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Vereinsabende

Das UFO 2020 fällt leider aus.

Dafür dürfen wir diese Woche (22.05.) den Vereinsabend unter Hygieneauflagen wieder aufnehmen.

2. Mannschaft

Zweite gewinnt mit 4,5:3,5 gegen KS Haltern 2

Nachdem wir letzte Saison fulminant gestartet waren und nach wenigen Spieltagen bereits zwei Siege auf dem Konto hatten, läuft diese Saison eher gegenteilig. Nach den ersten vier Vergleichen hatten wir zwar einige Brett-, aber noch keine Mannschaftspunkte verbucht.

Im Vorfeld hatte unser Gegner kurzfristig um eine Verlegung des Mannschaftskampfes gebeten, aber an beiden möglichen Ausweichterminen hätte ein Großteil unserer Mannschaft gefehlt, so dass wir die Anfrage ablehnen mussten. Allerdings mussten wir kurzfristig auch noch umdisponieren. Gerd sagte am Spieltag ab, weil tags zuvor seine Frau verstorben ist. In dieser Stelle im Namen der gesamten Mannschaft herzliches Beileid! Zudem mussten wir auf Heiko verzichten. Für diese beiden Ausfälle sprangen mein Bruder und ich ein. Unser Gegner hatte allerdings mehr unter Ausfällen zu leiden. Stefan war als erster fertig. Im Duell der Ersatzspieler war sein Gegner zu ungestüm und er konnte die plumpe Attacke locker parieren. Nach 15 Zügen war die Partie im Prinzip entschieden:

Weiß (Stefan) ist dran und holt sich zusätzlich zu den zwei Bauern noch die Qualität. Später gewann er noch die gegnerische Dame und gleichzeitig gab sein Gegner auf. Bei mir als zweitem Ersatzspieler war die Partie im Prinzip nach dem 7. Zug entschieden, als ich einen Springer meines Gegenübers gewann. Wie es oft bei Figurengewinnen der Fall ist, bekam er dadurch etwas Spiel. Ich konnte ihm aber schnell den Wind aus den Segeln nehmen, indem ich eine Leichtfigur gegen zwei Bauern auf seinem Königsflügel gab. Dadurch stand sein König sehr luftig und angreifbar und er musste im weiteren Verlauf eine weitere Leichtfigur geben. Spätestens da war die Partie entschieden, aber letztendlich ließ er es sich noch bis zum Matt zeigen.
Auch Herbert spielte lange einen aussichtslosen Kampf weiter, denn er hatte durch Unachtsamkeit seine Dame verloren. Leider verlor auch Ernst durch einen ähnlichen Fehler wie in einer der vorherigen Partien und damit stand es wieder ausgeglichen 2:2. Franz bestrafte die Fehler seines Gegners gnadenlos und Peter meinte, er hätte die Eröffnung nicht genau gespielt und sozusagen den zweiten Zug vor dem ersten gemacht. Sein Kontrahent sah es aber nicht und dann bewies Peter im 17. Zug bei einem Schlagabtausch mal wieder den besseren Durchblick und gewann einen Springer und damit im Prinzip die Partie, auch wenn es sich noch bis zum Matt im 49. Zug hinzog.
Damit stand es 4:2 für uns und es fehlte nur noch ein halber Punkt für den ersten Sieg in dieser Saison. Luca wehrte sich verzweifelt, hatte aber im 16. Zug mit der falschen Figur zurückgeschlagen und dadurch eine Leichtfigur verloren. Die Ungenauigkeit ein paar Züge vorher hätte er noch ausbügeln können. Sein Gegner ließ nicht mehr anbrennen und verwertete den Materialvorteil. Bereits vor Ende dieser Partie hatte Uli, der diesmal an Brett 1 spielte, den entscheidenden halben Punkt zum Mannschaftssieg, sichergestellt. Sein Gegenüber nahm nach langem Überlegen sein Remisangebot an. Allerdings fand ich Ulis Stellung sogar solider und auch Dr. Stockfish bewertet die Schlussstellung mit etwa -1,00 für Schwarz (Uli).

Zusammenfassend sehen wir, dass man um den 15. Zug herum sehr aufmerksam sein sollte, weil in dieser Partiephase viele Partien entschieden werden. Bereits in drei Wochen steht das nächste Heimspiel gegen Gladbeck 2 an. Mal schauen, ob wir wieder punkten können.

Rainer

Zweite verliert am 15.12.2019 mit 2,5:5,5 bei Recklinghausen Altstadt 1

Es war schon ein Sch**ßstress im Vorfeld des Mannschaftskampfes. Schnell noch ’ne Stulle eingeworfen und nach Recklinghausen gehetzt. Fast auf die Minute war ich dann auch eine Viertelstunde vor offiziellem Beginn da und konnte mit dem Mannschaftsführer Udo Wickenfeld die Mannschaftsaufstellungen austauschen. Aber gut, den Stress habe ich mit selbst zuzuschreiben.

Leider ging es aber auch unschön weiter. Heiko verlor ziemlich schnell. Ich weiß nicht genau woran es lag, hatte nur gesehen, dass aus der Eröffnung heraus seine Dame in Bedrängnis kam. Auch am Nebenbrett ereignete sich wenig vielversprechendes. Herbert geriet zwei Bauern in Rückstand und hatte keinerlei Gegenspiel. Es war nur eine Frage der Zeit bis diese Partie auch verloren ging.

Bei Franz wurden viele Figuren getauscht. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, konnte er seinem Gegner zwar einen Doppelbauern zufügen, diesen Umstand aber nicht weiter ausnutzen. Die beiden einigten sich dann auch bald auf Remis, womit Franz zum Remiskönig mutiert: Bislang alle Partien remis gespielt.

Ernst stand dem Vernehmen nach besser, passte bei einer Abtauschaktion aber nicht auf und stand plötzlich mit einer Figur weniger da, woraufhin er aufgab. Bei Matteo sah es zunächst so aus als könnte er ein Remis holen. Allerdings machten sich leichte Konditionsprobleme bemerkbar und er verlor erst die Qualität, spielte aber noch weiter, geriet unter Druck und ließ dann die Dame stehen. Damit hatten wir schon verloren. Zwischenstand: 0,5:4,5.

Immerhin war auf Peter Verlass. Schon in der Eröffnung gelang ihm mit Schwarz schnell Ausgleich und nach wenigen weiteren Zügen kam er sogar leicht in Vorteil. Diesen baute er weiter aus und im 28. Zug konnte er sich neben der sehr aktiven Stellung einfach den Bauern b2 mit Schach einverleiben:

 

Von da an dauerte es nur noch 6 Züge bis die Partie entschieden war. Im letzten Zug wäre zwar Kh6 (Matt in 4 Zügen) besser als f6 gewesen, aber die Partie war so oder so entschieden.

 

Uli ging mit einem Bauern weniger ins Bauernendspiel und trotzdem hatte ich gehofft, er könnte ein Remis halten. Aber leider ging auch die Partie verloren.

 

Entgegen dem selbst verschuldeten Stress im Vorfeld des Mannschaftskampfes, verlief meine Partie für mich relativ entspannt. Ich kam mit den weißen Steinen nie in Bedrängnis, errang Raumvorteil, fand dann aber nicht den besten Weg, diesen zu einen Sieg umzumünzen. So stand es nach dem 36. Zug ->

Peter hatte mit seinem taktischen Scharfblick gleich gesehen, dass der Ansatz 37. h5 funktioniert. Ich sicherte mir mit Te1 aber erstmal die e-Linie.

 

 

Entscheidend war dann in der folgenden Stellung 42. Sg6+ ->

Den Springer schlagen führt in wenigen Zügen zum Matt. Nach Kg8 hatte ich die Qualität gewonnen und weiterhin Druckspiel, was letztendlich in der Aufgabe meines Gegners mündete.

 

 

Endstand: 2,5:5,5

Die schlagbaren Gegner warten alle im nächsten Jahr. Von den obersten 5 der Tabelle haben wir bereits gegen 4 gespielt (http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2019/3205/). Weiter geht es am 26.01.2020 mit einem Heimspiel gegen Königsspringer Haltern 2.

Schachlichen Gruß,

Rainer

SV Unser Fritz 2 verliert am 10.11.2019 mit 2,5 : 5,5 gegen Königsspringer Haltern 1

Einige Freunde des gepflegten Klötzchenschiebens hatten sich im Stadtteilzentrum Pluto zu einem Schach-Mannschaftsvergleich eingefunden. Leider war das Wetter viel zu schön (sonnig!) und die Spannung war schnell raus aus der Begegnung.

Günter spielte Schnellschach mit seinem Gegner. Eine Figur nach der anderen kam vom Brett und nach ungewöhnlich kurzer Zeit konnte ich das erste Ergebnis auf der Spielberichtskarte eintragen. Das nächste Ergebnis hätte ich dort lieber nicht eingetragen. Ernst musste nämlich seinem Gegner gratulieren und das ist immer schon ein schlechtes Zeichen, wenn der Ernst nicht punktet. Meist ist dann nicht viel drin für uns.

Gerd gab nach einem Figurenverlust auf und so lagen wir schon mit zwei Punkten hinten. Bei mir selbst sah es auch nicht gut aus. Ich bin überhaupt nicht in die Partie gekommen. Normalerweise spiele ich gegen Englisch immer konsequent auf Zentrum oder eine Gambitvariante, bei der ich ordentlich Spiel bekomme. Aber diesmal landete ich in einer Igelvariante, die ich generell nicht mag und im Speziellen auch gar nicht kannte. Irgendwie machte ich viel zu viele Springerzüge und hatte kein durchdachtes Konzept. Mein Gegner hatte alle wichtigen Felder zigfach überdeckt und ich stand mir selbst auf den Füßen. Mit anderen Worten: Eine Eröffnungskatastrophe sondergleichen!

Auch die weiteren Versuche, mich durch ein Bauernopfer von dem Druck zu befreien, scheiterten kläglich. Diese Partie ging also auch verloren. Allerdings wickelte Heiko in ein vorteilhaftes Endspiel ab und verwertete dieses Vorteil zum Sieg.

Doch um noch die Punkteteilung zu erreichen, hätten wir die verbliebenen Bretter allesamt gewinnen müssen. Peter hatte zum dritten Mal hintereinander Weiß, aber diesmal ließ sein Gegner seine Lieblingsvariante nicht zu. Überhaupt sah es ziemlich ausgeglichen aus und am Ende kam tatsächlich ein Remis dabei raus.

Bei Ulli war es spannender. Entgegengesetzte Rochaden versprachen eine interessante Partie (weiß am Zug):

In dieser Stellung hätte Ulli Td7 spielen sollen und es wäre noch einmal spannend geworden. Nach 33. Sxg7 Da2+ gab er auf, weil es nach 34.Kc1, Le3+ keine Rettung mehr gibt. Sein Gegner ist halt einen Zug schneller.

Für Franz sah es im Turmendspiel nicht gut aus. Sein Gegner hatte zwei Bauern mehr, aber Franz schaffte es, so zu vereinfachen, dass für seinen Kontrahenten nur ein Randbauer übrig blieb, der sich nicht verwerten ließ. So gab es wenigstens noch etwas Ergebniskosmetik.

Als nächstes müssen wir am 15. Dezember nach Recklinghausen und gegen die erste Mannschaft von RE-Altstadt antreten. Wäre schön, wenn wir dieses Jahr noch punkten könnten. Die meisten der schlagbaren Gegner warten aber im nächsten Jahr.

Viele Grüße,
Rainer

Bei viel zu schönem Wetter (sonniges Spätsommerwetter) stand für uns, die neue Zweite mit dem Kern der dritten Mannschaft der letzten Spielzeiten, der Saisonauftakt auf dem Programm. Leider lief es nicht so rosig. Heiko war zu gierig und kassierte einen Bauern ein, der aber vergiftet war. Tückischerweise können Leichtfiguren auch zurückziehen und dadurch wurde der erobernde Springer gefesselt, der sich auf einer Diagonalen mit der eigenen Dame befand – ein Figurenverlust ohne Kompensation war unvermeidlich und von daher gab er die Partie auf.

Herbert stand irgendwie auf Kriegsfuß mit der Schachuhr und drückte sie mehrfach ohne einen Zug gemacht zu haben, was vom Gegner natürlich reklamiert wurde. In der dadurch entstehenden Unruhe stellte er eine Leichtfigur ein, spielte aber noch weiter, auch nachdem er zwei weitere Bauern geben musste. Nach nochmaligem Falschbedienen der Uhr wurde die ohnehin verlorene Partie abgegeben.

Schon aus der Eröffnung waren Günter und Ernst in Bedrängnis, während es bei Franz und Uli ausgeglichen aussah. Bei Gerd und Peter gab es Hoffnung. Allerdings würde es nach dieser Momentaufnahme nur für maximal 3 Punkte unsererseits reichen.

Franz und Uli spielten dann wirklich unspektakulär remis. Wie es der Zufall wollte, kam bei Franz ausgerechnet die Eröffnung aufs Brett, die er am Vereinsabend zwei Tage vorher mit Heiko spielte. Bis dahin hatte er mit Skandinavisch noch so gut wie keine Erfahrung, aber aus diesem Anlass hatte er sich ein bisschen was angesehen und sich für eine bestimmte Fortsetzung entschieden, die zwar keine entscheidenden Vor-, aber auch keine Nachteile einbrachte.

Günter wartete zu lange mit der Rochade, verlor zudem noch ein Tempo und so konnte sein Gegner am Damenflügel Druck aufbauen und die Initiative übernehmen, was letztendlich in Qualitätsgewinn und einer deutlich besseren Stellung mündete. Zusammen mit einer deutlichen DWZ-Überlegenheit (über 400 Punkte mehr als Günter) war es nur eine Frage der Zeit, bis Günter aufgab. Ebenso wie bei Heiko war ein Läufer, der auf die Grundreihe zog, der Entscheider. Möglicherweise lässt sich da ein schachpsychologischer Hintergrund erkennen: Man weiß zwar, dass Läufer auch wieder zurücksetzen dürfen, rechnet aber nicht damit, weil mit mehrmaligem Setzen einer Figur Tempi verschwendet werden können und man möglichst nach guter Positionierung der Figur strebt, was wiederum in eher wenigen Fällen die Grundlinie ist. Andererseits zog der Läufer bei Günters Partie auf die gegnerische Grundreihe, also nach vorne, was die These wieder etwas ins Wanken bringt… Von daher also zur nächsten Partie.

Ernst stand schon aus der Eröffnung heraus beengt und seine Figuren waren suboptimal koordiniert. Allerdings kam im Mittelspiel eine Phase, in der sein Gegner nicht so richtig weiter kam. Mit optimalem Spiel hätte Ernst in diesem Spielabschnitt noch ein Remis herausholen können, aber er traf die falschen Entscheidungen und letztendlich ging auch diese Partie verloren. Damit hatte Drewer bereits 5 Punkte sicher und der Mannschaftskampf war verloren.

Gerd hatte sich erst einen und später noch einen Bauern erobert und konnte mit den schwarzen Steinen seinen Vorteil in einen Sieg ummünzen.

Als letztes spielte Peter noch. Seine Partie war lange Zeit ausgeglichen mit leichtem positionellen Vorteil für ihn. Durch geschickte Manöver dominierte er zunächst im Zentrum und durch diesen Zentrumsdruck fühlte sich sein Gegner genötigt, die f-Linie zu öffnen, was wiederum Peter die Möglichkeit gab, Figuren zu fesseln. Er zog seine Dame nach c2, was den gegnerischen Turm auf f5 fesselte, hinter dem auf g6 der König stand. Dieser Turm drohte zwar ein Grundreihenmatt auf f1, aber dazu musste er erstmal aus der Fesselung raus, was nur durch Ziehen des Königs möglich war. Stattdessen verdoppelte sein Gegner die Türme, was an der Situation aber nichts änderte, denn der vordere Turm war nach wie vor gefesselt. Allerdings war nun Peter am Zug und konnte nach Ziehen des g-Bauern im darauf folgenden Zug den gefesselten Turm abgrasen. Ein paar Züge ging es noch weiter, aber mit einem Turm mehr brannte natürlich nichts mehr an.

Mit diesem Sieg konnten wir das Ergebnis immerhin noch auf 3:5 verbessern. Als nächstes spielen wir am 13. Oktober auswärts gegen SF Gelsenkirchen 1, die ihr Auftaktmatch gegen Recklinghausen Altstadt 1 mit 5:3 gewannen.

Viele Grüße,

Rainer

Erste und zweite Mannschaft mussten sich diesen Sonntag böse Niederlagen eingestehen.
Mannschaft 1 reiste nach Gelsenkirchen und wurde von Buer-Hassel wie im letzten Jahr freundlich empfangen. Hatten wir letztes Jahr dank Grippe und weiteren Beschwerden eine kränkelnde Truppe am Start, sah es dieses Jahr etwas entspannter aus. Obwohl unserer 1. Mannschaft die beiden Topspieler fehlten brauchten wir nur einen Ersatzmann, Luca Zeleny, der durchaus gute Chancen hatte, leider aber am achten Brett verlor. Es gelang uns nur zwei Remis durch Micha und Jürgen zu holen. Immerhin waren die meisten Partien spannende Mittelspiele, in denen das eine oder andere Lager mit taktischen Tricks aufgebrochen wurde.

Mannschaft zwei hatte mit starken Ersatzproblemen zu kämpfen, da zufällig viele Spieler verhindert waren. Der aus Essen angereiste Verein Listige Bauer ließ uns zwar mit zwei kampflosen Brettern einen großen Startvorteil, leider war die Spielstärke an den verbleibenden Brettern zu ungleich. Einen großen Dank, an die Ersatzspieler aus den unteren Mannschaften, die sich dennoch den aus ihrer Sicht „DWZ-Hünen“ gestellt haben und auch passable Partien ablieferten. Als nach vier Stunden nur Andreas an Brett 1 weiterkämpfte war noch kein Punkt an unsere Partei gegangen. Andreas gewann unter Zeitdruck gegen den offenen König und seines gegners. Somit hat die zweite 3:5 verloren , aber immerhin einen Punkt erkämpft.

…. so viel gab es diesen Sonntag (30.09.2018) in unseren heiligen Hallen zu bestaunen. In unserem schönen Saal im Stadtteilzentrum Pluto spielten zeitgleich Mannschaften zwei und drei. Das ergab für die Zuschauer Schachpartien an 16 (!) Brettern zum Mitgrübeln und Mitfiebern. Beide Mannschaften spielten erstmals in der neuen Verbandsbezirksliga. Der neue Zeitmodus Fischer Kurz bedeutete 100 Minuten für die ersten 40 Züge und für den Rest. Das ist dank Bonus von 30 Sekunden pro Zug, nicht so wenig Zeit wie es scheint. Doch während die 1. Mannschaft sich schon länger in diesem Modus bewegt, bedeutet es für die Nachzieher eine Eingewöhnungsphase.

Die zweite Mannschaft begrüßte die Weiße Dame Borbeck 2 zum Heimspiel. Aufgrund von Spielermangel setzten wir am achten Brett Ersatz aus der 5. Mannschaft ein. Maxi, einer der wenigen Jugendlichen, denen man eine solche Aufgabe bereits zutrauen durfte, spielte auch wie immer eine interessante Partie. Das einzige Remis schaffte an Brett 4 Martin Pohl, der parallel tapfer gegen Gegner und Erkältung kämpfte. Insgesamt endete der Kampf in einem niederschlagenden 1,5:6,5, da unsere ersten drei Bretter, sowie das 5., 7. und 8. leer ausgingen. wem gelang es nun einer kleinen Heldentat gleichkommend an Brett 6 unsere Ehre mit immerhin einem Sieg zu wahren? Keinem anderen als dem frisch gebackenen  Mannschaftskapitän Yannick. Somit erbrachte er vor und während des Kampfes in seiner neuen Rolle tadellos den vollsten Einsatz.

Sowohl die dritte Mannschaft als auch der Gast Gerthe-Werne 2 traten in Bestbesetzung gegeneinander an und aufgrund der ähnlichen Spielstärken gab es keinen Favoriten. Manche verfechten daher die These, dass es der Heimvorteil war, der uns letztlich zum 5:3 gereichte. Jedenfalls haben die Jungs um Mannschaftsführer Rainer einen starken Tag gehabt und das erfreuliche Resultat deutet darauf hin, dass die dritte Mannschaft nach ihrem Aufstieg gut in der höheren Liga angekommen ist.

Vom vergangen Freitag gibt es folgendes zu berichten. Zum Tandemspaßturnier kamen leider nur zwei Mannschaften, weniger als angekündigt. Das hielt keineswegs davon ab, einige Stunden chaotisch Figuren einzusetzen. Mit fortgeschrittener Stunde, entweder weil sie sich ein Herz fassten oder weil es in ihren normalen Blitzpartien mittlerweile ähnlich chaotisch zuging, stiegen Jürgen und Oli mit ein und so wurde in perfektem Durcheinander gar Tridem gespielt. Den milden Herbstabend nutze die Jugend mindestens so gut und auf andere Weise chaotisch und  grillte während des Trainings. Man redete in geselliger Runde über die Ziele für diese Saison. Begleitet von einer Präsentation wurden Themen diskutiert wie etwa zur Bedeutung in einer Mannschaft zu spielen, warum das Verlieren einer Partie nichts schlimmes ist oder wie man sich gegenseitig unterstützt. Und weil der Abend doch so gesellig war, wurden auch gleich Vorschläge für den nächsten Tagesausflug gesammelt. Tags darauf begaben sich 5 unserer Jugendlichen zur U16-Ruhrgebietsschnellschachmannschaftsmeisterschaft in Dortmund. Wir landeten auf Platz 5 von sechs, hinter den Dauerfavoriten SG Bochum 31, Katernberg und Brackel 30. Mit 7 bis 14 Jahren ist unsere Mannschaft noch recht jung, konnte aber immerhin Brackel besiegen. Und keiner der Kinder verblieb, ohne nicht mindestens einen starken Punkt herausgeholt zu haben. Da alle Jugendlichen noch einige Male in diesem Turnier spielen dürfen schauen wir mit Spannung auf nächsten Male.

Euer Julian

Am letzten Sonntag (18.02.) hatten unsere 2. und 5. Mannschaft Heimspiel im Pluto. Unsere 2. traf dabei auf den Tabellenführer KS Haltern 1. Als erstes beendete an diesem Nachmittag nach etwas mehr als einer Stunde Martin Pohl an Brett 6 seine Partie. Er verlor im Mittelspiel eine Figur und somit auch die Partie. Als nächstes beendete unser Mannschaftsführer Peter Dlouhy am 5. Brett seine Partie mit einem Remis in einer ausgeglichenen Stellung, in der zu dem Zeitpunkt auf beiden Seiten nicht viel drin war. Leider musste Chris Engelmann an Brett 7 die nächste Niederlage hinnehmen, nachdem er den Druck auf seinem Königsflügel nicht mehr halten konnte. Henri Kiwitz einigte sich daraufhin in einem Turm-Endspiel auf ein gerechtes Remis am 3. Brett. Somit stand es nach 2 Niederlagen und 2 Remis 3:1 gegen uns und es sollte auch nicht wirklich besser werden. Es folgten weitere Endspielniederlagen an Brett 8 durch Yannick Kraft und an Brett 1 durch Andreas Prang, wodurch der Kampf bereits entschieden war. Einzig Heiko Nowicki konnte an diesem Spieltag einen Sieg herausholen an Brett 2. Nach 4,5 stündiger Spielzeit ging dann mit Mario Elsners Partie am 4. Brett auch die letzte, hart umkämpfte Partie zu Ende. Hierbei musste aber auch Mario in einem Leichtfiguren-Endspiel (Marios Läufer gegen Springer bei gleicher Bauernzahl), welches lange Remis auszugehen schien, durch ein paar Ungenauigkeiten nach der langen Spielzeit, eine Niederlage zum 2:6 Endstand hinnehmen. Auch bei unserer 5. Mannschaft sollte es heute nicht besser laufen. Sebastian Riechenberg war der Erste, der in der 5. Mannschaft am letzten Brett fertig wurde. Leider verlor er im Mittelspiel eine Figur. Diesen Vorteil verwerte sein Gegner, indem er es nach noch etwas längerem Kampf von Sebastian, in ein paar zusätzliche Mehrbauern, wovon er einen zur Dame umwandeln konnte. Somit stand es 1:0 für SG Drewer 4. Wenig später musste auch Stefan Meyer, der erst sein 2. Spiel absolvierte, eine Niederlage hinnehmen, nachdem sein Gegner den Druck auf seinen König immer weiter erhöhte und schließlich Matt setzten konnte am 3. Brett. Maximilian Riechenberg und Dilshaan Singh-Dehne mussten also noch um das Mannschaftsremis kämpfen. Maximilian sollte dies auch gelingen. Mit einer Figur mehr, schaffte er es sich mehrere Bauernvorteile zu verschaffen und dies auch souverän zu Ende zu führen und somit am 1. Brett einen Punkt beizusteuern. Dilshaan aber musste es leider zulassen, dass sein Gegner seine Türme auf die 2. Reihe bekam und ihm somit ein paar Bauern abnehmen konnte. Durch eine Mattkombination seines Gegner, die Dilshaan mit wenig Zeit auf der Uhr übersehen hatte, musste er die 1:3 Mannschaftsniederlage hinnehmen. Weiter geht es für unsere 2. am 11.03. bei unseren Nachbarn vom SV Zeppelin. Unsere 5. muss eine Woche später bei der RSG Läufer-Ost antreten.

Grüße

Chris

Am Sonntag (17.12.) fanden im Pluto die letzten Mannschaftskämpfe im Jahr 2017 statt. Unsere 2. Mannschaft trat gegen die erste Mannschaft von Recklinghausen Altstadt an. Unsere 5. spielte gegen Rochade Disteln 4.
Die 2. Mannschaft musste leider auf einige Stammspieler verzichten und hinzu kam noch, dass ein Spieler am Morgen krankheitsbedingt absagte und so kurzfristig kein Ersatz mehr gefunden werden konnte. Es stand also bereits zum Start 1:0 für Altstadt, die auch nicht in bester Besetzung aufliefen. Im Laufe des Kampfes einigten sich Andreas Prang an Brett 1 und Heiko Fischöder an Brett 3 in ausgeglichenen Stellungen auf Remis. In einem ausgeglichenen Endspiel hatte Chris Engelmann an Brett 4 Glück, denn sein Gegner ließ einen Springer stehen und gab in Folge dessen auf, wodurch der Kampf wieder ausgeglichen war. Mario Elsner gewann durch eine schöne Kombination an Brett 2 eine Figur und wenig später auch die Partie. Unser Ersatzmann Franz Wolf schaffte es ebenfalls durch einen Fehler seines Gegners eine Figur und die Partie an 5 zu gewinnen, sodass wir 4 Punkte und zumindest schon ein Mannschaftsremis sicher hatten. Unser zweiter Ersatz Rainer Buchhop verlor leider in der Zeitnotphase seine Partie an Brett 6, sodass nur noch unser letzter Ersatzmann Reinhard Bittner spielte, der sich in einem Turm Endspiel mit einem Bauern sehr souverän durch einen weiteren Bauerngewinn durchsetzte und somit den 5:3 Mannschaftssieg für uns sicherte.
Auch unsere 5. Mannschaft, die (fast) ausschließlich aus Jugendlichen besteht konnte sich gegen die Jugend aus Disteln mit 3:1 durchsetzen und damit ihren 2. Saisonsieg feiern. Jan Krawiec steuerte an Brett 1 ziemlich früh den ersten Punkt für uns bei und auch an den anderen Brettern sah es ganz gut für uns aus. Kurze Zeit später setzte sich auch Dilshaan Singh-Dehne am 3. Brett durch und erhöhte auf 2:0 für uns. Nach längerem guten Kampf musste Sebastian Riechenberg leider eine Niederlage am letzten Brett hinnehmen. Es kam also auf seinen Bruder Maximilian an Brett 2 an. Dieser konnte seine Partie jedoch souverän gewinnen und somit war der Kampf nach 2 Stunden beendet.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Ersatzspieler aus der 3. Mannschaft, die unsere Ausfälle in der 2. gut kompensierten und auch an Martin Müller für die Betreuung unserer 5. Mannschaft. Weiter geht es für unsere 2. am 21.01. im vorverlegten Spiel bei Ickern 1. Unsere Jugendmannschaft muss bei Altstadt 3 ebenfalls am 21.01. ran.

Grüße

Am letzten Sonntag hatten wir den SV Hullern bei uns zu Gast. Wir konnten in
Bestbesetzung antreten, bei Hullern musste das dritte Brett kompensiert werden. Also gingen wir als klarer Favorit ins Rennen. Schnell einigten sich die beiden ersten Bretter auf Remis. An allen anderen Partien kamen wir gut aus der Eröffnung und hatten schnell leichte Vorteile, die auch weiterhin ausgebaut wurden. Dann ging es Schlag auf Schlag. Nacheinander gewannen dann Julian, Henri, Chris und Till. Das Spiel war mit 5-1 entschieden. Es spielten noch Mario und Ich. Mario hatte einen Freibauer geschaffen und ihn weit vorgeschoben, der nur durch Materialverlust aufgehalten werden konnte. Seine Gegnerin gab danach auf. Ich hatte ein Endspiel mit gleicher Anzahl Bauern und ungleichfarbige Läufer auf dem Brett. Also Remis …… nicht ganz. Ich lehnte ein Remisangebot ab, da ich noch einen „kleinen Trick“ erkannte. Dazu musste mein Gegner aber auch „mitspielen“. Zu seinen ungunsten tat er mir auch den Gefallen, und ein Bauer fand den Weg auf die achte Reihe. Endstand 7-1. Am letzten Spieltag müssen wir zum SV Waltrop reisen.

Pohl_Mt_17.12.2010_web

Martin Pohl

Vergangenen Sonntag begab sich unsere 2. Mannschaft auf die weite Reise zu unseren Schachfreunden des SV Zeppelin am anderen Ende der Stadt. Pünktlich zum Anpfiff konnten sich alle Spieler die Hände reichen. Wirklich alle? Nein, denn zu diesem Zeitpunkt hatte Till Koch bereits mit Verspätung von Bus und Bahn zu kämpfen. Aufgrund weiterer Wirren unseres ÖPNV an diesem verregneten Herbsttag erreichte er uns nach Ablauf der Karenzzeit.

Kein schöner Start für unsere Mannschaft, besonders nachdem Achim Raasch für sein Team einen halben Punkt gegen den DWZ-stärkeren Ernst Weiß, verbuchen konnte. Wir ließen uns allerdings nicht beirren und konnten mit zwei starken Angriffen in den Begegnungen Tober gegen von Blumenthal und Bott gegen Kiwitz die Führung wieder erringen. Henri hatte den richtigen Riecher um mit einem Figurenopfer den gegnerischen König in ein tödliches Mattnetz zu verwickeln. Auch Martin Pohl gelang es in späterer Spielphase mittels eines Figurenopfers freie Bahn zu schaffen für seine Bauern. Heiko und Mario folgten nach langem Spiel mit je einem Punkt und obwohl der Kampf damit zu unseren Gunsten entschieden war, konnte die Partie unseres Mannschaftsführers Peter die Anwesenden noch in ihren Bann ziehen. Peter konnte ein Remis halten und somit den Punktestand zu 6:2 für uns besiegeln. Trotz alledem sind die spannenden Partien, die wir mitverfolgen durften, ein Gewinn auf beiden Seiten und machen Lust auf die nächste Begegnung.

Dlouhy_Mannschaftskaempfe_16.01Wir hatten die SG Drewer am letzten Sonntag zu Gast auf Pluto. In den letzten Jahren lieferten wir uns immer wieder heiße Gefechte auf Augenhöhe. Diesmal mussten wir aber sehr ersatzgeschwächt gegen die starken Gäste antreten. Zunächst liefen alle Partien im ruhigen Fahrwasser. Heiko Fischöder hatte im Mitelspiel ungleichfarbige Läufer auf dem Brett und man einigte sich auf Remis. Kurz danach musste Heiko Nowicki aufgeben weil unweigerlich ein Figurenverlust nicht mehr zu verhindern war. Darauf verzichtete ich in ausgeglichener Stellung meinem Gegner Remis anzubieten und spielte weiter. Mario konnte duch ein Scheinopfer einen Bauern gewinnen und zerstörte damit das Zentrum seines Gegners. Diesen kleinen Vorteil spielte er ganz souverän bis zum Schluss zu Ende und zwang seinen Gegner zur Aufgabe. Jörg Kraft erspielte sich eine vorteilhafte Stellung und setzte damit seinen Gegner immer mehr unter Druck, bis auch er die Segel streichen musste, und wir mit 2,5 – 1,5 in Führung gingen. An allen anderen unteren Brettern watren wir DWZ mäßig unterlegen, es wurde aber bis zur letzten Patgrone gekämpft. Es sah manchmal so aus, als wenn die eine oder andere Partie remis ausgehen könnte. Zum Schluss kippten dann alle Partien zu Gunsten von Drewer. Ein völlig verdienter Sieg unserer Gäste, der zum Schluss wohl etwas zu hoch ausfiel.
Mein Dank geht an alle Ersatzspieler der dritten und fünften Mannschaft, die sich tapfer geschlagen haben.
Peter Dlouhy

TerminkalenderDie Mannschaftsführer der 1. und 2. Mannschaft teiten die Verlegung von zwei Spielterminen mit (siehe auch „Blogroll / Terminkalender). Sie sehen wie folgt aus:
1. Mannschaft => 4. Spieltag Verbandsklasse – SVUF v. RE-Altstadt vom 27.11.2016 auf den 13.11.2016 vorgezogen.
2. Mannschaft => 2. Spieltag Bezirksliga – SVUF 2 v. SG Drewer vom 02.10.2016 auf den 09.10.2016 verschoben.

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