Buchhop

Wieder ein Erfolgserlebnis für unsere Dritte und der Nachwuch musste erneut Federn lassen. Hier einige Zeilen zu den beiden Mannschaftskämpfen:
Bezirksklasse => SVUF 3 v. Roc hade Disteln – 4,0 : 4,0
Unsere 3. Mannschaft hat heute den Klassenerhalt endgültig in trockene Tücher gebracht. Mit einem leistungsgerechten 4:4 gegen den bisher verlustpunktfreien Aufstiegskandidaten Rochade Disteln ist man jetzt aller Sorgen ledig. Dabei sah es am Anfang garnicht so rosig aus. Nach den Remispartien von Metteo Grieco, Ulrich Deflieze und Herbert Kanther, folgte Verustpartien von Ernst Weiss und Agim Gudaci. Somit stand es schon frühzeitig 1,5 : 3,5 für den Gegner und es zogen dunkele Regenwolken über der Spielstätte auf. Auch das sich daran anschließende Remis von unserem Altmeister Gerd Matrisch konnte unsere Spieler nicht aufheitern. Aber dann zeigten unsere Mannen, dass man nicht zu früh resignieren sollte. Zunächst zeigte Ersatzspieler Chris Engelmann – der  aus der 4. Mannschaft eingesprungen ist – dass er kein Angst vor großen Namen hat und spielte eine Klassepartie, welche in einem Sieg mündete. Den Schlusspunkt setzte dann Ersatzkapitän Rainer Buchhop mit einem Sieg zum letztendlich verdienten – aber nicht mehr erwarteten – 4:4.
2. Kreisklasse => SVUF 7 v. Rochade Disteln 4 – 2,0 : 6,0
Erneut Lehrgeld musste unser Nachwuchs zahlen. Gegen den Tabellennachbarn Rochade Disteln war nicht mehr drin, insbesondere, weil wir uns geschwächt an die Bretter setzten mussten. Wieder einmal bestätigte sich, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, aber unsere Spieler sind ja erst am Beginn ihrer Schachlaufbahn.

Dilchan-Dene-Singh

Dilchan

Jan-Krawiec-2015

Jan

Maxi-Riechenberg

Maximilian

Auch der gestrige Sonntag wird wohl nicht in die Geschichtsbücher des SV Unser Fritz eingehen. Trotz einer vernünftigen Leistung zog unsere Siebte am Ende den Kürzeren. Auch die Dritte musste mit einer Punkteteilung zufrieden sein.
Bezirksklasse: SK Ickern 2 v. SVUF 3 – 4,0 : 4,0
Stark ersatzgeschwächt reiste unsere Acht in die Nachbarstadt, um gegen den SK Ickern 2 anzutreten. Schmerzhaft war es schon, dass die beiden Spitzenbretter mit Ernst Weiss und Martin Pohl fehlten – sowie natürlich auch der Verlust unseres Stammspielers Markus Pohl. Die in Bestbesetzung angetretenen Ickeraner zeigten auch gleich, wo es langgehen soll. Schnell beendeten Franz Wolf (0,5) und Hans Werner Heinz ihre Partien, aber Agim Gudaci glich später mit einem Sieg aus – es stand 1,5:1,5. Nach dem Remis von Ulrich Deflieze und den Siegen von Herbert Kanther, nebst Gerd Matrisch, sah es ganz so aus, als ob wir zwei Punkte mitnehmen können. Matteo Grieco hatte zudem eine vielversprechende Stellung auf dem Brett, konnte sie allerding nicht siegbringend beenden und musste seinem Gegner gratulieren. Jetzt sah es dunkel für uns aus, denn Rainer Buchhop musste sich schon seit dem Mittelspiel gegen eine sich abzeinende Niederlaga wehren und zog am Ende den Kürzeren. Unter den vorgenannten Umständen konnte man mit dem letztendlich leistungsgerechten 4,0:4,0 durchaus zufrieden sein.
2. Kreisklasse: SV KS Haltern 4 v. SVUF 7 – 3,5 : 2,5
Ein ungewöhnliches Ergebnis, welches darauf beruht, dass beide Teams mit nur drei Spielern antraten. Trotzdem konnten unsere drei Musketiere Dilchan Singh-Denne (1), Jan Krawiec (0,5) und Maximilian Riechenberg (1) absolut zufrieden sein, denn alle steuerten Punkterträge auf der Habenseite bei. Ein Erfolserlebnis trotz der Gesamtniederlage, das nicht so oft vorkommt. Man kann sagen, dass sich die Jugendarbeit des Vereins so langsam anfängt auszuzahlen. Immerhin sind die oben genannten Protagonisten noch nicht so lange in der Schachszene aktiv. Jetzt geht es am nächsten Spieltag im Heimspiel gegen die punktgleiche Vertretung der SG Rochade Disteln.